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DanielectroOffline

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    Sturmtief „Harry“ und seine Auswirkungen im Mittelmeerraum 

    Schon seit dem vorgestrigen Samstag hat sich aus einem Langwellentrog, der vom Nordmeer über Westeuropa südwärts gerichtet ist, ein hochreichendes Tiefdruckgebiet abgespalten, das über die Iberische Halbinsel zum nordafrikanischen Atlasgebirge gezogen ist. Von dort hat sich dieses Tief auf seinem Weg nach Osten und später Nordosten zu einem veritablen Sturmtief verstärkt und wird heute (Montag) Mittag über Tunesien liegen. Von dort wird es nur ganz langsam Richtung Nordwesten weiterziehen und sich erst ab Mittwoch unter Abschwächung zum Tyrrhenischen Meer (das Seegebiet zwischen Sardinien und dem Festland Italiens) verlagern. Bedingt durch recht milde Wassertemperaturwerte im nahen Ostatlantik sowie des Mittelmeers steigt viel Feuchte aus diesen Regionen in die Atmosphäre auf, was zu erhöhten Niederschlagsmengen führt. Ein von Tunesien nordwestwärts gerichteter Ausläufer führt am heutigen Montag und am morgigen Dienstag zu ergiebigen Regenfällen in Katalonien und auf den Balearen, in abgeschwächter Form auch an Teilen der algerischen Küste. Bedingt durch den Gegensatz zu einem umfangreichen Hoch mit Schwerpunkten über dem nahen Osteuropa sowie den Karpaten baut sich über dem zentralen Bereich des Mittelmeeres ein markantes Sturmfeld auf. So werden an der Nord- und Ostflanke des Tiefs zunächst ab der kommenden Nacht sowie am morgigen Dienstag stürmische Winde aus Südost, mit Verlagerung des Sturmtiefs Richtung Lampedusa sowie des Hochs Richtung Bulgarien und Anatolien am Mittwoch Sturm aus Südost bis Ost im Ionischen und Tyrrhenischen Meer erwartet. Durch einen langen Wirkweg des Windes über dem offenem Meer begünstigt diese Wetterlage das Entstehen vergleichsweise hohen Seegangs – insbesondere im Bereich des Ionischen Meeres und der Meerenge zwischen Sardinien und Sizilien.  Auswirkungen in Spanien  Bis Dienstag Mittag gibt es teils gewittrig verstärkte Regenfälle an der Ostküste, auf den Balearen und in Katalonien (Nordostspanien), in Lagen oberhalb von...

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    Eine abwechslungsreiche Fahrt durch Deutschland 

    Das Wetter in ganz Deutschland wird von Hoch CHRISTIAN über Osteuropa bestimmt. Wir befinden uns also am Westrand dieses kräftigen Hochs in einer östlichen bis südöstlichen Strömung. Dieser Hochdruckeinfluss hat für unterschiedliche Regionen in Deutschland am heutigen Sonntag (und auch in den kommenden Tagen) ganz verschiedenes Wetter zur Folge. Begeben wir uns im heutigen Thema des Tages auf eine Reise zu unterschiedlichen Orten in unserem Land und schauen uns das dortige Wetter an.  Abbildung 1: RGB-Satellitenbild „Wolkentyp“ mit eingezeichneter Fahrtroute  Beginnen wir unsere Reise in der Bundeshauptstadt Berlin. Ein Hochnebelband sorgte zwar noch für einen grauen Start in den Morgen. Doch mittlerweile hat sich die dichte Wolkendecke nach Norden verabschiedet und es scheint – wie auch in den meisten Regionen des Ostens – die Sonne. Bei Nachmittagstemperaturen um 4 Grad ist eine Jacke jedoch vonnöten....

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    Sonne rauf, Temperaturen runter, Niederschlag Fehlanzeige 

    Atlantische Tiefdruckgebiete haben Anfang der Woche die Frostluft aus Deutschland ostwärts verdrängt. Sie brachten Schnee und (gefrierenden) Regen. Doch der Tiefdruckeinfluss hielt nicht lange. Bereits am heutigen Samstag dominiert bereits wieder hoher Luftdruck. Namentlich ist es Hoch CHRISTIAN über...

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