Wetterlexikon E-HEErwärmungZunahme der Temperatur in der Atmosphaere, entweder durch Einstrahlung von der Sonne her, oder durch Heranstroemen waermerer Luftmassen (Luftmassenwechsel). Auch absteigende Luft im Lee von Gebirgen erwaermt sich durch Kompression (zunehmender Luftdruck), und zwar trockene Luft um 1°C pro 100 Meter (Ursache für Foehn), hingegen feuchte (wasserdampfgesaettigte) Luft nur um 0,6°C pro 100 m. FFallwindWind, der auf der Leeseite von Gebirgen (durch adiabatische Erwaermung) trocken und erwaermt als Foehn auftritt, aber auch von kalten Hochflaechen als kalter Fallwind (Bora) in ein waermeres Gebiet (meist stuermisch) eindringt. FöhnWarmer trockener, meist heftiger Fallwind, der auf der Alpennordseite auftritt. Kommt auch an der Alpensuedseite als so genannte Nordfoehn vor, wenn von Norden oder Nordwesten her Kaltluftmassen die Alpen ueberqueren. Links zum Thema Föhn: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6hn www.aeiou.at/aeiou.encyclop.f/f563458.htm www.sfdrs.ch/sendungen/meteo/lexikon/foehn.html
FrontenTreffen warme und kalte Luft zusammen, vermischen sie sich nicht sofort. Stattdessen schiebt sich die schwere, kalte Luft unter die waermere Luft und hebt diese dadurch an. Die Grenze zwischen den beiden Luftmassen ist ziemlich scharf und wird als Front bezeichnet. GGewitterMit Donner und Blitz einhergehende elektrische Entladung in Cumulonimbus-Wolken oder zwischen Wolke und Erde, meist mit kraeftigen Schauerniederschlaegen verbunden. Gewitter entstehen durch rasches Aufsteigen feuchtwarmer Luft und deren rasche Abkuehlung.Diese Bedingungen sind gegeben bei schneller Erwaermung des Untergrundes durch Sonneneinstrahlung, labiler Schichtung der Atmosphaere und ausreichender Feuchte. Sie fuehren zu Waermegewittern, waehrend Frontgewitter in Zusammenhang mit Tiefdruckwirbeln entlang von Fronten, besonders an Kaltfronten auftreten.Die Vorgaenge, die zur elektrischen Entladung in der Gewitterwolke fuehren, sind noch nicht restlos geklaert. Die starken Aufwinde (bis zu über 110kmh) und das Vorhandensein von Eis (Hagel und Schnee) in der Wolke sind sicherlich die Voraussetzung hierfuer.Gewitter-Vorboten: Am fruehen Morgen erscheinen Altocumulus-Castellanus-Wolken. Ihre tuermchenfoermigen Auswuechse ragen aus mittel hohen Haufenwolken in etwa 2000 m Hoehe. GradientkraftDie Druckgradientkraft ist eine der fundamentalen Kraefte in der Physik. Sie tritt in der Atmosphaere immer dann in Erscheinung, wenn der Luftdruck nicht ueberall denselben Wert aufweist. Sie ist entgegen dem Druckgradienten vom hohen zum tiefen Druck gerichtet. Daher wirkt in der Atmosphaere stets eine hohe Druckgradientkraft vom hohen Bodendruck zum tiefen Luftdruck in der Hoehe. Das Druckgefaelle von der Hoehe zum Boden hin wird durch die Schwerkraft hervorgerufen. HHangaufwindLokaler Wind, der infolge der Tageserwärmung an Berghängen entsteht und tagsüber bergaufwärts, nachts (durch Abkühlung) bergabwärts weht. HochdruckbrückeDiese stellt die Verbindung zwischen zwei Hochdruckgebieten her, z. B. dem Azorenhoch und dem Russlandhoch. Dabei werden von ihr zwei Tiefdruckgebiete voneinander getrennt, oftmals mit einem Wechsel zwischen Hochdruckruecken und Tiefdruckrinne. HochdruckkeilAusbuchtung eines Hochs in ein Gebiet mit niedrigerem Luftdruck. HochnebelAls Hochnebel bezeichnet man eine tiefliegende Wolkenschicht, die durch Abkühlung wasserdampfreicher Luft an einer Inversion (eine Temperaturumkehr in der Atmosphäre), oder nächtliche Abkühlung, durch Zufuhr feuchter Luft oder durch Verdunstung nach starkem Regen, ensteht. Er bildet sich häufig bei winterlichen Hochdrucklagen. Hochnebel kann auch entstehen, wenn sich der Boden nach Sonnenaufgang erwärmt. Dünner Hochnebel löst sich oft bei Tagesanbruch oder im Laufe des Tages auf, bei Hochdruckwetterlage und Inversionswetterlage im Winter kann er jedoch auch über mehrere Tage bestehen bleiben. |