• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Eine Frage der Zeit(-zone)

Die unterschiedlichen Zeitzonen der Welt und die darüber hinaus regional gültigen Besonderheiten (z.B. Sommerzeitregelungen) erfordern beim weltweiten Datenaustausch gewisse Konventionen. Besonders die Meteorologie hat diesbezüglich eine lange Tradition aufzuweisen.

Heute ist es wieder soweit: Auf unseren Uhren löst die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) ab, die seit dem letzten Sonntag im März Gültigkeit hatte. Diese jährliche Sommerzeitregelung gilt in den Ländern der Europäischen Union sowie in einigen weiteren Staaten (z.B. auch in der Schweiz). Das bereits zur Tradition gewordene Prozedere sieht dabei vor, dass die Zeit am Sonntag (27.10.2019) um 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt wird (nach 02:59 Uhr MESZ folgt 02:00 Uhr MEZ).

Ein sehr großer Teil der zu dieser Zeit natürlich schlafenden Bevölkerung bekommt von der Umstellung nur wenige Auswirkungen zu spüren. Die unmittelbarste Folge ist aber, dass für den Schlaf eine Stunde mehr zur Verfügung steht (bei der Umstellung auf Sommerzeit im März natürlich eine Stunde weniger). Es gibt aber Wirtschafts- und Dienstleistungsbereiche, die ihre Abläufe in diesen Nächten deutlich anpassen müssen. Besonders beim Öffentlichen Verkehr sind Sonderregelungen erforderlich. Bei der Umstellung auf MEZ im Oktober gibt es beispielsweise die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr doppelt. Dementsprechend müssen Züge an einem Bahnhof diese eine Stunde abwarten, um am Morgen nicht zu früh anzukommen. Außerdem muss entschieden werden, ob eine Verbindung sogar doppelt bedient wird (das erste Mal in der Stunde zwischen 02:00 und 02:59 Uhr MESZ und das zweite Mal zwischen 02:00 und 02:59 Uhr MEZ). Für Nachtschwärmer empfiehlt es sich daher, die regional unterschiedlichen Regelungen nachzulesen.

Im Allgemeinen hat die Gesellschaft mittlerweile eine gewisse Routine mit der Zeitumstellungsproblematik erreicht, sodass die Zeitanpassungen meistens problemlos verlaufen. Eine lange Tradition und Erfahrung mit dem Umgang mit unterschiedlichen Zeitzonen und -formaten hat aber besonders auch die Meteorologie. Für eine Wettervorhersage ist ein internationaler Datenaustauch unerlässlich, immerhin ist Wetter ein globales Phänomen. Nun wäre es aber unheimlich aufwändig und mit einem großen Fehlerrisiko behaftet, würden die einzelnen internationalen Wetterbeobachtungen (zum Beispiel Bodendaten, Radardaten oder Radiosondenaufstiege) in der jeweiligen Lokalzeit in die Datenbank gespeichert. Der Datenempfänger müsste jedes Mal die Zeitzone der Beobachtung berücksichtigen und regionale Besonderheiten kennen (Stichwort Sommerzeit).

Aus diesen Gründen hat man sich im weltweiten Datenaustausch dazu entschlossen, zum einen ein 24-Stunden-Zeitformat und zum anderen einen einheitlichen Zeitbezug zu verwenden. Die Wahl fiel schon sehr früh auf die „Greenwich Mean Time“ (GMT), die im Jahr 1972 durch die „Universal Time Coordinated“ (UTC) abgelöst wurde. Ein anderer Begriff dafür ist auch „Z-Zeit“, die manche aus dem militärischen Bereich kennen. So wie GMT, basiert auch UTC auf dem sogenannten Nullmeridian (jenem Längengrad, der durch den Londoner Stadteile Greenwich führt). Damit wird jedem globalen Datenwert ein eindeutiger Zeitstempel beigefügt, der bei Bedarf ohne große Schwierigkeiten in die eigene Lokalzeit umgerechnet werden kann (mittels Berücksichtigung der Zeitdifferenz zu UTC). Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass es bei der UTC-Zeit keine Sommerzeit gibt. Die Problematik einer doppelt vorhandenen oder fehlenden Stunde entfällt, Zeitreihen können damit lückenlos geführt werden. Allerdings muss bei der Umrechnung in UTC natürlich die Sommerzeit beachtet werden, so ergibt sich für Deutschland im Winter eine Abweichung von +1 Stunde zu UTC, im Sommer aber von +2 Stunden.

Diese Zeitkonvention betrifft aber nicht nur die reinen Wetterbeobachtungen, sondern zieht sich durch die gesamte meteorologische Produktpalette durch. Die Analysen der Bodenbeobachtungen sowie die Eingangsdaten der Wettermodelle basieren auf einheitlichen UTC-Zeitpunkten (beispielsweise 0 und 12 Uhr UTC). Ersichtlich ist diese Tatsache zum Beispiel auch bei den auf unserer Homepage im Bereich für Hobbymeteorologen verfügbaren Bodenanalysen und Vorhersagekarten. Bei diesen wird in der linken unteren Ecke nicht MEZ oder MESZ als Zeitbezug verwendet, sondern UTC. Es ist aber immer im Hinterkopf zu behalten, dass die Karten von 12 UTC im Winter für 13 Uhr MEZ gelten und im Sommer für 14 Uhr MESZ.

Wenn Sie also das nächste Mal über die Zeitangabe „UTC“ stolpern – zum Beispiel in unseren Synoptischen Übersichten – können Sie diese nun etwas besser einordnen.

Mag.rer.nat. Florian Bilgeri

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 23.10.2019

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Teile die Seite mit Freunden

  •  
  •  
Search Search

Neueste Beiträge

  • Bachelorarbeit Hilfe für Themen rund um Ökologie
  • Bisher abwechslungsreicher Mai
  • Tag der Diversität
  • Auswirkungen eines El Nino auf die tropische Wirbelsturmaktivität
  • Blick nach vorne – Sommerwetter?

Kategorien

  • Allgemein (84)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.237)
    • Thema des Tages (2.221)
    • Wetterlexikon (1.263)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • Mai 2026 (21)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Brand News Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitzewelle Hochdruckeinfluss Hochdruckgebiet Hochnebel Hochwasser Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Polarluft Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Link to: „Gota Fria“ – Der kalte Tropfen Link to: „Gota Fria“ – Der kalte Tropfen „Gota Fria“ – Der kalte Tropfen Link to: Deutschlandwetter im Oktober 2019 Link to: Deutschlandwetter im Oktober 2019 DWD-LogoDWDDeutschlandwetter im Oktober 2019
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen