Surfreviere: Porto Cesareo

Porto Cesareo ist eine kleine Gemeinde, die am Golf von Tarent liegt. Sie ist ca. 25 km von Lecce, in Apulien enfernt. Der Gargano mit dem berühmten Thermikrevier bei Vieste, befindet sich ca. 200 km nördlich davon.



Spot


Anstatt wie jedes Jahr Ostern an den Gargano zu Pilgern, kann man doch mal was anderes ausprobieren?

Wie wäre es mit einem Spot, an dem man Freeride, Freestylen oder in der Welle ohne Shorebreak surfen kann? Das Ganze mit einem grossen Stehbereich, weissem Sandstrand und vor allem ein paar Grad wärmer als am Gargano?

Die Antwort: PORTO CESAREO 

Das Revier besteht aus einer riesigen Sandbucht, die auf der südlichen Seite durch die kleine Insel „Isola della Malva“ abgegrenzt wird. Von dieser Insel zieht sich ein Riff beinahe über die ganze  Bucht. Genau über diesem Riff bildet sich bei westlichen Winden ab 5Bft ein schöner Reefbreak 2-3 Meter Höhe, super zum Abreiten und Springen.

Am Strand ist man wegen der vorgelagerten Insel vor Strömung und Shorebreak sicher. Im Wellenschatten der Insel hat man bei spiegelglattem Wasser die absolute Speedpiste! In der übrigen Bucht hat man gute Bump and Jump-bedingungen, auch bei östlichen Windrichtungen! Im Stehbereich unmittelbar vor dem Strand ist ein kleines sehr seichtes Riff das man aber sehr gut sieht, trotzdem Vorsicht!

Da der Spot super und sehr vielseitig ist, ist an guten Tagen die Hölle los, die Italiener kommen bis von Bari hierher(sie wissen warum). Man kann sich allerdings ganz gut aus dem Weg gehen. In der Vor– und Nachsaison kann man hier, wenn die Bungalows noch geschlossen sind, überall gut stehenbleiben. Es gibt keine Höhenbeschränkung für Womos. Man ist hier Selbstversorger da hier nicht gerade der Bär los ist. Seid aber bitte so nett und haltet den Spot sauber, dann bleiben auch die Locals freundlich und hilfsbereit!!!

Wem es in Porto Cesareo zu voll werden sollte, oder aber der Wind schwächelt um 3-4Bft ,der kann einen Abstecher nach Gallipoli, ca.25km in den Süden, machen. Südlich von Gallipoli ist eine sehr schöne große Sandbucht in der bei westlichen Windrichtungen meistens 1-2Bft mehr wehen. Die Bedingungen reichen von Welle bis Freeride. Parken kann man zwischen Straße und Strand. Man kann, wenn auch unruhig, ein bis zwei Nächte stehenbleiben. Außerdem ist man hier meistens alleine auf dem Wasser.

Spotkarte Porto Cesareo


Springe zu Markierung:

Anreise






Man fährt auf der A14 weiter bis Bari, zweigt dann ab auf die SS16 bis Lecce. Doch VORSICHT! Nicht auf der A14 bis Taranto  fahren, sieht nur kürzer aus, dauert aber doppelt so lange wie über Lecce! Bei Lecce auf die Tangentiale Ovest.

Von dort über die SP7/SP119 nach Leverano, ab hier über die SP21 / SP118 nach Porto Cesareo. In Porto Cesareo nördlich in Richtung TORRE LAPILLO.

Auf der Via Lapillo Richtung Norden fahren bis ihr links die Ferienhäuschen seht, dort in eine der vielen Straßen links einbiegen dem Schild HOOKIPA BEACH bis zum Strand folgen.

Links

Danke an Andrea und Manfred Straucher für ihren Reisebericht, mehr Bilder dazu gibts hier: Bericht.

http://www.comune.portocesareo.le.it