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Schlagwortarchiv für: Hochdruckeinfluss

Hochdruck ohne Ende

25. April 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Seit Tagen schon herrscht Hochdruckeinfluss in Deutschland. In den meisten Regionen drückt sich dieser in einem nur wenig oder gar nicht bewölktem Himmel aus. Nur im Norden hat feuchte Nordseeluft in den letzten Tagen für viele tiefe Wolken mit Hochnebelcharakter gesorgt. Regen fiel daraus aber kaum. Heute wird die eingeströmte feuchte Meeresluft von einem Tiefausläufer gehoben, was zu Quellwolken und somit zu einem Rückgang der Hochnebeldecke führt. Niederschlag ist aber weiter Mangelware.

Karte Europa und Nordatlantik mit der Analyse des Bodendruckfeldes (in hPa) und der Wetterfronten sowie der den Namen der Druckzentren von Samstag, 25.04.2026 0 UTC/2 MESZ (Quelle: DWD)

Der Ausläufer gehört zu Tief YLVI mit Zentrum über Südostskandinavien. Zwischen ihr und den Hochdruckgebieten ULI, WINFRIED und VOLKER erhöht sich im Norden und Osten der Druckgradient, was in einem frischen Wind resultiert.

Karte Europa und Nordatlantik mit der Vorhersage des Bodendruckfeldes (in hPa) sowie den Namen der Druckzentren für Samstag, 25.04.2026 12 UTC/14 MESZ (Quelle: DWD)

Die Hochdruckgebiete, die vom Nordwesten Europas über den Westen und die Mitte bis in den Süden reichen, gewinnen bereits am Sonntag wieder die Oberhand. Die Tiefdruckgebiete YLVI und XIMENA über Nordost- und Osteuropa werden zurückgedrängt. Der Druckgradient nimmt deutlich ab und der Wind lässt nach.

Karte Europa und Nordatlantik mit der Vorhersage des Bodendruckfeldes (in hPa) für Sonntag, 26.04.2026 12 UTC/14 MESZ (Quelle: DWD)

Auch atlantische Störungen erreichen uns in den kommenden Tagen nicht. Der Hochdruckeinfluss ist gekommen, um zu bleiben. Erst am Dienstag zieht sich das Hoch mehr in den Westen und Norden Europas zurück. Dann kann sich über der Iberischen Halbinsel und dem westlichen Mittelmeer tiefer Luftdruck ausbreiten. Dabei wird etwas feuchtere Luft in den Süden Deutschlands geführt, was in einzelnen Schauern oder leichtem Regen im äußersten Süden und Südwesten münden kann.

Karte Europa und Nordatlantik mit der Vorhersage des Bodendruckfeldes (in hPa) für Dienstag, 28.04.2026 12 UTC/14 MESZ (Quelle: DWD)

Im großen Rest Deutschlands ist es weiterhin trocken. Dabei ist es im Westen und Süden immer ein paar Grad wärmer als im Norden und Osten. Denn die Luft strömt im Uhrzeigersinn um die Hochdruckgebiete herum zu uns und kommt damit überwiegend aus nördlicher Richtung. Auf dem Weg in den Süden und Westen kann sie sich dabei über Land erwärmen, während sie über die frische Nord- und Ostsee kaum Erwärmung erfährt.
Der erste Trend nach Wochenmitte zeigt weiterhin Hochdruckeinfluss. Ob dabei zum Ende der Woche mildere Luft aus Süden gewinnt oder wir weiter auf der Vorderseite in nördlicher Strömung verbleiben, ist noch ungewiss.

Diplom-Meteorologin Jacqueline Kernn
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.04.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/04/Hochdruck-ohne-Ende-1.jpg 727 1024 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-04-25 12:26:552026-05-11 13:36:51Hochdruck ohne Ende

Eine Rückschau und eine Vorschau – wie bewölkt ist es über Deutschland

12. April 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

„Start in die neue Woche: Freundlich und im Prinzip störungsfrei“ – Obacht! – so lautete die Überschrift des Thema des Tages vom vergangenen Montag, dem 06.04.2026. Das Sturmtief Rapunzel (international Dave) welches über Britannien und Irland gezogen war, hatte letztes Wochenende mit Sturmböen, einer Kaltfront, sowie rückseitigen Schauern und Gewittern für unbeständiges Wetter in Deutschland gesorgt. Zum Wochenbeginn kündigte sich dann der Wetterumschwung an – von Westen hatte sich Hochdruckeinfluss durchgesetzt und sorgte von Montag bis in den Donnerstag hinein für eine sonnige, teils sehr milde, und trockene Witterung. Sehr eindrücklich zeigt sich die Hochdruckwetterlage im Satellitenfilm für die ersten drei Tage der vergangenen Woche.

Die Animation zeigt eine Abfolge von Satellitenbildern über Europa. Über Deutschland ist es meist wolkenlos, über dem Ostatlantik und über Osteuropa zeigen sich prägnante Wolkenbänder der Tiefdrucksysteme. (Quelle EUMETSAT)

MTG (Meteosat Third Generation) GeoColour RGB Satellitenfilm, mit Messungen von reflektiertem Sonnenlicht im sichtbaren Spektralbereich am Tag, und von der Erdoberfläche und Wolken emittierter Wärmestrahlung im Infrarotbereich in der Nacht. Der Film zeigt stündliche Messungen von Montag dem 06.04.2026 um 00:00 UTC bis Donnerstag dem 09.04.2026 um 00:00 UTC. (Quelle: EUMETSAT)

Das ehemalige Sturmtief Rapunzel/Dave zieht im Satellitenfilm als Wolkenwirbel von Finnland aus südostwärts über Osteuropa hinweg und bleibt dort mit seinem Frontensystem noch einige Tage wetterwirksam, während ein mächtiges Tiefdruckgebiet über dem Nordatlantik Richtung Island zieht (Kerndruck zu Beginn des Satellitenfilms um 960 hPa). Das atlantische Tief selbst, seine Kaltfront (erkennbar an dem von Nord nach Süd ausgerichteten Wolkenband), sowie der darüber liegende Höhentrog (eine im Satellitenfilm nicht direkt ersichtliche, nach Süden gerichtete Ausbeulung der Höhenströmung) kommen nur schwer gegen den Hochdruckeinfluss über Zentraleuropa an und weichen dementsprechend nach Norden und Süden aus. Bereits am Dienstag hatte sich dadurch im Zusammenhang mit einem Abtropfen in der Höhenströmung ein Tief westlich von Portugal ausgebildet (ebenfalls deutlich im Satellitenfilm erkennbar) und insbesondere in Spanien äußerst ergiebigen Regen gebracht.

Über Deutschland ist der Hochdruckeinfluss des vergangenen Wochenbeginns im Satellitenfilm sehr eindrücklich. Bis auf vereinzelte optisch dünne hohe Bewölkung sowie ein Wolkenband aus tiefer Stratusbewölkung am Dienstag im Nordosten waren die Tage verbreitet sonnig und die Nächte klar. Dementsprechend blieb es in ganz Deutschland trocken, tagsüber war es bei Temperaturen über 20 °C teils ungewöhnlich mild, insbesondere im Westen wo zudem wärmere Luft eingeflossen war. Nachts fiel die Temperatur durch die ungehinderte Ausstrahlung gebietsweise unter 0 °C.

Nun der schonungslose Vergleich mit dem morgen anstehenden Wochenbeginn. Dass bis Mittwoch für manche Regionen Deutschlands einiges an Niederschlag erwartet wird, wurde bereits im gestrigen Thema des Tages anschaulich präsentiert. Ein Teil der dort prognostizierten Regenmengen sind zwar bereits am gestrigen Samstag und heute gefallen, dennoch präsentiert sich der Himmel über Deutschland im simulierten Prognose-Satellitenfilm des europäischen IFS Modells im starken Kontrast zum vergangenen Wochenbeginn.

Die Animation zeigt analog zu der vorherigen einen Satellitenfilm über Europa. Das beschriebene Wolkenband überdeckt große Teile Deutschlands. Im gesamten Kartenausschnitt zeigen sich viele prägnante Wettersysteme in den Wolkenformationen. (Quelle ECMWF)

Simulierter Satellitenfilm für die kommenden drei Tage, in 3-Stunden-Schritten, basierend auf der simulierten Reflektivität der Wolken im europäischen IFS Modell, im sichtbaren Spektrum und unter der Annahme dass die Sonne 24/7 im Zenit steht – deshalb hier auch nachts verfügbar. (Quelle: ECMWF)

Das Wolken- und Regenband der gestern Nachtmittag von Westen hereingezogenen Kaltfront liegt heute Nacht (zu Beginn des Prognose-Satellitenfilms) über dem Süden und Osten Deutschlands und wandert – beeinflusst durch die umgebenden Wettersysteme und die Höhenströmung – zunächst vom Osten in den Westen zurück, und schlussendlich zum Mittwoch hin wieder nach Osten aus Deutschland hinaus. Einhergehend damit wandert nicht nur der Niederschlag, sondern es variieren auch die Tageshöchsttemperaturen und die nächtlichen Minimaltemperaturen – und gestalten somit den Wochenbeginn äußerst wechselhaft. Zum Mittwoch kündigt sich dann Wetterberuhigung an, es bleibt trocken und es wird wieder merklich milder – nicht nur örtlich sondern in weiten Teilen des Landes.

Dr. rer. nat. Thorsten Kaluza (Meteorologe)
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 12.04.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/04/Eine-Rueckschau-und-eine-Vorschau-2.gif 1800 2000 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-04-12 22:37:392026-04-13 23:13:07Eine Rückschau und eine Vorschau – wie bewölkt ist es über Deutschland

Nach turbulentem Wochenstart kehrt der Frühling zurück

16. März 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Die neue Woche startete am heutigen Montag mit klassischem Aprilwetter. Ein mit reichlich Höhenkaltluft angereicherter Trog in 500 hPa, d.h. tiefer Luftdruck und kalte Temperaturen in etwa 5,5 km Höhe, sorgte am heutigen Montag für abwechslungsreiches Wetter. Wir erlebten einen Mix aus etwas Sonnenschein und dichten Wolken. Dazu gesellten sich einige Schauer, teils mit Graupel. Auch das ein oder andere Graupelgewitter war mit von der Partie. Kaum Schauer gab es im Südwesten des Landes und auch im Nordwesten ließen die Schauer bis zum Abend nach. Der Regenschirm half bei den Schauern und Gewittern nur wenig, denn diese waren von starken bis stürmischen Böen begleitet, aber auch abseits von Schauern wehte zeitweise ein lebhafter Wind. Mit 7 bis 12 Grad war es am heutigen Nachmittag auch vergleichsweise kühl.

Abbildung 1: Bodendruckverteilung und Fronten am morgigen Dienstag, 17.03.2026, 12 UTC (13 Uhr mitteleuropäische Zeit, MEZ).

Bereits in der kommenden Nacht zum Dienstag lassen die Schauer und Gewitter nach und ziehen sich nach Südosten zurück. An den Alpen stauen sich allerdings die Niederschläge. Bis auf 800 m herab schneit es und es wird nochmal weiß. Stellenweise werden 5 bis 10 cm Neuschnee erwartet. Vor allem in den östlichen Bayerischen Alpen halten die Schneefälle bis morgen Nachmittag an und in höheren Lagen können bis zu 30 cm Neuschnee zusammenkommen. Während es abgesehen davon in der Osthälfte Deutschlands meist aufklart, ziehen im Westen schon neue Wolken auf, die auch etwas Regen bringen. Dabei handelt es sich um die bereits erwähnte Warmfront, die uns von Westen erreicht und deutlich mildere Luft im Schlepptau hat. Dort, wo es aufklart, gibt es verbreitet leichten Frost, im Westen unter den Wolken bleibt es hingegen frostfrei.

Abbildung 2: Wetter (tagsüber) am morgigen Dienstag, 17.03.2026.

Am morgigen Dienstag dehnt sich ein Hochdruckgebiet von Russland und Nordosteuropa weiter zu uns nach Mitteleuropa aus und wird dort LUKAS genannt (Abbildung 1). Dadurch kommen die Niederschläge und Wolkenfelder der Warmfront nicht mehr bis in den Osten voran (Abbildung 2). Auch in der Westhälfte sorgt der steigende Luftdruck dafür, dass die Regenfälle immer schwächer werden und im Tagesverlauf abklingen. Im Westen ist es also morgen noch oft grau und vielleicht auch anfangs regnerisch, während sich im Osten schon häufiger die Sonne durchsetzt. Mit Temperaturen zwischen 8 Grad in Teilen Südbayerns und 16 Grad am Niederrhein wird es schon wieder etwas milder als heute. Trotz der Wolken wird es also im Westen am wärmsten was der wärmeren Luft hinter der Warmfront geschuldet ist.

Abbildung 3: Bodendruckverteilung und Fronten am Mittwoch, 18.03.2026, 12 UTC (13 MEZ).

Diese Wetterbesserung setzt sich auch am Mittwoch fort (Abbildung 3). Zuvor müssen wir aber nochmals durch eine kalte Nacht. Mit Ausnahme des Nordwestens und entlang des Rheins, fallen die Temperaturen verbreitet unter den Gefrierpunkt. Vor allem von Bayern über Sachsen bis in den Süden Brandenburgs muss in ungünstigen Lagen sogar mit Tiefstwerten um -5 Grad gerechnet werden (Abbildung 4, links). Empfindliche Pflanzen sollten also vor Frostschäden geschützt werden. Tagsüber treibt viel Sonnenschein zusammen mit der wärmeren Luftmasse dann die Temperaturen aber in die Höhe. Am Nachmittag kommen bei strahlend blauem Himmel und Höchstwerten zwischen 12 und 18 Grad wieder Frühlingsgefühle auf (Abbildung 4, rechts). Ähnlich sieht es auch am Donnerstag aus (Abbildung 5). Vielerorts Sonnenschein und Höchstwerte zwischen 13 und 19 Grad dürften der Vegetation einen weiteren Schub geben. Nur im Norden ziehen im Tagesverlauf Wolken auf, die am Abend in Küstennähe etwas Regen bringen könnten.

Abbildung 4: Tiefstwerte (links) und Höchstwerte (rechts) der Temperatur am Mittwoch (nach MOSMIX), 18.03.2026.

In der Nacht zum Freitag und am Freitag kommen Wolken und etwas Regen weiter südwärts voran. Bei diesem Regenband handelt es sich um eine Kaltfront, die uns von Nord nach Süd überquert. Hinter ihr fließt wieder kühlere Luft ein. Die Temperaturen gehen also – zumindest vorübergehend – wieder zurück. Da sich voraussichtlich über Nordeuropa aber schon das nächste Hoch etabliert, beruhigt sich das Wetter wieder. Die Niederschläge klingen ab und die Sonne kommt am Wochenende auch wieder zeitweise zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen aber vorerst nicht mehr das Niveau der Wochenmitte. Die Frostgefahr bleibt in den Nächten weiter bestehen.

Abbildung 5: Wetter-Aussichten von Mittwoch bis Freitag, 18. – 20.03.2026.

Dr. rer. nat. Markus Übel (Meteorologe)
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.03.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/03/Nach-turbulentem-Wochenstart-kehrt-der-Fruehling-zurueck-1.png 876 1230 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-03-16 22:29:512026-03-16 22:31:02Nach turbulentem Wochenstart kehrt der Frühling zurück

Fulminanter Start in den Frühling

1. März 2026/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am vergangenen Freitag (27. Februar) war der deutschlandweite Februar-Monatsrekord zwar nicht direkt in Gefahr, in Ohlsbach in Baden-Württemberg wurde nach vorläufigen Untersuchungen immerhin eine Tageshöchsttemperatur von 23,0 °C erreicht. Den Monatsrekord hält die Wetterstation in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) mit 24,5 °C vom 26. Februar 1900. Allerdings markierte Ohlsbach zumindest einen neuen Bundeslandrekord in Baden-Württemberg. Den hielt bisher Mühlheim mit 22,5 °C, gemessen am 29. Februar 1960.

Tageshöchstwerte am vergangenen Freitag (27. Februar 2026) in Deutschland in Grad Celsius. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Aber selbst im kältesten Bundesland des vergangenen Winters, in Brandenburg, hielt der Frühling gnadenlos Einzug. In Doberlug-Kirchhain, im Süden des Bundeslandes, wurde am Freitag zwar kein neuer Landesrekord registriert, dennoch wurden dort 20,0 °C gemessen. Der Monatsrekord liegt bei 20,6 °C aus dem Jahr 2021 und wurde an der Station in Cottbus verzeichnet. Immerhin konnte mit den gemessenen 20,0 °C ein neuer Stationsrekord in Doberlug-Kirchhain aufgestellt werden. Der alte Februarrekord an dieser Station lag bei 19,9 °C, ebenfalls aus dem Jahr 2021.

Bundesweit wurden auch an weiteren Wetterstationen neue Stationsrekorde im Februar registriert. Nur im Saarland und in Schleswig-Holstein reichte es nicht für neue Rekorde. Beachtlich ist zudem die massive Erwärmung zum Frühlingsbeginn: Noch vor einer Woche wurden an der Station Baruth (ebenfalls Süd-Brandenburg) in den Frühstunden noch Werte von knapp -16 °C verzeichnet. Innerhalb von einer Woche sprang die Temperatur im Süden Brandenburgs also um mehr als 30 Grad Celsius nach oben!

Wie geht es nun weiter mit dem Frühling?

Am heutigen Sonntag, der auf den meteorologischen Frühlingsanfang fällt, liegen die Reste des Ausläufers von Tief „Doreena“ mit Kern über dem Bottnischen Meerbusen noch über dem Südosten Deutschlands und sorgen dort neben dichten Wolken für etwas Regen. In der Nacht zum Sonntag streift dann der Ausläufer von Tief „Elke“, einem Tief im Nordostatlantik, den Norden Deutschlands, bringt aber neben dichteren Wolken nur wenige Tropfen Regen. Ansonsten herrscht unter zunehmendem Einfluss von Hoch „Iackl“ eine sogenannte „maritim erwärmte Subpolarluft“ bei uns vor, also eine Luft aus subpolaren Breiten, die sich auf ihrem Weg über den Nordostatlantik etwas erwärmt hat. In dieser Luft steigen die Tageshöchstwerte auf 8 bis 16 Grad an, wobei die höchsten Werte am Oberrhein zu finden sind.

DWD-Vorhersagekarte für den Bodendruck und die Luftmassengrenzen im Bereich von Europa und dem Nordostatlantik für Sonntag, den 01. März 2026, 12 UTC auf Basis des ICON-Modelllaufs vom 28. Februar 2026, 00 UTC. Quelle: Deutscher Wetterdienst

In der Nacht zum Montag bleibt es in der Nordwesthälfte aufgrund des durchziehenden Tiefausläufers meist frostfrei, nach Südosten zu muss gebietsweise mit leichtem Frost, aber auch mit teils dichtem Nebel gerechnet werden.

Der Montag und Dienstag sind dann verbreitet von Hochdruckeinfluss geprägt. Vielfach zeigt sich heiteres oder sonniges und trockenes Wetter. Mit einer auf Süd drehenden Strömung fließt wieder mildere Luft zu uns, sodass die Höchstwerte am Oberrhein am Dienstag mit Sonnenunterstützung nahe 20 Grad liegen. In den Nächten besteht jedoch aufgrund der klaren Verhältnisse in der Südosthälfte weiterhin die Gefahr von leichtem Frost. Zudem bildet sich im Laufe der Nacht gebietsweise Nebel aus, der sich aber im Laufe des Vormittags meist wieder auflöst.

DWD-Vorhersagekarte für den Bodendruck und die Luftmassengrenzen im Bereich von Europa und dem Nordostatlantik für Mittwoch, den 04. März 2026, 12 UTC auf Basis des ICON-Modelllaufs vom 28. Februar 2026, 00 UTC. Quelle: Deutscher Wetterdienst

In der Nacht zum Mittwoch greift dann ein weiterer schwacher Ausläufer von Tief „Elke“, das in der Zwischenzeit nach Skandinavien weitergezogen ist, auf die Nordhälfte über. Da Deutschland aber weiterhin unter Hochdruck liegt, werden sich dabei lediglich ein paar dichtere Wolken am Himmel zeigen, die sich im Laufe des Mittwochs wieder auflösen. Regen wird nicht erwartet.

Bis Freitag wird der Hochdruckeinfluss weiterhin dominant sein und somit auch das sonnige, frühlingshafte Wetter. Einzig an den Alpen besteht am Mittwochnachmittag eine geringe Schauergefahr. Allerdings fließt aufgrund der zunehmend auf Ost drehenden Strömung etwas kühlere Festlandsluft von Osten her zu uns. Während es in der Westhälfte weiterhin sehr mild ist, bleibt es in der Osthälfte kühler.

Vorhersage der 24-stündigen Niederschlagsmengen von Freitagmorgen, den 06. März 2026 06 UTC, bis Samstagmorgen, den 07. März 2026, 06 UTC von vier verschiedenen Wettermodellen. Von links nach rechts: ICON (deutsches Modell), EZMW (europäisches Modell), GFS (amerikanisches Modell) und UK10 (britisches Modell). Quelle: Deutscher Wetterdienst

Ab Freitag mehren sich die Anzeichen, dass von Westen her Tiefausläufer dichtere Wolken und Regen bringen. Die Details hierzu sind aber noch unsicher. So gibt es bei Blick auf die verschiedenen Wettermodelle durchaus auch noch Chancen, dass sich der Hochdruckeinfluss etwas länger hält und wir am Wochenende zumindest anfangs noch trockenes und sonniges Wetter genießen können.

MSc.-Meteorologe Sebastian Schappert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 01.03.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/03/Fulminanter-Start-in-den-Fruehling-1.png 720 814 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-03-01 18:46:142026-03-02 19:06:39Fulminanter Start in den Frühling

Frühlingsluft

25. Februar 2026/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Deutschland gelangt in den kommenden Tagen zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Niederschläge bleiben dabei weitgehend aus. Durch das Zusammenspiel eines Hochdruckgebietes mit Schwerpunkt östlich von Deutschland und mehreren Tiefdruckgebieten über Westeuropa wird mit einer südwestlichen Strömung ungewöhnlich milde Luft zu uns geführt. Besonders im Südwesten macht sich bereits frühlingshafte Wärme bemerkbar. Doch auch in den östlichen Landesteilen, wo Januar und Februar vergleichsweise kalt ausfielen, setzt nun eine deutliche Milderung ein.

Am heutigen Mittwoch dominiert vielerorts zunächst noch trübes Wetter. Nebel- und Hochnebelfelder sorgen verbreitet für einen grauen Himmel und lassen das Wetter eher herbstlich wirken. Im Tagesverlauf lockert es zwar auf, in Teilen Bayerns halten sich die Nebel- und Hochnebelfelder jedoch zäh. Die Temperaturen reichen von etwa 4 Grad auf Rügen bis zu 19 Grad am Rhein. Der Wind weht meist schwach aus südöstlichen Richtungen. In der Nacht zum Donnerstag breiten sich Nebel- und Hochnebelfelder erneut aus. Vor allem in der Osthälfte kann es stellenweise Frost geben, während es im Nordwesten mit Werten um 9 Grad mild bleibt.

Wetter- und Temperaturkarte, am Mittwoch 25.02.2026 (Quelle:DWD)

Am Donnerstag lösen sich Nebel und Hochnebel schneller auf. Mit auffrischendem Südwestwind setzt sich die Sonne häufiger durch, die Luft wird besser durchmischt und die Temperaturen steigen verbreitet auf 15 bis 21 Grad. Auch im Osten wird es mit 13 bis 17 Grad ungewöhnlich mild.

Wetter- und Temperaturkarte, am Donnerstag 26.02.2026 (Quelle:DWD)

Der Höhepunkt dieser milden Phase wird am Freitag erreicht. Im Vorfeld einer von Westen herannahenden Kaltfront frischt der Südwestwind weiter auf. Mit sonnigen Abschnitten werden 15 bis 20 Grad erreicht, im Südwesten lokal sogar bis zu 23 Grad. Damit bietet sich der Freitag besonders gut für Aktivitäten im Freien an.

Wetter- und Temperaturkarte, am Freitag 27.02.2026 (Quelle:DWD)

Am Wochenende folgt dann der Wetterumschwung. Bereits am Freitagabend setzt im Nordwesten erster Regen ein, der sich in der Nacht zum Samstag bis in die Mitte Deutschlands ausbreitet. Am Samstag bleibt es nur im Südosten noch zeitweise frühlingshaft freundlich, sonst dominieren Wolken und zeitweise Regen bei deutlich niedrigeren Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad. Am Sonntag beruhigt sich das Wetter zwar wieder etwas, die Temperaturen liegen mit 7 bis 15 Grad jedoch weiterhin unter den Werten der Vortage – für die Jahreszeit insgesamt aber noch immer auf einem milden Niveau.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 25.02.2026
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https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/02/Fruehlingsluft-1.jpg 1080 1920 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-02-25 17:32:062026-02-26 18:10:16Frühlingsluft

Wie lange hält das hochdruckdominierte Wetter an? 

23. Dezember 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Nebel, Hochnebel und teilweise auch etwas Sonnenschein. So gestaltete sich das Wetter in diesem Dezember häufig. Grund dafür waren immer wiederkehrende Hochdrucklagen. Auch über die Weihnachtstage erwartet uns ruhiges Winterwetter. Hoher Luftdruck erstreckt sich über weite Teile von Nord- und Mitteleuropa. Auf der Südseite stellt sich eine östliche bis nordöstliche Strömung ein, wodurch zumindest die Temperaturen schrittweise zurückgehen werden. An Heiligabend verlagert sich ein schwach ausgeprägter Kaltlufttropfen über die Mitte und den Süden Deutschlands nach Westen. Dieser sorgt im Süden für ein Zustrom von feuchten Luftmassen sowie für leichte Hebungsimpulse, wodurch vor allem vom Bayerwald bis zum Schwarzwald regional leichte Schneefälle wenigstens für eine angezuckerte Landschaft sorgen werden.
In den folgenden Tagen etabliert sich der Hochdruckschwerpunkt über Nordwesteuropa. Zudem erstreckt sich ein Ableger bis nach Zentraleuropa, sodass sich das ruhige Winterwetter bei uns fortsetzt. Nennenswerter Niederschlag ist somit vorerst kein Thema. Im weiteren Verlauf stellt sich voraussichtlich zwischen einem Hoch über Nordwesteuropa und tiefem Luftdruck im Bereich des Baltikums eine nordöstliche bis nördliche Strömung ein.

Analysekarte für Freitag, den 26.12.2025 um 12 UTC. Ein Ableger eines kräftigen Hochdruckgebietes über Nordwesteuropa erstreckt sich bis nach Zentraleuropa. 

Da es sowohl bezüglich der Position als auch der Intensität der Druckgebilde noch größere Unsicherheiten gibt, ist der Wettercharakter zum Jahreswechsel noch völlig offen. Etabliert sich das angedeutete Hochdruckgebiet über Nordwesteuropa etwas weiter im Nordwesten, könnte eine nördliche bis nordöstliche Strömung in Verbindung mit kleineren von Nord nach Süd wandernden Tiefs für eine weiße Überraschung bis ins Flachland sorgen. Dieses Szenario ist nach jetzigem Stand das wahrscheinlichste. Befindet sich der Hochdruckschwerpunkt dagegen weiter im Südosten, würde sich das ruhige und niederschlagsarme Wetter der letzten Wochen fortsetzen.
Eine weitere Lösung ist zum Start in das neue Jahr eine Änderung der Großwetterlage zu einer zyklonal geprägten Nordwestlage. Dadurch würden zumindest im Bergland ganz zur Freude aller Wintersportliebhaber die Chancen für Schnee ansteigen. Für das Flachland würde dies aber weniger winterliches Wetter bedeuten. Häufig wäre es dort dann nasskalt und für einen nachhaltigen Wintereinbruch mit einer Schneedecke zu mild. Ein Blick auf die Mittelfrist zeigt also Anzeichen für eine zyklonal geprägte Nord- bis Nordwestlage. Damit nehmen auch die Niederschlagssignale zu. In der Vorhersage der großräumigen Struktur des Geopotentials über der Nordhemisphäre zeigt sich diese Entwicklung (Bild2). Unter zunehmender Vorhersageunsicherheit deutet sich eine retrograde Verlagerung der Druckgebilde an. Dies zeigt eine blockierende Wetterlage mit einer Verlagerung der Druckgebilde nach Westen. Demnach würde in Deutschland der Tiefdruckeinfluss ab dem Jahreswechsel zunehmen und uns eine wechselhaftere und teils auch winterlichere Wetterphase mit Schnee bevorstehen. Es steht also für alle Winterliebhaber eine sehr spannende Zeit ins Haus!
 

 

Bild 2: Hovmöller Diagramm für das Geopotential in 500 hPa für die Nordhemisphäre. Tiefes Geopotential verlagert seinen Schwerpunkt nach Westen. Dadurch nimmt die Hochdruckaktivität voraussichtlich ab. 

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 23.12.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

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Die Meteorologie stellt auf Frühling – was macht das Wetter?

1. März 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am heutigen Donnerstag ist es soweit, der meteorologische Frühling wird eingeläutet. Mit dem 1. März eines jeden Jahres beginnt für die Wetterkundler eine neue Jahreszeit. Die meteorologischen Jahreszeiten dauern immer 3 komplette Monate. Dies hat allerdings nur Arbeit vereinfachende Gründe. Für die Auswertung von Wetter- oder Klimadaten und die Erstellung von Statistiken ist es, insbesondere im Computerzeitalter, angenehmer und auch einfacher, volle Monate zu betrachten. Daher wurden die Monate März, April und Mai aus meteorologischer Sicht als Frühling definiert.
 

Der kalendarische Frühling folgt schließlich am 20. März um 10:01 Uhr MEZ. Aus astronomischer Sicht beschreibt er Frühlingsbeginn die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Jahres (Primär-Äquinoktium). Die Sonne befindet dabei genau über dem Äquator, also im sogenannten Frühlingspunkt der Erdbahn.

Neben dem meteorologischen Frühling und kalendarischen Frühlingbeginn gibt es zudem noch den phänologischen Frühling, denn auch über die Pflanzenwelt lässt sich dieser bestimmen. Die phänologischen Jahreszeiten orientieren sich dabei am Blütenstand der Pflanzen. Der phänologische Frühling gliedert sich in drei Unterschiedliche Abschnitte. Der sogenannte Vorfrühling wird durch den Blühbeginn der Schneeglöckchen und der Haselnuss eingeläutet und endet, wenn die Sal-Weidenkätzchen pollengelb sind. Es folgt der Erstfrühling mit dem Blühbeginn der Forsythie und dem Laubaustrieb der Stachelbeere. Den Abschluss macht der Vollfrühling mit dem Blühbeginn der Apfelbäume. Er endet mit dem Ausschlagen der Ebereschen und des Wiesenfuchsschwanzes. In diesem Jahr ist der Vorfrühling mit der Haselblüte mit dem 4. Februar etwas früher als im vieljährigen Vergleich gestartet. 

Die Phänologischen Jahreszeiten im Vergleich zwischen aktuellem Jahr und vieljährigem Mittel. 

Doch hält sich nun das Wetter an die Meteorologen und lässt einen Frühlingshauch über Deutschland wehen oder lässt doch der Winter weiter die Muskeln spielen, sodass doch erst der kalendarische Frühlingsbeginn den wahren Frühlingsstart markiert?

Schon letztes Wochenende tastete sich der Frühling heran. Auf der Vorderseite eines kräftigen Tiefs bei Island wurde warme subtropische Luft von der Iberischen Halbinsel bis nach Deutschland geführt. Da allerdings auch ausreichend Feuchte im Spiel war, gestaltete sich das Wetter leicht unbeständig. Dennoch konnten die Temperaturen am Freitag, 21. Februar im Ruhrgebiet bis auf 19 Grad steigen. Auch an den beiden Folgetagen wurden im Westen und Südwesten 13 bis 17 Grad erreicht. Ab Wochenmitte war dann aber nochmals der Spätwinter auf der Überholspur und brachte bei einstelligen Höchstwerten vor allem im Bergland nochmals eine Ladung Neuschnee. Doch plustern sich die Hochs HELTRAUT und INGEBORG über den Britischen Inseln und dem Ostatlantik auf und sorgen in den nächsten Tagen vom Ostatlantik bis nach Südosteuropa für Hochdruckeinfluss. Hierzulande wird allenfalls der Norden zeitweise von Tiefausläufern gestreift, ansonsten kann sich zunehmend die Sonne durchsetzen und die Temperaturen auf Klettertour schicken. 

 

Prognostizierte Wetterlage für Sonntagmittag mit einer ausgeprägten Hochdruckbrücke vom Atlantik über Mitteleuropa hinweg bis in den Balkanraum. 

Vor allem HELTRAUT kann seinen Einflussbereich schon am heutigen Samstag weit nach Osten bis an die weißrussische Grenze ausbauen. Resultierend setzt sich verbreitet aus der Höhe absinkende Luft durch. Bei diesem Prozess erwärmt sich die Luft und kann somit mehr Wasser aufnehmen. Bestehende Wolkentröpfchen verdunsten und Wolken lösen sich auf. Allerdings ist die Luft am heutigen Samstag noch so feucht und die Absinkbewegung noch nicht stark genug, um alle Wolken vom Himmel zu putzen. Daher ist heute nochmals wechselnde Bewölkung angesagt. Da das Hoch mit Schwerpunkt über England liegt, kann auf der Vorderseite zudem weiter feuchte Luft von Nord- und Ostsee in die Nordosthälfte einsickern. Vor allem im Stau des Erzgebirges kann es auch noch etwas schneien. Sonst hält sich potentieller Sprühregen doch eher zurück.

In den kommenden Tagen können sich die beiden Hochs weiter kräftigen und eine ausgeprägte Hochdruckbrücke vom Ostatlantik über Nordwest-, West- und Mitteleuropa hinweg bis nach Südosteuropa aufbauen. Dabei verlagern sich auch die Schwerpunkte von HELTRAUT und INGEBORG etwas. HELTRAUT kann sich schließlich über Tschechien bzw. der Slowakei einnisten. Nachfolgend kann die Luft unter stärker werdenden Absinkvorgängen abtrocknen, sodass die Sonne zunehmend freie Bahn hat. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Da sich weiter ein Hoch über den Britischen Inseln wohlfühlt und auch die Frontalzone zeitweise bis nach Schleswig-Holstein hinein schwappt, wird vor allem der Norden und Nordosten bis zur Wochenmitte von feuchterer Luft geprägt, die dort zahlreiche Wolken produziert. Abgesehen von örtlichem Sprühregen sind aber keine Niederschläge in Sicht. Die Lage des Hochs über den Britischen Inseln hat zunächst zudem auch Einfluss auf die Temperaturentwicklung in Deutschland. Demnach kommt die Luft von Nord- und Ostsee, teils auch aus Osteuropa ins Land. Diese ist wiederum noch recht kühl. Zudem sorgt nächtliches Abkühlen teils bis weit in den Frostbereich, dass die Temperaturen tagsüber trotz Sonnenschein nur zögerlich ansteigen und erst ab Montag und Dienstag Höchstwerte zwischen 8 und 15 Grad erreichen. In der Sonne selber fühlt sich diese aber deutlich wärmer an. Im Vergleich hat die Sonne derzeit schon die gleiche Kraft wie Anfang/Mitte Oktober. 

Prognostizierte Höchsttemperaturen am Montag (links) und Dienstag (rechts) mit Werten zwischen 8 und 14 Grad. 

Auch der Trend zeigt derzeit frühlingshafte Wetterbedingungen. Ab Wochenmitte soll der Schwerpunkt der Hochdruckzone südlich bzw. östlich von Deutschland liegen. Entsprechend würde dann mildere Luft aus südlichen Gefilden nach Deutschland gelangen. Dies macht sich wiederum in den Temperaturprognosen bemerkbar, die ab Mittwoch abseits der Küsten verbreitet 12 bis 18 Grad zeigen. Ob zum Wochenende auch wieder tieferer Luftdruck mitspielt und das Wetter unbeständiger gestaltet, muss derzeit noch abgewartet werden. 

Prognostizierte Höchsttemperaturen am Donnerstag mit Werten zwischen 12 und 17 Grad. 

Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 01.03.2025
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Winterliches Wochenende

14. Februar 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Einige Berliner werden am heutigen Freitagmorgen sicherlich beim Blick aus dem Fenster gestaunt haben. Am gestrigen Abend und in der vergangenen Nacht gab es eine ordentliche Packung Neuschnee für den Großraum Berlin. Verbreitet fielen dort innerhalb von 12 Stunden 3 bis 8 l/m² Niederschlag. Dieser Niederschlag ging in Form von Schnee nieder und dabei summierte sich die Neuschneemenge auf 5 bis 15 cm auf. Lokal wurden südöstlich von Berlin heute Morgen sogar fast 20 cm gemessen. Auch im Südwesten des Landes schneite es schauerartig verstärkt, sodass in weiten Teilen Baden-Württembergs ebenfalls 2 bis 6, lokal um 10 cm Neuschnee fielen. In den tiefsten Lagen konnte sich dort jedoch keine Schneedecke bilden. Verursacht hat die Schneefälle ein Höhentief, das sich einmal von Nord nach Süd über Deutschland verlagert hat.

12-stündige Niederschlagsmenge in l/m² zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen und Schneehöhe in cm am Freitagmorgen (Quelle: DWD)

Heute beruhigt sich bei steigendem Luftdruck das Wettergeschehen allmählich und die Luftmasse trocknet ab. Allerdings bleibt noch etwas Restfeuchte vorhanden und damit können sich, mithilfe von orografischer Hebung, vor allem an den Nordrändern der zentralen und östlichen Mittelgebirge sowie der Alpen einzelne Schneeschauer bilden. An den Küsten kann sich ein schwacher Lake-Effekt einstellen, wodurch dort ebenfalls Schneeschauer ausgelöst werden. Ansonsten sind diese die Ausnahme. In der kommenden Nacht ändert sich daran nichts Grundlegendes. Verbreitet sinken die Temperaturen in den Keller und es wird überall frostig. In den Mittelgebirgen und im Süden ist über Schnee strenger Frost mit Minima unter -10 Grad möglich.

Am Samstag und Sonntag steigen die Chancen auf Sonne an. Während am Samstag vor allem die Südhälfte schon häufiger in den Genuss der Wintersonne kommt, zeigt sie sich am Sonntag dann auch im Norden und Osten immer häufiger. Einzelne Schneeschauer gibt es am Samstag im Osten und an den Küsten. Am Sonntag treten diese im Küstenumfeld weiterhin auf, aber auch in der Mitte des Landes kann es ein wenig flöckeln. Dahingehend ist die Entwicklung aber noch etwas unsicher.

Die Temperaturen verbleiben in der Osthälfte auch tagsüber oftmals im leichten Dauerfrost, während in der Westhälfte zarte Plusgrade erreicht werden. Am mildesten wird es mit +5 Grad am Rhein und an der Mosel. Ein besonderes Augenmerk ist auf die nächtlichen Tiefstwerte zu richten. Insbesondere bei Aufklaren über Schnee tritt strenger Frost auf. In der Nacht zum Sonntag werden im Osten zwar nur örtlich Tiefstwerte unter -10 Grad erwartet, aber in der Nacht zum Montag reicht es verbreiteter für -10 bis -15 Grad. In prädestinierten Lagen wird es sogar noch kälter.

Verlauf der Höchst- und Tiefsttemperatur in den kommenden Tagen (Quelle: DWD)

In der neuen Woche dominiert Hochdruckeinfluss. Allerdings wird die skandinavische Kaltluft peu à peu nach Osten abgedrängt und von Westen her setzt sich dann wieder eine mildere Meeresluft durch. Zur Wochenmitte werden dann vom Niederrhein bis ins Breisgau zweistellige Höchstwerte erwartet, während das Thermometer es an Oder und Neiße gerade so schafft den Gefrierpunkt zu überschreiten. In den Nächten bleibt es jedoch verbreitet noch frostig kalt.

Dipl.-Met. Marcel Schmid
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 14.02.2025
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Brauchen wir in den kommenden Tagen wieder mal den Regenschirm?

10. Februar 2025/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Die Ursprünge des heutigen „Tags des Regenschirms“, also seit wann es diesen gibt und wer diesen ursprünglich ins Leben rief, ist leider unbekannt. Was hingegen bekannt ist, ist der Grund, weshalb dieser Aktionstag auf den 10. Februar fällt. Wie des Öfteren wird man bei der Suche nach einem passenden Datum für solche Aktionstage durch einen Blick in den Heiligenkalender fündig. So auch beim „Tag des Regenschirms“, der auf den Gedenktag der heiligen Scholastika von Nursia fällt. Sie gilt als Patronin des Regens gegen Trockenheit und als Schutzheilige gegen Blitzschlag und Sturm. Damit ist der Zusammenhang zum Regenschirm als Wetterschutz schnell gefunden.

Rund ein Drittel des Februars ist bereits wieder Vergangenheit und viele fragen sich sicherlich, wann sie zuletzt einen Regenschirm gebraucht haben. Wie sah es also bislang mit den Niederschlagsmengen in diesem Monat aus?

Wetterstationen können hierbei Aufschluss geben, wie viel Niederschlag an einem bestimmten Ort in einer gewissen Zeit gefallen ist. Allerdings kann man durch Wetterstationen nur ein unzureichendes Bild davon bekommen, wie viel Niederschlag in der Fläche gefallen ist. Auch können teilweise kräftige Niederschläge nicht erfasst werden, wenn sie nicht gerade über eine Wetterstation hinwegziehen. Die Lösung für dieses Problem sind die aus Radardaten abgeleiteten Niederschlagsmengen.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die aus Radardaten abgeleiteten Niederschlagsmengen seit dem 01. Februar. 

Aus Radardaten abgeleitete Niederschlagsmengen in Liter pro Quadratmeter seit dem 01. Februar 

Anhand der Abbildung ist unschwer erkennbar, dass bislang kaum nennenswerte Niederschlagsmengen zusammenkamen. Die Niederschläge Richtung Südwesten und Westen wurden zudem erst in den Frühstunden des heutigen Montags registriert. Anders ausgedrückt: Bis auf wenige Regionen blieb es bislang gänzlich niederschlagsfrei. So ganz stimmt dies allerdings aber auch nicht. Bei der Betrachtung der täglich durch Wetterstationen gemessenen Niederschlagsmengen finden sich nämlich tatsächlich an manchen Tagen teils vielerorts mehr oder weniger geringfügige Werte.

Doch warum findet sich nichts Entsprechendes in obiger Abbildung? In den letzten Tagen war meist beständiger Hochdruckeinfluss vorherrschend, wie sich auch aus den letzten Themen des Tages herauslesen lässt. Mancherorts war der Blick aus dem Fenster von Nebel und Hochnebel geprägt, so wie es im Winter typisch für Hochdruckwetter ist. Aus den Nebel- und Hochnebelfeldern nieselte es zeitweise. Die feuchte Grundschicht ist dabei naturgemäß nicht hochreichend. Radarstrahlen „schauen“ somit umso eher über diese Schicht hinweg, je weiter entfernt sich diese vom Radarstandort befindet. Dadurch können durch das Radar keine Niederschläge registriert werden, die aber am Boden sehr wohl ankommen.

Im Durchschnitt fallen im Monat Februar 30 bis 70 Liter pro Quadratmeter. Da die bisherigen Niederschlagsmengen nur geringfügig waren, lohnt ein Vergleich relativ zum vieljährigen Mittel somit nicht wirklich.

Und wie sieht es in den kommenden Tagen hinsichtlich Niederschlag aus?

Zum heutigen Start in die neue Woche ist es weiterhin das beständige Hoch ELVIRA, welches das Wettergeschehen zumindest noch im Nordosten beeinflusst. Inzwischen ist allerdings mit Tief MAX über dem Westen Frankreichs ein Gegenspieler auf der Bodenwetterkarte aufgetaucht. Dieses lenkt nicht nur dichte Wolkenfelder, sondern auch gebietsweise Niederschläge in den Westen und Südwesten Deutschlands.

In der Nacht zum Dienstag kommen die Niederschläge dann weiter ost- und nordostwärts bis in den Westen Bayerns, nach Thüringen und bis zum Emsland voran. Nach Süden hin muss dann teils mit gefrierendem Regen und entsprechender Glättegefahr auch im morgendlichen Berufsverkehr gerechnet werden. Von der Rhön über Nordhessen und Südniedersachsen bis zum Münster- und Emsland fallen die Niederschläge hingegen meist als Schnee. Im Westen lassen die Niederschläge im Laufe der Nacht allmählich nach, später kann sich Nebel bilden. In Ostbayern sowie im Osten und Nordosten ist es hingegen teils wolkig, teils gering bewölkt oder klar und meist niederschlagsfrei.

Am morgigen Dienstag setzt sich abgesehen vom Nordosten nasskaltes Wetter durch. Östlich der Elbe ist es dann heiter bis wolkig und trocken. In den übrigen Regionen sieht man von der Sonne hingegen nicht allzu viel. Vor allem im Nordwesten und Süden gibt es auch Niederschläge. Im Nordwesten, zeitweise auch in den zentralen Mittelgebirgen, fallen diese Niederschläge meist als Schnee. Im Süden ist es hingegen Regen, der vor allem in Ostbayern anfangs teils auch noch gefrierend sein kann.

Nachfolgend ändert sich am nasskalten Wetter, welches sich auch bis in den Nordosten durchsetzt, erstmal wenig.  

Von drei verschiedenen Modellen vorhergesagte akkumulierte Niederschlagsmengen bis Freitagfrüh 

M.Sc. Meteorologin Tanja Egerer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 10.02.2025
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https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/02/Brauchen-wir-in-den-kommenden-Tagen-wieder-mal-den-Regenschirm-teil-1-.png 922 989 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-02-10 14:38:382025-02-18 15:11:24Brauchen wir in den kommenden Tagen wieder mal den Regenschirm?

Winterwetter mit Chance auf Polarlichter

1. Februar 2025/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Nebel, Frost und örtlich Glätte sind die Themen der nächsten Tage. Hoch CAROLINE sorgt für ruhiges Hochdruckwetter. Und nach dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“ laufen die kommenden Tage zumindest wettertechnisch relativ ähnlich ab. Dabei wird es tagsüber vor allem in der Mitte Deutschlands sonnig und mild. Bei schwachen Winden fühlen sich die Tageshöchstwerte von 2 bis 6 Grad (im Westen am Dienstag sogar bis zu 9 Grad) auch noch etwas milder an. Die Nächte hingegen werden frostig kalt. Je nach Bewölkungsgrad sinken die Temperaturen in den kommenden Nächten auf Werte zwischen -2 und -8 Grad. In einigen „Kältelöchern“ können die Temperaturen auch in den strengen Frostbereich mit Werten unter -10 Grad fallen. Nur an der Küste und in einigen Regionen im Nordosten bleibt es frostfrei. 

 

Die Temperaturentwicklung der kommenden Tage. Die Grafiken in der oberen Reihe zeigen die prognostizierten Höchstwerte von Samstag bis zum Montag. In der unteren Reihe sind die Tiefstwerte beginnend mit der Nacht zum Sonntag zu sehen. Alle Werte basieren auf dem ICON6Nest 01.02.2025 06 UTC Modelllauf 

Bei den niedrigen Temperaturen bildet sich örtlich Reif. Besonders häufig sind diese Reifablagerungen in Regionen, in denen sich dichter Nebel bildet. Das wird in den kommenden Tagen vor allem
entlang von Flussniederungen im Süden Deutschlands sowie im Norden und Nordwesten der Fall sein. Durch die Reifablagerungen kann es örtlich zu Glätte kommen. Der Nordosten des Landes liegt noch unter einer Wolkendecke, die sich so richtig erst am Montag auflöst. Bis dahin muss dort vereinzelt mit etwas Niederschlag in Form von Sprühregen oder Schneegriesel gerechnet werden. In Verbindung mit frostigen Temperaturen in der Nacht und in den Frühstunden kann das örtlich zu geringer Glatteisbildung führen. 

Links: Frostwarnungen für die kommende Nacht. Mitte: Prognostizierte Bewölkungsverhältnisse und 3-stündige Niederschlagssummen (basierend auf ICON6Nest: 01.02.2025 06 UTC). Rechts: Glättewarnungen für kommende Nacht für streckenweise Glätte durch Reifbildung oder überfrierende Nebelnässe. 

Auch bei den weiteren Aussichten für den Rest der Woche stehen die Zeiger eher auf Hochdruckeinfluss. Am Mittwoch versucht zwar eine Kaltfront sich von der Nordsee her „hereinzuschleichen“. Diese wird aber vom Hochdruck schnell in die Mangel genommen, sodass sich die Kaltfront auf ihrem Weg von der Nordsee in die Mitte Deutschlands bereits mehr und mehr auflöst. Das Resultat: ein paar dichtere Wolkenfelder, die es von Nordwesten bis in die Mitte des Landes schaffen und dem Norden etwas Regen bringen.  

Vorhersage des Bodendrucks und der Frontensysteme für Mittwoch, den 05.02.2025 12 UTC. 

Während in Deutschland derzeit ein Hochdruckgebiet das Wettergeschehen dominiert, sieht sich Island einer Serie von Stürmen und Orkanen gegenüber. Solche extremen Wetterphänomene sind auf der Insel vor allem im Winter keine Seltenheit. Dies wird auch durch das unterschiedliche Warnsystem des isländischen Wetterdienstes im Vergleich zu den Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich. Im drei-stufigen Warnsystem wurden für verschiedene Regionen Islands gelbe und ockerfarbene Warnungen ausgesprochen, die Windgeschwindigkeiten bis hin zum extremen Orkanbereich mit Geschwindigkeiten von über 140 Kilometern pro Stunde umfassen. (Wetterwarnungen Island) Beim DWD würden bei solch hohen Windgeschwindigkeiten rote oder violette Unwetterwarnungen(Stufe 3 oder die höchste Stufe 4) ausgegeben werden. Allerdings lassen sich die Warnsysteme nicht einfach miteinander vergleichen. Der isländische Wetterdienst berücksichtigt nicht nur die Stärke des erwarteten Windes, sondern auch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens sowie die lokale Verteilung innerhalb einer Region. So kommt es, dass bereits Windgeschwindigkeiten bis zur Orkanstärke mit einer gelben Warnung versehen werden. Für deutsche Touristen, die in der kommenden Woche nach Island reisen möchten, empfiehlt es sich daher, die Warnungen aufmerksam zu lesen und sich über die aktuellen Straßenbedingungen zu informieren (Straßenkonditionen Island). In den nächsten Tagen könnten sich diese rasch ändern. Vor den ankommenden Orkanen wird milde Luft aus Südwesten nach Island geführt, was zu starkem Tauwetter führt. Hinter den Tiefdruckgebieten hingegen bringt der nordwestliche Wind kalte Polarluft mit sich, was zu intensiven Schneeverwehungen führen kann. 

Warnungen des isländisches Wetterdienstes Stand 01.02.2025 09 UTC. 

Wer lediglich wegen der Polarlichter nach Island reisen möchte, kann sich die Reise vielleicht auch sparen – vergangene Nacht wurden auch hierzulande Polarlichter beobachtet. Auch in der kommenden Nacht besteht noch eine Chance, die faszinierenden Lichter am Himmel zu sehen, wenn auch mit etwas schwächerer Intensität. Am besten lassen sie sich mit einer Kamera bei Langzeitbelichtung einfangen. Die besten Aussichten auf einen klaren Himmel hat man in der Mitte und teils im Süden Deutschlands. Allerdings erfordert es Geduld, denn das Spektakel wird voraussichtlich in der zweiten Nachthälfte seinen Höhepunkt erreichen. Bereits in der vergangenen Nacht wurden die eindrucksvollsten Bilder zwischen 02:00 und 03:00 Uhr MEZ gemacht. 

Webcambild vom 01.02.2025 02 UTC vom Falkenberg mit Blickrichtung NNE. Es sind mit leicht rötlicher Färbung Polarlichter am Sternhimmel zu sehen. 

MSc Sonja Stöckle
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
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