Die richtige Bekleidung fürs Wind- und Kitesurfen

22.01.2014
12:18 Uhr

Author: KR

Wie bei allen Sportarten gibt es auch fürs Wind- und Kitesurfen die richtige Kleidung. Diese sollte unbedingt mit Bedacht gewählt werden, da sie einigen Anforderungen gerecht werden muss, insbesondere bei kälteren Temperaturen.

Neoprenanzüge

Ein Neoprenanzug ist für diese Sportarten essentiell und für die meisten ab einer Wassertemperatur von 21° C und darunter unverzichtbar. Neoprenanzüge sind entweder vollständig aus Glatthaut oder aus doppelt kaschiertem Neopren erhältlich. Die doppelt kaschierten Neoprenanzüge bieten den Vorteil strapazierfähiger zu sein und halten somit länger als die Glatthaut-Variante. Wer regelmäßig Wind- oder Kitesurfen geht, der sollte sich nicht davor scheuen etwas mehr Geld auszugeben. Qualitative hochwertige Anzüge bieten durch verschiedene flexible Materialien einen hohen Tragekomfort, sind robust und sehen in der Regel auch schöner aus als die günstigeren Exemplare. Neben den flexiblen Materialien lässt sich die Qualität oftmals an der Fadensicherung erkennen. Die Fäden sollten hierbei mittels Tape auf der Innenseite gesichert werden. Ist dies nicht der Fall, so wird sich der Faden nach wenigen Malen Tragen an den stärker beanspruchten Stellen lösen, wodurch Wasser eindringt und der ursprüngliche Schutz nicht mehr gegeben ist. Für verschiedene Umgebungstemperaturen gibt es verschiedene Anzüge:

  • Trockenanzüge: Diese eignen sich besonders für den Winter und dichten zu 100% ab. Unter diesen Anzügen lassen sich zusätzlich dünne Lycra-Bekleidungsstücke tragen.
  • Semitrockenanzüge: Diese Anzüge werden auch langärmelige Surfanzüge oder Langarmsteamer genannt. Das Neopren ist hierbei 4 bis 5mm dick. Sie eignen sich am besten bei Temperaturen von 5° bis 20° C.
  • Kurzarmsurfanzüge: Sie werden auch Kurzarmsteamer genannt, haben 3 bis 4mm dickes Neopren und schützen am besten bei Temperaturen von 15° bis 25°C.
  • Shorty: Shortys weisen eine Neoprendicke von 2bis 3mm auf und eignen sich bestens für Temperaturen von 20° bis sogar 30° C.

Das richtige Schuhwerk

Bei warmen Wassertemperaturen ist das Barfußsurfen sicher ein unschlagbares Erlebnis, bei Temperaturen unter 20° C eine Garantie für eine Erkältung. Im Zweifelsfalle sollte man daher immer Neoprenschuhe oder -stiefel tragen. Die Stiefelvariante ist in Neopren der Stärke von 3 bis 7mm erhältlich und für die sehr kalten Wintertemperaturen gedacht. Neoprenschuhe bestehen aus Neopren der Stärke 2 bis 2,5mm und eignen sich somit gut für die Herbst- und Frühlingsmonate.

Shorts, Shirts, Badehosen und Bikinis

Bei schönem Wetter tragen viele Kite- und Windsurfer gerne auch mal einfache Shorts und Shirts oder normale Bademode. Diese Kleidung trocknet schnell, bietet ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit und kann auch leger am Strand getragen werden. Sie bietet aber weder Schutz vor Abschürfungen noch vor Sonneneinstrahlungen. Anfängern ist sie keinesfalls zu empfehlen, auch Geübte sollten nur in den heißen Sommermonaten auf diese Art der Bekleidung zurückgreifen. Wer am Strand nicht gerne im Neoprenanzug unterwegs ist, kann sich nach der sportlichen Betätigung auch ein Shirt, eine Fleecejacke oder während des Surfens sogar ein spezielles Surfshirt überziehen. Nur wer seine Kleidung den Temperaturen anpasst und mit den Sicherheitsmaßnahmen vertraut ist, kann das Wind- und Kitesurfen richtig ausüben und genießen.

Weiterführende Links

Tipps zur richtigen Kleidung unter:

http://www.windsurf-scout.de/index.htm?windsurfen_infos_surfbekleidung_neopren.htm

http://de.paperblog.com/richtige-kleidung-beim-kitesurfen-236863/

Surfkleidung unter:

https://www.zalando.de/surfshop/