Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im September 2026*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche
Temperatur
Abweichung
1
Bad Bergzabern
Rheinland-Pfalz
19,4 °C
+4,5 Grad
2
Waghäusel-Kirrlach
Baden-Württemberg
18,8 °C
+3,5 Grad
3
Ohlsbach
Baden-Württemberg
18,8 °C
+4,0 Grad
Vergleichsweise kühle Orte im September 2026*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche
Temperatur
Abweichung
1
Carlsfeld
Sachsen
11,8 °C
+2,0 Grad
2
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
11,9 °C
+2,2 Grad
3
Deutschneudorf-Brüderwiese
Sachsen
12,2 °C
+0,9 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im September 2026**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlags-
menge
Anteil
1
Cadenberge
Niedersachsen
142,2 l/m²
179 %
2
Joldelund
Schleswig-Holstein
138,9 l/m²
151 %
3
Groß Wittensee
Schleswig-Holstein
134,6 l/m²
169 %
Besonders trockene Orte im September 2026**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlags-
menge
Anteil
1
Henschtal
Rheinland-Pfalz
0,8 l/m²
1 %
2
Losheim-Niederlosheim
Saarland
0,8 l/m²
1 %
3
Merzig
Saarland
1,1 l/m²
2 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im September 2026**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein-
dauer
Anteil
1
Rheinfelden
Baden-Württemberg
268 h
155 %
2
Emmendingen-Mundingen
Baden-Württemberg
268 h
150 %
3
Freiburg
Baden-Württemberg
266 h
149 %
Vergleichsweise sonnenscheinarme Orte im September 2026**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein-
dauer
Anteil
1
Glücksburg-Meierwik
Schleswig-Holstein
121 h
90 %
2
Leck
Schleswig-Holstein
122 h
87 %
3
Hohn
Schleswig-Holstein
123 h
83 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Monatsmittelwertes
zum vieljährigen Monatsmittelwert der jeweiligen Station (int. Referenzperiode,
normal = 100 Prozent).
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
Hinweis: Einen ausführlichen Monatsrückblick für ganz Deutschland und alle
Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.
Meteorologe Denny Karran
Deutscher Wetterdienst Offenbach, den 02.10.2026 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2026-10-02 12:00:002026-10-03 21:33:51Deutschlandwetter im September 2026
Hierfür ist es wichtig zwischen Luftfrost und Bodenfrost zu unterscheiden. Von Luftfrost spricht man, wenn die Temperatur in 2 Meter Höhe über Grund unter den Gefrierpunkt fällt. Damit Bodenfrost auftritt, muss sich die Luft in einer Höhe von 5 Zentimeter über Grund auf unter 0 Grad Celsius abkühlen, dabei kann die Temperatur auf einer Höhe 2 Meter über Grund gemessen durchaus über dem Gefrierpunkt liegen. Dies passiert in Herbstnächten dann, wenn drei Faktoren erfüllt sind: wenig Bewölkung, eine geringe Luftfeuchte und möglichst niedrige Windgeschwindigkeiten.
In der Nacht gibt die Erdoberfläche langwellige Wärmestrahlung an die Atmosphäre ab und kühlt dadurch aus. Die bodennahe Luft wird dabei ebenfalls abgekühlt, sodass ihre Temperatur sinkt. Bei einem wolkenfreien Himmel kann diese Strahlung ungehindert ausstrahlen. Wolken absorbieren einen Teil der langwelligen Strahlung und geben selbst Wärmestrahlung ab. Ihre Gegenstrahlung zur Erdoberfläche schwächt die nächtliche Abkühlung ab.
Auch die relative Luftfeuchte spielt eine Rolle. Beim Abkühlen steigt die relative Luftfeuchte. Wird der Taupunkt erreicht, kann Wasserdampf kondensieren. Es wird also flüssig. Bei dem Phasenübergang von gasförmig zu flüssig wird aber viel Energie, die sogenannte latente Energie, freigesetzt. Diese war zuvor im Wasserdampf gespeichert und sorgt, wenn sie freigesetzt wird, für eine Erwärmung der Umgebungsluft (mehr dazu beim Thema des Tages vom 22.09.2026). Somit verhindert Nebelbildung eine starke Abkühlung.
Zuletzt braucht man noch geringe Windgeschwindigkeiten, damit keine Durchmischung der Luftschichten stattfindet. Kalte Luft hat eine höhere Dichte als warme Luft, sie ist also schwerer und sammelt sich in Bodennähe. Würde nun ein starker Wind wehen, würde dieser die kalte Bodenschicht mit den darüberliegenden wärmeren Schichten vermischen. Diese Durchmischung kann eine starke Auskühlung der bodennahen Luft verhindern, die für das Auftreten von Bodenfrost nötig ist.
Nun ist zwar klar wie es zu den niedrigen Temperaturen und damit zum Bodenfrost kommt, aber warum sind dann Tallagen besonders häufig davon betroffen?
Das liegt vor allem an ihrer Topographie, also ihrer Lage im Gelände. Wie bereits beschrieben hat kalte Luft eine höhere Dichte als warme Luft und sammelt sich in Bodennähe. Wenn sich nun Kaltluft in der Bodenschicht der umliegenden Hänge eines Tals bildet, fließt diese, angetrieben durch die Schwerkraft den Hang hinunter und sammelt sich im Tal. Dies wird auch gravitative Dichteströmung genannt.
Neben der Abkühlung vor Ort kann in das Tal zusätzliche Kaltluft von den umliegenden Hängen einfließen. Es wirkt dadurch als Sammelbecken. Die kalte Luft sammelt sich also an der tiefsten Stelle im Gelände und sorgt dort für besonders niedrige Temperaturen.
Damit es bereits im frühen Herbst zu Bodenfrost kommt, müssen all diese Faktoren erfüllt sein. So kann es vorkommen, dass an einer Station Temperaturen unter 0 Grad Celsius und Bodenfrost auftreten, während wenige Kilometer weiter Plusgrade gemessen werden. Denn bereits kleine Unterschiede in der Topographie, der Bewölkung, der Windgeschwindigkeit oder der Luftfeuchtigkeit können dabei einen deutlichen Einfluss auf die Temperatur in Bodennähe haben.
In der Nacht zum Freitag lässt sich gut der Unterschied der Temperatur in 5 Zentimeter und 2 Meter Messhöhe und der Einfluss der Bewölkung erkennen. An nahezu allen Stationen ohne Bewölkung wurde in 5 Zentimeter eine niedrigere Temperatur gemessen als in 2 Meter Höhe. Die Bodenschicht konnte hier also stärker auskühlen. Im Nordosten unter der Bewölkung dagegen, liegen die Temperaturen zum einen deutlich höher als im restlichen Bundesgebiet, zum anderen sind kaum Unterschiede zwischen den Höhen feststellbar.
Nächtliche Minimumtemperaturen am 25.09.2026 bis 08:00 MESZ, links in 5 cm Höhe und rechts in 2 m Höhe. Quelle: Deutscher Wetterdienst.
An den Stationen in Gießen-Wettenberg (203 m) und am Hoherodskopf (740 m) zeigt sich, dass in der höheren Lage die Temperaturen nie unter 3 Grad gefallen sind, während an der Messstation auf 203 m die Temperaturen auf 0 Grad gefallen sind.
Nächtliche Minimumtemperatur in 5 cm Höhe am 25.09.2026 bis 08:00 Uhr MESZ. Quelle: Deutscher Wetterdienst.
Wenn all die hier beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, entsteht aber nicht nur Bodenfrost, sondern auch eine sogenannte Bodeninversion. Unter einer Inversion versteht man in der Meteorologie eine Umkehr des Temperaturverlaufs mit der Höhe. Normalerweise nimmt die Lufttemperatur mit der Höhe ab. Bei einer Inversion dagegen steigt die Temperatur mit der Höhe an. Um eine Bodeninversion handelt es sich dann, wenn sich die bodennahe Luftschicht durch Ausstrahlung abkühlt und dadurch unter wärmeren Schichten liegt. Die Bodeninversion kann man besonders gut durch Radiosondenaufstiege erkennen, da hier die Temperatur mit steigender Höhe gemessen wird.
Radiosondenaufstieg von Idar-Oberstein am 25.09.2026 um 06.00 Uhr UTC. In rot wird der Temperaturverlauf mit der Höhe dargestellt; in blau der Verlauf des Taupunkts. Quelle: Deutscher Wetterdienst.
Auch in der nächsten Nacht kann aufgrund des Hochdruckeinflusses und der damit verbundenen trockenen Luft, niedrigen Windgeschwindigkeiten und geringer Bewölkung das Phänomen Bodenfrost in Tallagen und Inversionsbildung beobachtet werden.
Meteorologin Lea Friedel/MSc Sonja Hansen
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.09.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/10/DWD-2026-9-25-image-2.jpg4901000WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2026-09-25 12:00:002026-10-03 21:31:40Warum Tallagen besonders frostgefährdet sind
Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im Frühjahr 2026*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche
Temperatur
Abweichung
1
Bad Bergzabern
Rheinland-Pfalz
12,5 °C
+2,9 Grad
2
Frankfurt/Main-Westend
Hessen
12,5 °C
+2,3 Grad
3
Waghäusel-Kirrlach
Baden-Württemberg
12,5 °C
+2,2 Grad
Besonders kalte Orte im Frühjahr 2026*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche
Temperatur
Abweichung
1
Carlsfeld
Sachsen
6,1 °C
+2,5 Grad
2
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
6,4 °C
+2,8 Grad
3
Deutschneudorf-Brüderwiese
Sachsen
6,5 °C
+1,3 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im Frühjahr 2026**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlags-
menge
Anteil
1
Bad Lippspringe
Nordrhein-Westfalen
307,3 l/m²
143 %
2
Jachenau-Tannern
Bayern
299,0 l/m²
76 %
3
Horn-Bad Meinberg
Nordrhein-Westfalen
291,6 l/m²
100 %
Besonders trockene Orte im Frühjahr 2026**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlags-
menge
Anteil
1
Gottfrieding
Bayern
40,6 l/m²
26 %
2
Pentling-Matting
Bayern
44,1 l/m²
27 %
3
Kelheim-Thaldorf
Bayern
48,4 l/m²
28 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Frühjahr 2026**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein-
dauer
Anteil
1
Arkona
Mecklenburg-Vorpommern
787 h
140 %
2
Manschnow
Brandenburg
780 h
150 %
3
Westermarkelsdorf
Schleswig-Holstein
766 h
145 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im Frühjahr 2026**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein-
dauer
Anteil
1
Schwarzburg
Thüringen
549 h
117 %
2
Schönau am Königssee
Bayern
571 h
147 %
3
Baden-Baden-Geroldsau
Baden-Württemberg
584 h
128 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
* Jahreszeitenmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Jahreszeitenmittelwertes
zum vieljährigen Jahreszeitenmittelwert der jeweiligen Station (int. Referenzperiode,
normal = 100 Prozent).
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
Hinweis: Einen ausführlichen Jahreszeitenrückblick für ganz Deutschland und alle
Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse.
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2026-06-03 16:34:002026-06-15 20:35:39Deutschlandwetter im Frühjahr 2026
Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im Jahr 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Waghäusel-Kirrlach
Baden-Württemberg
12,1 °C
+1,8 Grad
2
Duisburg-Baerl
Nordrhein-Westfalen
12,1 °C
+1,2 Grad
3
Frankfurt-Westend
Hessen
12,0 °C
+1,7 Grad
Besonders kalte Orte im Jahr 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
6,4 °C
+2,0 Grad
2
Carlsfeld
Sachsen
6,5 °C
+2,1 Grad
3
Deutschneudorf-Brüderwiese
Sachsen
6,7 °C
+0,7 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im Jahr 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Todtmoos
Baden-Württemberg
1824,5 l/m²
94 %
2
St. Blasien-Menzenschwand
Baden-Württemberg
1691,7 l/m²
90 %
3
Utzenfeld
Baden-Württemberg
1656,2 l/m²
109 %
Besonders trockene Orte im Jahr 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Arnstein-Ulzigerode
Sachsen-Anhalt
350,3 l/m²
64 %
2
Dessau-Roßlau-Rodleben
Sachsen-Anhalt
355,4 l/m²
66 %
3
Wettin-Löbejün-Neutz
Sachsen-Anhalt
355,9 l/m²
74 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Jahr 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Oschatz
Sachsen
2165 Stunden
134 %
2
Pforzheim-Ispringen
Baden-Württemberg
2165 Stunden
128 %
3
Waghäusel-Kirrlach
Baden-Württemberg
2154 Stunden
139 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im Jahr 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Oberstdorf
Bayern
1674 Stunden
105 %
2
Regensburg
Bayern
1700 Stunden
103 %
3
Bremervörde
Niedersachsen
1701 Stunden
114 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
* Jahresmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt (int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Jahresmittelwertes zum vieljährigen Jahresmittelwert der jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
Hinweis: Einen ausführlichen Jahresrückblick für ganz Deutschland und alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse
Denny Karran Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Offenbach, 03.01.2026 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2026-01-03 15:12:502026-01-12 15:16:15Deutschlandwetter im Jahr 2025
Besonders niederschlagsreiche Orte im Dezember 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
St.-Blasien-Menzenschwand
Baden-Württemberg
99,4 l/m²
44 %
2
Utzenfeld
Baden-Württemberg
91,8 l/m²
61 %
3
Todtmoos
Baden-Württemberg
86,0 l/m²
38 %
Besonders trockene Orte im Dezember 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Martinroda
Thüringen
4,2 l/m²
7 %
2
Teterow
Mecklenburg-Vorpommern
5,1 l/m²
11 %
3
Waltershausen
Thüringen
5,5 l/m²
9 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Dezember 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Oy-Mittelberg-Petersthal
Bayern
124 Stunden
234 %
2
Zwiesel
Bayern
116 Stunden
199 %
3
Hechingen
Baden-Württemberg
116 Stunden
265 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im Dezember 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Konstanz
Baden-Württemberg
19 Stunden
50 %
2
Wutöschingen-Ofteringen
Baden-Württemberg
22 Stunden
62 %
3
Singen
Baden-Württemberg
24 Stunden
64 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Monatsmittelwertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der
jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
Hinweis:
Einen ausführlichen Monatsrückblick für ganz Deutschland und
alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse
Denny Karran
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Offenbach, 02.01.2026 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2026-01-02 15:07:522026-01-12 15:12:21Deutschlandwetter im Dezember 2025
Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im September 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Greifswalder Oie
Mecklenburg-Vorpommern
16,7 °C
+2,5 Grad
2
Helgoland
Schleswig-Holstein
16,6 °C
+1,7 Grad
3
Magdeburg
Sachsen-Anhalt
16,3 °C
+2,5 Grad
Besonders kalte Orte im September 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Kahler Asten
Nordrhein-Westfalen
10,8 °C
+0,9 Grad
2
Carlsfeld
Sachsen
11,2 °C
+1,4 Grad
3
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
11,2 °C
+1,5 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im September 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Elzach-Fisnacht
Baden-Württemberg
223,2 l/m²
240 %
2
Olsdorf
Rheinland-Pfalz
208,2 l/m²
304 %
3
Trier-Zewen
Rheinland-Pfalz
200,3 l/m²
364 %
Besonders trockene Orte im September 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Winsen/Luhe-Stöckte
Niedersachsen
15,2 l/m²
26 %
2
Faßberg
Niedersachsen
20,7 l/m²
34 %
3
Rosengarten-Klecken
Niedersachsen
22,4 l/m²
31 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im September 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein
Anteil
1
Arkona
Mecklenburg-Vorpommern
236 Stunden
139 %
2
Fehmarn
Schleswig-Holstein
227 Stunden
142 %
3
Barth
Mecklenburg-Vorpommern
227 Stunden
138 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im September 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Kleiner Feldberg/Taunus
Hessen
110 Stunden
76 %
2
Schlüchtern-Herolz
Hessen
113 Stunden
77 %
3
Obersulm-Willsbach
Baden-Württemberg
116 Stunden
67 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt
(int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen
Monatsmittelwertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der
jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
Hinweis:
Einen ausführlichen Monatsrückblick für ganz Deutschland und
alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse
Meteorologe Denny Karran
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Offenbach, 02.10.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2025-10-02 12:05:182025-10-07 12:11:19Deutschlandwetter im September 2025
Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im Mai 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Waghäusel-Kirrlach
Baden-Württemberg
15,9 °C
+1,4 Grad
2
Bad Bergzabern
Rheinland-Pfalz
15,9 °C
+2,0 Grad
3
Rheinau-Memprechtshofen
Baden-Württemberg
15,6 °C
+2,0 Grad
Besonders kalte Orte im Mai 2025*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Carlsfeld
Sachsen
8,3 °C
+0,2 Grad
2
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
8,6 °C
+0,1 Grad
3
Deutschneudorf-Brüderwiese
Sachsen
9,0 °C
-0,9 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im Mai 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Bischofswiesen-Loipl
Bayern
214,2 l/m²
134 %
2
Marktschellenberg
Bayern
194,8 l/m²
118 %
3
Kreuth-Glashütte
Bayern
187,4 l/m²
97 %
Besonders trockene Orte im Mai 2025**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Lunow
Brandenburg
12,2 l/m²
24 %
2
Plau am See
Mecklenburg-Vorpommern
14,7 l/m²
32 %
3
Lauterecken
Rheinland-Pfalz
15,1 l/m²
24 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Mai 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein
Anteil
1
Norderney
Niedersachsen
318 Stunden
141 %
2
Borkum-Flugplatz
Niedersachsen
318 Stunden
142 %
3
Kitzingen
Bayern
302 Stunden
151 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im Mai 2025**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Oberstdorf
Bayern
141 Stunden
85 %
2
Garmisch-Partenkirchen
Bayern
148 Stunden
87 %
3
Kiefersfelden-Gach
Bayern
163 Stunden
99 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
Die Sonnenscheindauer wird seit August 2024 teilweise aus Satellitendaten abgeleitet.
* Monatsmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt (int. Referenzperiode 1961-1990).
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Monatsmittelwertes zum vieljährigen Monatsmittelwert der jeweiligen Station (int. Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
Hinweis: Einen ausführlichen Monatsrückblick für ganz Deutschland und alle Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse
Meteorologe Denny Karran Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Offenbach, 02.06.2025 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2025-06-02 21:33:252025-06-03 21:44:58Deutschlandwetter im Mai 2025
In der vergangenen Nacht gab es vor allem in der Osthälfte über den Schneeflächen örtlich schon strengen Frost um -10 Grad. Und auch am heutigen Sonntag kommen die Temperaturen im Osten und teilweise auch im Süden nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Von der südlichen Mitte bis in den Südosten gibt es heute zudem gebietsweise etwas Schnee. Auch im Nordosten sind einzelne Schneeschauer unterwegs. Ansonsten erwartet uns aber ruhiges hochdruckdominiertes Winterwetter. Optimal für eine spontane Rodelpartie. In der kommenden, häufig klaren Nacht wird es noch etwas kälter als in der vergangenen. Morgen früh herrscht von der Altmark über Südbrandenburg bis zum Erzgebirge verbreitet strenger Frost. Über Schnee sind örtlich Tiefstwerte von -15 Grad möglich.
Analysekarte für Sonntag, den 16.02.2025 um 12 UTC. Hoch FINJA erstreckt sich von Grönland über Skandinavien bis nach Osteuropa. Quelle: DWD
Verantwortlich für das kalte Winterwetter ist ein kräftiger, mit Kaltluft gefüllter Höhentrog. Dieser erstreckt sich von Skandinavien bis nach Südosteuropa. Auf dessen Rückseite fließt mit einer nördlichen Strömung kalte Luft arktischen Ursprungs vor allem in die Nordosthälfte Deutschlands. Damit liegen die Temperaturen zu Wochenbeginn in 850 Hektopascal im Nordosten bei -14 Grad. Von Westen setzt sich ein Höhenrücken durch. Dort wird es vor allem in höheren Schichten durch die absinkenden Luftmassen deutlich milder. Am Erdboden ist davon aber vorerst nicht viel zu spüren. Lediglich in den Niederungen des Westens und Südwestens reicht es zu Wochenbeginn tagsüber für zaghafte Plusgrade. Am mildesten wir es im Lee der Mittelgebirge. Dort sind örtlich auch um 5 Grad möglich.
Zur Wochenmitte verlagert sich der Höhenrücken langsam weiter in Richtung Mitteleuropa. Gleichzeitig befindet sich das dazugehörige Bodenhoch nun mit seinem Schwerpunkt über der westlichen Ukraine. Damit dreht der Bodenwind auf südöstliche Richtungen. Eine deutliche Milderung bleibt aufgrund nur geringer Luftdruckunterschiede aber vorerst weitgehend aus. Lediglich im Westen wird mit einer Winddrehung auf Südwest deutlich mildere Luft herangeführt. Damit erreichen die Temperaturen am Mittwoch dort bereits Höchstwerte um 8 Grad. In den östlichen Mittelgebirgen herrscht dagegen teils noch Dauerfrost.
Synoptische Übersicht für Donnerstag, den 20.02.2025 um 12 UTC. Von Westen werden am Rande eines Höhentroges über Westeuropa deutlich mildere Luftmassen herangeführt. Quelle: DWD
Doch in der zweiten Wochenhälfte setzt sich von Westen und Südwesten mit einer südwestlichen Strömung überall deutlich mildere Luft durch. Damit werden in den Niederungen im Westen und Südwesten am Freitag bereits vorfrühlingshafte Höchsttemperaturen um 15 Grad erwartet. Aber auch im Osten werden zum Wochenende deutliche Plusgrade erwartet. Damit steigen die Temperaturen mancherorts innerhalb weniger Tage um mehr als 15 Grad an!
Vorhersage der Höchst- und Tiefsttemperaturen von Dienstag (18.02.2025) bis Donnerstag (20.02.2025). Am Donnerstag werden in den Niederungen im Südwesten und Westen bereits zweistellige Plusgrade erwartet. Quelle: DWD
M.Sc. Meteorologe Nico Bauer Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 16.02.2025 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/02/Markante-Milderung-in-der-zweiten-Wochenhaelfte-teil-1-.png9101280WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2025-02-16 15:51:202025-02-18 16:03:43Markante Milderung in der zweiten Wochenhälfte
Erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2000 Messstationen des DWD in Deutschland.
Besonders warme Orte im Winter 2023/2024*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Köln-Stammheim
Nordrhein-Westfalen
6,5 °C
+3,0 Grad
2
Duisburg-Baerl
Nordrhein-Westfalen
6,3 °C
+2,6 Grad
3
Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen
6,3 °C
+3,1 Grad
Besonders kalte Orte im Winter 2023/2024*
Platz
Station
Bundesland
durchschnittliche Temperatur
Abweichung
1
Zinnwald-Georgenfeld
Sachsen
0,0 °C
+3,8 Grad
2
Carlsfeld
Sachsen
0,3 °C
+3,6 Grad
3
Neuhaus am Rennweg
Thüringen
0,4 °C
+3,5 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im Winter 2023/2024**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Braunlage
Niedersachsen
822,8 l/m²
225 %
2
Sankt Blasien-Menzenschwand
Baden-Württemberg
821,0 l/m²
139 %
3
Baiersbronn-Ruhestein
Baden-Württemberg
810,9 l/m²
154 %
Besonders trockene Orte im Winter 2023/2024**
Platz
Station
Bundesland
Niederschlagsmenge
Anteil
1
Vogtsburg-Bischoffingen
Baden-Württemberg
90,6 l/m²
78 %
2
Ihringen
Baden-Württemberg
101,8 l/m²
94 %
3
Grünstadt
Rheinland-Pfalz
107,0 l/m²
99 %
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Winter 2023/2024**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenschein
Anteil
1
Wielenbach
Bayern
281 Stunden
155 %
2
München-Stadt
Bayern
279 Stunden
134 %
3
Memmingen
Bayern
276 Stunden
110 %
Besonders sonnenscheinarme Orte im Winter 2023/2024**
Platz
Station
Bundesland
Sonnenscheindauer
Anteil
1
Hamburg-Fuhlsbüttel
Hamburg
85 Stunden
59 %
2
Bremervörde
Niedersachsen
87 Stunden
60 %
3
Cuxhaven
Niedersachsen
91 Stunden
57 %
Oberhalb 920 m NHN sind Bergstationen hierbei nicht berücksichtigt.
* Jahreszeitenmittel sowie deren Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt (int Referenzperiode 1961-1990)
** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Wertes zum vieljährigen Jahreszeitenmittelwertes der jeweiligen Station (int Referenzperiode, normal = 100 Prozent).
Hinweis:
Einen ausführlichen Monatsüberblick für ganz Deutschland und alle Bundesländer finden Sie im Internet unter
Meteorologe Denny Karran
Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png500500WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2024-03-03 18:43:472024-07-04 14:32:45Deutschlandwetter im Winter 2023/2024
Der Februar neigt sich dem Ende zu und die Wahrscheinlichkeit, dass es in Deutschland der wärmste Februar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881 wird, ist sehr hoch. Rund ein Fünftel der Wetterstationen in Deutschland hatte bis zum gestrigen 24.02.2024 sogar noch keinen einzigen Tag mit Frost! Wenig winterlich sind auch die Aussichten für die restlichen Tage des meteorologischen Winters. Wenn der Winter schon eher auf Frühling macht, stellt sich die Frage: Wann beginnt der Frühling eigentlich? Darauf gibt es prinzipiell vier Antworten.
Antwort 1: Meteorologischer Frühlingsbeginn
Antwort 1 ist trivial und wird von den Meteorologen geliefert. Für diese beginnt die neue Jahreszeit am kommenden Freitag, also am 1. März 2024 um 0 Uhr UTC und dauert wie alle anderen Jahreszeiten genau drei Monate.
Antwort 2: Astronomischer Frühlingsbeginn
Antwort 2 kommt aus der Astronomie. Der astronomische (auch kalendarische) Frühlingsanfang ist der Bevölkerung am geläufigsten und richtet sich nach dem Sonnenstand. Da die Erde zur Sonne geneigt ist, „wandert“ der Punkt, an dem die Sonne mittags senkrecht auf die Erde scheint, im Laufe des Jahres durch die Umrundung der Erde um die Sonne von Süden nach Norden und umgekehrt. Steht die Sonne nun genau über dem Äquator senkrecht („Äquinox“ oder „Tag- und Nachtgleiche“), dann ist entweder Frühlings- oder Herbstanfang. In diesem Jahr wird das am Mittwoch, dem 20. März 2023 um 04:06 Uhr MEZ sein.
Warum aber haben Meteorologen einen anderen Frühlingsbeginn festgelegt als den astronomischen? Diese Einteilung wurde vor Beginn des Computerzeitalters im 20. Jahrhundert getroffen, da sich ganze Monate statistisch einfacher auswerten lassen. Darüber hinaus stellte man im Laufe der Zeit aber auch fest, dass die meteorologischen Jahreszeiten die klimatische Situation der Jahreszeiten besser widerspiegeln als die astronomischen.
Antwort 3: Phänologischer Frühlingsbeginn
Antwort 3 wiederum ist in der Natur zu finden. In der Phänologie werden die im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen betrachtet und in Phasen eingeteilt. Nach der phänologischen Uhr gibt es im Frühling drei Phasen: Vor-, Erst- und Vollfrühling. Ihren jeweiligen Beginn kann man durch sogenannte Leit- bzw. Ersatzphasen ermitteln. Als Leitphase für den Vorfrühling dient dabei der Blütenbeginn der Hasel, für den Erstfrühling der Blütenbeginn der Forsythie und für den Vollfrühling der Blütenbeginn der Apfelbäume. Für die jeweiligen Phasen konnte aus Beobachtungen in den letzten Jahren ein mittleres Eintrittsdatum gefunden werden. Demnach beginnt der Vorfrühling durchschnittlich am 10. Februar, der Erstfrühling am 25. März und der Vollfrühling am 26. April.
In diesem Jahr hat die Natur aufgrund des wieder einmal zu milden Winters erneut einen Vorsprung. So begann der Vorfrühling bereits am 27. Januar und damit 14 Tage vor dem vieljährigen Mittel. Diesen Vorsprung hat die Natur aufgrund der anhaltend milden Witterung seitdem vergrößert. So wird der Beginn der Forsythienblüte bei einem Meldeaufkommen von bisher 18 % aktuell etwa 20 Tage vor dem mittleren Eintrittsdatum erwartet. Hochgerechnet auf den Erstfrühling würde dieser bei vollem Meldeaufkommen also am 5. März beginnen (weitere Informationen und aktuelle Daten zum Thema Phänologie finden Sie unter).
Antwort 4: Selbst definierter statistischer Frühlingsbeginn
Antwort 4 auf die eingangs gestellte Frage lässt sich aus statistischen Betrachtungen finden. Dazu hat der Autor dieses Textes (recht willkürlich) einen „statistischen Frühlingsbeginn“ definiert, wobei an drei aufeinanderfolgenden Tagen mindestens an zwei Tagen eine Höchsttemperatur von über 15 Grad erreicht werden soll und es dabei vorherrschend trocken und heiter sein soll. Schaut man sich die vergangenen 24 Jahre an, so begann der Frühling diesen Kriterien nach seit 2000 im Norden (repräsentiert durch Hamburg) durchschnittlich am 31. März und im Süden (vertreten durch München) am 14. März. Der Trend geht auch in dieser Statistik zu einem immer früheren Beginn (im Norden schneller als im Süden).
Von drei Tagen mit solch frühlingshaftem Geschehen sind wir noch ein kleines Stückchen entfernt. Die Modelle deuten für Anfang März zwar eine weitere Milderung an, der Hochdruckeinfluss kann aber voraussichtlich noch nicht überzeugen. Und möglicherweise schlägt im weiteren Verlauf sogar der „Märzwinter“ zurück. Früher oder später aber wird auch das Wetter den Frühling einläuten.
Dipl.-Met. Simon Trippler
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.02.2024 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/02/DWD-Der-Fruehling-steht-vor-der-Tuer.png14001800WINDINFOhttps://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.pngWINDINFO2024-02-25 17:02:002024-06-20 11:32:13Der Frühling steht vor der Tür
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.