ich habe im Juni 2009 bei Surfstadl Ammersee ein neues Starboard Isonic 122 2009 gekauft. Nach wenigen Wochen habe ich bereits starke Verfärbungen im Standlack. (Wie kann ich Bilder einstellen?)
Gemäß den folgenden Garantiebedingungen dieses Händlers müsste ich die Lieferung einer mangelfreien Sache erhalten.
"Auf Verarbeitungs- und Materialmängel gewähren wir ab Verkauf eine Gewährleistung von 24 Monaten. Bei Sachmängeln kann der Käufer nach seiner Wahl Beseitigung des Mangels oder Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen (§439 BGB)."
Leider diskutiere ich schon seit Wochen mit diesem Händler bzw. dem Importeur APM Marketing.
Hier die letzte Rückmeldung:
Hallo Herr Baumann,
das Board muß zur Überprüfung zu Starboard.
Ein sofortiger Austausch ist nicht möglich.
Wir werden jedoch veranlassen, dass Ihnen entweder
das reparierte Board oder ein neues dann frachtfrei
zugesandt wird.
Mit den besten Grüßen
SURFSTADL AMMERSEE
A. Henle
Für mich kommt eine Reparatur bei einem Slalom Board für 1.250 € überhaupt nicht in Frage. Ich bin mittlerweile von der Reaktion des Händlers extrem enttäuscht. Ich habe diesen Händler sogar noch im Bekanntenkreis weiterempfohlen. Ich hoffe sie haben nicht die gleichen Probleme wie ich, wenn es mal Probleme gibt. Ich werde die Angelegenheit nun einem Anwalt übergeben müssen.
auch wenn es bedauerlich ist, die Annette macht ihr Geschäft schon ne weile und ich denke das Sie ihr möglichstes tut.
Nur kann der Händler nicht mehr machen als das Brett beim Vertrieb zu reklamieren, wenn der das ablehnt, bleibt Dir nichts anderes übrig, als dich mit dem Vertrieb rum zu schlagen. Der Händler ist da auch nur leidtragender.
Bilder kannst Du einstellen in dem Du den Bild einfügen Button benutzt oder den Link zu Bild einstellst. Erst wenn wir das Bild gesehen haben können wir mehr sagen.
verfärbungen im weiß oder ist das holz stellenweise ergraut?[/img]
Autor: bagb309 Erstellt: Oct 01 2009 - 07:06 AM Betreff: re: re: Sachmangel
Hier ein Bild mit dem Mangel:
Leider habe ich inzwischen keine guten Erfahrungen mit diesem Händler. Der Schriftverkehr geht jetzt schon eine Weile hin und her. Ich wurde an den Importeur verwiesen, der sich darum kümmern wollte und sich dann aber nicht mehr gemeldet hat (sollte innerhalb von 48 Stunden geklärt sein). Ich habe einen Kaufvertrag mit dem Händler und nicht mit dem Importeur. Der Händler sollte eigentlich die Angelegenheit mit dem Importeur oder Hersteller regeln und nicht der Kunde. Erst nach wochenlangem hin und her will sich der Händler nun darum kümmern. Mir kommt das Ganze mittlerweile so vor, als will man die Sache über die 6 Monatsfrist hinauszögern. Fakt ist, das mit dem Board etwas nicht stimmt. Eine "notdürftige" Reparatur durch eine "Bastelstube" kommt für mich bei diesem Slalomboard nicht in Frage. Außerdem dürfte die Reparatur wegen dem Dekor und Holzfunier nicht sehr einfach sein. Einfach drumrumschleifen und Standlack drauf is nicht. Das stimmt schon etwas mit der Verklebung des Funiers nicht. Hinterher ist das Ding noch 0,5 - 1 kg schwerer. Dafür habe ich nicht 1.250 € ausgegeben.
mfg
Gerd
Autor: mikel Erstellt: Oct 01 2009 - 10:03 AM Betreff: re: Sachmangel
Mach es doch einfach so:
Fahre mit deinem Kaufbeleg und dem Board zum Händler, dieser nimmt dir das Board ordnungsgemäß an und hatt dann entweder das Recht auf Nachbesserung - das ganze 3 mal. Das ist gesetzlich geregelt, da kommst du nicht drumm rum, diese Nachbesserung steht dem Händler zu und ist meist ein Standartext, deshalb auch der Satz in dem Schriftverkehr. Bei deinem Fall ist wohl eine Nachbesserung unwahrscheinlich, deshalb wird der Händler das Board einschicken.
Du als Endverbraucher musst laut gültigen AGB s (die du mit einwilligung des Kaufvertrags - Abnahme der Ware) ja anerkennst, mit einem gültigen Kaufbeleg auftauchen, ansonsten wirds schwer. Der Händler ist meist wie Klaus schon richtig geschrieben hat, der Leidtragenden, weil das alles meist ziemlich viel Zeit verschlingt. Da dein Händler auch die Fachkompetenz hat (das setz ich jetz einfach mal voraus) wird er so reagieren, das sein Kunde höchstmöglich zufriedengestelt wird - d.h er pocht auch beim Großhändler/Importeur oder dem Hersteller selber auf eine Neulieferung ! Und da fängts auch schon an, da gibt der Händler (gezwungenermaßen) die Entscheidung ob und in wie weit es eine Reklamations ist in die Hände anderer, was die Entscheidung oft nicht all zu Kundenfreundlich ausfallen lässt - das ist dann Firmenabhängig !
Du hast ebenfalls das Recht darauf, für deinen gezahlten Kaufpreis die Sache (das Board) in einwandfreiem Zustand zu ehalten, sowie alle zugesicherten Eigenschaften (Optik, Funktion, Wasserdichte usw.) gewährt zu bekommen .
Leider ist es ein Missglaube vieler Endverbraucher, das die Ware, die mangelhaft ist, sofort in eine neue umgetauscht wird - das is reine Kulanz des Händlers , zumindest bei der 1. und 2. Reklamation - wenn s dann immer noch nicht funktioniert, muss er es austauschen !!!! Die Nachbesserung ist ganz legitim und üblich . Lediglich wenn du beweisen kannst, das du die Ware von Anfang an mit Fehlern, Unvollständig oder nicht für die Funktion einwandfrei erhalten hast, kannst du monieren, das die Ware gleich ausgetauscht wird. Erhältst du das Baord aber im Shop neuwertig und im Laufe des Gebrauchen taucht ein Grund zur Reklamation auf, so kann der Händler erstmal Nachbesserung versuchen.
Ich bitte dich so wie von mir oben vorzugehen und das Board entweder selber vorbei zu bringen (verbessert die Kommunikation zwischen dir und Händler) oder du schickst es mit Rechnung zu Ihm (vorher ankündigen !)
Ich arbeite seit Jahren im Einzelhandel und mittlerweile bei einem der weltweit größten Sportartikelhersteller, bin Handelsfachwirt und helfe dir gern weiter - bei weiterne Fragen einfach eine Email an mikel@windinfo.eu dann können wir auch gern mal telefonieren !
Alles Gute Weiterhin,
Mikel
Autor: Mr.Flow Erstellt: Oct 01 2009 - 10:05 AM Betreff: re: Sachmangel
Sehr geehrter Herr Baumann,
bitte bringen Sie Ihre Ware zum Surfshop. die Annette hat das brett noch nicht mal live gesehen, Annette wird dann das Board zum Vertrieb bringen und Sie werden gemeinsam nach einer Lösung suchen.
Wenn sich ihr brett weiß verfärbt hat, dann handelt es sich um einen optischen Mangel, dieser wird in der Regel in der Windsurfbranche mit einen Preisnachlach abgewickelt.
Grüße
Autor: mikel Erstellt: Oct 01 2009 - 10:19 AM Betreff: re: re: Sachmangel
Mr.Flow schrieb:
bitte bringen Sie Ihre Ware zum Surfshop. die Annette hat das brett noch nicht mal live gesehen, Annette wird dann das Board zum Vertrieb bringen und Sie werden gemeinsam
Grüße
Das ist genaus das ! Mach es so, dann klappt es !
Preisnachlass ist Branchenüblich, aber Firmenabhängig, denn die Zugesicherte Eigenschaft eines Surfboards beinhaltet auch die farbliche Optik des Boards, welche auch nach mehrmaligem gebrauchen noch einwandfrei sein muss ! Die Kulanz allerdings wie oben schon geschrieben bestimmt der Händler, und da man in dem Fall nix ausbesser sollte (kann schon) wird der Preisnachlass wohl gängig und normal sein. Sicher handhaben das anderer Firmen anders, aber gerade die Surfbranche "kann sich nicht leisten" hier und da immer wieder neue Boards auszutauschen . . . und das muss sie auch nicht !
Autor: windinfo Erstellt: Oct 01 2009 - 11:57 AM Betreff: re: Sachmangel
Hmm, also reklamieren ohne das Brett beim Shop vorbeigebracht zu haben?
Also da würde man bei mir auch auf Granit beissen.
Und dann kommt noch folgendes dazu: War das Brett beim kauf in Ordnung?
Bei vielen Waren ist heute ein Aufkleber drauf, das die Sonne das Produkt schädigt. UNd das ist das Problem.
Das Holz ist ja sichtbar und somit übt die Sonne Ihre Wirkung aus. Auch das Parkett in meiner Wohnung dunkelt nach, glaubst Du im ernst der Schreier macht mir nach 4 Monaten ein neues Parkett deswegen rein? Das ist einfach kein Sachmangel das ist die Natur.
Ich hatte schon einige Woodies und da gabs das Problem immer mal wieder, weil die Sonne eben alles zerstört. Aber das behindert nicht beim fahren, dafür sieht es gut aus. Wer das nicht haben will, sollte keinen Woodie kaufen, sondern den durch viel Lack 400 Gr. schwereren normalen.
Ich lasse meine Boards & Segel grundsätzlich nie in der prallen Sonne liegen. Da bin ich sehr penibel. Es hat sich auch nicht das Holz verfärbt, sondern der Standlack. Komisch ist, das es nur an diesen beiden Stellen vorkommt. Es sind auch keine Schleifspuren vom Segel. Vielleicht hat man einfach nur den Standlack zu früh aufgetragen.
Für mich spielt die Optik neben der Funktion natürlich auch eine große Rolle. Ich würde es hinnehmen, wenn das Board einige Jahre alt wäre. Aber nicht nach wenigen Wochen.
Werde das Board in den Shop bringen oder schicken und hoffen das es nicht in einer "Bastelbude" repariert wird. Ich glaube nicht, das ich damit einverstanden wäre. Man muss sicherlich auch nicht hinnehmen, das ein BMW bei ATU repariert wird. Da die Boards sicherlich in Thailand produziert werden, bin ich echt gespannt wie es weitergeht.
Habe mich schon genug aufgeregt und möchte nicht noch wegen einem Surfbrett einen Schlaganfall bekommen.
Übrigens, das Board ist ultraschnell. Nächstes Jahr erweitere ich meine Segelpalette um ein North Warp F2010 oder Point 7 AC-1 in 7.8 oder 8,2
wie gesagt, ohne Bilder kann keiner was dazu sagen. Brett zum Händler, dann in Ruhe drüber reden und dann lässt Starboard bei einer der renomiertesten Leute die Bretter reparieren.
Autor: bagb309 Erstellt: Oct 02 2009 - 06:31 AM Betreff: re: Sachmangel
Der Importeur hat schon Bilder vom Mangel und der Seriennummer bekommen. Der Händler auch. Ich wollte die Sache soweit wie möglich vorher abklären, damit ich mir die Fahrkosten spare (ca. 70 €) und nicht umsonst in den Shop fahre. Jetzt soll ich das Board doch zur Prüfung in den Shop bringen. Dann wird es ggf. repariert oder nicht, je nachdem was der Importeur oder Starboard dazu sagt. Was kostet die Reparatur? Ich denke weniger als 70€. Für die 70€ die ich verfahre kann ich es auch selber reparieren lassen. Ich dachte eigentlich nach den AGB hat der Käufer die Wahl. Werde mich aber nochmal über die genaue Rechtslage informieren. Kann doch nicht sein, das man für Kosten aufkommen muss, die man nicht zu vertreten hat. Würde das Board auch bei einem Starboard Händler in der Nähe abgeben, um die Fahrtkosten zu minimieren. Alternative per Spedition. Habe hierfür nur leider keine geeignete Verpackung außer der boardbag.
Autor: Lordofchaos Erstellt: Oct 02 2009 - 10:11 AM Betreff: re: Sachmangel
Mann kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen
Autor: mikel Erstellt: Oct 02 2009 - 12:37 PM Betreff: re: re: Sachmangel
bagb309 schrieb:
Der Importeur hat schon Bilder vom Mangel und der Seriennummer bekommen. Der Händler auch. Ich wollte die Sache soweit wie möglich vorher abklären, damit ich mir die Fahrkosten spare (ca. 70 €) und nicht umsonst in den Shop fahre. Jetzt soll ich das Board doch zur Prüfung in den Shop bringen. Dann wird es ggf. repariert oder nicht, je nachdem was der Importeur oder Starboard dazu sagt. Was kostet die Reparatur? Ich denke weniger als 70€. Für die 70€ die ich verfahre kann ich es auch selber reparieren lassen. Ich dachte eigentlich nach den AGB hat der Käufer die Wahl. Werde mich aber nochmal über die genaue Rechtslage informieren. Kann doch nicht sein, das man für Kosten aufkommen muss, die man nicht zu vertreten hat. Würde das Board auch bei einem Starboard Händler in der Nähe abgeben, um die Fahrtkosten zu minimieren. Alternative per Spedition. Habe hierfür nur leider keine geeignete Verpackung außer der boardbag.
1. Du musst das Board bei dem Händler abgeben , wo du s gekauft hast - die allerwenigsten Firmen und vorallem Händler nehmen "Fremdware" an !!!!
2. Wer das Board da kauft, wo s am günstigsten ist, hat im Nachhinein oft ein Problem bei Reklamationen, weil der günstigste Händler selten der nächste ist - deshalb musst du dir dieses etwaige Problem schon VOR dem Kauf überlegen .
Tipp: Evtl. kann der Surfstadel mit dem Logistik Unternehmen, mit dem er zusammenarbeitet eine sog. "Abholung" veranlassen - ist aber wiederum nur Kulanz des Händlers.
3. Für Kosten, die du nicht zu vertreten hast musst du i.d.R auch nicht aufkommen, dazu zählen aber Anfahrtskosten nicht - du lässt doch auch nicht beim Kauf eines neuen Boards die angefallenen Spritkosten vom VK abziehen !
Sei Kommunikativ, ehrlich offen und wie gesagt....fahr hin oder lass es wenn möglich abholen ! Eventuell bietet ja der Surfstadel auch an, das bei einer gerechtfertigten Reklamation angefallene Portokosten, wenn du s dort hinschickst, rückerstatt - das müsstest du abklären.
Der Mann will ein Board ohne Mangel (auch keinen optischen). Und nicht für Kosten aufkommen, die er nicht verursacht hat. Ansonsten die erforderlichen Kosten so gering wie möglich halten. Deswegen klärt der Mann die Angelegenheiten gerne im Vorfeld. An einem Streit ist der Mann nicht interessiert. Der Mann fährt aber ungern 600km (a 180€) "just for fun" zum Händler, der ihm dann mitteilt, das kein Sachmangel vorliegt. Für diesen Betrag kann der Mann den "Mangel" dann auch gleich selbst beseitigen lassen und für den Rest noch schön Essen gehen. Oder das Board mit dem "kleinen Schönheitsfehler" verkaufen und zusammen mit den 180€ in ein Neues investieren. Wie viel wird es nach ca. 3 Monaten noch wert sein. 60% vom Neupreis vielleicht?
Der Mann kann nicht verstehen, dass es bei Starboard nicht möglich ist, das Board bei einem Vertragshändler seiner Wahl wegen einer Garantiesache abzugeben (zur Minimierung der Kosten natürlich). Ist bei anderen Marken (z.B. Mercedes, Audi, BMW, Apple, ..) so üblich. Da hat Starboard aber einen gewaltigen Nachholbedarf, falls das so wäre, wie es hier geschildert wird.
Was macht der Mann eigentlich im Urlaub, wenn gerade dort ein Mangel an seinem Board auftritt und zufällig ein Vertragshändler in der Nähe wäre?
Übrigens kann Mann sich auch direkt an Starboard wenden. Starboard wird dann sicherlich an einen Vertragshändler in den Nähe verweisen. Würde Mann echt wundern, wenn es anders wäre.
alter, habe mich mal durchgelesen, ich glaubs nicht....
Mücke > Elefant passt nicht im geringsten, eher n Blauwal,
redet mit einander oder lasst es, es könnte ja alles so einfach sein...
Autor: mikel Erstellt: Oct 06 2009 - 07:15 PM Betreff: re: re: re: Sachmangel
bagb309 schrieb:
Der Mann kann nicht verstehen, dass es bei Starboard nicht möglich ist, das Board bei einem Vertragshändler seiner Wahl wegen einer Garantiesache abzugeben (zur Minimierung der Kosten natürlich). Ist bei anderen Marken (z.B. Mercedes, Audi, BMW, Apple, ..) so üblich. Da hat Starboard aber einen gewaltigen Nachholbedarf, falls das so wäre, wie es hier geschildert wird.
Man man Man...
Oh man(n) jetz wird s gleich hinter häher wia voarn - mehr hilfe ist glaub ich hier nich drin und einen ferndiagnose ist nicht möglich . du kannst doch nicht automarkt und marken mit dem surfmarkt vergleichen . andere dimension, anderes produkt, andere gewährleistungsansprüche und andere budgets der hersteller ... du wirst das schon hinbekommen.
Ach ja, das mit der Nacherfüllung hatt ich oben schon geschrieben ....
Der Mann kann nicht verstehen, dass es bei Starboard nicht möglich ist, das Board bei einem Vertragshändler seiner Wahl wegen einer Garantiesache abzugeben (zur Minimierung der Kosten natürlich). Ist bei anderen Marken (z.B. Mercedes, Audi, BMW, Apple, ..) so üblich. Da hat Starboard aber einen gewaltigen Nachholbedarf, falls das so wäre, wie es hier geschildert wird.
Man man Man...
Oh man(n) jetz wird s gleich hinter häher wia voarn - mehr hilfe ist glaub ich hier nich drin und einen ferndiagnose ist nicht möglich . du kannst doch nicht automarkt und marken mit dem surfmarkt vergleichen . andere dimension, anderes produkt, andere gewährleistungsansprüche und andere budgets der hersteller ... du wirst das schon hinbekommen.
Ach ja, das mit der Nacherfüllung hatt ich oben schon geschrieben ....
Ach her je...
...
Wenn eine Ferndiagnose nicht möglich ist, wofür habe ich dann Bilder vom Mangel und der Seriennummer gemacht und an den Importeur geschickt, der diese dann an Hr. Tiesda You den Entwicklungsmanager von Starboard weitergeleitet hat. Warte immer noch auf eine Rückantwort vom Importeur bzw. Hr. Tiesda You.
Bzgl. der Nacherfüllung ist das Internet voll mit hilfreichen Informationen. Ich lese nur immer das der Verkäufer alle Kosten der Nacherfüllung zu tragen hat und das der Erfüllungsort der Ort der momentane Belegenheitsort der Sache ist. Das ist nun mal der Ort, an dem sich die Sache zum Zeitpunkt des Nacherfüllungsverlangens befindet.
Es sind zwar andere Märkte. Aber es gelten die gleichen gesetzlichen Bestimmungen (BGB, Kaufrecht, etc.). Und die Autohändler die ich kenne sind viel kundenfreundlicher. Für Mängel des Herstellers kann der Händler nichts. Aber für die Art und Weise, wie er mit Kunden umgeht schon.
Möchte die Sache nun bald vom Tisch haben, sonst vergeht mir noch der Spaß am Surfen
bring hier doch mal ein paar fotos von den besagten stellen. wie ich schonmal schrieb.
sonst weiß hier niemand, von was du da eigentlich redest.
ich vermute halt, das sind die üblichen lackschäden, die bei den isonics wegen des dünnen lacks (gewichtsreduktion) üblicherweise immer wieder auftreten.
üblicherweise sind die großen windsurffirmen nämlich absolut kulant.
manchmal macht möglicherweise auch der ton die musik. . .
Mikel hat die Lage ganz gut zusammengefasst - der Händler kann eben nicht mal eben ein neues Brett rausgeben. Und dass sich Händler/ Hersteller/Vertrieb nicht auf Basis von Bildern ein abschließendes Bild davon machen können, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt und wie dieser zu beheben ist, ist denke ich auch nur zu verständlich.
Falls man also sein Brett halt nicht beim Händler nebenan gekauft hat, gibt es immer noch die Alternative, direkt auf die Kulanz des Importeurs/Herstellers zu pochen - das kann sehr erfolgreich sein! Voraussetzungen:
1. Vorab telefonisch/ per eMail anfragen und Situation schildern (ggf. telefoniert man einfach vorher nett und freundlich mit dem Händler und sucht nach der besten Lösung!)
2. Klären ob Händler in der Nähe oder direkt Einsenden und ggf. höflich nachfragen, wer die Transportkosten übernimmt
3. Versenden mit den notwendigen Unterlagen (Kaufbeleg, Brief mit Verweis auf Vereinbarung)
So lässt sich normalerweise alles ganz normal regeln, ohne dass man sich Rechtsnormen um die Ohren haut!
Rechtsnormen ersetzen nicht normale Kommunikation und gegenseitiges aufeinander eingehen!
Der Importeur hat das Board nun persönlich begutachtet und die Verfärbungen des Standlackes nach 3 wöchigem Einsatz als normale Abnutzung begründet. Das Board wird also nicht im Rahmen der Gewährleistung repariert.
Ich hoffe der übrige Standlack wird sich nicht auch noch verfärben.
Ggf. werde ich den "optischen Mangel" auf eigene Kosten bei einer Werkstatt meines Vertrauens beseitigen lassen, da mich die Flecken extrem stören. Sollte sich der Standlack auch an anderen Stellen verfärben, werde ich mir sicherlich keine Wood-Version mehr zulegen. Mal sehen wie das Board dann nächstes Jahr aussieht.
Wollte mir eigentlich noch ein 101 Futura zulegen. Die möglichen Verfärbungen des Standlackes sind für mich allerdings ein k.o-Kriterium.
P.S. Amazon erstattet die Versandkosten bei einem begründeten Garantiefall
Hab mir nun mal alles durchgelesen und meine vorschreiber haben ganz klar recht!
So ein Theater wegen diesen flecken?
Ich habe selber genau den gleich i-sonic und habe auch auf der boardnasse solche flecken im Holz design,und na und, wem juckts ist halt so!
bei einem schleudersturz ist mir der mast auf die boardnasse geflogen, ein 15 cm langer riss biss unters holz.
Naja, schade habs richten lassen und dann auch noch gleich den standlack ausbessern lassen und man sieht nix mehr, flecken sind auch wehniger geworden.
Als ich das Board zur reperatur meinem Händler in brachte, habe ich ihn auch wegen der flecken angeredet, wie die entstehen oder was da loss ist.
Die sache ist die das der Standlack recht dünn gehalten ist zwecks gewichtsersparnis und der sich halt verflüchtigt. dazu kommt ja noch, dass das bord im feuchten zustand ins boardbag kommt und dann noch reissverschlüsse zu und das eine ganze woche in der garage. Ja wo soll da die feuchtigkeit dann hin? auch wenn dus offen lässt wird es nie ganz trocken werden und das Holz säuft sich dann halt voll und speichert auch recht gut.
Aber er sagte auch mann könnte es wieder wegbekommen, obs dafürsteht ist eine andere sache!
Man schleift den standlack am ganzen board ab, dannach schleift man das ganze holz solange ab bis die flecken weg sind standlack drauf fertig und siehe da! du siehst nix mehr!
Meine meinung ist, du bist die ganze sache etwas falsch angegangen, reden und fragen ist auch heutzutage immer noch gold wert! dein Händler hätte dir sicherlich auskunft gegeben und dir ev. den standlack umsonst lackiert.
Die aussage das board hätte 1200 oda so gekostet und ich will das ausgetauscht haben!- Lächerlich! das kostet alle neuen board wenn nicht mehr! und das ist noch kein grund, so einen terror zu machen.
Würde ich nie machen, manche menschen müssen immer gleich vollgas geben und nur mehr ihr recht sehen und dann gehts loss mit schreiben und und und!
ARGH solche leute find ich zum kot...!
hab genug mit leuten den ganzen tag zu tun aber was sich einig meinen herausnehmen zu müssen ist der hammer. soll heissen die sache etwas relexter zu sehen das wird dann schon alles seinen lauf nehmen.
aber du siehst nun ja eh selbst was dir die ganze aufregung gebracht hat,nix!
ich kann nur sagen schneller fährts mit oder ohne bestimmt auch nicht und beim verkauf bekommst du deshalb auch nicht mehr oder weniger.
ich glaube ich habe schon einmal erwähnt, das ich andere Qualitätsansprüche habe. Insbesondere an ein "Premium"-Produkt. Wenn ich mir eine "Mercedes S-Klasse" kaufe, erwarte ich auch nicht die Qualität eines "Fiat Panda". Beim Starboard Isonic liegt nur der Preis auf Premiumniveau. Die Qualität dagegen kann mich nicht überzeugen. Ebenso nicht der Kundenservice. Zum Glück gibt es noch andere Marken, die es deutlich besser können. Ein Board von Starboard werde ich mir jedenfalls nicht mehr zulegen. Ich bin nun mal kein Freund von Fehlinvestitionen.
Autor: mikel Erstellt: Nov 10 2009 - 09:52 AM Betreff: re: re: re: Sachmangel
bagb309 schrieb:
Hi dirtyflyer,
ich glaube ich habe schon einmal erwähnt, das ich andere Qualitätsansprüche habe. Insbesondere an ein "Premium"-Produkt. Wenn ich mir eine "Mercedes S-Klasse" kaufe, erwarte ich auch nicht die Qualität eines "Fiat Panda". Beim Starboard Isonic liegt nur der Preis auf Premiumniveau. Die Qualität dagegen kann mich nicht überzeugen. Ebenso nicht der Kundenservice. Zum Glück gibt es noch andere Marken, die es deutlich besser können. Ein Board von Starboard werde ich mir jedenfalls nicht mehr zulegen. Ich bin nun mal kein Freund von Fehlinvestitionen.
Nochmal :
Wer Fiat Panda mit E-Klasse von Benz vergleicht, vergleicht in meinen Augen ein Isonic mit einem BIC Board ! Premiumniveau bei Starbaord ? Wenn du jetz Preislich meinst, schau dir doch mal Lorch Boards an ... das is Premiumnivau - Starbaord pendelt sich schön mittig ein ...
Schade das du solche Erfahrungen machen musstest ... aber ich denke du hättest auch ein anderes Ende hervorrufen könnne, wenn dein Handeln anfänglich etwas anders gewesen wäre - evlt. auch mal ein Stück weit an der eigenen Nase packen !
Hmm Starboard Wood = Premium? Ich denke da hast Du den falschen Eindruck.
Da ist in etwas so, wie wenn Du bei Porsche den GT3 kaufst und dann meckerst, weil die Klimaanlage und die weichen Sitze und der CD-Wechsler fehlt. Der GT3 ist teurer weil er weniger drin hat, abgespeckt für die Rennstrecke. Ähnlich wie beim Isonic Wood.
Fast alle Topbrands fahren 3 Schienen:
Normale Bauweise: eben Glasfaser.
Leichtere Bauweise: mit Wood, spart zwischen 200 und 400 Gramm und macht das Brett aber auch empfindlicher. Also nicht besser, sonder eben nur leichter. Starboard hat als Marketing Gag irgendwann angefangen das Wood sichtbar zu machen. Das steckt auch in den JPs drin, aber da siehst du es nicht. Das Holz ist übrigens nur 0.2 mm dick und ersetzt eine Lage Glasfaser. Vorteil, Holz nimmt weniger Harz auf, dadurch Gewichtsreduktion.
Je größer das Brett, desto höher die Reduktion. Dazu kommen noch die besseren Dämpfungseigenschaften des Holzes. Das Brett fährt sich nicht soch hart, weil Schwingungen absorbiert werden. Nachtteil: Standlack kommt drauf und wenn der wo weg ist, dann kann Wasser das Holz leicht verändern. kein echter Schaden, aber nicht schön.
Carbon Bauweise: Noch teurer und noch etwas leichter und stabiler als Wood, aber nicht bei allen Brettern erhältlich.
Schau Dir die Kataloge von Fanatic - Starboarrd - JP - etc. an, diese einteilung findest bei fast allen vor.
Daraus zu schließen das Wood, nur weil es etwas Edel aussieht, auch die Edelvariante ist, ist ein Fehler. Der Fachhändler kennt die Unterschiede, auf Nachfragen auf die Unterschiede sollte das als Erklärung kommen.
Premium gibt es nicht wirklich, denn alle haben im Prinzip das gleiche Know How und Material als Ausgangsbasis und fast alle Bretter kommen von Cobra in Thailand. Also mit Premium gleich hatlbarer, das funzt nur bei Customs.
Ansonsten heisst Carbon = Premium weil leicht.
Links in der Halle JPs, gegenüber werden die Starboards gemacht
Den Unterschied macht eigentlich nur die Vorgabe des Hersteller, welches Material in welcher Menge, an welcher Stelle eingesetzt wird.
Da gibt es Hersteller, ähnlich wie in der Schuhbranche, die nach dem Motto: "weniger ist mehr verfahren", sparen am Material und so die Marge erhöhen. Starboard ist es nicht, aber ich sag auch nicht wer.
Das ändert aber an der Optik nichts.
Dann hast Du ein Problem mit den Naturgesetzen. Ich fahre einen Skate in der teuren Teamedition: VK 1799.- nach 5 Tagen in der Sonne, fängt der Kleber an den Pads an sich Gelb zu verfärben, übrigens bei so ziemlich allen Herstellern. Dagegen ist der Hersteller machtlos. Was solls, Hammerbrett, geile Fahreigenschaften, was soll ich mir da einen Kopf um 20 cm Rotzstreifen machen, wenn ich weis, das es eh nicht anders geht?????
Denn wir wollen ja einen Kleber der in der Sonne und im Salzwasser gut klebt, leider neigen die übergelaufenen Rest dazu sich zu verfärben.
Blöderweise ist der Kleber im Urzustand aber dünnflüssig und Transparent, und selbst wenn nicht, da aufbringen der Pads ist Handarbeit und teilweise werden farbige Stücke wie bei Intarsien eingefügt. Dabei tritt Kleber über, wird abgewischt, aber ein hauchdünner Film bleibt an den Kante stehen und verfärbt sich dann in der Sonne.
Das würde sich vermeiden lassen, wenn man das Brett ohne Pads lässt und waxt, oder Pads aufschraubt aber das sind wohl auch keine akzeptablen Alternativen.
Also du siehst mit ein wenig Wissen um die Materie stellt sich schnell heraus, dass Deine Ansprüche sich im Windsurfbereich nicht so recht mit der Wirklichkeit vereinbaren lassen.
Klingt blöd, ist aber so!
Auch der Wechsel zu einem anderen Hersteller wird nicht viel bringen, ausser andere Probleme. Irgendwo kanns immer haken, zu viele Möglichkeiten.
Ich hoffe die zukünftigen Weiterentwicklungen werden keine Rückschritte und gehen nicht auf Kosten der Haltbarkeit. Die beschriebenen Probleme mit den Klebstoffen und Standlacken sollten doch allmählich gelöst sein. Ich kann mir aber vorstellen, das in den Lacken bestimmte Stoffe nicht mehr enthalten sein dürfen, die nun zu diesen Problemen führen. Warum nicht profilierte Pads mit den Fußschlaufen verschrauben?
An den Fahreigenschaften meines Isonic 122 habe ich nichts auszusetzen. Ich hoffe die Flecken halten sich in Grenzen. Macht trotzdem höllisch Spaß das Teil