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Read MoreRegen zu dieser Jahreszeit (Sommer bis Frühherbst) ist im südöstlichen Afrika normal. Dort treffen von Dezember bis März bedingt durch die innertropische Konvergenzzone (ITCZ) und typischen Monsunwinde permanent feuchte Luftmassen aus dem Indischen Ozean bzw. der Straße von Mosambik auf Mosambik und die weiter landeinwärts gelegenen Staaten Malawi, Sambia, Simbabwe, das nördliche Südafrika und Eswatini. Dies verdeutlicht die folgende Abbildung, bei der Strömungslinien, die in einer Höhe von etwa 1200 Metern verlaufen, dargestellt sind. Abb. 1 Quelle: Springer Verlag, Southern African monsoon: intraseasonal variability and monsoon indices (Silvério, K.C., Grimm, A.M. Southern African monsoon: intraseasonal variability and monsoon indices....
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Read MoreDas Problem der Schadensvermeidung beim Überseetransport von Waren wird seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts meteorologisch untersucht. Erste physikalische Zeitreihen sammelte die damalige Seewarte. Nach Gründung der Bundesrepublik übernahm das Seewetteramt Hamburg als Teil des Deutschen Wetterdienstes diese Tradition und unterstützte damit den Exportboom der wirtschaftsstarken 50er und 60er Jahre. In der Seefahrt wurde in den 1960er Jahren der Container in die Transportkette eingeführt. Allerdings nahmen in diesem vorteilhaften geschlossenen Transportbehälter meteorologisch bedingte Probleme eher zu, was zu weiteren Ursachenforschungen führte. Bis zum heutigen Tag gibt es allerdings auch Transportgüter, die konventionell und damit ohne Container verschifft werden. Während sich die Art und Menge der Güter sowie Größe und Fahrgeschwindigkeit der Schiffe veränderte, sind meteorologisch bedingte Gefahrenzonen wie kaltes Auftriebswasser, kräftige Gegensätze einiger Meeresströmungssysteme und Wärme bzw. Hitze in subtropischen und tropischen Regionen nahezu gleichgeblieben. Unter den Elementen, die laderaumbedingt zu Schäden führen können, wäre als erstes die Temperatur zu nennen. Unterschieden werden muss hierbei zwischen der Lufttemperatur, der Wassertemperatur an der Meeresoberfläche, der Oberflächentemperatur und der Innentemperatur in Lufträumen der Transportbehälter sowie der Warentemperatur selbst. Mögliche Temperaturbelastungen können hierbei aus vielen Überlegungen bestehen: Ist die Beladung unter Deck? Werden Schiffscontainer direkt von...
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Read MoreGlätte hier, Glätte dort, das Winterwetter sorgt derzeit immer wieder für rutschige Straßen und Wege. In der Wettervorhersage fallen dann Begriffe wie überfrierende Nässe, Reif oder gefrierender Regen. Heute wollen wir uns daher ein wenig mit den unterschiedlichen Arten von Glätte oder Glatteis beschäftigen. Reifglätte Die erste Sorte entsteht, wenn sich – wie der Name schon vermuten lässt – Reif bildet. Das heißt in Bodennähe entspricht die Temperatur der Feuchttemperatur, sodass sich der in der Luft vorhandene Wasserdampf als Eis auf Oberflächen ablagern kann. Dieser Reif kann nun beispielsweise auf Gehwegen von Fußgängern zusammengedrückt und dadurch kurzzeitig flüssig werden. Bei negativen Oberflächentemperaturen gefriert er danach wieder und es wird glatt. Eisglätte Die zweite Art der Glätte ist tückisch. Sie entsteht, wenn auf den Straßen noch Wasser jeglicher Art vorhanden ist. Wenn nun durch einen nächtlichen sternenklaren Himmel oder durch herangeführte Kaltluft die Temperatur sinkt, gefriert das Wasser auf den Straßen. Auch Restnässe von einem vergangenen Niederschlagsereignis kann für spiegelglatte Beläge sorgen. Das macht die Vorhersage, wo und wann es gefährlich wird umso herausfordernder. Glatteis Vielleicht auch unter dem umgangssprachlichen Begriff Blitzeis bekannt, ist dieses Phänomen besonders gefährlich. Meteorologisch gesehen, müssen zuerst Regentropfen in einer Wolke entstehen. Dazu werden positive Temperaturen benötigt, hier spricht man auch von einer "warmen Nase". Die Erklärung findet sich, wenn ein dazugehöriger Radiosondenaufstieg angeschaut wird - der Temperaturverlauf zeigt eine Ausbeulung nach rechts, ähnlich einer Nase (siehe Abb. 2). Die entstandenen Tropfen fallen auf ihrem Weg nach unten durch eine kalte Schicht, die jedoch nicht ausreicht, dass sie schon gefrieren. Die Tropfen sind nun unterkühlt und damit kälter als der Gefrierpunkt....
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