Windorakel Top-Spots für Deutschland

Heute: 21.11.2017

Kein Spot mit Top-Wetter

Morgen: 22.11.2017

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Übermorgen: 23.11.2017

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Akuelle Wetterwarnungen

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ACHTUNG - Bitte beachten!

Bei Lufttemperaturen unter 15° C bitte die Sicherheitshinweise zur Vermeidung von Erfrierungen beachten: Windchill-Tipps

 

 

    

Wettervideos von Jörg Kachelmann & DWD

    

Wettervorhersage für Deutschland

Markante Wettererscheinungen: Im östlichen Bergland in der ersten Nachthälfte Schneefall. In Gipfellagen
stürmische Böen oder Sturmböen.
Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 12 UTC -------------------------------------------------------------



Aktuell ...
liegen wir auf der Rückseite eines langwelligen Höhentrog über Skandinavien, dem östlichen Mitteleuropa und dem Balkan. Dem steht über der
Iberischen Halbinsel ein Höhenhoch gegenüber und daraus resultiert eine nordwestliche Höhenströmung. Auf der Vorderseite des Keils, der vom Höhenhoch
ausgeht, wird massiv Warmluft advehiert und in der Folge steigt am Abend und im Verlauf der Nacht die T850 von 0 bis -4 Grad heute Mittag auf 1 bis 4 Grad
morgen früh.
Im Bodendruckfeld bildet sich bis morgen früh eine Tiefdruckrinne von der deutschen Bucht bis nach Südwestpolen aus, darin eingelagert eine
Luftmassengrenze. Im Zuge der WLA kommt es heute Nacht noch in weiten Teilen der Mitte und des Ostens zu Niederschlag. Bis morgen früh werden in einem Streifen
von Sauerland über Thüringen, dem Bayerischen Wald und die östlichen Alpen bis teilweise 20 mm/12h simuliert. Dabei sind in Lagen über 800 m vor allem in der
ersten Nachthälfte bis zu 20 cm möglich. Gegen Morgen gehen die Niederschläge dann bis 1500 m in Regen über. Dem entsprechend laufen die Schneefallwarnungen
bis Mitternacht.
Weiterhin ist es heute Nacht windig und vor alle im Bergland gibt es steife Böen, in Gipfellagen auch stürmische Böen. Auf den Alpengipfeln sowie in
exponierten Lagen der Mittelgebirge sind auch Sturmböen oder sogar schwere Sturmböen, meist aus Südwest, möglich. Gegen Morgen schwächt sich der Wind
wieder ab. Frost ist in der Nacht zumeist kein Thema mehr. Allerdings muss in den Mittelgebirgslagen mit leichtem Frost, an Oder und Neiße auch mit Bodenfrost
gerechnet werden.

Dienstag ...
schwenkt der Rücken weiter ostwärts und die Achse liegt am Abend
über der Mitte Frankreichs. Die Tiefdruckrinne am Boden befindet sich über dem Osten Deutschlands und kommt nur langsam weiter nach Nordosten voran. Dahinter
strömt sehr milde Meeresluft (im Westen T850 bis 5 bis 8 Grad) zu uns und die kältere Luft (T850 -1 bis 2 Grad) hält sich nur noch im Nordosten. Durch die
WLA, die nur teilweise von NVA überkompensiert wird, gibt es noch Regenfälle, die Mengen liegen jedoch in der Fläche bei meist nur 2 bis 5 mm/12h. Nur im Stau
der Berge sind noch über 10 mm/12h möglich. Die Niederschläge fallen bis auf etwa 1800 m als Regen.
Der Gradient fächert im Tagesverlauf ab. So gibt es nur noch in Gipfellagen der süddeutschen Gebirge Böen der Stärke 7, teilweise auch Bft 8.
Im Süden und Südwesten kann es sogar längere freundliche Abschnitte geben und am
Oberrhein steigen die Temperaturen auf 10 bis 12 Grad. sonst werden zwischen 5 Grad an der Oder und 9 Grad in der Mitte erreicht.
In der Nacht zum Mittwoch verstärkt sich das Tief bei Schottland weiter und
daran kommt ein weiteres Frontensystem von Westen her in unseren Norden. Dies sorgt dort für teils kräftigen Regen. Die Mengen liegen jedoch weit entfernt von
unseren Warnschwellen zwischen 2 und 10 mm/12h. Außerdem steigt dann auch die T850 im Nordosten auf über 0 Grad an. Dem gegenüber bleibt es in der Südhälfte
meist trocken. Aufgrund der Gradientverschärfung nimmt an der Küste auch der Südwestwind zu. Somit sind an der Küste sowie auf den Inseln wieder steife Böen
(Bft 7), exponiert auch stürmische Böen (Bft 8) drin. Auch in Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen sind weiterhin Böen der Stärke Bft 8 bis 9
wahrscheinlich. Die Nacht bleibt weitgehend frostfrei, nur in Alpennähe kann es Bodenfrost geben.


Mittwoch ...
schwenkt der Höhenrücken über uns hinweg ostwärts, wobei er sich auf der Vorderseite des nächsten Troges noch etwas amplifiziert. In der unteren
Troposphäre strömt am Rande des Tiefdrucksystems über den Britischen Inseln und dem südlichen Nordmeer von Südwesten sehr milde Luft nach Deutschland mit
850-hPa-Temperaturen zwischen 5 Grad im Nordosten und 10 Grad im Südwesten. Mit Abzug der Warmfront lässt der Regen im Nordosten nach und die mehrschichtige
Bewölkung zieht nordostwärts ab. Von Südwesten setzen sich nachfolgend gebietsweise Aufheiterungen bei uns durch. Die Temperaturen erreichen für Ende
November ungewöhnlich milde Werte zwischen 11 Grad in Schleswig-Holstein und 16 Grad am Kaiserstuhl. Nur im Nordosten und im östlichen Mittelgebirgsraum ist es
mit 8 bis 10 Grad etwas frischer.
Der Wind bleibt im Nordwesten kräftig mit starken bis stürmischen Böen an der Nordsee, und vereinzelt an der S.-H. Ostseeküste. Etwas weiter landeinwärts
treten 7er Böen und auf exponierten Bergen 8er bis 9er Böen auf. Auf dem Brocken kann es laut MOS Bft 10 bis 11 geben.
In der Nacht zum Donnerstag liegen wir in einer zunehmend kräftigen SW Strömung,
in der der Gradient, da ein Wellentief in die mittlere Nordsee zieht, bei uns wieder zunimmt. An der Nordsee im Bergland sind stürmische Böen bis Sturmböen
aus SW zu erwarten, Brocken weiter Bft 11. Vor allem im Westen und Nordwesten kann es in windanfälligen Lagen auch bis ganz runter zu Bft 7 reichen. Im
Südosten gibt es bei geringerem Gradienten leichten Frost, sonst bleibt es frostfrei.


Donnerstag ...
verlagert sich der Keil weiter nach Osteuropa und rückseitig erreicht ein hochreichendes Tief die Norwegische See. Es verlagert sich im
Tagesverlauf kaum und der davon ausgehende Trog überstreicht unseren Vorhersageraum von West nach Ost. Korrespondierend dazu hat ich über der
Norwegischen See ein Sturmtief entwickelt, dessen Kaltfront im Tagesverlauf auf den Norden übergreift. Allerdings wird die Front durch eine weitere
Tiefentwicklung im Bereich des Ostatlantiks rückläufig, sodass die Front kaum südwärts vorankommt. Das frontgebundene Regengebiet erreicht zwar die nördlichen
und westlichen Mittelgebirge, die Mengen liegen jedoch abgesehen von Staulagen deutlich unter 10 mm/12h.
Markanter ist schon der Wind. Er nimmt mit Frontannäherung zu und im Norden und
Westen sind verbreitet auch im Flachland steife Windböen aus Südwest zu erwarten. In Küstennähe gibt es stürmische Böen (Bft 8), auf den Nordseeinseln
Sturmböen oder sogar schwere Sturmböen (Bft 9 bis 10). Auch in den Kammlagen des Berglandes sind stürmische Böen oder Sturmböen möglich, auf dem Brocken auch
orkanartige Böen (Bft 11).
Freundliche Abschnitte sind am ehesten im Süden zu erwarten. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen 13 Grad im Osten und 17 Grad in Baden.

Modellvergleich und -einschätzung ----------------------------------------------------------------


Die Basisfelder zeigen im Vergleich zum aktuellen ICON-Lauf eine recht ähnliche Entwicklung. Daher sind keine warn- oder prognoserelevanten Unterschiede zu
erkennen.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Rolf Ullrich

    

Die aktuelle Wetterlage auf der Isobarenkarte

    

Thermikvorhersage

Thermikvorhersagen gibt es für jedes Bundesland direkt beim Deutschen Wetterdienst: www.dwd.de

Aber es müssen jedesmal die Nutzungsbedingungen neu akzeptiert werden. Direktes verlinken ist verboten!!!

Freundlicherweise hat www.wetter.com die Flugwettervorhersage  eingestellt, wahrscheinlich will man so den Flugverkehr sicherer gestalten und im Zuge des Umweltschutzes auch gleich sauberer. Denn wer nicht fliegt, baut keinen Unfall und schmutzt nicht, sehr clever die Jungs. Es liegt also nicht an uns, sorry.

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