Wetter – Vorhersage und Entwicklung

Wetter – Vorhersage und Entwicklung

Aktualisierung im Regelfall abends nach ca. 19:00 Uhr.
Last Update: 17. November 2021 | 15:58 Uhr

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Wettervorhersage Deutschland

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Wettervorhersage Welt


Wetterbericht für den Deutschen Alpenraum
ausgegeben am Samstag, 03.12.2022, 14:30 Uhr

Am Rande einer umfangreichen Hochdruckzone über Nord- und Osteuropa verbleibt Südbayern bodennah im Bereich feuchtkalter Luft. In der Höhe gelangt von Süden mildere Luft heran, in den Alpen herrscht schwacher Föhn.

In der Nacht zum Sonntag sowie auch am Sonntag tagsüber überziehen häufig mittelhohe und hohe Wolkenfelder den Himmel. Die Berge sind zwar häufig frei, Sonnenschein gibt es aber nur vorübergehend. Im Alpenvorland hält sich weiterhin oft zäh der Nebel/Hochnebel. Am Nachmittag und Abend kann es örtlich geringfügig regnen, Schneeflocken wären es oberhalb etwa 1700 m. Die Höchsttemperaturen liegen in den Tälern und in 1000 m je nach Sonne bei 0 bis 5 Grad, in Föhntälern bei bis zu 7 Grad, in 2000 m bei +1 und in 3000 m bei -4 Grad. Der Wind weht häufig schwach bis mäßig und kommt im Alpenvorland aus Nordost. In Föhnschneisen sowie allgemein oberhalb etwa 1500 m in freien Lagen weht der Wind mäßig bis frisch aus südlichen Richtungen und kann in Böen auch mal stark bis stürmisch sein.

SXEU31 DWAV 040800
 
 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T
 ausgegeben am Sonntag, den 04.12.2022 um 08 UTC
 
 
 GWL und markante Wettererscheinungen:
 HNF z, Übergang zu HN z. 
 Nasskalt. Zunächst keine markanten Wettergefahren. In der Nacht zum Montag von 
 Westen her und bis Montagfrüh auf die Mitte übergreifend Regen oder Sprühregen, 
 bei gefrorenem Boden örtlich Glatteisgefahr. Niederschlag im zentralen und 
 östlichen Bergland am Montag oberhalb 800 bis 600 m in Schnee übergehend, in 
 Staulagen mehr als 10 cm Schnee innerhalb von 12 Stunden nicht auszuschließen. 
 Abgesehen davon keine markanten Wettergefahren.
 
 Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC
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 Sonntag... liegt Deutschland an der Ostflanke eines Höhentiefkomplexes, der aus 
 mehreren Kernen besteht. Das für unser Wettergeschehen relevante Tief setzt sich
 von der Biskayaküste in Richtung Mittelfrankreich in Bewegung, wodurch sich die 
 vorderseitige südliche Strömung etwas verstärkt und gleichzeitig deren 
 Zyklonalität zunimmt. Im Westen können daher geringe Niederschläge, die durchweg
 in flüssiger Phase fallen, aufkommen. In höheren Lagen kann bei gefrorenem Boden
 örtliche Glätte nicht ausgeschlossen werden. 
 Ein weiteres, aber nur sehr schwaches Höhentief, das über der Ostsee liegt, 
 dockt an einen über Skandinavien liegenden Trog an, wodurch auch ganz im Norden 
 etwas Zyklonalität bestehen bleibt. Geringe Niederschläge sind daher noch in 
 Küstennähe zu erwarten.
 Im Bodendruckfeld ist nach wie vor ein kräftiges Bodenhoch über Westrussland 
 (mehr als 1050 hPa) zu finden, das einen Keil über Südnorwegen aufweist. Dieser 
 weitet sich nach Westen aus, so dass sich eine Verbindung in Form einer 
 Hochbrücke mit einem Bodenhoch im Raum Island ergibt. An der Südflanke dieses 
 Keils wird mit einer östlichen bis nordöstlichen bodennahen Strömung weiterhin 
 feuchtkalte Luft advehiert. An einigen Küstenabschnitten (Ostseeküste 
 Schleswig-Holsteins, Helgoland, Ostfriesisch Inseln) können einzelne Windböen 
 nicht ausgeschlossen werden. Ähnliches gilt für Kamm- und Gipfellagen der 
 östlichen Mittelgebirge. Ansonsten ist der Wind nicht warnrelevant.
 Leebedingt erfolgt am Alpenrand eine leichte Austrocknung, wodurch dort ein paar
 Wolkenlücken zustande kommen können; von Auflockerungen kann noch keine Rede 
 sein. Aber wenigstens bleibt es im Süden weitgehend niederschlagsfrei. Ansonsten
 ergibt sich keine wesentliche Änderung. Das betrifft auch die Windsituation an 
 der Küste, wo nach wie vor an einigen Abschnitten der Ostseeküste sowie auf 
 Nordseeinseln warnrelevante Böen auftreten können. 
 Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 1 bis 5 Grad. Im Nordosten und in der 
 Mitte sowie im Bergland sind Maxima um den Gefrierpunkt zu erwarten, d.h. 
 leichter Dauerfrost sollte in diesen Gebieten nicht mehr so verbreitet auftreten
 wie am Vortag.
 
 In der Nacht zum Montag verlagert sich das Höhentief, das zuvor über der Biskaya
 lag, nach Belgien und greift somit zum zweiten Mal in unser Wettergeschehen ein.
 Vorderseitige Hebung, die aus positiver Vorticityadvektion resultiert, lässt 
 Niederschläge auf den Westen und bis Montagfrüh auch auf die mittleren 
 Landesteile übergreifen. Sollte sich zuvor in diesen Gebieten leichter Frost 
 einstellen, besteht Glättegefahr durch örtlichen gefrierenden Niederschlag, so 
 dass durchaus eine markante Glatteissituation bevorstehen könnte. Nicht 
 auszuschließen ist auch, dass aufgrund der niederschlagsbedingten Abkühlung die 
 Niederschläge in fester Phase fallen, was die Glättesituation entschärfen 
 dürfte. Dies ist ab der zweiten Nachthälfte beginnend zumindest im westlichen 
 Bergland oberhalb von 400 m der Fall. Eine klare und eindeutige Glatteislage ist
 das nicht.
 Der Norden und Nordosten wird von diesen Niederschlägen noch nicht erfasst, 
 vereinzelter Schneegriesel und somit örtliche Glätte ist aber auch dort nicht 
 auszuschließen. Weitgehend trocken bleibt es dagegen im Süden. Dort dürfte sich 
 erneut Nebel bilden oder es verdichten sich noch vorhandene Nebelfelder. 
 Leichter Frost sollte nicht mehr so verbreitet auftreten wie in den Nächten 
 bisher, d.h. im Wesentlichen auf höhere Lagen (die aber noch innerhalb der 
 feuchtkalten Grundschicht liegen), einige Regionen in der Mitte sowie auf die 
 alpennahen Gebiete beschränkt bleiben.
 
 Montag... verlagert sich das Höhentief über den Südwesten Deutschlands hinweg 
 nach Franken, wodurch Hebung den Südosten und Teile der Mitte Deutschlands 
 erfasst. Dies lässt in diesen Gebieten Niederschläge aufkommen, die oberhalb 600
 bis 800 m wieder in Schnee übergehen. In einigen höheren Lagen (vor allem 
 Nordeifel bis zum Rothaargebirge sowie die Mittelgebirge in Oberfranken) sind 5 
 bis 10, in Staulagen durchaus auch mehr als 10 cm Schnee vorstellbar. 
 Vorderseitige Hebung und der hieraus resultierende Druckfall zieht den 
 Gradienten in weiten Teilen Deutschlands auseinander. Selbst an der Küste 
 sollten dann keine warnrelevanten Böen mehr auftreten. Zudem kommt eine flache 
 Tiefdruckrinne zustande (wenn man bei einem Bodendruck von ca. 1018 hPa davon 
 die Rede sein kann). Im Süden und im Tagesverlauf auch in der nördlichen Mitte 
 kommt hierdurch die östliche bodennahe Windkomponente und damit auch die 
 Advektion feuchtkalter Luft zum Erliegen. Abgesehen vom Norden stellt sich bis 
 zum Abend eine schwache westliche bis südwestliche bodennahe Windkomponente ein.
 
 Ein weiteres Niederschlagsgebiet kommt im Norden Deutschlands zustande. Die 
 Hebung resultiert aus Warmluft, die an der Nordflanke des sich nach Franken 
 verlagernden Höhentiefs zurückgeholt wird. Die Niederschläge, die auch dort 
 fernab von jeglicher Warnrelevanz sind, fallen anfangs gebietsweise in 
 Mischphase und im zentralen Bergland oberhalb 400 bis 600 m als Schnee, sonst 
 aber meist als Regen.
 Wie bereits an den Vortagen bleibt die Bewölkung geschlossen dicht. Der 
 größtenteils auf West bis Südwest drehende Bodenwind macht sich auch anhand der 
 Höchsttemperaturen bemerkbar. Allerdings reicht es nur für einen leichten 
 Temperaturanstieg auf 1 bis 6 Grad. Leichter Dauerfrost ist dann sehr 
 wahrscheinlich auf die Hochlagen der Mittelgebirge beschränkt.
 
 In der Nacht zum Dienstag verlagert sich das Höhentief über den Südosten 
 Deutschlands und Tschechien hinweg zum Riesengebirge. Die Hebung konzentriert 
 sich daher auf die Nordflanke des Höhentiefs, wo sich noch weitere Niederschläge
 abzeichnen. Diese fallen in Misch- oder flüssiger Phase. Das Niederschlagsband 
 erstreckt sich sehr wahrscheinlich vom zentralen Mittelgebirgsraum bis nach 
 Vorpommern und zur unteren Oder. Nach wie vor sind diese Niederschläge nicht 
 warnrelevant, mehr als 10 mm innerhalb von 12 Stunden sollten nicht 
 zusammenkommen. Als weiterer Schwerpunkt des Niederschlagsgeschehens mit 
 ähnlichen Mengen zeichnet sich der östliche Mittelgebirgsraum ab. Oberhalb von 
 etwa 600 m ist dabei die feste Phase zu erwarten. In den Staulagen der zentralen
 und nördlichen Mittelgebirge sowie in den Fränkischen Mittelgebirgen können noch
 einmal 5 bis 10 cm Neuschnee hinzukommen.
 Ansonsten fällt nur vereinzelt Sprühregen, vor allem im Westen und Südwesten 
 kann sich erneut Nebel bilden. Leichter Frost und somit nennenswerte Glätte 
 sollte auf Lagen oberhalb von etwa 600 m sowie die alpennahen Gebiete beschränkt
 bleiben.
 
 Dienstag... tritt ein Trog über Skandinavien in Aktion. Durch diesen wird 
 arktische Polarluft aus dem ostgrönländischen Raum angezapft, was zu einem 
 Ausgreifen des Troges über Skandinavien hinweg nach Süden folgt. Diesem Trog ist
 eine schwache Kaltfront vorgelagert, die von Kaltluftadvektion überlaufen wird 
 und daher nur eine geringe Wetterwirksamkeit aufweist. Daher sind nur geringe 
 Niederschläge zu erwarten. Ähnliches gilt in der ersten Tageshälfte noch für den
 östlichen Mittelgebirgsraum, wobei dort in Hochlage noch ein paar Zentimeter 
 Schnee hinzukommen können. Rückseitig der Kaltfront sind ganz im Norden 
 Auflockerungen vorstellbar.
 Das einst wetterbestimmende Bodenhoch über Westrussland zieht sich unter 
 beginnender Abschwächung zum Ural zurück. Dies lässt auch im Norden die 
 bodennahe Windkomponente auf West bis Südwest drehen, ohne dass der Wind 
 Warnschwellen erreicht. Die Rolle eines Aktionszentrums für Mitteleuropa 
 übernimmt dann ein sich kräftigendes Bodenhoch im Raum Island - Südgrönland. 
 Dieses Bodenhoch wird durch ein blockierendes Höhenhoch gestützt. Zwischen 
 diesem und dem sich über Skandinavien hinweg südwärts ausweitenden Trog kommt 
 bis weit in die Nordsee hinein eine straffe nördliche Strömung in Gang. Diese 
 kann sich noch nicht bis nach Deutschland durchsetzen, so dass eine 
 Luftmassenänderung ausbleibt. Daher erfolgt gegenüber Montag keine wesentliche 
 Temperaturänderung.
 
 In der Nacht zum Mittwoch tropft der Trog über Skandinavien aus. Ein von diesem 
 Höhentief ausgehender Trog schwenkt in den Norden Deutschlands. Positive 
 Vorticityadvektion sowie Auspumpen durch Überströmung der südnorwegischen 
 Gebirge lassen über dem Skagerrak ein Bodentief entstehen, das sich unter 
 Intensivierung bis Mittwochfrüh nach Jütland (und nach anderen Modellen unter 
 alsbald beginnender Auffüllung in die Ostsee) verlagert. Da mit dem Süden 
 vorstoßenden Trog die Schichtung im Norden Deutschlands labiler wird, kommt an 
 der Küste eine rege Schauertätigkeit in Gang. Zur dänischen Grenze hin ist die 
 Labilität sogar für kurze Kaltluftgewitter hinreichend. Ansonsten sind nur 
 vereinzelt geringe Niederschläge zu erwarten, die in den Mittelgebirgen oberhalb
 von etwa 600 m in fester Phase fallen. 
 Die Gradientzunahme im Norden Deutschlands bewirkt auch ein Auffrischen des 
 Windes. An der Nordsee kommen bis Mitternacht erste Windböen und danach 
 stürmische Böen Bft 8 aus Nord bis Nordwest auf. Weiter im Binnenland ist der 
 Wind wahrscheinlich noch nicht warnrelevant, aber die Bildung von Nebel sollte, 
 abgesehen vom Südwesten und Süden Deutschlands, weitgehend unterbunden werden. 
 Oberhalb von etwa 400 m stellt sich leichter Frost ein, in tieferen Lagen dürfte
 es meist frostfrei bleiben.
 
 Modellvergleich und -einschätzung
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 Die vorliegenden Modelle stützen weitgehend die oben beschriebene Entwicklung. 
 Anhand der synoptischen Basisfelder lassen sich keine prognoserelevanten 
 Unterschiede ableiten. Allerdings werden die kleinräumigen Höhentiefs, die bis 
 in die Nacht zum Dienstag für unser Wettergeschehen relevant sind, von jedem 
 Modell bzw. Modellauf unterschiedlich positioniert und verlagert. 
 Auf die Unterschiede hinsichtlich der Tiefentwicklung in der Nacht zum Mittwoch 
 ist bereits weiter oben hingewiesen worden. 
 
 Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
 Dipl. Met. Thomas Schumann
3-Tage-Prognose für Sichtflug und Luftsport
für Sonntag, den 04.12.2022 bis Dienstag, den 06.12.2022
herausgegeben von der Luftfahrtberatungszentrale München
am 03.12.2022 um 14.00 Uhr UTC

 

WETTERLAGE DEUTSCHLAND:

Am SONNTAG dominiert eine kräftige Hochdruckzone, die von Nordwestrussland über Skandinavien bis nach Island reicht, das Wettergeschehen. Bodennah fließt damit weiterhin mit nordöstlicher bis östlicher Strömung feuchte Kaltluft nach Deutschland, die sich meistens ganztags als feuchtkalte Grundschicht unterhalb einer Absinkinversion hält. In mittleren und höheren Schichten wird dagegen mildere, aber ebenfalls recht feuchte Luft aus Süden herangeführt. Die Alpen liegen im Südstau.
 
Am MONTAG gelangt Deutschland wieder unter Tiefdruckeinfluss. Ein von Südfrankreich nach Deutschland ziehender Höhentiefkomplex lenkt einen weiteren Schwall hochreichend feuchter Luft heran und sorgt verbreitet für Hebung. Damit kann es vor allem in höheren Lagen wieder winterlich werden. Die Alpen verbleiben im Südstau.

Am DIENSTAG zieht das Höhentief langsam ostwärts ab, bleibt aber noch ganztags für den Nordosten wetterbestimmend. Nach Südwesten hin kann sich langsam schwacher Zwischenhocheinfluss durchsetzen, in den unteren Schichten hält sich dabei aber häufig noch eine feuchtkalte Grundschicht. In Süddeutschland sowie in den Alpen fließt darüber vorübergehend trockenere Luft aus westlichen Richtungen ein.  

 

Vorhersage für die Alpen und das Alpenvorland
(GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)

 

SICHTFLUGWETTER:

Am SONNTAG zeigt sich vom Schweizer Mittelland bis in deutsche Alpenvorland BKN/OVC ST in 200-800 FT AGL und Obergrenzen um 3000 FT AMSL, gebietsweise tritt auch (gefrierender) Nebel auf. Im Osten Niederbayerns sowie in Teilen des Salzburger Landes und Oberösterreichs startet der Tag wolkenarm und es zieht FEW/SCT AC/CI oberhalb von FL180 durch.

Im Tagesverlauf heben die Basen der ST-Bewölkung auf 2000-3000 FT AMSL an und es setzen sich Auflockerungen durch. Am Nachmittag herrscht dann verbreitet SCT/BKN AC/CI oberhalb von FL120 vor, aus dieser Bewölkung fällt örtlich leichter Regen/Sprühregen. Nur in Teilen Schwabens und Oberbayerns hält sich noch zähe BKN ST-Bewölkung um 2500 FT AMSL.

Die Alpensüdseite ist mit BKN/OVC ST/NS angestaut, Untergrenzen in 3000-4000 FT AMSL. Aus dieser Bewölkung fällt verbreitet Schnee, nur in tiefen Lagen auch Regen. Im Niederschlag sinkt die Wolkenbasis auf 200-500 FT AGL ab. Gebietsweise greift die tiefe Bewölkung auch in die Bereiche knapp nördlich des Alpenhauptkamms aus, ansonsten dominiert dort BKN AC/CI oberhalb von FL120.

Die Sichten liegen am Morgen zwischen wenigen hundert Metern und 8 km, in wolkenarmen Bereichen 8-15 km. Im Tagesverlauf bessern sich die Sichtweiten unterhalb der zähen ST-Bewölkung auf 10-20 km, außerhalb davon auf 20-30 km.

Gebietsweise mäßige Südföhnturbulenz, in Oberösterreich sowie im Osten Niederbayerns stellenweise mäßige Turbulenz unterhalb von 5000 FT AMSL.

 

Am MONTAG hält sich zu Beginn erneut verbreitet BKN/OVC ST-Bewölkung in 200-800 FT AGL und Obergrenzen um 3000 FT AMSL, oft tritt auch (gefrierender) Nebel auf. Nur in den östlichen Teilen Niederbayerns sowie in Teilen Oberösterreichs und den Salzburger Landes zeigt sich SCT/BKN AS/CI oberhalb von FL140.

Von Südwesten verdichtet sich die Bewölkung bereits am Morgen zu BKN SC/AC/CI in 2500-3500 FT AMSL und es setzt leichter bis mäßiger Regen ein, in Lagen oberhalb von 2500-3000 FT AMSL fällt Schnee. Im Tagesverlauf breitet sich diese Bewölkung nach Nordosten aus, während die darunter vorherrschende ST-Bewölkung anhebt und in die darüber aufziehende Bewölkung übergeht. Am Abend liegt diese Bewölkung über einem Streifen von Niederbayern und Oberbayern bis nach Tirol. Westlich davon geht die Bewölkung zum Abend hin in SCT/BKN SC mit Basen um 3000 FT AMSL und Obergrenzen in 5000 FT AMSL über, darüber zieht SCT/BKN AS/CI oberhalb von FL140 durch.

Die Alpensüdseite bleibt mit BKN/OVC ST/NS in 3000-4000 FT AMSL angestaut, verbreitet fällt Schnee, nur in tiefen Tallagen vereinzelt Regen. Zum Abend hin schwächen sich die Südstauerscheinungen langsam ab.

Die Sichtweiten liegen am Morgen erneut zwischen wenigen hundert Metern und 8 km, in nebelfreien Gebieten 8-15 km, im aufziehenden Regen auf 4-8 km und im Schneefall auf 1-3 km reduziert. Im Tagesverlauf bessern sich die Sichten auf 20 km, werden im Regen aber weiter auf 4-8 km und im Schneefall auf 1-3 km vermindert.

Im Osten anfangs noch mäßige Südföhnturbulenz.

 

Am DIENSTAGmorgen zeigt sich häufig BKN/OVC ST in 200-800 FT AGL und Obergrenzen in 2000-2500 FT AMSL, oft auch (gefrierender) Nebel. Im Tagesverlauf hebt die ST-Bewölkung nur schwerfällig auf 2500-3000 FT AMSL an und löst sich von Süden her langsam auf. Insbesondere entlang der Donau sowie im Schweizer Mittelland bleibt der ST ganztägig erhalten.

Die Sichtweiten liegen in der Früh wiederum zwischen wenigen hundert Metern und 8 km, in nebelfreien Gebieten 8-15 km. Unter der ST-Bewölkung verbessern sich die Sichtweiten im Tagesverlauf auf 10-20 km, außerhalb davon auf 20-30 km.

 

BALLONWETTER:

Am SONNTAGmorgen Wind um E/NE mit 3-6 KT, am Vormittag in Niederbayern auf 6-9 KT und Böen 10-13 KT zunehmend, ansonsten weiter E/NE mit 3-6 KT. In Niederbayern an der Oberseite der Inversion 20-25 KT aus E.

Am MONTAGmorgen Wind aus SW bis W mit 5-8 KT und Böen 9-12 KT, im Osten Niederbayerns gebietsweise VRB mit 2-4 KT. Im Vormittagsverlauf nehmen die Böen auf 11-14 KT, ansonsten keine Änderung.

Am DIENSTAG Wind aus unterschiedlichen Richtungen mit 2-4 KT.

 

Die Wetterbedingungen entnehmen Sie bitte dem Sichtflugwetter.

 

SEGELFLUGWETTER:

Die Segelflugprognose wurde zum 01. November eingestellt und wird zum 01. März 2023 wieder aufgenommen..

 

NULLGRADGRENZE:

Am SONNTAG in FL075-FL085, am Morgen zusätzlich negative Temperaturen zwischen Boden und 2500-3000 FT AMSL. Diese negative Temperaturschicht wird im Tagesverlauf von Nordosten abgebaut, im Südwesten bleibt aber eine negative Temperaturschicht zwischen 2500 und 3500 FT AMSL erhalten.

Am MONTAGmorgen im Osten und in der Mitte weiterhin um FL075, in der Mitte zusätzlich negative Temperaturen zwischen 2500 und 3500 FT AMSL und im Südwesten um 4000 FT AMSL. Im weiteren Verlauf setzt sich von Südwesten her überall eine Nullgradgrenze von 3000-4000 FT AMSL durch.

Am DIENSTAGmorgen im Osten um 3000 FT AMSL, im Südwesten um FL060, dazu zusätzlich häufig negative Temperaturen zwischen Boden und 2500 FT AMSL. Im Tagesverlauf von Südwesten her auf FL060-FL070 ansteigend, nur im Nordosten weiter um 3000 FT AMSL. Nach Sonnenuntergang gebietsweise negative Temperaturen zwischen Boden und 2500 FT AMSL.

 

Bemerkung:

Dieser Bericht wird nicht amendiert, die nächste Ausgabe erfolgt

am Sonntag, dem 04.12.2022 um 14.00 Uhr UTC.

Luftfahrtberatungszentrale München/Bo

Deutscher Wetterdienst

Flugwetterübersicht Bereich Süd

gültig vom 04.12.2022, 12.00 UTC bis 05.12.2022, 06.00 UTC

 

Vorhersagebereich: GAFOR-Gebiete 54 bis 58, 62 bis 64, 71 bis 76, 81 bis 84

 

Wetterlage und -entwicklung:

Süddeutschland liegt am Rande eines Höhentiefs über der Biskaya. Dadurch wird mit einer föhnigen Südströmung feuchte Luft über die Alpen geführt. Der Föhn setzt sich aber nicht bis ins Flachland durch. Bodennah hält sich verbreitet eine feucht-kalte Grundschicht.

 

Wettergeschehen:

Verbreitet bleibt heute OVC ST Bewölkung mit Basis um 1500-2000 FT AMSL über Süddeutschland liegen. Die Obergrenze der ST Bewölkung reicht bis etwa 3500 FT AMSL. Durch die tiefe Untergrenze liegt der ST auch öfters als Nebel auf.
Über die ST Bewölkung hat sich aus Süden BKN AC/CI Bewölkung mit Untergrenze um FL100 geschoben. Die Obergrenze der AC/CI Bewölkung reicht geschichtet bis FL280.
Im Südosten und Osten Niederbayerns gibt es größere Wolkenlücken in der ST Bewölkung. Die Höhenlagen des Bayerischen Waldes sind meist frei. Auch die überlagernde AC/CI Bewölkung ist hier dünner. 
 
Nachmittags lockert die ST Bewölkung von Niederbayern her weiter nach Westen auf. Auch im Chiemgau und entlang der östlichen bayrischen Alpen löst sich die ST Bewölkung von Osten her auf. Abgesehen von den genannten Gebieten gibt es aber nur wenig Hoffnung, dass sich die ST Bewölkung heute auflöst. Die Untergrenze steigt kaum an.
Die AC/CI Bewölkung oberhalb FL100 bliebt über Niederbayern zunächst locker, wird aber Nachmittag auch hier immer dichter.
 
Abends und nachts verdichtet sich die AC/CI Bewölkung auf der Schwäbischen Alb, im Kocher-Jagst-Gebiet und in Unterfranken und es fällt leichter Regen aus. Darunter bleibt aber weiterhin die tiefe ST Bewölkung liegen. In der ersten Nachthälfte zieht die hochreichende Schichtbewölkung einschließlich des Niederschlags nach Norden ab.
 
Die Hochnebeldecke wird abends wieder dichter und breitet sich dann auch wieder ostwärts nach Niederbayern aus. Die Untergrenzen sinken wieder auf 1500-2000 FT AMSL ab.
 
Am Montag bleibt die OVC ST Bewölkung morgens und vormittags über Süddeutschland liegen. Die Untergrenze liegt verbreitet um 1500-2000 FT AMSL. Die Obergrenze der ST Bewölkung reicht bis 5000 FT AMSL. In Schwaben ist die Bewölkung hochreichender. Hier liegt die Obergrenze um FL100. Örtlich fällt leichter Regen oder Sprühregen aus.  

 

Sichtweite:

Im Mittelgebirgsraum und südlich der Donau um 2-4 km, bei Nebel um 500. Nördlich der Donau und im Osten Niederbayerns 10-20 km.

 

Bodenwind:

Aus NE mit 4-8 KT.
Abends Windabnahme auf VRB 1-3 KT, in der Osthälfte Bayerns noch 2-6 KT aus NE, aber auch hier rasch abschwächend. Am östlichen Alpenrand W-Wind mit 3-6 KT.
Am MONTAG dann verbreitet aus SW mit 4-6 KT. 

 

Höhenwind und –temperatur:

GAFOR-Gebiete 54-58,63,64:

AMSL   |     15 UTC    |     03 UTC    |
1500FT | 060/10KT  03C | 130/05KT  04C |
2000FT | 070/10KT  03C | 140/05KT  03C |
3000FT | 120/20KT  04C | 180/05KT  01C |
5000FT | 130/20KT  06C | 210/10KT  04C |
FL100  | 170/15KT M05C | 210/15KT M06C |

 
GAFOR-Gebiete 62,71-84:

AMSL   |     15 UTC    |     03 UTC    |

2000FT | 080/05KT  04C | 280/05KT  01C |

3000FT | 110/15KT  06C | 190/05KT  08C |

5000FT | 130/20KT  08C | 210/10KT  06C |

FL100  | 150/15KT M05C | 230/20KT M06C |

 

 

Turbulenz:

Mäßige Föhnturbulenz an den Alpen unterhalb FL140. Im Tagesverlauf nachlassend.

 

Vereisung:

Leicht in der ST Bewölkung zwischen 2500 und 3000 FT AMSL. Leicht bis mäßig in der AC Bewölkung zwischen FL100 und FL180.

 

Nullgradgrenze:

Um FL080. Negativ zwischen 2500 und 3000 FT AMSL. 

 

Inversionen:

Absinkinversion zwischen 3000 und 4000 FT AMSL.

 

Hinweise für Hubschrauberflüge:

Keine ergänzenden Hinweise.

 

Hinweise für Ballonfahrer:

Nur im Südosten Bayerns tagsüber Auflockerungen. Dort nachmittags Wind um E mit 4-6 KT.
Auch am Montag bleibt die ST Bewölkung verbreitet geschlossen.

 

Hinweise für Segelflieger:

Herbstliche Hochnebellage. Keine nutzbare Thermik.

 

Zeiten in UTC: SU   |  BDE  |  BDA  |  SA

                  heute     |     morgen              

Nürnberg      15.17 | 15.53 | 06.16 | 06.55

München       15.19 | 15.56 | 06.10 | 06.47

BDA/BDE = Anfang/Ende Bürgerliche Dämmerung

SA/SU   = Sonnenauf/untergang

 

Die nächste planmäßige Aktualisierung erfolgt um 14.00 UTC

 

Luftfahrtberatungszentrale München/st

 

dargestellt durch eine Vorhersage für München (Flughafen)

Erläuterung: Die Trendvorhersage beschreibt, in welchem Rahmen sich Temperatur und Niederschlag/Schneefall entwickeln werden.
Dazu werden mehrere Vorhersagen berechnet, die möglichst alle potenziell zu erwartenden Entwicklungen umfassen sollen.
Die Darstellungen fassen zusammen, in welchem Bereich 50%, 80% bzw. 100% dieser Vorhersagen liegen.
Erläuterung der Trendvorhersage (Grafik), 50%80 und 100% Verteilung der einzelnen Vorhersage auf Farben (Quelle DWD).
In seltenen Fällen kann die tatsächliche Wetterentwicklung auch außerhalb des 100%-Bereiches sein.

*Fuß/FT AMSL: Länge durch 3,281 dividieren, um ein ungefähres Ergebnis zu erhalten, 10.000 Fuß sind ca. 3040 m.

Die Bezugshöhen sind bis 3000 ft AMSL (Above Mean Sea Level/Höhe ü. NN), darüber Flightlevel: FL 050 = 5.000 ft | FL 100 = 10.000 ft | FL 180 = 18.000 ft / ca. 3.050 m

Liste der Abkürzungen: Meteorologische Abkürzungen

Österreich Heute
Weitere dichte Wolken schieben von Süden her nach, bis zum Abend verstärken sich die Niederschläge vor allem in Osttirol und Oberkärnten bei einer Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1600m. Vorübergehend sonnig ist es am Nachmittag eher an den Nordflanken des Alpenhauptkammes mit Föhn. Auch in der Ostregion bleibt es windig mit lebhaften Böen aus Südost. Nachmittagstemperaturen 1 bis 6 Grad, mit Föhn bis zu 11 Grad.
Austria Heute

Österreich Morgen
Mit Tiefdruckeinfluss über Österreich zieht zu Beginn der Arbeitswoche von Südwesten her eine weitere Störungszone auf. Damit dreht die Strömung auf Nordwest und es gelangt von Nordwesten her wieder kühlere Luft an die Alpennordseite. Die Schneefallgrenze sinken von Westen her bis zum Abend auf 700m ab. Im Osten und Südosten setzen die Niederschläge großräumig erst gegen Abend ein, davor gibt es ein paar Tropfen aus der Hochnebeldecke. Der Wind weht zunächst im Bergland und im Osten mäßig bis lebhaft aus Südost bis Süd, später kommt mäßiger Westwind auf. Frühtemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 3 bis 9 Grad.
Austria Morgen

Österreich Übermorgen
Im Westen und Süden nimmt der Luftdruck zu und recht sonniges Wetter stellt sich hier ein. Sonst ziehen weiterhin noch viele Wolken über Österreich und zwischen Salzburg und dem Burgenland regnet oder schneit es noch zeitweise. Schneefallgrenze 500 bis 900. Der Niederschlag wird im Tagesverlauf allgemein aber seltener. Im Donauraum weht der Westwind spürbar. In der Früh minus 4 bis plus 4, am Nachmittag 3 bis 8 Grad.
Austria Übermorgen

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Vorarlberg Heute
Wieder föhnig, es ziehen aber aus Süden bald dichtere Schichtwolken über Vorarlberg, damit gibt es kaum oder keine Sonne. Im Laufe des Nachmittags kann es dazu stellenweise ganz leichten Regen geben, vereinzelte Schneeflocken oberhalb von rund 1500m. Höchstwerte: 1 bis 5 Grad.
Vorarlberg Heute

Vorarlberg Morgen
Ein kleinräumiges Höhentief erfasst Vorarlberg mit Regen-, Schneeschauern und Abkühlung. Damit verläuft der Tag eher trüb und bewölkt mit etwas Regen und Schneefall mit Schwerpunkt um die Tagesmitte. Schneefallgrenze rasch sinkend gegen 1000m, ab Mittag gegen 700m. Am Nachmittag werden die Niederschläge weniger, abends gibt es erste Aufhellungen. Tiefstwerte: -2 bis +2 Grad, Höchstwerte: 0 bis 4 Grad.
Vorarlberg Morgen

Vorarlberg Übermorgen
Vormittags eher stark bewölkt, einerseits durch Hochnebel, andererseits auch durch höhere Bewölkung, ab Mittag gehen sich dann abgesehen von den klassischen Nebelzonen doch noch ein paar Sonnenstunden aus. Tiefstwerte: -5 bis +1 Grad, Höchstwerte: 1 bis 6 Grad.
Vorarlberg Übermorgen

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Tirol Heute
Föhnig in Nordtirol mit ein paar Auflockerungen rund um das Inntal und nördlich davon. Nach Süden zu trüber, im hinteren Ötztal sowie in Osttirol leichter, nachmittags mäßiger Schneefall und verbreitet trüb mit tiefbasiger Bewölkung. Hier können bis in die Nacht auf Dienstag wieder einige Zentimeter Neuschnee fallen, im Lienzer Becken wird aus Schneefall später eher Schneeregen oder sogar Regen. Am Nachmittag können vom Hauptkamm her ein paar Regenschauer auch auf das Inntal übergreifen, Schneefallgrenze hier bei ca. 1500-2000m. Tiefstwerte: -4 bis 0 Grad, Höchstwerte: 2 bis 7 Grad.
Tirol Heute

Tirol Morgen
Ein kleinräumiges Höhentief erfasst Tirol mit Regen-, Schneeschauern und allmählicher Abkühlung. Davor ist es in der Früh und am Vormittag zum Teil noch trocken mit föhnigen Auflockerungen, vor allem Richtung Unterland. Im Oberland und im Außerfern ist in der Früh schon erster Niederschlag dabei, nachmittags dann auch im Rest Nordtirols. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1800m bis zum Abend gegen ca. 900m. In Osttirol von Beginn an trüb, hier schneit es voraussichtlich in Höhenlagen um 1000m. Tiefstwerte: -2 bis +2 Grad, Höchstwerte: 1 bis 5 Grad.
Tirol Morgen

Tirol Übermorgen
Viel Sonne in Osttirol, auch im Oberland kommt die Sonne ab Mittag durch die Restwolken. Nördlich vom Inntal verläuft der Tag eher trüb, die Sonne dürfte hier wohl nicht zu sehen sein. In den bewölkten Gebieten bleibt es kalt. Tiefstwerte: -5 bis 1 Grad, Höchstwerte: 1 bis 5 Grad.
Tirol Übermorgen

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Salzburg Heute
Heute gibt es zunächst lokal Nebel oder Hochnebel, gebietsweise auch noch aufgelockerte Verhältnisse. Tagsüber ziehen von Süden her immer wieder kompakte Wolkenfelder durch, sonnige Auflockerungen sind dann die Ausnahme. Auch ein paar Regentropfen können nirgendwo ausgeschlossen werden. Von Beginn an viele Wolken gibt es im Lungau und in der Tauernregion. Dort regnet oder schneit es über den Tag verteilt zeitweise leicht, die Schneefallgrenze pendelt um 1100 m. In den Föhnschneisen weht lebhafter Südwind. Frühtemperaturen: -1 bis +8 Grad, Höchstwerte: 3 bis 10 Grad.
Salzburg Heute

Salzburg Morgen
Am Montag ist es im Flachgau und im Lungau meist von Beginn an trüb. Überall sonst schließen sich anfängliche Sonnenfenster im Laufe des Vormittags bald. Ab Mittag setzt von Südwesten her Regen ein, Schnee fällt oberhalb von 900 bis 1300 m. Der anfangs in den Föhnschneisen noch lebhafte Südwind wird am Vormittag rasch schwächer. Tiefsttemperaturen: -1 bis +5 Grad, Höchstwerte: 3 bis 8 Grad.
Salzburg Morgen

Salzburg Übermorgen
Der Dienstag beginnt speziell in den nördlichen Landesteilen mit dichten Wolken und letzten Regentropfen oder Schneeflocken. Die Schneefallgrenze pendelt um 700 m. Am Vormittag setzt sich aber trockenes Wetter durch und die Wolken lockern auf. Überall sonst ist es von Beginn an trocken und die Sonne kommt immer mehr zum Zug. Tiefsttemperaturen: -4 bis +3 Grad, Höchstwerte: 0 bis 5 Grad.
Salzburg Übermorgen

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Oberösterreich Heute
Heute gibt es anfangs teils dichten Nebel oder Hochnebel, speziell im Mühlviertel und in den südlichen Landesteilen gebietsweise aufgelockerte Bewölkung. Am Vormittag ziehen von Süden her kompakte Wolkenfelder auf, die zweite Tageshälfte verläuft damit verbreitet trüb. Im Flachland weht mäßiger Ostwind mit Spitzen um 40 km /h, in den südlichen Landesteilen teils lebhafter Südostwind mit Spitzen um 50 km/h. Höchsttemperaturen: 4 bis 11 Grad Celsius, am wärmsten wird es dabei im Süden.
Oberösterreich Heute

Oberösterreich Morgen
Der Montag startet im Flachland trüb aufgrund von Hochnebel. In den südlichen Landesteilen sowie im Mühlviertel gibt es anfangs vereinzelt noch Sonnenlücken, bald verdichten sich aber auch hier die Wolken. Am Nachmittag setzt von Südwesten her Regen, oberhalb von 700 bis 1000 m Schneefall ein. Tiefsttemperaturen: 0 bis 4 Grad, Höchstwerte: 3 bis 9 Grad.
Oberösterreich Morgen

Oberösterreich Übermorgen
Am Dienstagvormittag regnet oder schneit es bei dichter Bewölkung zeitweise ein wenig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 m. Von Südwesten her setzt sich bald trockenes Wetter durch. Nach einer vorübergehend recht sonnigen Phase, zieht es im Laufe des Nachmittags wieder zu. Tagsüber kommt vorübergehend mäßiger Westwind mit Spitzen bis 40 km/h auf. Tiefsttemperaturen: 0 bis 4 Grad, Höchstwerte: 1 bis 6 Grad.
Oberösterreich Übermorgen

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Niederösterreich Heute
Verbreitet hält sich heute Nachmittag trübe, hochnebelartige Bewölkung, allein im Mostviertel lockert es mit Föhn zwischendurch ein wenig auf. Tagsüber bleibt es die meiste Zeit über niederschlagsfrei oder es nieselt leicht aus der Hochnebeldecke. Zum Abend hin beginnt es von Süden her erneut ein wenig zu regnen. Schneefallgrenze 1300 bis 1600m. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Nachmittagstemperaturen 2 bis 6 Grad, im föhnigen Mostviertel bis 9 Grad.
Niederösterreich Heute

Niederösterreich Morgen
Einige größere Sonnenfenster ergeben sich noch an der föhnigen Alpennordseite, sonst hält sich zunächst hochnebelartige Bewölkung. Nachmittags ziehen erneut dichte, mehrschichtige Wolken einer Störung auf, dabei setzt von Westen her leichter Regen ein. Die Schneefallgrenzen beginnen dabei ebenfalls von etwa 1600m her zu sinken. Der Wind weht im Osten noch mäßig bis lebhaft aus Südost, am Nachmittag kommt mäßiger Westwind auf. Frühtemperaturen 1 bis 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Föhn, 3 bis 10 Grad.
Niederösterreich Morgen

Niederösterreich Übermorgen
Der Osten Österreichs steht im Einfluss einer straffen westlichen bis nordwestlichen Strömung. Mit dieser ziehen im Tagesverlauf wiederholt dichte Wolken durch. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800m Seehöhe muss immer wieder mit zumindest leichtem Regen oder Schneefall gerechnet werden. Chancen auf sonnige Auflockerungen bleiben allgemein gering. Die Frühtemperaturen 0 bis 4 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 2 bis 8 Grad erreicht.
Niederösterreich Übermorgen

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Wien Heute
Auch heute Nachmittag liegt trübe, hochnebelartige Bewölkung über der Stadt. Stellenweise nieselt es leicht, am Abend kann es geringfügig regnen. Der Wind weht lebhaft aus Südost. Nachmittagstemperaturen um 6 Grad.
Wien Heute

Wien Morgen
Die hochnebelartige Bewölkung mit etwas Nieselregen hält sich tagsüber hartnäckig. Am Nachmittag ziehen mittelhohe Wolken einer Störung auf und lösen die Hochnebelbewölkung ab. Gegen Abend setzt leichter Regen ein, der sich in der nachfolgenden Nacht verstärken kann. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Südost, erst abends kommt Westwind auf. Frühtemperaturen um 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 Grad.
Wien Morgen

Wien Übermorgen
Ein paar Regenschauer ziehen zunächst noch durch, am Nachmittag bleibt es schon weitgehend trocken. Dann wird es auch etwas heller, ein paar Sonnenstrahlen könnten sich ausgehen. Mäßiger bis lebhafter Westwind weht. Frühtemperaturen um 3, Tageshöchsttemperaturen bei rund 6 Grad.
Wien Übermorgen

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Burgenland Heute
Neuerlich bleibt es im Burgenland tagsüber trüb mit stellenweise leichtem Nieselregen. Von Süden setzt im Laufe des weiteren Nachmittages leichter Regen ein. Der Wind weht im Norden mäßig aus Südost, sonst ist es windschwach. Nachmittagstemperaturen 3 bis 6 Grad.
Burgenland Heute

Burgenland Morgen
Meist bleibt es wieder trüb mit hochnebelartigen, tief liegenden Wolken und ein paar Nieseltropfen. Der Wind weht im Norden mäßig bis lebhaft aus Südost, im Süden bleibt es windschwach. Frühtemperaturen 2 bis 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 8 Grad.
Burgenland Morgen

Burgenland Übermorgen
Während in der Südhälfte zeitweise die Sonne scheint, überwiegen weiter im Norden dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze um 800m Seehöhe regnet es hier außerdem zeitweise. Dazu frischt im Nordburgenland der Wind aus West bis Nordwest vorübergehend mäßig bis lebhaft auf. 2 bis 5 Grad hat es in der Früh, 6 bis 9 Grad am Nachmittag.
Burgenland Übermorgen

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Steiermark Heute
Kaum Wetteränderung. Von Süden stauen sich durchwegs dichte Wolken, nur vom Ennstal bis ins Mariazeller Land lockert der lebhafte-föhnige Südwind die Wolken zeitweise auch mal auf und zwischendurch kann sogar kurz die Sonne zum Vorschein kommen. Am Vormittag regnet es nur vereinzelt geringfügig, am Nachmittag etwas häufiger, die Mengen bleiben aber generell gering. Da es in allen Höhen milder wird, schneit es meist nur mehr ab den Mittelgebirgslagen. Die Frühwerte liegen zwischen regionalen -1 Grad im Ennstal, sonst meist bei +3 Grad, lokal mit Föhn sogar bei +10 Grad etwa in Mooslandl. Die Tageshöchstwerte erreichen zwischen +2 und +4 Grad im weiterhin neblig-bewölkten Süden und bei bis zu etwa +10 Grad in den Föhngebieten der nördlichen Obersteiermark.
Steiermark Heute

Steiermark Morgen
In der nördlichen Obersteiermark könnten sich am Montag ein paar Sonnenstunden ausgehen. Im Oberen Murtal und dem Mürztal bestehen auch Chancen auf kurze sonnige Auflockerungen, im Südosten bleibt der Hochnebel wohl meist dicht. Tagsüber ist es meist trocken, aber schon zum Abend hin nimmt der Störungseinfluss von Südwesten her wieder zu. Die Temperaturen steigen an, die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 7 Grad.
Steiermark Morgen

Steiermark Übermorgen
Am Dienstag ist es in der Früh und am Vormittag in den teils noch neblig-trüb, bald setzt sich aber wohl in den meisten Regionen die Sonne durch. Nur im Norden ziehen nachmittags wieder mehr Wolken durch. Es wird mild, Höchstwerte 4 bis 8 Grad.
Steiermark Übermorgen

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Kärnten Heute
Auch heute bleibt es in Kärnten durchwegs trüb. Von Süden stauen sich dichte Wolken und in Oberkärnten regnet und schneit es bereits im Laufe des frühen Vormittags wieder zunehmend, teils auch mäßig und anhaltend. Am meisten fällt einmal mehr in den südwestlichen Regionen im Bereich Lesachtal, Oberes Gailtal. In Unterkärnten regnet es generell deutlich weniger. Die Schneefallgrenze schwankt stark, in Oberkärnten kann es insbesondere bei kräftigeren Schauern teilweise auch bis in Tallagen herab schneien, nach Osten zu schneit es mitunter auch erst oberhalb von 1500m Höhe leicht. Höchstwerte zwischen maximal 0 Grad bei längerem Schneefall im Lesachtal und maximal +4 Grad bei zeitweise leichtem Regen im unteren Lavanttal.
Kärnten Heute

Kärnten Morgen
Kaum Wetteränderung. Auch der Montag verläuft in Kärnten trüb und von Südwesten ziehen bereits ab dem Vormittag wieder Schauer in die Region. In den Tälern und Becken fällt der Niederschlag meist als Schneeregen bzw. Regen. Höchstwerte 1 bis 4 Grad.
Kärnten Morgen

Kärnten Übermorgen
In den Niederungen zunächst teils Nebel und Hochnebel, bald vor allem in Oberkärnten recht sonnig. Vom unteren Gailtal bis ins untere Lavanttal am längsten trüb (Nebelobergrenze um 1000m), aber auch dort von Westen beginnend nachmittags noch Chancen auf Sonne. Höchstwerte 3 bis 6 Grad.
Kärnten Übermorgen

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