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Schlagwortarchiv für: Phänologie

Hana-Matsuri

8. April 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Schon seit ein paar Wochen sprießen die Blüten an den Bäumen. Jeder Gärtner zittert noch einmal in kalten Nächten. Einige hüllen empfindliche Blüten ein, damit der Frost sie nicht absterben lässt. Zu schade wäre der gleichbedeutende Verlust der Ernte.

In diesem Jahr sind wir mit der Blüte teils recht früh dran. Die Hasel, die den Beginn des Vorfrühlings auf der phänologischen Uhr markiert, hat im milderen Westen Deutschlands bereits Ende Dezember geblüht. Im vieljährigen Mittel liegt ihr Blühbeginn am 09. Februar. Im kälteren Osten hat die Blüte hingegen erst Mitte Februar angefangen. Gemittelt über alle Meldungen ergibt das einen Blühbeginn um den 06. Februar.

Zeitlich nicht ganz so weit auseinander liegt der Blühbeginn der Forsythie. Sie markiert den Erstfrühling. Im Westen lag dieser um den 11. März, im Norden und Nordosten gab es die ersten Blüten hingegen erst Ende März, im höheren Bergland sogar erst Anfang April. Bis zum Vollfrühling, der von der Apfelblüte gekennzeichnet wird, ist es noch etwas hin. Im vieljährigen Mittel liegt ihr Blühstart um den 26. April. Es gab aber in den letzten Tagen schon vereinzelt Meldungen aus dem Westen und Südwesten Deutschlands über blühende Apfelbäume.

Ähnlich wie die Japaner mit ihrem Hana-Matsuri feiern auch die Deutschen ihre Blütenfeste. Allerdings ist der Hintergrund bei uns nicht der Geburtstag einer Gottheit, sondern vielmehr die Freude am Feiern und die Vorfreude auf eine ertragreiche Obstsaison. Einige Baumblütenfeste in Deutschland blicken dabei auf eine über 100-jährige Tradition zurück. In der Regel finden die Feste von Mitte April bis Anfang Mai statt. Dann stehen die meisten Apfel- und Kirschbäume in voller Blüte. Eine sehr milde Witterung kann den Blühbeginn nach vorne schieben. Danach sieht es auch in diesem Jahr aus. In einigen Regionen im Westen und Süden sind bereits erste Kirschblüten zu sehen. Die volle Blüte wird aber noch etwas dauern.

Nähere Informationen zur phänologischen Uhr und wie Sie uns bei der Beobachtung unterstützen können, finden Sie auf den Webseiten des Deutschen Wetterdienstes.

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-04-08 16:16:282026-04-10 16:36:49Hana-Matsuri

Wie weit fortgeschritten ist die Vegetation?

28. März 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Um die Frage zu klären, inwiefern die warme Witterungsphase Anfang März die Vegetation vorangetrieben hat, widmen wir uns zunächst einem Teilbereich der Meteorologie: der Phänologie. Diese beschäftigt sich mit den jährlich wiederkehrenden, vom Wetter abhängigen Wachstums- und Entwicklungsstadien von Pflanzen. Solche Entwicklungsphasen werden von zahlreichen ehrenamtlichen Beobachtern erfasst und in einem phänologischen Kalender festgehalten. Dabei dienen bestimmte Zeigerpflanzen als Orientierung: So gilt die Blüte der Forsythie beispielsweise als typisches Merkmal für den Beginn des Erstfrühlings.

Die Ergebnisse dieser Beobachtungen lassen sich anschaulich in Form einer phänologischen Uhr darstellen. Diese zeigt den Verlauf der Natur im Jahreskreis anhand der verschiedenen phänologischen Jahreszeiten. Der äußere Kreis stellt den langjährigen Durchschnitt dar und zeigt, wann bestimmte Entwicklungsphasen normalerweise eintreten. Der innere Kreis bildet dagegen den tatsächlichen Verlauf eines konkreten Jahres ab. Durch den Vergleich beider Kreise lässt sich leicht erkennen, ob die Vegetation durch Kälteperioden verzögert oder durch milde Witterung beschleunigt wurde.
Die phänologische Uhr hilft auf diese Weise, die Auswirkungen ungewöhnlicher Wetterereignisse, wie etwa verspätete Kälte im Spätwinter, sichtbar zu machen und deren Einfluss auf das Pflanzenwachstum besser zu verstehen.

Wie weit fortgeschritten ist die Vegetation 1

Phänologische Uhr 2026 für Deutschland

Man erkennt, dass die Haselblüte, die den Beginn des Vorfrühlings markiert, dieses Jahr im Mittel zwei Tage vor dem vieljährigen Mittel stattfand. Aufgrund der warmen Witterung wurde die Vegetation deutlich vorangetrieben, sodass die Forsythienblüte dort, wo sie bereits eingesetzt hat, im Mittel 8 Tage früher begann.

Da der Vegetationszustand jedoch maßgeblich von der Temperatur abhängt, soll hier ein anderer Ansatz gewählt werden. Die sogenannte Grünlandtemperatursumme ist eine spezielle Wärmesumme, die verwendet wird, um den nachhaltigen Vegetationsbeginn zu bestimmen. Zur Berechnung der Grünlandtemperatursumme werden alle positiven Tagesmitteltemperaturen seit Jahresbeginn addiert. Diese werden allerdings nach Monaten gewichtet. Das heißt, im Januar wird das Tagesmittel mit dem Faktor 0,5 multipliziert, im Februar mit 0,75 und ab März geht der volle Wert ein. Erreicht die Grünlandtemperatursumme die Grenze von über 200 Grad, gilt der nachhaltige Vegetationsbeginn als erreicht. In Mitteleuropa wird damit der Termin für das Einsetzen der Feldarbeit bestimmt. Man spricht dann auch vom Beginn des agrarmeteorologischen Frühlings, der häufig mit dem Beginn der Forsythienblüte zusammenfällt.

Die beigefügte Grafik zeigt die Entwicklung der Grünlandtemperatursumme im Frühjahr der vergangenen 38 Jahre in Frankfurt am Main. Die rote Kurve markiert den Mittelwert. Im Mittel werden 200 Grad am 11. März erreicht. In den meisten anderen Regionen Deutschlands ist es kühler, sodass dieses Datum entsprechend später liegt. Extrem hohe Werte traten beispielsweise in den Jahren 1994, 2007 und 2024 auf, als die Ergrünung bereits Ende Februar einsetzte. In den kalten Frühjahren 1996, 2006 und 2013 wurde die 200-Grad-Marke dagegen erst Anfang April erreicht.

In diesem Jahr (grüne Linie) lag die Grünlandtemperatur aufgrund des kalten Winters zunächst im unteren Drittel, holte aber ab Mitte Februar deutlich auf, stieg bis ins obere Drittel und sorgte dafür, dass die Vegetation zumindest in den wärmer gelegenen Regionen Deutschlands in diesem Jahr ziemlich früh nachhaltig einsetzte (in Frankfurt am 7. März). Derzeit ist die Vegetation in Frankfurt etwa eine Woche voraus, was auch zu den Beobachtungen der phänologischen Uhr passt. Der derzeitige Kaltlufteinbruch mit Nachtfrösten und Schnee im Bergland, der noch bis Ostern anhält, bremst die Vegetationsentwicklung allerdings deutlich aus. Dadurch schrumpft der derzeitige Vorsprung von etwa einer Woche und wir nähern uns wieder etwas dem Mittelwert.

Wie weit fortgeschritten ist die Vegetation 2

Zeitlicher Verlauf der Gründlandtemperatursumme von 1988 bis 2026 in Frankfurt am Main

Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 28.03.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/03/Wie-weit-fortgeschritten-ist-die-Vegetation-1.png 1400 1800 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-03-28 16:45:072026-05-11 14:09:44Wie weit fortgeschritten ist die Vegetation?

An der Schwelle zum Erstfrühling

11. März 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Das frühlingshafte Wetter mit Höchsttemperaturen verbreitet über 15 Grad und vielerorts Sonne von früh bis spät hat sich mittlerweile verabschiedet. Das aktuelle Wetter gestaltet sich unter Tiefdruckeinfluss zunehmend wechselhaft und von Nordwesten sickert peu à peu eine kältere Luftmasse ein. Die Folge sind zeit- und gebietsweise auftretende Niederschläge, die im Wochenverlauf vor allem im Bergland auch wieder in Form von Schnee fallen können. Nennenswerte Neuschneemengen werden mit Ausnahme höherer Lagen der Alpen dabei zwar meist nicht erwartet, aber zumindest vorübergehend muss dann hier und da mit entsprechender Glätte gerechnet werden. 

Auch wenn somit die winterlichen Themen wie Schnee, Glätte und (Nacht-) Frost in dieser „Saison“ noch nicht ganz ausgedient haben, ist der Frühling auf dem Vormarsch. Bereits im Thema des Tages vom 22. Februar 2025 wurden die unterschiedlichen Definitionen des Frühlings beleuchtet. So lässt sich der Frühlingsbeginn meteorologisch, kalendarisch/astronomisch oder eben aufgrund der Entwicklung der Pflanzenwelt phänologisch festlegen.

An der Schwelle zum Erstfruehling teil 1 1

Abb 1: Phänologische Uhr mit Beginn und Dauer der phänologischen Jahreszeiten, vieljähriges Mittel und aktuelles Jahr 2025 im Vergleich 

Phänologisch betrachtet, befinden wir uns (noch) im sogenannten Vorfrühling. In der Phänologie werden die Jahreszeiten mit Hilfe der Wachstumsphasen ausgewählter Pflanzenarten bestimmt. Im Gegensatz zur kalendarischen Definition, bei der der Sonnenstand den Beginn der einzelnen Jahreszeiten bestimmt und damit wenig Variabilität aufweist, hängen die phänologischen Jahreszeiten von den Entwicklungsstadien der Pflanzenwelt ab: Blühbeginn, Beginn der Blattentfaltung, Reifegrad der Früchte und schließlich im Herbst von Laubverfärbung und Laubfall. Mit Hilfe dieser sogenannten Leitphasen unterschiedlicher Pflanzenarten werden Frühling, Sommer und Herbst jeweils in drei Phasen unterteilt. Ein deutschlandweites Netzwerk ehrenamtlicher Beobachter meldet, wann und wo bestimmte Wachstumsphasen auftreten. Entsprechende Grafiken zur aktuellen Pflanzenentwicklung wie die sogenannte „Phänologische Uhr“ in Abb. 1 können auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes abgerufen werden [siehe „Weitere Informationen zum Thema(Link 2)]

An der Schwelle zum Erstfruehling teil 2

Abb 2: Karte der aktuellen Meldungen zur Forsythienblüte vom 11.03.2025 

Gegenwärtig trudeln allerdings die ersten Meldungen zu Forsythienblüte ein, wie auch die Karte in Abb. 2 zeigt. Die Forsythienblüte ist unter anderem neben der Blüte von Traubenhyazinthen, Buschwindröschen (auch diese hat die Autorin am vergangenen Wochenende bereits im lichtdurchfluteten, noch blattlosen Buchenwald entdecken und fotografieren können – Abb. 3) und Himmelschlüssel eine der Leitphasen für den Erstfrühling. Auch die ersten Bäume wie Rosskastanien, Ebereschen und Hängebirken treiben im Erstfrühling langsam aus und auch die Europäische Lärche entfaltet allmählich ihre Nadeln. Für die Darstellung des Erstfrühlings anhand der Forsythienblüte in der Phänologischen Uhr (Abb. 1) wird eine gewisse Meldequote benötigt, die aktuell noch nicht erreicht ist. Man kann aber sicher feststellen, dass wir am Übergang vom Vor- zum Erstfrühling stehen.

An der Schwelle zum Erstfruehling teil 3

Tab 1: Tabelle der Sonnenauf- und -untergangszeiten für Berlin und Frankfurt/Main sowie Änderung der Tageslänge in den Monaten März bis Mai

Die Entwicklung der Pflanzenwelt ist dabei nicht allein von meteorologischen Einflussfaktoren wie der Temperatur abhängig, sondern wird zum Beispiel auch vom Sonnenstand bzw. der Tageslänge beeinflusst. Und in puncto Tageslänge tut sich im März und April einiges. Die folgende Tabelle (Tab. 1) zeigt die Sonnenauf- und -untergangszeiten für Berlin und Frankfurt am Main an ausgewählten Tagen und die entsprechende Änderung der astronomisch möglichen Tageslänge für die Monate März, April und Mai. Dabei zeigt sich, dass vor allem der März, aber auch der April einen sehr hohen „Zuwachs“ an Tageslicht zu verzeichnen haben. Je nach geografischer Lage nimmt die Tageslänge im Verlauf des März um etwa zwei Stunden zu, im April sind es nur ein paar Minuten weniger, im Mai „nur noch“ durchschnittlich etwa eineinhalb Stunden. Kein Wunder also, dass die Natur im Frühjahr förmlich zu explodieren scheint und an jeder Ecke etwas sprießt und blüht.

An der Schwelle zum Erstfruehling teil 4 scaled 

Abb 3: blühende Buschwindröschen in noch lichtdurchflutetem, blattlosen Buchenwald in der Nähe von Stuttgart 

Die Abbildungen und Grafiken zum heutigen Thema des Tages sind auf der Homepage des DWD unter www.dwd.de/tagesthema zu finden(siehe „Weitere Informationen zum Thema). 

Dipl. Met. Sabine Krüger
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 11.03.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/03/An-der-Schwelle-zum-Erstfruehling-teil-1-1.png 1400 1800 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-03-11 11:13:052025-03-16 11:26:13An der Schwelle zum Erstfrühling

Start der Pollensaison

26. Februar 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Die Phänologie im Deutschen Wetterdienst befasst sich mit den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Es werden die Eintrittszeiten charakteristischer Vegetationsstadien (Phasen) beobachtet und festgehalten. Das Wort Phänologie ist dem Griechischen entlehnt und bedeutet in wörtlicher Übersetzung Lehre von den Erscheinungen. 

Die erhobenen Daten werden vielfältig genutzt. Zum Beispiel werden sie innerhalb des Deutschen Wetterdienstes verarbeitet, um Verschiebungen der Phasen durch Klimaänderungen auf langen Zeitskalen zu erkennen. Andere Nutzer der Daten sind Universitäten, Forschungseinrichtungen, Behörden, Ministerien, die Landwirtschaft und Wirtschaft sowie die Medien. 

Anders als die meteorologischen oder kalendarischen Jahreszeiten definieren sich die phänologischen Jahreszeiten nicht an konkreten, vorher festgelegten Terminen, sondern am Eintritt bestimmter Phasen in der Pflanzenentwicklung. Doch genug der Vorworte. Wir blicken auf den aktuellen Entwicklungsstand der Natur. Im DWD werden das Ende des Winters und der Beginn des Vorfrühlings mit Blühbeginn der Hasel definiert. In diesem Jahr war dies am 04. Februar der Fall, fünf Tage früher als im langjährigen Mittel und zehn Tage später als 2024. Die von „Sofortmeldern“, etwa 400 Beobachtern, die täglich ihre phänologischen Beobachtungen an den DWD übermitteln, gesammelten Daten werden zum Beispiel in Form der phänologischen Uhr aufbereitet. Siehe dazu Abbildung 1. Als nächster Schritt auf der Uhr und der Beginn des Erstfrühlings steht der Blühbeginn der Forsythie an, im langjährigen Mittel war dies am 24. März der Fall. 

Start der Pollensaison teil 1 2

Phänologische Jahreszeiten für 2025 und im langjährigen Mittel 

Es ist aber nicht nur der Beginn einer bestimmten Phase interessant, sondern auch, wie die zeitliche Entwicklung in Deutschland verläuft. Dies zeigt Abbildung 2 für den Blühbeginn der Hasel. Dieses Jahr blühte die Hasel zuerst im Westen und Nordwesten Deutschlands sowie an der Ostsee. Spätere Blühbeginne wurden im Süden und Osten und vor allem in den höheren Lagen gemeldet. 

Start der Pollensaison teil 2

Blühbeginn der Hasel 2025 

Der Blühbeginn der Hasel ist aber nicht nur für statistische Datenerhebungen interessant, sondern hat für manche Personenkreise auch konkrete Auswirkungen. Vor allem Allergiker, die auf Hasel- und Erlenpollen allergisch reagieren, werden am eigenen Körper den Eintritt in den Vorfrühling bemerkt haben. Sind die Blüten erst einmal geöffnet, ist aber nicht jederzeit die gleiche Menge Pollen in der Atmosphäre. Das Wetter in Form von Temperatur, Niederschlägen und Sonnenschein hat Auswirkungen auf die Pollenkonzentration in der Luft. Für die verschiedenen Pollen gibt es vom DWD Prognosen für die Belastungsintensität. Die Prognose für den 27.02.2025 zeigt eine geringe Belastung durch Haselpollen im Westen und eine mittlere Belastung in den östlichen und südöstlichen Landesteilen. Für die Erle wird vor allem im Südwesten eine mittlere Belastung prognostiziert. Im Rest des Landes ist die Belastung geringer. 

Start der Pollensaison teil 3 

Pollenflug-Gefahrenindex 

MSc.-Met. Thore Hansen
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.02.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/02/Start-der-Pollensaison-teil-1-2.png 1400 1800 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-02-26 21:52:452025-02-27 22:52:52Start der Pollensaison
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