Eisbachwelle gerettet !!!31.03.2008
21:16 Uhr Surfen im Eisbach wird nicht verboten. Letzen Sommer sah die Zukunft der Surfer noch recht düster aus: Nach drei tödlichen Badeunfällen die Wellenreiter ins Visier von Thomas Köster. Der ist innerhalb der Schlösser- und Seenverwaltung für den Englischen Garten verantwortlich und forderte die Stadt zu Gegenmaßnahmen auf. Nico von Buster Surfboards www.buster-surfboards.com teilte dem Windsurfjournal die Neuigkeiten zur Situation um den Eisbach mit. Nachdem das Surfen auf dem Fluss jahrelang offiziell verboten war und letztes Jahr Pläne publik wurden, die Eisbachwelle zu zerstören, scheint die Welle nun gerettet. Im feinsten Bürokratendeutsch hört sich das folgendermaßen an: “Aus wasserrechtlicher Sicht besteht kein ausdrückliches Surfverbot.” Surfen ist in der städtischen Bade- und Bootverordnung nicht geregelt und könne “als zulässiger Gemeingebrauch eines Gewässers angesehen werden”. Dem Stadtrat soll bis 2009 eine eindeutige Regelung vorgelegt werden, die das Surfen im Eisbach weiterhin duldet. Trotzdem empfehlen die Münchner Surfer allen Surftouristen, ihre Fluß-Surfskills erst einmal an der weit ungefährlicheren Welle an der Münchner Floßlände im Stadtteil Thalkirchen zu testen. 2007 sind allein drei Menschen im Eisbach ums Leben gekommen - die aber alle nicht surften, sondern sich wie viele andere trotz ausdrücklichen Badeverbots in die starke Strömung des Eisbachs stürzten. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben bei: www.rettet-die-eisbachwelle.de |