HomeWetterinfoRückblick 2009April 2009
Der April im Wetterrückblick
Der April 2009 war mit Ausnahme des äußersten Westens und Südwestens der wärmste April seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Durchschnittstemperaturen erreichten meist von 11 Grad in Küstennähe bis 14 Grad in den Tälern des Binnenlandes. Damit ergaben sich markante positive Abweichungen zum Klimamittel, die verbreitet zwischen vier und fünf Grad lagen. Neben einigen Sommertagen traten jedoch vor allem zum Monatsanfang und um den 24. April auch kalte Nächte mit Bodenfrost auf.
Das Kriterium für einen Sommertag, der über die Höchsttemperatur von mindestens 25,0 Grad definiert ist, wurde vor allem an den Ostertagen, im nordostdeutschen Raum dann im letzten Monatsdrittel erfüllt. Anders als im vergleichbar warmen April 2007, als am Niederrhein 30,2 Grad erreicht wurden, gab es in diesem Monat keinen Tropentag mit mindestens 30,0 Grad. Am wärmsten wurde es am 15. April in Bendorf bei Koblenz mit 26,8 Grad, ehe am 27. April auch in der Hauptstadt ein Sommertag registriert wurde.
Am sonnigsten verlief der Monat im Nordosten, wo die Sonne vielerorts 300 bis 340 Stunden lang schien und damit auch bei der Sonnenscheindauer Rekorde gebrochen wurden. Ansonsten waren zwischen Rhein, Weser und Werra meist 200 bis 240 Stunden Sonne zu verbuchen. Diese Werte lagen zwar deutlich unter denen von April 2007, aber zumeist 20 bis 50 Prozent über dem langjährigen Mittel.
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