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Schlagwortarchiv für: Starkregenlage

Endlich (zu viel) Regen

6. Mai 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Am Ende haben die Modelle einen guten Riecher gehabt. Bereits am gestrigen Dienstag berichteten wir über die bevorstehende Starkregenlage, die vor allem zentrale Landesteile treffen sollte, ausgehend von Ostwestfalen über das nordhessische Bergland sowie Eichsfeld/Kyffhäuser hinweg ins Harzumfeld. Dort sind letzten Endes auch die höchsten Mengen gefallen. Spitzenreiter war dabei die Station in Gräfentonna (Thüringen) mit 67,2 mm in 24 Stunden, gefolgt von Witzenhausen (Hessen) mit 65,1 mm und am Possen (Thüringen) mit 63,1 mm. Das entspricht ziemlich genau den numerischen Vorhersagen, die Mengen von bis zu 70 mm im Gepäck hatten, wobei der Großteil der Niederschläge in einem wesentlich kürzeren Zeitraum gefallen ist. Dementsprechend hoch war auch der sogenannte „Impact“, also die Folgewirkungen des Niederschlags. Insbesondere in Nordthüringen kam es zu überfluteten Straßen und Kellern und einigen notwendigen Feuerwehreinsätzen.

Auch abseits dieser unwetterartigen Mengen fielen verbreitet wenigstens 20 bis 40 mm Niederschlag, die damit der vorhergehenden und bereits seit einiger Zeit andauernden Trockenperiode zunächst mal ein Ende bereiteten. Für die meisten dürften die Niederschläge in diesem Fall also mehr Segen als Fluch bedeutet haben.

24-stündige Niederschlagsmenge von Dienstag, 5. Mai, 8 Uhr bis Mittwoch, 6. Mai, 8 Uhr. (Quelle:DWD)

Heute setzt sich der „Spuk“ erst noch einmal fort. An der Wetterlage hat sich im Vergleich zu gestern nur sehr wenig geändert. Beachtlich ist mittlerweile die Ausprägung der Luftmassengrenze, die sich im Norden Deutschlands befindet. Dort hat sich seit vielen Stunden ein Regenband formiert, aus dem sich allmählich ein Wellentief zu formen beginnt, gleichzeitig befindet sich am Alpenrand ein veritables Leetief mit deutlich ausgerägtem Druckzentrum und entsprechendem Windfeld um den Tiefkern herum. Das Ergebnis: Während man in und um Bremen bei nasskalten und dauerverregneten 8°C bibbern muss, sind am östlichen Alpenrand mit etwas Föhnunterstützung bereits 24 °C zu verzeichnen. Von dort erstreckt sich eine feuchtwarme Luftmasse bis zum Regenband im Norden, und genau in diesem Bereich hat bereits das große „Geblubber“ begonnen. Hauptaugenmerk liegt zunächst auf dem Alpenrand, wo sich bereits zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrags eine unwetterträchtige Gewitterzelle in Form einer Bogenlinie aus den Bergen herausgelöst hat und Richtung München zieht. Mit im Gepäck: Größerer Hagel, Starkregen und (schwere) Sturmböen im Bereich 9-10 Bft, etwa 80 – 90 km/h, im „worst case“ auch bis 100 km/h.

Kräftige Superzelle im Radarbild (16:25) mit Zugbahn Richtung München. (Quelle:DWD)

Weitere kräftige Entwicklungen – wenngleich nicht zwingend unwetterträchtig – sind u.a. im Nordthüringer Raum absehbar, wo sich entlang des Südharzes vermehrt Labilität unter ebenfalls günstigen Scherungsbedingungen (Windzunahme mit der Höhe) aufgebaut hat. Auch hier besteht Potential für die Entstehung einer Superzelle, mit Hagel und Sturmböen im Gepäck.

Bis in die Nacht hinein bilden sich anschließend immer mehr Schauer und Gewitter, die schließlich miteinander „verklumpen“ – unter Meteorologen als „Cluster“ bezeichnet – und schließlich in ungewittrigen Starkregen übergehen. Dieser ergießt sich dann über die nachfolgenden Stunden vor allem über die östlichen Landesteile, bevorzugt vor allem von Thüringen bis nach Oberfranken. Dabei kommen weitere 20 bis 30 mm Niederschlag zusammen, die auch die Regionen betreffen, in denen bereits letzte Nacht schon viel Regen fiel.

Am morgigen Donnerstag ist die eigentlich gar nicht mal so potente Luftmasse dann allmählich „ausgelutscht“. Die Luftmassengrenze im Norden löst sich zunehmend auf und die Zahl der Schauer und Gewitter nimmt in der Folge ab. Dort, wo sich nochmals welche bilden, fallen diese auch eine ganze Nummer im Vergleich zu gestern und heute schwächer aus. Ab Freitag übernimmt dann Hochdruckeinfluss das Zepter und hält über das kommende Wochenende hinweg an.

M.Sc.(Meteorologe) Felix Dietzsch
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.05.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/05/Endlich-zu-viel-Regen-1.png 938 924 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-05-06 17:08:092026-05-11 14:15:44Endlich (zu viel) Regen

Unbeständig geht der Juli zu Ende

27. Juli 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Der Ausläufer des Skandinavientiefs LUCA überquert Deutschland heute nur langsam von West nach Ost. Dabei wird mit schwacher westlicher Strömung eher kühle, labil geschichtete und vor allem wieder feuchte Meeresluft herangeführt. Diese sorgt im Tagesverlauf für wiederholte Schauerstaffeln, die gebietsweise auch von einzelnen Gewittern begleitet werden. Lokal tritt dabei Starkregen mit Mengen um 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit auf. Auf räumlich eng begrenztem Raum sind auch unwetterartige Regenfälle mit Mengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen. Das Starkregenpotential konzentriert sich heute auf die Südhälfte Deutschlands. Doch nicht nur in Verbindung mit Gewittern muss heute mit nennenswerten Regenmengen gerechnet werden. Auch bei sich wiederholenden Schauern können um 30 Liter pro Quadratmeter in mehreren Stunden fallen – insbesondere, wenn sich einzelne Schauer immer wieder über dem gleichen Gebiet entladen.

Ein besonderes Augenmerk beim Thema Niederschlag gilt dem Alpenrand. Durch die west- bis nordwestliche Anströmung stauen sich dort die Niederschläge. Schon gestern wurde eine Dauerregenwarnung ausgegeben, und bis heute Mittag kamen verbreitet 25 bis 40 Liter zusammen. In einigen Regionen im östlichen Alpenvorland waren es sogar 80 bis 100 Liter. Und in den nächsten Tagen fallen immer wieder Niederschläge.

24-stündige Niederschlagssumme berechnet aus angeeichten Radarmessungen von Samstag, den 26.07.25 12 Uhr MESZ bis zum 27.07.2025 12 Uhr MESZ.

Die Sonne zeigt sich heute nur selten, mit den besten Chancen noch im äußersten Osten Deutschlands – etwa zwischen Uckermark und Oberlausitz – oder auf den Nordseeinseln. Entsprechend verhalten sich die Temperaturen: Die Tageshöchstwerte liegen meist zwischen 19 und 24 Grad Celsius, etwas wärmer wird es mit 23 bis 26 Grad in Brandenburg und Sachsen.
Der Wind bleibt insgesamt schwach und spielt im aktuellen Wettergeschehen noch eine eher untergeordnete Rolle. Er weht meist aus West bis Nordwest und frischt selbst bei Gewittern kaum merklich auf – was unter anderem an der feucht-schweren und damit trägen Luftmasse liegt.

Wer sich Ende Juli heißes und sonniges Wetter erhofft hatte, wird dieses Jahr enttäuscht. Die Natur hingegen freut sich über die Erholung vom Trocken- und Hitzestress. Die derzeit mäßig-warme und nasse Witterung setzt sich auch in den kommenden Tagen fort. Bereits am morgigen Montag ziehen erneut Schauer und einzelne Gewitter durchs Land. Am Alpenrand und auch am Schwarzwald fällt weiterhin länger anhaltender Regen. Dort gibt es kaum trockene Abschnitte. Insgesamt werden noch zusätzlich Mengen zwischen 40 und 60 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden bis Dienstagmittag erwartet. Lokal sind auch nochmals bis zu 80 Litern möglich. In höheren Lagen oberhalb von 2500 Metern kann es sogar etwas Schnee geben – doch bei der dichten Bewölkung und den eingeschränkten Sichtverhältnissen dürfte davon kaum jemand etwas mitbekommen. Die Höchstwerte steigen in den kommenden Tagen bei wechselnd bis stark bewölkten Himmel nur wenig über 20 Grad.

Prognostizierte 24-stündige Niederschlagssummen und Tageshöchstwerte des ICON-6 Modells für Montag, Dienstag und Mittwoch. Modellauf 27.07.2025 06 UTC

Meteorologisch interessant wird der Mittwoch. Von Skandinavien rutscht ein mit hochreichend kalter Luft gefülltes Höhentief Richtung Schleswig-Holstein. In Kombination mit Föhn-Effekten entwickelt sich das dazugehörige Bodentief zu einem kleinräumigen Sturm über der Nordsee. Für die deutsche Nordseeküste und deren Umfeld bedeutet das noch mehr Regen, teils auch kräftige Gewitter mit stürmischen Böen. Über dem offenen Wasser sind auch einzelne orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Synoptischer Überblick der Wettersituation am Mittwoch den 30. Juli 2025. Modellauf jeweils 27.07.2025 00 UTC.

Bei solchen Wetteraussichten kann sich der ein oder andere tatsächlich fragen „Wo bleibt der Sommer?“ Die Hitzehungrigen und Sonnen-Enthusiasten können sich auf Mitte bis Ende August freuen. Zumindest wenn man den erweiterten Langzeit-Prognosen Glauben schenken mag. Dann zeichnet sich stabileres Hochdruckwetter mit mehr Sonne und weniger Niederschlag ab. So verspricht es zumindest die erweiterte Langezeitprognose des Europäischen Zentrums für Mittelfristvorhersage (ECMWF). Die subsaisonalen Vorhersagen (auch als erweiterte oder monatliche Vorhersagen bezeichnet) des ECMWF bietet einen Überblick über mögliche Wetterbedingungen bis zu 46 Tage im Voraus. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf die durchschnittlichen Bedingungen Woche für Woche und darauf, wie sie sich von einer langfristigen (modellbasierten) Klimatologie unterscheiden. Diagramme zeigen beispielsweise, ob die durchschnittlichen Bedingungen für eine Woche für diese Jahreszeit kälter oder wärmer als normal sein werden. Die Berechnungen liefern also keine exakten Tagesprognosen, sondern Tendenzen. Und die deuten darauf hin, dass Hitze und Sonne diesen Sommer sich noch nicht geschlagen geben, sondern später in der Saison nochmal wiederkommen können.

Langfristprognose des ECMWF für den Standort Offenbach am Main: Anomalie der prognostizierten 2-Meter Temperatur, des Luftdrucks, und des Niederschlags im Vergleich zum Modellklima.

MSc Sonja Stöckle
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 27.07.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/07/Unbestaendig-geht-der-Juli-zu-Ende-1.png 913 997 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-07-27 13:15:182025-07-30 13:16:23Unbeständig geht der Juli zu Ende
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