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WINDINFO hat einen neuen Post veröffentlicht.
Read MoreGlätte hier, Glätte dort, das Winterwetter sorgt derzeit immer wieder für rutschige Straßen und Wege. In der Wettervorhersage fallen dann Begriffe wie überfrierende Nässe, Reif oder gefrierender Regen. Heute wollen wir uns daher ein wenig mit den unterschiedlichen Arten von Glätte oder Glatteis beschäftigen. Reifglätte Die erste Sorte entsteht, wenn sich – wie der Name schon vermuten lässt – Reif bildet. Das heißt in Bodennähe entspricht die Temperatur der Feuchttemperatur, sodass sich der in der Luft vorhandene Wasserdampf als Eis auf Oberflächen ablagern kann. Dieser Reif kann nun beispielsweise auf Gehwegen von Fußgängern zusammengedrückt und dadurch kurzzeitig flüssig werden. Bei negativen Oberflächentemperaturen gefriert er danach wieder und es wird glatt. Eisglätte Die zweite Art der Glätte ist tückisch. Sie entsteht, wenn auf den Straßen noch Wasser jeglicher Art vorhanden ist. Wenn nun durch einen nächtlichen sternenklaren Himmel oder durch herangeführte Kaltluft die Temperatur sinkt, gefriert das Wasser auf den Straßen. Auch Restnässe von einem vergangenen Niederschlagsereignis kann für spiegelglatte Beläge sorgen. Das macht die Vorhersage, wo und wann es gefährlich wird umso herausfordernder. Glatteis Vielleicht auch unter dem umgangssprachlichen Begriff Blitzeis bekannt, ist dieses Phänomen besonders gefährlich. Meteorologisch gesehen, müssen zuerst Regentropfen in einer Wolke entstehen. Dazu werden positive Temperaturen benötigt, hier spricht man auch von einer "warmen Nase". Die Erklärung findet sich, wenn ein dazugehöriger Radiosondenaufstieg angeschaut wird - der Temperaturverlauf zeigt eine Ausbeulung nach rechts, ähnlich einer Nase (siehe Abb. 2). Die entstandenen Tropfen fallen auf ihrem Weg nach unten durch eine kalte Schicht, die jedoch nicht ausreicht, dass sie schon gefrieren. Die Tropfen sind nun unterkühlt und damit kälter als der Gefrierpunkt....
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Read MoreKein Thema schafft es so regelmäßig in die Nachrichten wie das Wetter. Da kann allenfalls der Verkehrsfunk mithalten. Aber auch sonst spricht jeder fast täglich über Wetter. Ob morgens beim Bäcker oder im Supermarkt, beim Warten auf die Bahn oder beim gemütlichen Kaffeeklatsch. Das Thema Wetter ist allgegenwärtig. Oftmals wird geschimpft, was denn mit dem Wetter los sei, dann wird über den Schnee und das Winterwetter gestöhnt oder sich beschwert, dass gerade bei einem selbst kein Schnee gefallen ist. Nur selten sind wirklich alle zufrieden. Das ist jedoch wenig verwunderlich, denn schließlich verfolgt jeder Mensch andere Interessen. Während beispielsweise Kinder eine ordentliche Schneedecke wollen, um Rodeln zu können, treibt es Autofahrern die Schweißperlen auf die Stirn, wenn mal wieder ein Verkehrschaos durch Schnee- und Eisglätte ausbricht. Große Differenzen gibt es auch beim Thema Niederschlag und Sonnenschein. Bauern brauchen beispielsweise Niederschläge für die Aussaat und die Zucht von Getreide. Demgegenüber stehen die Menschen die in ihrer Freizeit gerne Sonnenschein und trockenes Wetter hätten, um zum Beispiel an den See gehen zu können oder um einfach einen Kaffee im Freien zu genießen. Einige Bereiche, in denen Wetter eine Rolle spielt, wurden damit schon angeschnitten. Doch wo spielt Wetter noch eine Rolle und wo arbeiten Meteorologen eigentlich überall? Studierten Meteorologen stehen nach Abschluss des Studiums viele Wege offen....
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WINDINFO hat einen neuen Post veröffentlicht.
Read MoreZum Teil hochwinterlich präsentiert sich der heutige Wochenstart! Tief LEONIE, das sich heute Vormittag über dem Osten Deutschlands befindet, brachte seit gestern Nachmittag beziehungsweise in der vergangenen Nacht in einem breiten Streifen vom Süden bis in den Norden verbreitet 5 bis 15 cm, im Süden lokal bis zu 30 cm Neuschnee - zumeist innerhalb von 12 Stunden. Während dort die Verkehrsteilnehmer mit den zum Teil tief eingeschneiten Straßen und Wegen zu kämpfen hatten (und haben), war es im Osten und Nordosten das Glatteis, das zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt hat. Zwischen Ostsachsen und Mecklenburg-Vorpommern fielen bis heute früh verbreitet 5 bis 10 l/qm Regen innerhalb von 6 bis 12 Stunden auf die gefrorenen Böden. 24 stündige Neuschneemenge in cm zwischen 25. und 26.01.2026, 7 Uhr. LEONIE zieht im Tagesverlauf ganz langsam und unter Abschwächung ost-nordostwärts und erreicht Dienstagfrüh Polen. Bis dahin werden weitere Schneefälle gegen den Uhrzeigersinn um den Tiefkern herumgeführt. Davon betroffen sind grob gesprochen die Regionen vom Norden bis zur bayerischen Donau, wo sich durchaus noch einmal der ein oder andere Zentimeter Neuschnee ansammelt. ...
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