Red Bull Storm Chase - 31. Okt. & 1. Nov. 2006Heftigster Sturm in Orkanstärke mit bis zu 156 km/h fegte über Norddeutschland und weite Teile Nordeuropas - die 23 Red Bull Storm Chaser in 9 Länder machten sich auf, den brachialsten Sturm des Jahres zu jagen! 12 Windstärken, Sonne, Regen, Hagel und Schneeschauer. Dunkle Wolken, bis zu 17 Meter hohe Wellen auf der offenen Nordsee, der höchste je gemessene Wert. Fährbetriebe wurden eingestellt, eine Bohrinsel in der Nordsee riß sich los: Der Tag auf den die Windsurfer seit Monaten gewartet haben! Das gemeinsame Ziel: Den Sturm des Jahres zu jagen, jeder in seinem Land, an seinem Homespot, alle den selben Sturm. Mission erfüllt. Klaas Voget / Team Nordee / Spot Norderney: „das waren die krassesten Bedingungen unter denen ich jemals Windsurfen war, soviel Wind habe ich noch nie erlebt. Selbst mein kleinstes Segel war kaum zu halten. Solche Bedingungen gibt es bei uns nur alle 3-5 Jahre! Am späten Vormittag erreichten die Orkanböen die Ostsee an der Hohwachter Bucht, wo sich Steffi Wahl und Matze Bade bereits bei „harmlosen“ 9-10 Windstärken warmgefahren haben. Windgeschwindigkeiten bis 12 Windstärken kamen plötzlich auf, es setzten heftige Graupelschauer ein! Für die beiden Profiwindsurfer Steffi Wahl und Matze Bade begann der harte Kampf mit den Naturgewalten. Steffi Wahl / Team Ostsee West/Spot: Lippe bei Hohwacht: „das hab ich nie im Leben erwartet. Mein kleinstes Sturmsegel ist im Einsatz, aber der Wind ist so stark, dass Springen fast unmöglich ist. Man fliegt einfach so weit, dass man nicht weiß, wo man landet.“ Spektakuläre Bedingungen sind auch aus den anderen Regionen gemeldet worden, wie z.B. Holland, wo die Wellen bereits Höhen von bis zu 7 Metern erreicht haben sollen. Auch auf der Insel Rügen kämpfte den Berliner Oskar Hollman mit heftigen Wellen: “ Direkt von Anfang an war mein Segel überpowert. Ich war noch nie bei so starkem Wind über 40 Knoten auf dem Wasser.“ Die Engländer Ben Proffitt und Phil Horrocks haben sich bereits am Dienstag auf die Jagd gemacht. In Schottland legten John Hibbard legte mit Windsurfpartner Stephen Moore und Team bei der Sturmjagt 2500 Meilen zurück und berichtet von unglaublichen Entdeckung bisher unbekannter Spots! Exklusiv: John Hibbard an das Red Bull Storm Chase Team / 2. Nov. 2006 "We've chased from West to East, through rain, sleet and storm force winds. We have driven over 2,500 miles chasing storms all over Scotland - the same distance from Glasgow to the Pyramids in Egypt! We sailed at spots that are well known windsurfing locations and we searched out and chased the storm to spots that no other windsurfer has ever sailed before. We were told on many occassions that our chase to the east coast would prove worthless ,as all the spots were sheltered surfing breaks. We proved everybody wrong as our chase found us on 3.3m sails, jumping perfect waves at one spot and then taking the drop on mast high + waves at another. The East coast is littered with reefs facing all directions. We scored big time and uncovered some sick spots. Maybe we'll take you there one day, but for now you will have to settle for watching it on the DVD. What an amazing experience, sharing a storm with all the other chasers in Northern Europe. I hope everybody found the conditions they were looking for and I look forward to doing it all again next year. A big thank you to the organisation skills of everybody at the Red Bull Storm Chase HQ, you made it all possible. Trust Klaas Voget to get a helicopter!!!" Cheers Weitere Infos über alle Spots werden in Kürze auf www.redbullstormchase.de zu sehen sein. Hier werden nicht nur Kommentare der einzelnen Windsurfer, sondern auch Foto-Kostproben der Aktion zu sehen sein! Wir halten Euch über Magazinveröffentlichungen und TV Beiträge auf dem Laufenden. Euer Red Bull Storm Chase Team Info:
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