Rainy Days und der Markt von Camocim


8. Januar 2016, 6:30 Uhr, Maceió

Nach den ersten Tagen mit brütender Hitze und guten Surfsessions waren 2 ruhigere Tage mit gelegentlichen Wasserfall-ähnlichen Regenfällen eine willkommene Abwechslung. Schließlich hatten unsere Körper viel wegzustecken die letzten Tage: sei es die Ernährungsumstellung auf sehr viel Grünes, weniger bayerisch Deftiges und dafür umso mehr Unbekanntes, sei es der Klimaschock auf schlappe 30-35 Grad mehr als zu Hause tags wie nachts oder die ungewohnte Anstrengung der Wave-Sessions für einen Körper im Winterruhe-Modus. Es stand also mal ein Tapetenwechsel an…

Auch weil das Nahrungsangebot im urigen Lädchen von Maceió eine überschaubare Bandbreite hatte, entschieden wir uns also heute das „Shuttle“ ins ca. 15 Kilometer entfernte Camocim zu nehmen. Um 6:30 Uhr standen wir also gespornt und gestiefelt vor dem Tor unserer Pousada und blickten staunend dem klappernden, blubbernden, „etwas“ in die Jahre gekommenen Pickup entgegen. Die nächste halbe Stunde holperten wir auf der mit Holzbänken zum Personenbus umfunktionierten Ladefläche die grottig bis mittelprächtig befestigte Straße nach Camocim entlang.









7:00 Uhr, Camocim, Mercado Municipal

Viel zu kaufen und noch mehr zu staunen gab es die nächsten Stunden, bis der Transfer gegen 9:30 Uhr vollkommen überladen mit den Monats-Einkäufen der ca. 15 Mitfahrer wieder zurück nach Maceió schnaufte. Doch in diesem Fall spricht ein Bild wohl mehr als tausend Worte… und die GoPro hat davon viel aussagekräftige gemacht (siehe Fotos). Um einiges reicher bzw. vorerst übersättigt an Erlebnissen und Brasilien-Erfahrung, waren wir doch sehr froh, ins vertraute, beschauliche Maceió zurückzukehren, um diese und das schmackhafte „Frango“ (Hünchen) erst mal zu verdauen. Die nachmittägliche Wellenreit-Session und das abendliche Barbecue mit unserem Gastgeber Fabrizio und seiner italienischen Familie halfen sehr dabei.









5. Merke: Trotz Gefahr von Reizüberflutung für Zivilisiertheits-Verwöhnte Europäer-Köpfchen empfiehlt es sich doch immer, die lokalen Beförderungsvarianten und einen Sprung ins kalte Wasser zu wählen (zumindest in einer Kleinstadt wie Camocim mit kaum Kriminalitäts-Problemen). So lernt man das Land und seine Leute ungefiltert kennen. Auch dass das Shuttle bereits in den frühen Morgenstunden in Camocim eintraf, erlaubte uns und tiefe Einblicke in die Lebensweise und die morgendliche Geschäftigkeit auf dem Markt und den Fischerbooten.

Coming up soon:
Big Waves and bigger Dunes in Maceió

 

Latos-Way-Statistik:

6 x Puh!

2 x Ach nö!

5 x Merke

All about the Trip gibt es unter: www.latos-way.de

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