• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Tiefdruckeinfluss über dem östlichen Mittelmeer

4. Dezember 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Wer heute Morgen auf die in den Frühstunden des gestrigen Donnerstags veröffentlichte Vorhersagekarte für die Fronten und den Bodendruck geblickt hat, der konnte über dem Absatz des italienischen Stiefels noch das Tief DIETER finden, welches international auf den Namen CASSIO getauft wurde. In der entsprechenden Karte für den morgigen Freitag (Abbildung eins) ist DIETER dagegen nicht mehr zu finden. Stattdessen trifft man auf ein Tief über der Ägäis, das von den zuständigen Kolleginnen und Kollegen den Namen BYRON erhalten hat. Wer dabei glaubt, auf der für morgen gültigen Karte sei DIETER sehr wohl noch vorhanden, und zwar im Bereich von Neapel, der irrt. DIETER hat sich tatsächlich im Bereich der kroatischen Küste abgeschwächt, das „neue“ Italientief ist in Wahrheit ein eingewanderter Korse (eine Korsin?). 

 

Frontenvorhersagekarte für Freitag, 05.12.2025, 12 UTC, basierend auf dem Modelllauf von ICON am heutigen Donnerstag um 00 UTC 

Abgesehen von der Lage der (in diesem Fall zwei wesentlichsten) Tiefkerne kann man sehr schön erkennen, dass im Grunde das gesamte zentrale wie auch das östliche Mittelmeer unter Tiefdruckeinfluss liegen. Damit ist niedertroposphärisch für Labilität gesorgt, die nicht nur in der mittleren und höheren Atmosphäre durch entsprechende Lage der Höhentiefs und des Strömungsmusters (Stichwort: Jet) Unterstützung erfährt. Auch die noch recht hohen Wassertemperaturen treiben, durch einen Feuchteeintrag in die untersten Luftschichten und deren Erwärmung, die vertikalen Umlagerungsprozesse an. 

Meeresoberflächentemperaturen am Donnerstag, 04.12.2025, 00 UTC 

Die Abbildung zwei zeigt entsprechend die aktuellen Wassertemperaturen von heute in den um Europa herum gelegenen Meeren. Während die Ostsee es nur noch auf einstellige Werte (in °C) bringt und auch die Nordsee nur noch mit knapp zweistelligen Wassertemperaturen aufwarten kann, liegen die Oberflächentemperaturen des Wassers im östlichen Mittelmeer um oder sogar über 20 °C – und damit bei Werten, die sich auf Augenhöhe mit den aktuellen täglichen Temperaturmaxima bewegen. Das heißt aber auch: An einem großen Teil des Tages (und in der Nacht ohnehin permanent) liegen die Wassertemperaturen über der Lufttemperatur. Das kann man auch aus der Abbildung drei ableiten. Sie zeigt (ausschnittsweise) das Meteogramm der türkischen Station Dalaman für Freitag bis Sonntag (05.-07.12., Daten nach MOSMIX; die Station ist in der Abbildung zwei durch ein weißes Kreuz gekennzeichnet). Die Höchstwerte liegen in einer Spanne von 16 bis 18 °C, die Tiefstwerte dagegen zwischen 10 und 13 °C, was die oben getätigte Aussage zum Erwärmen der unteren Luftschichten bestätigt. 

Meteogramm der Station Dalaman (Türkei) vom Freitag, 05.12.2025 bis Sonntag, 07.12.2025 (basierend auf dem Modell MOSMIX). Dargestellt sind (von oben nach unten) die Temperatur und der Taupunkt, die Höchst- und Tiefstwerte, die Wetterentwicklung, die Sichtweite sowie die Niederschlagssummen 

Eine Vorstellung davon, wie sich der tiefe Luftdruck letztendlich auf das Wetter auswirkt, kann man dem Meteogramm auch schon entnehmen. Die „Wetterzeile“ zeigt entweder auf der Spitze stehende Dreiecke mit etwas Beiwerk aus Punkten. Sie stehen für Schauer in verschiedener Ausprägung. Die roten Pfeilsymbole deuten dagegen Gewitter an. Was an Niederschlag zu erwarten ist, das ergibt sich aus dem unteren Teil der Grafik. Die hellgrünen Säulen stehen für den stündlichen Niederschlag, die dunkelgrünen Säulen dagegen für den dreistündigen Niederschlag. Zwar fehlen am Freitagmorgen einige Werte, aber von Freitag bis in den Samstag sollen pro Stunde drei Liter zusammenkommen, was dreistündig acht bis neun Litern entspricht (Vorsicht: Rundungsfehler). 

Man kann davon ausgehen, dass in dieser Grafik die konvektiven Niederschlagsspitzen nicht oder nur schlecht erfasst werden – ein typisches Problem statistisch überarbeiteter Modellprognosen (MOS steht für Model Output Statistics, also für ein mit statistischen Methoden überarbeitetes Modell). Was das DWD-Modell ICON als direkten Modelloutput liefert, zeigen die Abbildungen vier und fünf. 

48-stündige Niederschlagssummen (nach dem DWD-Modell ICON) für den Zeitraum Donnerstag, 04.12.2025, 13:00 MEZ bis Samstag, 06.12.2025, 13:00 MEZ 

48-stündige Niederschlagssummen (nach dem DWD-Modell ICON) für den Zeitraum Samstag, 06.12.2025, 13:00 MEZ bis Montag, 08.12.2025, 13:00 MEZ 

In ihnen sind die 24-stündigen Niederschlagsummen dargestellt, einmal für das Zeitfenster vom heutigen Donnerstagmittag bis zum Samstagmittag (Abbildung vier), das andere Mal für das Zeitfenster von Samstagmittag bis Montagmittag (jeweils von/bis 13:00 MEZ). Im ersten hier betrachteten Zeitfenster liegt der Schwerpunkt der Niederschläge noch in der Ägäis sowie an der Südwestküste der Türkei, im zweiten arbeiten sich die Niederschläge nach Osten vor und betreffen dann speziell die Küstenregionen um das türkische Adana sowie das osttürkisch-anatolische Hochland bis in den Nordirak hinein. Die von ICON erwarteten Mengen sind zumindest lokal sehr beachtlich – in Griechenland bis knapp unter 200 l/m2 und an der südwesttürkischen Küste knapp unter 150 l/m2 (jeweils erster Zeitraum). Im zweiten Zeitraum prognostiziert ICON dann sogar über 200 l/m2 im Nordirak. Aber auch in hier nicht genannten Regionen können sich erheblich Regenmengen akkumulieren. 

Dipl.-Met. Martin Jonas
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 04.12.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/12/Tiefdruckeinfluss-ueber-dem-oestlichen-Mittelmeer.png 564 792 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-12-04 20:09:302025-12-10 20:17:13Tiefdruckeinfluss über dem östlichen Mittelmeer

Deutschlandwetter im Herbst 2025

3. Dezember 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.

Besonders warme Orte im Herbst 2025*

Platz Station Bundesland durchschnittliche Temperatur Abweichung
1 Helgoland Schleswig-Holstein 12,8 °C +1,5 Grad
2 Geilenkirchen Nordrhein-Westfalen 12,1 °C +2,0 Grad
3 Duisburg-Baerl Nordrhein-Westfalen 12,0 °C +0,7 Grad

Besonders kalte Orte im Herbst 2025*

Platz Station Bundesland durchschnittliche Temperatur Abweichung
1 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 5,8 °C +0,8 Grad
2 Carlsfeld Sachsen 6,1 °C +0,9 Grad
3 Neuhaus am Rennweg Thüringen 6,4 °C +0,8 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im Herbst 2025**

Platz Station Bundesland Niederschlagsmenge Anteil
1 Todtmoos Baden-Württemberg 620,9 l/m² 139 %
2 Sankt Blasien-Menzenschwand Baden-Württemberg 609,8 l/m² 137 %
3 Simonswald-Obersimonswald Baden-Württemberg 607,2 l/m² 167 %

Besonders trockene Orte im Herbst 2025**

Platz Station Bundesland Niederschlagsmenge Anteil
1 Arnstein-Ulzigerode Sachsen-Anhalt 70,4 l/m² 59 %
2 Mehringen Sachsen-Anhalt 79,0 l/m² 80 %
3 Tonna-Gräfentonna Thüringen 82,3 l/m² 80 %

Besonders sonnenscheinreiche Orte im Herbst 2025**

Platz Station Bundesland Sonnenscheindauer Anteil
1 Arkona Mecklenburg-Vorpommern 420 Stunden 127 %
2 Berlin-Dahlem 398 Stunden 125 %
3 Hiddensee-Vitte Mecklenburg-Vorpommern 397 Stunden 120 %

Besonders sonnenscheinarme Orte im Herbst 2025**

Platz Station Bundesland Sonnenscheindauer Anteil
1 Schlüchtern-Herolz Hessen 197 Stunden 69 %
2 Bad Hersfeld Hessen 202 Stunden 69 %
3 Eslohe Nordrhein-Westfalen 204 Stunden 76 %

Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.

Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.

* Jahreszeitenmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).

** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Jahreszeitenmittelwertes zum vieljährigen Jahreszeitenmittelwert der
jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).

Hinweis:
Einen ausführlichen Jahreszeitenrückblick für ganz Deutschland und
alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse

Denny Karran
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Offenbach, 03.12.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-12-03 19:46:482025-12-03 19:47:51Deutschlandwetter im Herbst 2025

Deutschlandwetter im November 2025

2. Dezember 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.

Besonders warme Orte im November 2025*

Platz Station Bundesland durchschnittliche Temperatur Abweichung
1 Helgoland Schleswig-Holstein 8,9 °C +1,3 Grad
2 Geilenkirchen Nordrhein-Westfalen 8,3 °C +2,5 Grad
3 Duisburg-Baerl Nordrhein-Westfalen 8,0 °C +1,2 Grad

Besonders kalte Orte im November 2025*

Platz Station Bundesland durchschnittliche Temperatur Abweichung
1 Zinnwald-Georgenfeld Sachsen 1,1 °C +1,1 Grad
2 Deutschneudorf-Brüderwiese Sachsen 1,3 °C -0,5 Grad
3 Carlsfeld Sachsen 1,7 °C +1,3 Grad

Besonders niederschlagsreiche Orte im November 2025**

Platz Station Bundesland Niederschlagsmenge Anteil
1 Malsburg-Marzell Baden-Württemberg 198,3 l/m² 143 %
2 Todtmoos Baden-Württemberg 170,8 l/m² 89 %
3 Utzenfeld Baden-Württemberg 161,7 l/m² 120 %

Besonders trockene Orte im November 2025**

Platz Station Bundesland Niederschlagsmenge Anteil
1 Nordhausen Thüringen 12,9 l/m² 25 %
2 Etzleben Thüringen 13,5 l/m² 36 %
3 Arnstein-Ulzigerode Sachsen-Anhalt 13,6 l/m² 32 %

Besonders sonnenscheinreiche Orte im November 2025**

Platz Station Bundesland Sonnenscheindauer Anteil
1 Kempten Bayern 128 Stunden 150 %
2 Altenstadt Bayern 126 Stunden 166 %
3 Kaufbeuren Bayern 123 Stunden 143 %

Besonders sonnenscheinarme Orte im November 2025**

Platz Station Bundesland Sonnenscheindauer Anteil
1 Wahlsburg-Lippoldsberg Hessen 33 Stunden 87 %
2 Veilsdorf Thüringen 35 Stunden 82 %
3 Sontra Hessen 36 Stunden 89 %

Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.

Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.

* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).

** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Monatsmittelwertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der
jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).

Hinweis:
Einen ausführlichen Monatsrückblick für ganz Deutschland und
alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse

Denny Karran
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Offenbach, 02.12.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-12-02 19:36:382025-12-03 19:44:14Deutschlandwetter im November 2025

Nebel im Winterhalbjahr

1. Dezember 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Mit dem Rückgang der Tageslänge nimmt derzeit die Nebelneigung zu. Bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage noch kürzer, die Nächte länger und somit dauert die nächtliche Auskühlung immer länger an. Gerade bei schwachen Windverhältnissen während Hochdrucklagen kann sich die Luft im Laufe der Nacht bis zur sogenannten Taupunkttemperatur abkühlen. Bei dieser Temperatur handelt es sich jedoch keineswegs um die Temperatur, ab der Eis taut, sondern vielmehr um jene Temperatur, ab der sich Tau beispielsweise auf Wiesen niederschlägt (siehe www.dwd.de/lexikon). Bei Erreichen der Taupunkttemperatur ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt, der dann zu kondensieren beginnt. Es bilden sich winzige Nebeltröpfchen. Diese Art des Nebels bezeichnet man auch als „Strahlungsnebel“. Weitere Informationen zur Entstehung verschiedener Erscheinungsformen von Nebel finden Sie in vergangenen Themen des Tages (Link 1, Link 2, Link 3 und Link 4).

Wird dabei die horizontale Sichtweite in Augenhöhe nicht allzu sehr beeinträchtigt (Sichtweiten von 1 bis 8 Kilometer), spricht man in meteorologischen Fachkreisen von „Dunst“. Beträgt die Sicht jedoch weniger als einen Kilometer, herrscht definitionsgemäß „Nebel“. Unterschreitet die Sichtweite überregional die Schwelle von 150 Metern, wird laut den Warnkriterien des Deutschen Wetterdienstes eine Nebelwarnung fällig.

Webcamfoto zeigt den Blick von der Alpe Sonthofer Hof nach Nordwesten am 22. September 2025 um 07:10 Uhr.

Dabei kann die Andauer dieser amtlichen Warnung durchaus variieren. Während sich der Nebel im September im Laufe des Tages aufgrund des noch höheren Sonnenstandes meist vollständig auflöst, kann er mittlerweile den ganzen Tag anhalten und die Sonne – wenn überhaupt – lediglich als blasse, trübe Scheibe am Himmel erscheinen lassen. Besonders nebelanfällig sind beispielsweise das Donautal und der Bodensee. Dort sorgt die Nähe zum Wasser für zusätzliche Feuchtigkeit in der Umgebungsluft.

Zugegeben, der Gedanke an Nebel ist nicht gerade furchteinflößend. In der Literatur wird ihm häufig sogar etwas Besinnliches oder Verträumtes zugeschrieben. Was soll also so gefährlich an diesem mehr oder weniger dichten Schleier sein, dass der Deutsche Wetterdienst sogar davor warnen muss?

Dass beispielsweise kräftige Sommergewitter mitunter große Schäden anrichten können, ist vielen von uns bewusst. Statistisch gesehen sterben etwa drei bis acht Menschen jährlich allein durch Blitzschlag. Wer allerdings davon ausgeht, dass die nun angebrochene Jahreszeit wettertechnisch ungefährlicher abläuft, täuscht sich. Die Statistik spricht hier eine eindeutige Sprache: In den Jahren 2018 bis 2022 registrierte die Polizei laut dem Statistischen Bundesamt insgesamt 2164 Verkehrsunfälle, bei denen Nebel eine Rolle spielte. Dabei nahmen 2371 Personen Schaden, 42 Menschen verloren gar ihr Leben. Derzeit ist es sogar besonders wahrscheinlich, dass Nebelunfälle auftreten. Im Zeitraum 2018 bis 2022 ereigneten sich 65% aller schweren Nebelunfälle im 4. Quartal.

Neben dem Flug- und Schiffsverkehr wird hauptsächlich der Straßenverkehr durch Nebel stark beeinträchtigt und erheblich gefährdet. Innerhalb kürzester Zeit kann die Sichtweite für Autofahrer in plötzlich auftauchenden, dichten Nebelbänken nahezu auf null sinken. Wer dann mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h unterwegs ist, kommt einem Piloten im Blindflug nahe. Der wesentliche Unterschied besteht nur darin, dass die meisten Flugzeuge technisch für solche Gegebenheiten ausgerüstet sind, PKWs hingegen kaum. Der Anhalteweg, der neben dem eigentlichen Bremsweg auch die Reaktionszeit des Autofahrers beinhaltet, beträgt bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h über 100 Meter!

Animiertes Satellitenbild des neuen europäischen Satelliten Meteosat Third Generation (MTG-I1) zeigt verschiedene Wolkentypen (rot: hohe Schleierwolken; blau-grau: niedrige Wasserwolken, Nebel oder Hochnebel; grün: optisch dichte Wolken und schneebedeckte Landschaften; orange-gelb: dichte, mehrschichtige (Eis-)Wolken) am Montag, den 01. Dezember 2025.

Auch am heutigen Montag, den 01. Dezember 2025, dem offiziellen meteorologischen Winteranfang kann man bei der Betrachtung aktueller Satellitenbilder die Nebelfelder im Süden und Osten Deutschlands recht einfach ausmachen. Mithilfe des neuen europäischen Satelliten Meteosat Third Generation (wir berichteten im Thema des Tages vom 06. Juli 2025) lassen sich sogar die Wolkentypen in verschiedenen Farben darstellen. Während die im Westen und Nordwesten aufziehenden höheren Wolkenfelder in rot eingefärbt werden, werden die Nebelschwaden in blau-grauen Farbtönen dargestellt. Die grüne Farbe zeigt schneebedeckte Landschaften sowie optisch dichte Wolken.

Im Laufe der Woche werden uns die Nebel- und Hochnebelfelder weiterhin begleiten. Insbesondere im Süden und Südosten des Landes werden sich diese im Tagesverlauf nicht mehr auflösen, sodass es in diesen Regionen ganztägig dicht bleibt.

Sc.-Meteorologe Sebastian Schappert

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 01.12.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/12/Nebel-im-Winterhalbjahr-2.gif 913 781 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-12-01 19:29:572025-12-03 19:36:21Nebel im Winterhalbjahr

Milder Winterstart

30. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am heutigen Sonntag verabschieden wir uns vom Herbst; am Montag beginnt aus meteorologischer Sicht der Winter. Von einem klassischen Winterstart kann jedoch keine Rede sein. Denn Deutschland befindet sich in den kommenden Tagen an der Vorderseite eines Tiefdruckgebiets über dem Nordatlantik. Mit einer südlichen Strömung gelangt dadurch vielmehr mildere Luft ins Land. Der Dezember startet nun herbstlich statt winterlich.

Im Tagesverlauf überquert die Kaltfront des Tiefs ZENOBIO, das von der Nordsee nach Südschweden zieht, weite Teile Deutschlands. Sie bringt dichte Wolkenfelder und zeitweiligen Regen, der am Abend die östlichen Landesteile erreicht. Zuvor herrscht dort häufig neblig-trübes Wetter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, sodass örtlich auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen ist. Am Abend lockert die Bewölkung von Nordwesten her wieder etwas auf. An der Nordseeküste, besonders in Nordfriesland, frischt der Wind teils stürmisch auf, im übrigen Land bleibt er hingegen weitgehend schwach.

Wetter- und Temperaturkarte, Sonntag 30.11.2025. Quelle: DWD

In der Nacht zum Montag und Montagfrüh muss man im Südwesten und in der Mitte aufpassen. Denn hinter der abziehenden Kaltfront kann die Bewölkung aufreißen, was regional zu leichtem Frost führt. Sind die Fahrbahnen noch nass oder feucht, besteht Glättegefahr. In Teilen der Südhälfte bildet sich zudem erneut dichter Nebel; die Sichtweiten dürften örtlich unter 150 Meter sinken.

Wetter- und Temperaturkarte, in der Nacht zum Montag 30.11./01.12.2025. Quelle: DWD

Zum Wochenbeginn gelangen wir schließlich auf die Vorderseite eines umfangreichen atlantischen Tiefdruckkomplexes und bleiben dort voraussichtlich für einige Zeit. Damit setzt sich die Zufuhr milder Luftmassen fort. Winterliche Elemente beschränken sich vorerst auf frostige Nächte, zumindest abseits des Westens und Nordwestens. Während diese Regionen immer wieder von Ausläufern atlantischer Tiefs gestreift werden, steht der Großteil Deutschlands unter dem Einfluss eines osteuropäischen Hochdruckgebiets.

Im Westen und Nordwesten präsentiert sich das Wetter daher in der neuen Woche leicht wechselhaft, mit anfangs stürmischen Bedingungen an der Nordsee. Die Temperaturen steigen dort auf sehr milde Werte bis zu 10 Grad. In den übrigen Regionen dominiert ein Mix aus Sonne und zähem Hochnebel, begleitet von Nachtfrösten und meist trockenem Wetter. Nur örtlich fällt etwas Sprühregen. Wie es ab Ende der Woche weitergeht und welches Wetter den Nikolaus erwartet, bleibt vorerst offen.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 30.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/12/Milder-Winterstart-1.jpg 1080 1920 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-30 19:18:412025-12-03 19:28:49Milder Winterstart

Die atlantische Hurrikansaison 2025 – Ein Rückblick

29. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Klar, tropische Wirbelstürme können sich das ganze Jahr über entwickeln, sofern die Umgebungsbedingungen stimmen. Über dem (Nord-)Atlantik bilden sich die meisten aber zwischen Juni und November, weshalb die offizielle Saison auf diesen Zeitraum festgelegt wurde. Bevor wir gleich einen genaueren Blick auf 2025 werfen, gehen wir am besten noch einmal mit dem Staubwedel durch unser „Grundwissen“:

Tropische Wirbelstürme definieren sich über ihre mittlere Windgeschwindigkeit (1-minütiger Mittelwind). Ab 63 km/h spricht man von einem tropischen Sturm (bzw. je nach Entstehungsregion auch subtropischen Sturm), ab 119 km/h von einem Hurrikan und ab 178 km/h von einem schweren Hurrikan (engl.: major hurricane). Schwere Hurrikane nehmen damit die Kategorien drei bis fünf auf der fünfteiligen Saffir-Simpron-Skala ein. Durchschnittlich entwickelten sich über dem Nordatlantik zwischen 1991 und 2020 – also innerhalb der aktuellen sogenannten Vergleichsperiode – pro Jahr 14 tropische Stürme, darunter 7 Hurrikane und hiervon wiederum 3 schwere Hurrikane.

Das Klimaprognosezentrum der US-amerikanischen NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) sagte in seiner finalen Prognose Anfang August eine tendenziell leicht überdurchschnittliche Wirbelsturmaktivität auf dem Nordatlantik für 2025 voraus. Im Detail ging es von 13 bis 18 benannten Stürmen aus, wovon 5 bis 9 zu Hurrikanen und davon wiederum 2 bis 5 zu schweren Hurrikanen heranreifen sollten. Damit stieß die NOAA in etwa ins selbe Horn wie andere Einrichtungen, die im Großen und Ganzen ebenfalls eine leicht überdurchschnittliche Saison erwarteten.

Und was kam nun am Ende raus? 13 benannte tropische Stürme, darunter 5 Hurrikane und davon wiederum ganze 4 schwere Hurrikane. Wenn sich ein Sturm also dazu „entschloss“, in die Hurrikan-Liga aufzusteigen, gab es meistens direkt den Durchmarsch in die Champions-League. Mit Blick auf die nackten Zahlen war die Saison also eher durchschnittlich. Wie wir aber gleich sehen werden, gab es trotzdem durchaus den ein oder anderen bemerkenswerten oder gar rekordverdächtigen Moment.

Prognose der Anzahl benannter Stürme, Hurrikane und schwerer Hurrikane für 2025 auf dem Nordatlantik durch verschiedene Institutionen und Ist-Zustand (Stand: 28.11.2025). Dazu die durchschnittliche Anzahl ihres tatsächlichen, jährlichen Auftretens zwischen 1991 und 2020 sowie die jeweils bisher höchste und niedrigste Aktivität mit Jahresangabe.

Tropensturm „Andrea“ eröffnete die Saison am 24.06., die damit zwar „erst“ vier Tage hinter dem langjährigen Mittel loslegte, dafür aber direkt den ersten Rekord einheimste. Denn noch nie bildete sich im Juni ein tropischer Sturm weiter im Norden als „Andrea“ – eine Folge des deutlich zu warmem Meerwasser.

Dass die Bedingungen für die Entstehung eines Wirbelsturms auch noch weiter nördlich gut genug sein können, zeigte Subtropensturm „Karen“ am 10.10., der sich auf 44,5 Grad nördlicher Breite bildete. Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn hat sich ein benannter (Sub-)Tropensturm über dem Atlantik weiter nördlich entwickelt.

Für Schlagzeilen sorgte auch der zweite Tropensturm („Barry“), allerdings leider sehr negativer Natur. Der Sturm löste sich zwar bereits am 30.06. auf, seine „Reste“ kamen aber von Mexiko noch weiter Richtung Texas voran. Sie waren letztlich mitverantwortlich für die extreme Sturzflut am Guadalupe River Anfang Juli, die weit über 100 Menschen in den Tod riss.

2025 war außerdem eins von nur zwei Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1850er Jahren, in dem es mindestens drei Hurrikane der höchsten Kategorie 5 gab. Während es in diesem Jahr „Erin“ (11.-22.08.), „Humberto“ (24.09.-01.10.) und „Melissa“ (21.-31.10.) auf den Spitzenplatz der Saffir-Simpson-Skala schafften, gab es nur 2005 noch einen mehr („Emily“, „Katrina“, „Rita“ und „Wilma“).

In Erinnerung bleiben wird mit Sicherheit „Melissa“. Aus dem All betrachtet ein Traum von einem Hurrikan! Mit im Mittel bis zu 295 km/h und einem tiefsten Kerndruck von 892 hPa war der Hurrikan einer der stärksten jemals Registrierten. Doch nicht nur das, „Melissa“ war zusammen mit dem sogenannten Labor-Day-Hurrikan von 1935 auch der stärkste auf Land treffende Hurrikan seit Aufzeichnungsbeginn. Jamaika war dabei das Land, das „Melissa“ unfreiwillig zu diesem leider sehr traurigen Rekord verhalf. Mindestens 75 Menschen sollen dem Sturm zum Opfer gefallen sein.

Blick aus dem Weltall in das Auge von Hurrikan „Melissa“ am 28.10-2025, wenige Stunden vor Erreichen der jamaikanischen Küste.

„Erin“ und „Humberto“ blieben dagegen zum Glück auf dem Wasser und legten dort eine unbeschreiblich rasante Entwicklung hin. „Erin“ darf sich sogar eine der schnellsten Intensivierungen seit Aufzeichnungsbeginn auf die Fahnen schreiben: Innerhalb von gerade einmal gut 24 Stunden schaffte es „Erin“ vom Tropensturm zum Kat-5-Hurrikan! Zudem schreibt sich „Erin“ in der Kategorie „frühester Kat-5-Hurrikan, der jemals über dem offenen Atlantik registriert wurde“ ins Guinness Buch der Rekorde (Anmerkung des Autors: Eintragung nicht überprüft 😉 ).

Auch Europa wurde hin und wieder von der atlantischen Wirbelsturmaktivität beeinflusst. Ganz vorne dabei ist sicherlich Kat-4-Hurrikan „Gabrielle“, der seinen Hurrikanstatus erst kurz vor den Azoren verlor. Als außertropisches Sturmtief und Böen im Orkanbereich zog „Gabrielle“ am 26.09. über die Inselgruppe hinweg und nahm Kurs auf die Iberische Halbinsel. Dort und auf den Balearen waren die Überreste von „Gabrielle“ mitverantwortlich für zum Teil extreme Regenfälle, die zu schweren Überschwemmungen und erheblichen Schäden führten.

Zugbahnen und Intensität der tropischen Wirbelstürme auf dem Atlantik 2025 (Stand: 28.11.2025).

Auch wenn die Saison 2025 an diesem Wochenende endet, können sich natürlich auch im Dezember noch tropische Stürme entwickeln. Die nächsten Namen auf der Liste wären „Nestor“, „Olga“ und „Pablo“. Mal sehen, ob davon noch einer zum Einsatz kommt. In der kommenden Woche scheint das jedoch nicht der Fall zu sein. Der erste Sturm in 2026 wird dann auf den Namen „Arthur“ hören.

Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 29.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/12/Die-atlantische-Hurrikansaison-2025-Ein-Rueckblick.jpg 576 1078 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-29 19:10:212025-12-03 19:18:11Die atlantische Hurrikansaison 2025 – Ein Rückblick

Glatteisgefahr im Südosten Deutschlands

28. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Während sich der unmittelbare Alpenrand und einige Hochlagen in einem traumhaften Winterkleid präsentieren, zieht eine kompakte Wolkendecke über Deutschland hinweg und bringt mancherorts Regen. Verantwortlich dafür ist das Sturmtief YONATAN über dem Nordmeer, dessen Frontensystem bereits das Wetter im Nordwesten und in der Mitte beeinflusst. Der Südosten dagegen steht noch unter dem Einfluss des Hochs ALRUN, das sich vom Atlantik als sogenannte Hochdruckbrücke bis nach Osteuropa erstreckt.

Bodenanalyse mit Fronten und Luftdruck, Freitag den 29.11.2025 12 UTC (Quelle: DWD)

Am heutigen Freitag bleibt es meist bedeckt, begleitet von zeitweiligem Regen. Nur von den Alpen bis zum Bayerischen Wald scheint überwiegend die Sonne – ausgenommen die untere Donau und der untere Inn, wo sich ganztägig Nebel hält. Zudem kam es an der oberen Donau und auf der Alb örtlich zu gefrierendem Regen, doch im Laufe des Tages hat sich die Lage entspannt.

In der Nacht zum Samstag sowie am Samstagvormittag wird es jedoch stellenweise brisant. Dann erreicht das Frontensystem von Tief YONATAN auch den Südosten, wo es auf frostige Temperaturen und gefrorene Böden trifft. In der Oberpfalz, in Niederbayern und im östlichen Oberbayern besteht ein erhöhtes Risiko für Glatteis.

Wetter- und Temperaturkarte, in der Nacht zum Samstag 28./29.11.2025 (Quelle: DWD)

Trotz steigenden Luftdrucks zeigt sich der Samstag vielerorts stark bewölkt bis bedeckt. Im Südosten lässt die Glatteisgefahr allerdings nach. Im Süden wird es im Tagesverlauf freundlicher, während sich in den übrigen Regionen die Sonne nur selten zeigt.

Am Sonntag bringt ein neues Tief in der Westhälfte weiteren Regen. Von Bayern bis Sachsen wird der Tag – abgesehen von Nebelfeldern in den Niederungen – überwiegend freundlich. Die neue Woche setzt das bekannte Muster fort: Der Westen und Nordwesten verbleiben unter Tiefdruckeinfluss mit wiederholtem Regen, während der Südosten leicht vom Hochdruck geprägt ist und vor allem in höheren Lagen etwas Sonne abbekommt. In den Niederungen hingegen dominieren Nebel und Hochnebel.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 28.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/12/Glatteisgefahr-im-Suedosten-Deutschlands-.png 914 1283 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-28 19:02:222025-12-03 19:09:59Glatteisgefahr im Südosten Deutschlands

Wenn natürlich nicht mehr ausreicht: Die Kunstschneeproduktion 

27. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Ohne Schnee geht gar nichts, zumindest, wenn der Fokus auf Skisport liegt. Vor allem mit Hinblick auf die klimatischen Veränderungen ist es häufig immer schwieriger geworden, auf ausreichend natürlichen Schnee zurückgreifen und Wintersport über einen längeren Zeitraum möglich machen zu können. Umso wichtiger ist es, dass seit der zufälligen „Entdeckung“ der Schneekanone in den späten 1940er Jahren in Kanada unter R. T. Ringer und der kontinuierlichen Weiterentwicklung ab den 1950er Jahren künstliche Beschneiungsmethoden weltweiten Einzug gehalten haben und das Schneevorkommen in einem begrenzten Rahmen sicherstellen.

Vor allem im Skisport ist Kunstschnee heutzutage eine wichtige Grundlage, um Wintersport überhaupt noch möglich zu machen.  

Prinzipiell gibt es dabei verschiedene technische Methoden, um Schnee auf künstliche, besser gesagt technische Weise herzustellen.
Zum einen ist das die Propellermaschine oder -kanone. Als zentrale Komponente fungiert hier ein Ventilator, welcher in einem Rohr einen starken Luftstrom erzeugt. Um dieses Rohr herum sind Mischdüsen angebracht, die aus Wasser und Druckluft kleine Eiskristalle produzieren. Ein Großteil der benötigten Kälte ergibt sich einerseits aus der Umgebung, andererseits auch aus der Verdunstungskälte. Der Betrieb ist jedoch nicht einfach so möglich, denn die Menge der Wassertropfen muss den Umweltbedingungen aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit angepasst werden, um ein optimales Schnee-Ergebnis zu erhalten. Der Nachteil der Propellermaschinen liegt jedoch in der hohen Geräuschkulisse. 

 

Neben den Propellermaschinen gibt es auch die Druckluftkanonen, bei denen ein Gemisch aus Luft und Wasser bei einem Ausgangsdruck von rund 5-10 bar heraustritt und bei Ausdehnung und freiwerdender Verdunstungskälte den Gefrierprozess unterläuft. Vor allem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, wie sie nicht selten in deutschen Mittelgebirgen vorkommen, liefern diese Schneekanonen eine gute Leistung. Sie sind jedoch laut und benötigen wie die Propellermaschinen ein hohes Maß an Energie. 

 

Dem gegenüber stehen die sogenannten Schneelanzen, die aus einem mehr als 10 m langen Aluminiumrohr gebaut sind und meist schräg angeordnet sind. Am vorderen Ende befinden sich Wasser- und Luftdüsen, wobei wie bei der Propellermaschine in das zerstäubte Wasser Druckluft hinein geblasen wird. Die Luft wiederum dehnt sich aus und kühlt daher ab, wodurch sogenannte Eiskeime entstehen, an denen wiederum eine Kristallisation des Wassers vonstattengehen kann. Im Vergleich zu den Schneekanonen haben Schneelanzen einen wesentlich geringeren Energiebedarf, liefern aber auch geringere Leistungen. 

 

Allen technischen Schneeproduktionen ist gemein, dass es einen Nukleus, also einen Eiskeim, geben sollte bzw. muss. 

 

Nun stellt sich abschließend noch die Frage, was Kunstschnee von „echtem“, also natürlich entstandenem Schnee unterscheidet. Schon die Form von feinem Kunstschnee, der eine Kugelgestalt hat, weicht maßgeblich von der hexagonalen Form der natürlichen Schneekristalle ab. Auch liegt die Dichte mit 300-500 kg/m³ deutlich über der von natürlichem Schnee mit 50-200 kg/m³. Durch eine insgesamt höhere Wärmebeständigkeit, nicht zuletzt aufgrund der höheren Dichte und einer härteren Beschaffenheit dauert der Schmelzprozess bei Kunstschnee deutlich länger als bei Naturschnee. 

 

Dieser Vorteil darf jedoch nicht über den großen Ressourcenverbrauch von Wasser und Energie hinwegtäuschen.

M.Sc.Meteorologe Oliver Reuter
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 27.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/11/Wenn-natuerlich-nicht-mehr-ausreicht-Die-Kunstschneeproduktion--scaled.png 1998 2560 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-27 18:54:152025-11-27 18:57:05Wenn natürlich nicht mehr ausreicht: Die Kunstschneeproduktion 

Vom Kaltlufteinbruch bis zur Westdrift – Wie sich das Wetter zu Beginn der Weihnachtszeit in den letzten zehn Jahren präsentierte. 

26. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Schnee im Bergland, Glatteis und strenger Frost bis minus 15 °C – ein so kräftiger Kaltlufteinbruch Ende November ist nicht die Regel. Die folgende Übersicht aus den vergangenen zehn Jahren zeigt, dass es auch in der Vergangenheit schon Wetterkapriolen zu Beginn der Adventszeit gegeben hat. 

2015
Das damalige Zirkulationsmuster ähnelte der heutigen Wetterlage sehr. Ein kräftiger Trog über Mitteleuropa führte arktische Kaltluft heran. Selbst im Flachland gab es vielerorts mehrere Tage lang eine geschlossene Schneedecke. Nachts gab es häufig Frost und Glätte. In den Mittelgebirgen und am Alpenrand akkumulierte sich der Schnee bis zu einer Höhe von etwa 20 cm, mit Spitzenwerten von 44 cm auf der Hornsgrinde, 37 cm auf dem Brocken und 35 cm auf dem Arber. Ende November ging diese dann in eine sehr milde, regenreiche und stürmische Westwetterlage über, mit Dauerregen und Hochwasser in der Mitte, sowie orkanartigen Böen im Norden. Am 7. Dezember stiegen die Höchsttemperaturen am Oberrhein nochmals bis auf 17 °C.

2016
Die Wetterlage im Jahr 2026 verlief nicht ganz so turbulent: Im Wesentlichen haerrschte eine zeitweise höhenwarme Hochdrucklage vor, in der es häufig zu Nebel und Hochnebel kam. Anfang Dezember brachte ein Streifschuss arktischer Kaltluft am Rande eines Nordeuropatiefs Schnee in den östlichen Mittelgebirgen, bevor sich die lang anhaltende Hochdruckwetterlage fortsetzte.

2017
Ende November dominierte eine Nordwestlage, die immer wieder für Schneefälle in den Mittelgebirgen sorgte. In tieferen Lagen war es hingegen eher nasskalt. Erst Anfang Dezember blieb der Schnee auch in tieferen Lagen liegen. In den Mittelgebirgen und in den Alpentälern akkumulierte sich der Schnee bis zu einer Höhe von über 30 cm, mit Spitzenwerten von 80 cm auf der Hornesgrinde und 78 cm auf dem Brocken. Zumindest in den Mittelgebirgen war der Wintereinbruch nachhaltig. Die Schneedecke wurde dort erst durch das Weihnachtstauwetter merklich dezimiert.

2018
Auch im Ende November 2019 war die Zirkulation interessant: Ein blockierendes Hoch lag über Skandinavien und dem Nordatlantik, während Tiefdruckgebiete auf einer südlichen Zugbahn über West- und Südmitteleuropa zogen. Diese sogenannte High-Over-Low-Lage ist normalerweise ein häufiger Schneebringer im Hochwinter. Allerdings kam diese Lage noch zu früh, sodass keine arktische Kaltluft angezapft werden konnte und es nur im Südosten für ein paar Tage mit Schnee reichte. Diese Lage war allerdings nicht sehr stabil und kippte bald in eine milde Westlage. Beim Übergang kam es im Südosten zu Glatteis. Erst Mitte Dezember kam es zu einem erneuten Wintereinbruch.

2019
Es dominierte eine milde West- bis Südwestlage. Diese wurde Anfang Dezember von einem kurzen und schwachen Kaltlufteinbruch unterbrochen, der dem Südosten und den östlichen Mittelgebirgen vorübergehend etwas Schnee brachte.

2020
Zunächst gab es ruhiges Hochdruckwetter. Anfang Dezember etablierte sich ein blockierendes Russlandhoch, sodass ein Tief über Westeuropa in den Golf von Genua abtropfte und für kräftigere Schneefälle im Süden und in der Mitte sorgte. Diese Blockade blieb im Wesentlichen in der gesamten ersten Dezemberhälfte bestehen.

2021
Ende November stellte sich eine wechselhafte Nordwestlage ein. Im Einflussbereich subpolarer Meeresluft fiel vorwiegend in den Mittelgebirgen immer wieder Schnee, unterbochen von kurzen Tauwetterphasen . Zeitweise reichte es auch für Schnee im Flachland. Erwähnenswert sind die kräftigen Schneefälle im Allgäu am 8. Dezember, durch die sich dort eine Schneedecke von insgesamt 25 bis 60 cm bildete.

2022
Auch hier dominierte eine High-Over-Low-Lage mit einem kräftigen Hoch über Fennoskandien und Russland. Deutschland befand sich an der Südwestseite dieses Hochs. Ein Kaltlufttropfen wurde westwärts über Deutschland gesteuert und sorgte in Mitteldeutschland für kräftige Schneefälle. Damals fielen im Flachland verbreitet bis zu 20 cm Schnee. Zwar taute der Schnee im Tiefland rasch wieder weg, dennoch blieb es vergleichsweise kalt, mit zeitweiligen Schneefällen.
2023
Ende November stellte sich eine Nordlage ein, die insbesondere in den Nordstaulagen der Mittelgebirge für viel Schnee sorgte. Anfang Dezember lag, abgesehen von den Niederungen im Westen, in fast ganz Deutschland Schnee. In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember traten in Südbayern sogar Rekordschneefälle auf: In München fielen innerhalb von 24 Stunden 44 cm. Der gesamte Süden Bayerns lag unter einer dicken Schneedecke von teils über einem halben Meter. In den Hochlagen des Bayerischen Waldes und im Allgäu akkumulierte sich die Schneedecke lokal sogar auf über einem Meter. Allerdings blieb der Schnee nur bis Mitte Dezember liegen. Dann sorgte eine Westwetterlage für Tauwetter.

2024
Nach recht kräftigen Schneefällen im Süden vom 21. bis 22. November mit bis zu 30 cm im Allgäu dominierte Ende November eine West- bis Nordwestlage. Schnee fiel nur noch zeitweise im höheren Bergland und in den Alpen. Im Tiefland blieb es mild bis sehr mild. Am 27. November überquerten die Ausläufer eines schwachen Sturmtiefs Deutschland, wodurch es im Nordwesten und in der Mitte teils schwere Sturmböen gab. Ansonsten war die Wetterlage besonders im Süden auch zeitweise von Hochdruckeinfluss geprägt.

2025
Wie geht es nach dem kalten Winterabschnitt in diesem Jahr weiter? Der Trend ist eindeutig: Die aktuelle winterliche Wetterphase geht vorerst zu Ende. Grund dafür ist die zunehmende Aktivität des Atlantiks. In den kommenden Tagen ziehen wiederholt kräftige Tiefdruckgebiete nordostwärts und lenken mildere Atlantikluft nach Mitteleuropa. In solchen Fällen sprechen wir Meteorologen häufig davon, dass der „Atlantik erwacht“. Oft bleiben solche Wetterlagen längere Zeit stabil. Es bleibt also wechselhaft mit nur sehr geringen Chancen auf Schnee. 

Dipl.-Met. Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-26 18:45:092025-11-27 18:48:56Vom Kaltlufteinbruch bis zur Westdrift – Wie sich das Wetter zu Beginn der Weihnachtszeit in den letzten zehn Jahren präsentierte. 

In Gummistiefeln durch das Winterwetter 

25. November 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am gestrigen Montag wurde der „Tag der Gummistiefel“ begangen. Die Idee für diesen ungewöhnlichen Ehrentag stammt von Sven Giese, der den „Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt“ betreibt. Warum der 24. November gewählt wurde, kann hingegen nicht konkret begründet werden. Vielmehr erschien an diesem Termin noch Platz im Kalender zu sein. Auch das Wetter an einem 24. November lädt in so manchem Jahr zum Tragen von Gummistiefeln ein. Macht es doch vor allem Kindern einen großen Spaß, in die Pfützen zu springen oder durch Matsch zu waten.
In diesem Jahr wäre davon abzuraten gewesen, Gummistiefel zu tragen, hatten wir es doch mit dem ersten Wintereinbruch, gebietsweise sogar mit einer Glatteislage zu tun. Daneben befanden sich weitere Parameter auf der Warnkarte und auch in den kommenden Tagen wird es beim Wetter nicht langweilig.
Das vergangene Wochenende zeigte sich verbreitet von seiner frostigen Seite, gebietsweise war auch strenger Frost und Dauerfrost ein Thema. Besonders erwähnenswert ist hierbei die Station Funtensee im Nationalpark Berchtesgaden. Am Sonntagmorgen wurde eine Tiefsttemperatur von rund -34 Grad Celsius erreicht. Nicht einmal 18 Stunden später lagen die Temperaturwerte mit Föhnunterstützung über der Null-Grad-Marke. Insbesondere auf den westlichen Alpengipfeln wehte der Föhn mit Sturmstärke, was entsprechende Warnungen am gestrigen Montag erforderte.
Wind/Sturm oder Dauerregen (wie am gestrigen Montag im Schwarzwald und in Teilen Oberschwabens) sind am heutigen Dienstag erst einmal kein Thema mehr. Winterliche Parameter wie Frost, Glätte und Schnee bleiben aber aktuell, denn Tiefdruckeinfluss sorgt weiterhin für nasskaltes Wetter in Deutschland.

Prognosekarte Bodendruck und Lage der Fronten mit Namen der steuernden Hoch- und Tiefdruckgebiete für den heutigen Dienstag, den 25.11.2025 12 UTC 

Tief ULF, aktuell mit Kern über Belgien und verantwortlich für die Glatteislage am gestrigen Montag, lenkt leicht erwärmte Meeresluft polaren Ursprungs vor allem in den Westen und Südwesten Deutschlands. Diese feuchte Luft sorgt zeitweise für etwas Regen. Insbesondere im süddeutschen Bergland fallen die Niederschläge meist als Schneeregen oder Schnee, im Hochschwarzwald sind die Schneefälle durchaus kräftiger.
Vor allem an und in den Alpen schneit es länger anhaltend und teils kräftig. Diese Schneefälle resultieren aus einer Tiefdruckentwicklung südlich der Alpen, welches auf den Namen WOLFGANG (int. ADEL) getauft wurde. Dabei kommt in mehreren Schüben bis zu 30 Zentimeter Neuschnee zusammen, in Staulagen ist durchaus noch etwas mehr möglich. Auch sonst fallen im Südosten Niederschläge, in den Niederungen meist noch als Regen, im Bergland als Schneeregen oder Schnee.
Richtung Norden und Nordosten merkt man von all dem nichts. Niederschläge treten schon deutlich seltener auf als in den oben genannten Regionen, gänzlich ausgeschlossen werden können sie allerdings nicht.
Daneben ist weiterhin Frost ein Thema, aber anders als am vergangenen Wochenende tritt zunächst meist nur leichter Luftfrost auf. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es in den Niederungen von West- und Süddeutschland sowie an den Küsten sogar frostfrei. Im Süden und Südosten sind derweil weitere Niederschläge zu erwarten, dann wird es auch in den mittleren Lagen winterlich, an den Alpen schneit es weiterhin teils kräftig. Generell wird es gebietsweise glatt. In Norddeutschland ergeben sich hingegen gebietsweise Auflockerungen in der Bewölkung, dann können sich allerdings Nebelfelder bilden.
Am morgigen Mittwoch schneit es an den Alpen und am Erzgebirge noch etwas weiter, ansonsten beruhigt sich dank Hoch ALRUN das Wetter allmählich. Richtung Norden und Nordwesten ergeben sich ein paar Wolkenlücken und die Sonne kann sich vorübergehend zeigen, im Rest des Landes ist es meist trüb.

Prognosekarte Bodendruck und Lage der Fronten mit Namen der steuernden Hoch- und Tiefdruckgebiete für den morgigen Mittwoch, den 26.11.2025 12 UTC 

In den darauffolgenden Tagen zeigt sich die Sonne regional schon häufiger, örtlich können sich aber auch zähe Nebel- und Hochnebelfelder halten. Im Dauergrau, was vor allem Richtung Niederbayern wahrscheinlich erscheint, ist Ende der Woche mit Dauerfrost zu rechnen. In den Nächten gehen die Temperaturen über den Schneeflächen des Südostens dann lokal bis in den strengen Frostbereich zurück. Generell muss im Süden und Südosten zum Ende der Woche mit mäßigem Frost gerechnet werden.
Im Nordwesten hingegen sind ab der Nacht zum Freitag Regenfälle zu erwarten. Da dort bei bedecktem Himmel weder Frost noch Glätte auftreten, können also getrost wieder die Gummistiefel angezogen werden. 

M.Sc. (Meteorologin) Tanja Egerer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.11.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/11/In-Gummistiefeln-durch-das-Winterwetter-.jpg 910 1280 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-11-25 18:38:032025-11-27 18:43:52In Gummistiefeln durch das Winterwetter 
Seite 21 von 226«‹1920212223›»
Search Search

Neueste Beiträge

  • Sommer, Sonne, Hitze
  • Von Sonnenstand und Höchsttemperatur
  • Mitternachtsdämmerung
  • Große Hitze und auch schwere Gewitter?
  • Gewitter im Anmarsch: So verhalten Sie sich richtig

Kategorien

  • Allgemein (85)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.270)
    • Thema des Tages (2.254)
    • Wetterlexikon (1.296)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • Juni 2026 (23)
  • Mai 2026 (32)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Brand News Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitzewelle Hochdruck Hochdruckgebiet Hochnebel Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Polarluft Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wettervorhersage Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen