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Schlagwortarchiv für: Superzelle

Wie funktioniert eine Gewittervorhersage?

7. Mai 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Am gestrigen Mittwoch hat es im Süden und über der östlichen Mitte Deutschlands zum Teil ordentlich „gerummst“. Über Südbayern konnte sich sogar eine sogenannte Superzelle entwickeln. Dabei handelt es sich um ein besonders starkes, rotierendes Gewitter. Neben Sturmböen und Starkregen wurde damit zusammenhängend auch Hagel mit Korngrößen bis 3 cm Durchmesser beobachtet. Genau dieses Szenario wurde bereits am Vortag innerhalb des Warndienstes diskutiert und letztlich schon etliche Stunden vor dem Ereignis in die entsprechenden Warnlageberichte und Vorhersagetexte aufgenommen. Da stellt sich die Frage, wie so eine Gewittervorhersage überhaupt funktioniert.

Dass die Vorhersage von Gewittern von einigen Problemen begleitet wird, wurde auch an dieser Stelle schon mehrfach beschrieben (siehe zum Beispiel das Thema des Tages vom 12.08.2023) und wird sicherlich auch in Zukunft immer wieder Thema sein. Kurz zusammengefasst: Eine räumlich und zeitlich exakte Vorhersage eines Gewitters ist aus verschiedenen Gründen so gut wie unmöglich. Was dagegen meistens sehr gut prognostizierbar ist, sind einerseits die Regionen, in denen das Potenzial für die Entstehung von Gewittern erhöht ist und andererseits die zu erwartenden Begleiterscheinungen.

Für die Abschätzung des Gewitterpotenzials steht dem Vorhersageteam des DWD unter anderem der sogenannte „Konvektionsfavorit“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung mehrerer Prognosefelder, die die nötigen Zutaten für die Entwicklung von Gewittern beschreiben. Was für den Laien vielleicht nur nach vielen bunten Bildchen oder eventuell auch moderner Kunst aussieht, liefert den Meteorologen wichtige Informationen hinsichtlich der potentiellen Entstehung und Stärke der Gewitter. Aus diesem Grund hat der Konvektionsfavorit auch einen Stammplatz auf einem der zahlreichen Bildschirme am Arbeitsplatz.

Abb.1: Konvektionsfavorit – Zusammenstellung verschiedener Prognosefelder, die für die Abschätzung des Gewitterpotenzials wichtig sind (ICON).

Bevor wir kurz etwas genauer auf die einzelnen „Bildchen“ eingehen, nochmal ganz kurz zu den Zutaten für ein Gewitter: Neben genügend Feuchtigkeit muss die Luftmasse auch eine labile Schichtung aufweisen, d.h. die Temperatur muss mit der Höhe stark abnehmen. Nun muss die energiegeladene Luftmasse noch gezündet werden, sprich man benötigt einen Mechanismus, der die Luft dazu veranlasst, aufzusteigen. Das kann zum Beispiel ein zu überströmendes Gebirge sein, bodennahe Überhitzung (Wärmegewitter), ein bodennah konvergentes Windfeld oder ein dynamischer Impuls aus höheren Luftschichten.

Abb.2: Vorhersagefelder zur Feuchtigkeit (links), der Schichtung (Mitte) und dem daraus folgenden Energiegehalt der Luft (CAPE, rechts).

In der obigen Abbildung 2 ist auf der linken Seite einerseits ein Maß für die Feuchtigkeit der Luft in unteren Schichten zu sehen (Flächendarstellung) und andererseits die sogenannten PPW-Werte, also der Wassergehalt der gesamten Luftsäule, der als Niederschlag ausfallen kann (in mm, Zahlenwerte). Letzterer liefert einen Hinweis auf das Starkregenpotenzial. Rechts daneben geht es um die sogenannten Lapse Rates, also die Temperaturabnahme mit der Höhe, die besonders zwischen zwei und vier Kilometer Höhe ausgeprägt sein sollte. Rote Farben stehen für eine Abnahme von mindestens 0,6 Kelvin pro 100 m Höhe (instabil) und blaue Farben für eine geringere Abnahme und daher stabilere Verhältnisse. Die Kombination aus Feuchtigkeit und (In-)Stabilität mündet schließlich in der potentiell zur Verfügung stehenden Energie für die Gewitterentwicklung, dem sogenannten CAPE (rechts). Die Zahlenwerte geben das sogenannte CIN an, das konvektionshemmende Faktoren innerhalb der Luftschichtung angibt.

Abb.3: Vorhersagefelder zur Geschwindigkeitsscherung (links) sowie der Richtungsscherung und Höhe der Wolkenunterkante (rechts).

In Abbildung 3 steht die Windscherung im Fokus. Diese stellt – um im Küchensprech zu bleiben – das Gewürz dar und ist wichtig für die weitere Entwicklung eines Gewitters. Dabei unterscheidet man zwischen der Geschwindigkeits- und der Richtungsscherung. Die Geschwindigkeitsscherung (links) kann man wiederum in hochreichende Scherung (0 bis 6 km Höhe, Fläche) und in die Scherung im untersten Kilometer (Low Level Scherung, Zahlen) aufsplitten. Während erstere für den Organisationsgrad und damit die Langlebigkeit und auch Schwere der Gewitter verantwortlich ist, liefert die Low Level Scherung Hinweise für ein mögliches Tornadopotenzial. Für letzteres sind auch die Felder rechts wichtig, die die Richtungsscherung, also die Drehung des Windes mit der Höhe (Fläche), und die Höhe der Wolkenuntergrenze (Linien/Zahlen, in m) zeigt. Ist die Richtungsscherung hoch genug, können sich rotierende Gewitter, sogenannte Superzellen entwickeln, an denen sich bei niedriger Wolkenunterkante (unter 1000 m) ein Tornado entwickeln könnte.

Abb.4: Vorhersagefelder zu den Strömungsverhältnissen in verschiedenen Höhen (links: ca. 5,5 km, Mitte: ca. 9 km, rechts: bodennah).

Kommen wir zur unteren Reihe des Konvektionsfavoriten. Die Bildchen in Abbildung 4 liefern Informationen zu potentiellen Hebungsmechanismen, die zum Beispiel aus den Strömungsverhältnissen in verschiedenen Höhenbereichen resultieren (links: ca. 5,5 km, Mitte: ca. 9 km, rechts: bodennah).

Abb. 5: Vorhersagefelder zu den Strömungsverhältnissen in verschiedenen Höhen (links, rot: 10 m, gelb: ca. 1,5 km, grün: ca. 5,5 km, blau: ca. 9 km) sowie der Auslösetemperatur und dem Niederschlag (rechts).

Abbildung 5 zeigt linkerhand die Windstärke und -richtung in verschiedenen Höhenniveaus, woraus man konvergente Windstrukturen herausarbeiten kann und einen Überblick über eine mögliche Winddrehung mit der Höhe bekommt. Rechterhand ist dann noch die sogenannte Auslösetemperatur zu finden. Wird diese Temperatur erreicht, beginnt die Luft von selbst, aufzusteigen. Dazu gesellt sich eine Niederschlagsprognose, die neben der Menge (Fläche) auch die Art des Niederschlags (Symbole) angibt.

Durch diese Fülle an Informationen bekommt man also schon mal einen ersten Eindruck darüber, in welchen Regionen das Gewitterpotenzial erhöht ist, welche Begleiterscheinungen erwartet werden können und wo wahrscheinlich keine Gewitter auftreten werden. Doch für eine finale Aussage braucht es noch etwas mehr. Wichtig ist zum Beispiel noch die Sichtung von sogenannten Prognoseaufstiegen, die die vertikale Temperatur- und Feuchteverteilung zeigen. Und dann gibt es natürlich noch weitere Vorhersagemodelle, die manchmal eine völlig andere Idee hinsichtlich der Gewitterlage haben als das, das dem Konvektionsfavoriten zugrunde liegt.

Vielleicht haben Sie bemerkt, dass sich die betrachteten Felder auf den gestrigen Mittwoch beziehen (17 Uhr MESZ). Demnach wurde vom Süden bis in die zentrale und östliche Mitte eine feuchte und gleichzeitig auch instabile Luftmasse vorhergesagt, was wenige hundert Joule pro Kilogramm an CAPE zur Folge hatte. Ausreichend Energie für Gewitter war also vorhanden. Im Südosten überlappte diese Energie zudem mit hochreichender Geschwindigkeitsscherung sowie etwas Richtungsscherung, was Hinweise für organisierte Strukturen bis hin zu Superzellen und zudem etwas größerem Hagel und Böen bis in den schweren Sturmbereich lieferte. Angesichts der hohen prognostizierten Wolkenuntergrenzen (über 1500 m) wurde die Tornadogefahr dagegen als sehr gering eingeschätzt. Deutlich höher war die Wahrscheinlichkeit wiederum für Starkregen, was auf PPW-Werte zwischen 20 und 25 mm und einer eher langsamen Zuggeschwindigkeit der Gewitterzellen zurückzuführen war.

Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.05.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/05/Wie-funktioniert-eine-Gewittervorhersage-1.png 924 1885 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-05-07 17:31:202026-05-11 14:15:35Wie funktioniert eine Gewittervorhersage?

Endlich (zu viel) Regen

6. Mai 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Am Ende haben die Modelle einen guten Riecher gehabt. Bereits am gestrigen Dienstag berichteten wir über die bevorstehende Starkregenlage, die vor allem zentrale Landesteile treffen sollte, ausgehend von Ostwestfalen über das nordhessische Bergland sowie Eichsfeld/Kyffhäuser hinweg ins Harzumfeld. Dort sind letzten Endes auch die höchsten Mengen gefallen. Spitzenreiter war dabei die Station in Gräfentonna (Thüringen) mit 67,2 mm in 24 Stunden, gefolgt von Witzenhausen (Hessen) mit 65,1 mm und am Possen (Thüringen) mit 63,1 mm. Das entspricht ziemlich genau den numerischen Vorhersagen, die Mengen von bis zu 70 mm im Gepäck hatten, wobei der Großteil der Niederschläge in einem wesentlich kürzeren Zeitraum gefallen ist. Dementsprechend hoch war auch der sogenannte „Impact“, also die Folgewirkungen des Niederschlags. Insbesondere in Nordthüringen kam es zu überfluteten Straßen und Kellern und einigen notwendigen Feuerwehreinsätzen.

Auch abseits dieser unwetterartigen Mengen fielen verbreitet wenigstens 20 bis 40 mm Niederschlag, die damit der vorhergehenden und bereits seit einiger Zeit andauernden Trockenperiode zunächst mal ein Ende bereiteten. Für die meisten dürften die Niederschläge in diesem Fall also mehr Segen als Fluch bedeutet haben.

24-stündige Niederschlagsmenge von Dienstag, 5. Mai, 8 Uhr bis Mittwoch, 6. Mai, 8 Uhr. (Quelle:DWD)

Heute setzt sich der „Spuk“ erst noch einmal fort. An der Wetterlage hat sich im Vergleich zu gestern nur sehr wenig geändert. Beachtlich ist mittlerweile die Ausprägung der Luftmassengrenze, die sich im Norden Deutschlands befindet. Dort hat sich seit vielen Stunden ein Regenband formiert, aus dem sich allmählich ein Wellentief zu formen beginnt, gleichzeitig befindet sich am Alpenrand ein veritables Leetief mit deutlich ausgerägtem Druckzentrum und entsprechendem Windfeld um den Tiefkern herum. Das Ergebnis: Während man in und um Bremen bei nasskalten und dauerverregneten 8°C bibbern muss, sind am östlichen Alpenrand mit etwas Föhnunterstützung bereits 24 °C zu verzeichnen. Von dort erstreckt sich eine feuchtwarme Luftmasse bis zum Regenband im Norden, und genau in diesem Bereich hat bereits das große „Geblubber“ begonnen. Hauptaugenmerk liegt zunächst auf dem Alpenrand, wo sich bereits zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrags eine unwetterträchtige Gewitterzelle in Form einer Bogenlinie aus den Bergen herausgelöst hat und Richtung München zieht. Mit im Gepäck: Größerer Hagel, Starkregen und (schwere) Sturmböen im Bereich 9-10 Bft, etwa 80 – 90 km/h, im „worst case“ auch bis 100 km/h.

Kräftige Superzelle im Radarbild (16:25) mit Zugbahn Richtung München. (Quelle:DWD)

Weitere kräftige Entwicklungen – wenngleich nicht zwingend unwetterträchtig – sind u.a. im Nordthüringer Raum absehbar, wo sich entlang des Südharzes vermehrt Labilität unter ebenfalls günstigen Scherungsbedingungen (Windzunahme mit der Höhe) aufgebaut hat. Auch hier besteht Potential für die Entstehung einer Superzelle, mit Hagel und Sturmböen im Gepäck.

Bis in die Nacht hinein bilden sich anschließend immer mehr Schauer und Gewitter, die schließlich miteinander „verklumpen“ – unter Meteorologen als „Cluster“ bezeichnet – und schließlich in ungewittrigen Starkregen übergehen. Dieser ergießt sich dann über die nachfolgenden Stunden vor allem über die östlichen Landesteile, bevorzugt vor allem von Thüringen bis nach Oberfranken. Dabei kommen weitere 20 bis 30 mm Niederschlag zusammen, die auch die Regionen betreffen, in denen bereits letzte Nacht schon viel Regen fiel.

Am morgigen Donnerstag ist die eigentlich gar nicht mal so potente Luftmasse dann allmählich „ausgelutscht“. Die Luftmassengrenze im Norden löst sich zunehmend auf und die Zahl der Schauer und Gewitter nimmt in der Folge ab. Dort, wo sich nochmals welche bilden, fallen diese auch eine ganze Nummer im Vergleich zu gestern und heute schwächer aus. Ab Freitag übernimmt dann Hochdruckeinfluss das Zepter und hält über das kommende Wochenende hinweg an.

M.Sc.(Meteorologe) Felix Dietzsch
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.05.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/05/Endlich-zu-viel-Regen-1.png 938 924 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-05-06 17:08:092026-05-11 14:15:44Endlich (zu viel) Regen

Tornado bei Paris

21. Oktober 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am gestrigen Montagnachmittag zog gegen 17:45 Uhr Ortszeit ein Tornado durch Ermont, einem nördlichen Vorort von Paris im Departement Val-D’Oise. Er richtete erheblichen Schaden an: Mehrere Baukräne stürzten um, Häuser wurden abgedeckt und Bäume knickten ab. Diverse Medien berichten bereits von Schwerverletzten und mindestens einem Todesfall.

Starke Tornados kennt man landläufig eher aus dem Sommerhalbjahr. Tatsächlich tritt ein Großteil der Tornadoereignisse auch in der warmen Jahreszeit auf. Doch es gibt sie auch im Winterhalbjahr, wenn die Bedingungen für deren Entstehung gegeben sind.

Grundvoraussetzung für Tornados ist Konvektion, sprich es müssen Schauer und Gewitter entstehen. Dafür bedarf es bodennah feuchte Luft und Instabilität, also eine rasche Temperaturabnahme mit der Höhe. Zudem muss die Luft gehoben werden. Dies kann beispielsweise durch Tiefausläufer (Kalt- und Warmfronten), durch Tröge (Tiefs in der Höhe), Konvergenzlinien (Bereich zusammenströmender Luft) oder Berge gewährleistet werden. Damit Tornados entstehen können, muss zudem starke Windscherung vorherrschen, insbesondere in der unteren Troposphäre (Änderung von Windgeschwindigkeit und -richtung mit der Höhe) und möglichst niedrige Wolkenuntergrenzen. Im Winterhalbjahr sind diese Bedingungen vor allem dann gegeben, wenn Sturmtiefentwicklungen im Spiel sind.

Abbildung 1 zeigt die Zutaten für Konvektion und Tornados zum Zeitpunkt des Tornados bei Paris. Feuchtigkeit und Instabilität waren ausreichend vorhanden. Zudem herrschte im Umfeld eines kräftigen Tiefs über Südengland mäßige bis starke Scherung, sowohl niedertroposphärisch als auch hochreichend. Besonders auffällig ist die starke Helizität, also Wirbelhaftigkeit der Luftmasse, die durch starke Richtungsscherung in den unteren Luftschichten generiert wird und durch die etwaige Tornados genährt werden. Durch einen von Westen aufziehenden Trog wurde die Luft großräumig gehoben und es entstanden Schauer und Gewitter.

Zutaten für Konvektion am 20. Oktober um 17:00 Uhr MESZ.

Die Radaranimation in Abbildung 2 zeigt, wie sich eine Gewitterzelle (erkennbar an den dunkelblauen Farben) über den Nordrand des Pariser Stadtgebiets nach Osten verlagerte. Hierbei handelte es sich um eine sogenannte „Low-Topped Supercell“ (deutsch: flache Superzelle), also eine in sich rotierende Gewitterzelle geringer vertikaler Mächtigkeit. Diese produzierte erwiesenermaßen den starken Tornado bei Ermont.

Radaranimation vom Großraum Paris am 20. Oktober, von 17:00-18:10 Uhr MESZ.

Eine vorläufige Analyse der Bilder und Schäden ergab, dass es sich um einen Tornado der Stärke IF2 auf der Internationalen Fujita Skala gehandelt hat (siehe: www.eswd.eu). Dabei treten Windgeschwindigkeiten um 220 km/h auf (siehe Thema des Tages vom https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2024/4/11.html). Offenbar kam es fast zeitgleich an einer weiteren flachen Superzelle weiter nördlich bei Chaumont-en-Vexin ebenfalls zu einem Tornado, der mit einer Stärke von IF0.5 (~120 km/h) aber weitaus schwächer war.

Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 21.10.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/10/Tornado-bei-Paris.png 628 1280 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-10-21 12:24:332025-10-27 12:41:19Tornado bei Paris

Eine Reise in die Great Plains

29. August 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Über das Stormchasing als eines der etwas ausgefalleneren Hobbies wurde bereits in der Vergangenheit schon berichtet. Bei vielen Kollegen, die in der Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes arbeiten, gibt es sowieso eine nur recht verschwommen wahrnehmbare Grenze zwischen Beruf und Hobby/Freizeit. Wetter findet halt rund um die Uhr statt.
Einige Genossen der Meteorologenzunft machen dabei gerne ihre scherzhaft gemeinten Bemerkungen, dass man so eine Reise in die USA zwecks Stormchasing doch als Fortbildungsveranstaltung deklarieren möge und nicht als Erholungsurlaub. Dabei hat so ein Trip tatsächlich nur wenig mit Erholung zu tun.

3 Wochen — 12 000 km

Zunächst einmal braucht man dafür nämlich jede Menge Sitzfleisch. Und man muss Autofahren mögen. Denn für erfolgreiches Betrachten schöner Superzellstrukturen oder gar Tornados muss man jede Menge Strecke zurücklegen. Immerhin gilt es ein Gebiet von Colorado und Nebraska bis nach Süd-Texas abzudecken. Das sind im Flächenvergleich mehrere Deutschlands (oder Deutschländer? Der Duden schweigt hierzu…). Da kommen schnell ein paar tausende Kilometer zusammen. Summa summarum waren es in diesem Fall etwas über 12 000, während des dreiwöchigen Aufenthalts im Schnitt also etwa 4 000 pro Woche.

Nebraska Sandhills, 02.06.25

Da an den Tagen vor- und nachher nicht allzu viel los war, entschied sich die Reisegruppe für einen Ausflug gen Norden bis in den Bundesstaat Nebraska. 1000 km später fand man sich in den sogenannten Sandhills wieder. Dabei handelt es sich um ein sehr dünn besiedeltes Gebiet zusammenhängender Sanddünen. Landschaftlich äußerst pittoresk, aber für das Chasen nur bedingt geeignet, weil man nicht mehr so weit in die Landschaft schauen kann. In dem Falle aber egal. Ein geeigneter Aussichtspunkt wurde gefunden. Dort formte sich anschließend eine veritable Gewitterlinie aus, die natürlich in allen Formen und Farben abgelichtet wurde.

Gewitter über den Nebraska Sandhills mit Blitzeinschlag, 02.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

Morton, Texas, 05.06.25

Wenige Tage später ist man wieder in zurück in Texas. Nachdem der Vortag mit eher mäßigen Lagen rumgebracht wurde, sollte es an diesem Tag wieder zur Sache gehen. Am Ende stand eine monströse Superzelle, die sämtliche Erwartungen übertroffen hatte. Quasi nahezu mit Eintreffen vor Ort bildete sich ein riesiger sogenannter Wedge-Tornado aus. „Wedge” bedeutet hier, dass der sichtbare Teil des Tornados breiter als hoch ist. Dazu zog die Zelle genau parallel zu dem Highway, auf dem man sich positioniert hatte. So ließ sich das „Gerät” perfekt ablichten – wären da nicht der ganze Staub und Dreck von den Feldern gewesen, den es einem um die Ohren pfiff und der die Sicht deutlich einschränkte. Eine harte Belastungsprobe auch für das fotografische Equipment. Später ging es in Richtung der nahegelegenen Großstadt Lubbock, da die Zelle genau auf die Stadt zuzog. Dementsprechend wurde dort auch vor einem Tornado gewarnt, woraufhin eine Fluchtbewegung der Bevölkerung einsetzte. Glücklicherweise löste sich der Tornado noch in den ersten Vororten auf, sodass größere Schäden ausblieben.

Wedge-Tornado bei Morton, TX, 05.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

Die Superzelle zu einem späteren Zeitpunkt nahe Lubbock, TX, 05.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

Texline, Staatsgrenze Texas/Oklahoma, 08.06.2025

Wenn man denkt, dass man jetzt aber wirklich alles gesehen hat… wird man von Mutter Natur natürlich eines Besseren belehrt. Der 08.06. sollte der Sechser mit Superzahl im Stormchaser-Lotto werden. Könnte einem das nur mal jemand vorher verraten… Mittlerweile spielte die Musik im sogenannten „Oklahoma Panhandle”. So heißt der schmale Streifen des Staatsgebietes von Oklahoma, der weit nach Westen reicht und auf der Karte eben aussieht wie ein Pfannenstiel. Bereits in den Vormittagsstunden hatten sich entlang einer Konvergenzlinie im Osten des Panhandles zahlreiche Gewitter gebildet, die das Interesse der Chaser-Community (von manchen auch spaßeshalber „Die Horde” genannt) auf sich zog. Unsere Gruppe aber hatte andere Pläne. Denn die synoptischen Parameter zeigten vielversprechendes für den Westen des Panhandles. Das wurde auch durch die Vorhersagen und Diskussionen des Storm Prediction Centers bestätigt, deren Produkte man natürlich trotzdem auch immer mit zu Rate zieht. Die dortigen Kollegen und Kolleginnen haben einfach einen riesigen Erfahrungsschatz bei der Gewitter- und Tornadovorhersage. Zwar war die Wahrscheinlichkeit für die Gewitterbildung nicht so hoch, wie im Osten des Pfannenstiels. Aber wenn sich eine Zelle bilden würde, dann… ja dann…
Tatsächlich war es wenig später auch soweit und die ersten Radarsignale zeigten vielversprechende Signale. Also aufs Gaspedal gedrückt (10 mph über Tempolimit sind dort übrigens völlig normal) und hin da! Knapp huschten wir noch am Hagelkern einer mittlerweile ausgewachsenen Superzelle vorbei, um anschließend von Süden her direkt in den rotierenden Aufwindturm schauen zu können. Was dann passierte, davon kündigen die nachfolgenden Bilder. Der große Clou: Außer unserer Truppe war quasi kein anderer Stormchaser zugegen. Die Straße von und zu der Zelle war fast völlig verwaist. Der Beweis, die Silbernadel im großen Gewitterheuhaufen gefunden zu haben.

Freistehender Tornado an einer Superzelle nahe Texline, Grenze OK/TX, 08.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

Freistehender Tornado an einer Superzelle nahe Texline, Grenze OK/TX, 08.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

In Auflösung begriffener Tornado (sog. „Rope out”), 08.06.2025. Quelle: Felix Dietzsch

Meteorologe M.Sc. Felix Dietzsch

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 29.08.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/09/Eine-Reise-in-die-Great-Plains-1.jpg 900 1600 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-08-29 10:20:112025-09-02 11:07:06Eine Reise in die Great Plains

Wie entsteht großer Hagel?

6. Juni 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Hagelkörner so groß wie Tennisbälle? Gerade im Frühling und im Sommer kommt es bei uns immer mal wieder zu unwetterartigen Gewittern mit großem Hagel. Beispielsweise zog am 28. Juli 2013 eine Superzelle vom Schwarzwald entlang der Schwäbischen Alb bis nach Franken und sorgte vor allem südlich von Stuttgart für massiven Hagelschlag. Die Hagelkörner erreichten teils Durchmesser von bis zu 8 cm. Eine Woche später produzierte eine weitere Superzelle sogar das bisher größte Hagelkorn Deutschlands. Dieser Eisbrocken wurde in Undingen im Landkreis Reutlingen gefunden und hatte einen Durchmesser von 14,1 Zentimeter. Doch es geht noch größer. Das größte Hagelkorn weltweit wurde in der Nähe von Vivian in South Dakota in den USA gefunden. Dieser Hagelbrocken hatte einen Durchmesser von unglaublichen 20,32 Zentimeter. 

Das weltweit größte Hagelkorn. Gefunden am 23.07.2010 in der Nähe von Vivian in South Dakota in den Vereinigten Staaten von Amerika. (Quelle:severe-weather.eu NWS Aberdeen) 

Wie kann derart großer Hagel entstehen? 

Damit Hagel entstehen kann, werden hochreichende und vor allem langlebige Gewitterzellen benötigt. In diesen Wolken sind sowohl Eiskristalle als auch unterkühlte Wassertröpfchen vorhanden. Zudem befinden sich dort Aerosole, die vereinzelt als Gefrier- und Kondensationskeime agieren können. Bei tiefen Temperaturen von unter -10 Grad sind allerdings nur wenige dieser Aerosole als Eiskeime geeignet. Beispielsweise liegt bei einer Temperatur von -20 Grad die Konzentration bei etwa 1 Eiskeim pro Liter Luft. Das bedeutet, dass in diesen Wolkenbereichen viele unterkühlte Wassertröpfchen und nur sehr wenige Eiskeime vorhanden sind. 

Durch die Deposition von Wasserdampf entstehen Eiskristalle, welche durch Anlagerung von weiteren Eiskristallen oder von unterkühlten Wassertröpfchen zu Graupelkörnern anwachsen können. Graupel ist die Vorstufe von Hagel. Laut Definition handelt es sich dabei um Eiskörner mit einem Durchmesser zwischen 2 und 5 Millimeter. In hochreichenden Gewitterwolken ist die Turbulenz meist ausreichend groß, dass das Graupelkorn durch Anlagerung von weiteren unterkühlten Wassertröpfchen und durch Diffusion von Wasserdampf zu einem Hagelkorn anwachsen kann. Dies geschieht in einem idealen Temperaturbereich zwischen -10 und -20 Grad. 

Damit sich nun große Hagelkörner bilden können, benötigt es eine lange Lebensdauer des Gewittersturms und hohe Vertikalgeschwindigkeiten. Diese sollten vor allem im wachstumsrelevanten Wolkenbereich mit Temperaturen zwischen -10 und -20 Grad vorhanden sein. Zudem ist ein hoher Flüssigwassergehalt in diesem Temperaturbereich förderlich. Da Einzelzellen recht kurzlebig sind, kann bei diesen Gewittersystemen kein größerer Hagel entstehen. Auch in Multizellengewittern, die aus einem Cluster von verschiedenen Einzelzellen bestehen, ist großer Hagel selten. Somit tritt großer Hagel mit Korngrößen von über 5 cm fast ausschließlich in Verbindung mit Superzellengewittern auf. Durch die rotierenden Aufwinde innerhalb einer solchen Zelle werden die Hagelembryos auf Spiralbahnen in den oberen Teil der Wolke transportiert. Auf der langen Bahn können sich eine Vielzahl an unterkühlten Wassertröpfchen anlagern, sodass daraus Hagelkörner mit einem sehr großen Durchmesser entstehen können, die unmittelbar auf der Vorderseite des Aufwindes der Zelle zu Boden fallen. 

Am vergangenen Mittwoch waren in der Modellwelt die Voraussetzungen für großen Hagel im Vorfeld gegeben. Allerdings konnten die Gewitter aufgrund ungünstiger Konstellationen nicht ihr volles Potential ausschöpfen, sodass nur mittelgroßer Hagel bis 5 Zentimeter beobachtet wurde! Details dazu können Sie im gestrigen Thema des Tages nachlesen. 

M.Sc.Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.06.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2025/06/Wie-entsteht-grosser-Hagel-teil-1-.jpg 975 1300 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2025-06-06 19:09:192025-06-09 19:14:08Wie entsteht großer Hagel?

Die Gewittersaison ist gestartet

22. April 2025/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Auf der Schwäbischen Alb konnte am gestrigen Ostermontag eine Superzelle, also eine rotierende Gewitterwolke, mit entsprechend starken Begleiterscheinungen (Sturmböen, Hagel bis 2 oder 3 cm) beobachtet werden. Damit wurde eine erste Duftmarke von Gewittern mit sommerlicher Prägung gesetzt. Zugleich kann das auch als Startschuss für die vor allem ab Mai beginnende Gewittersaison betrachtet werden. Wie sieht die Saison normalerweise aus?

Um das beurteilen zu können, hilft eine kleine statistische Auswertung von Gewittertagen von vier über Deutschland verteilten Städten mit längerer Zeitreihe (Werte von 1961 bis März 2022). Dabei soll Hamburg repräsentativ für den Norden stehen, Frankfurt für den Westen, Stuttgart für den Süden und Potsdam für den Osten.

Dieser Statistik nach gibt es im April im Durchschnitt im Norden einen Gewittertag, im Süden dagegen schon zwei. Die Hauptsaison startet dann im Mai und dauert bis zum August. Dabei kann in jedem dieser Monate an 3 bis 7 Tagen mit einem Gewitter gerechnet werden. Das Nord-Süd-Gefälle ist weiterhin vorhanden: im Norden 3 bis 5, im Süden 5 bis 7 Gewitter pro Monat. Die Fluktuation der Gewittertage von Jahr zu Jahr ist durchaus beachtlich: So gab es beispielsweise im gewitterträchtigen Jahr 1974 in Frankfurt an 54 Tagen Gewitter, in den gewitterarmen Jahren 1962, 1998 und 2015 aber nur an 15 Tagen. 

Gewittertage pro Monat an ausgewählten Stationen (Mittel 1961-2022), Stand: 31.03.2022 (Quelle: DWD) 

In den gewitterstärksten Monaten Juni und Juli steigt die Anzahl der Gewittertage allgemein auf 4 bis 7. Mit knapp 6 Tagen zeigt sich der Juni in Frankfurt als der Monat mit den meisten Gewittertagen, bei den anderen ausgewählten Städten ist es der Juli. Dabei kommt Stuttgart in diesem Monat auf beinahe 7 Gewittertage, Potsdam und Hamburg auf etwa 5.

Im September geht die Gewittertätigkeit wieder deutlich zurück und erreicht fast das April-Niveau. In den Monaten Oktober bis März gibt es in Deutschland nur noch selten Blitz und Donner. Mehr als ein Gewitter pro Monat ist dann statistisch die Ausnahme. Interessant ist aber, dass im Winter im Norden Gewitter häufiger sind als im Süden – dort begünstigt das wärmere Meer die Entwicklung. Im Sommer dagegen sorgt das Meer küstennah für kühlere Temperaturen – und damit auch für weniger Gewitter.

Und in diesem Jahr? Die Langfristvorhersage des DWD geht für die nächsten drei Monate (Mai, Juni und Juli) vor allem im Osten von zu nassen Verhältnissen aus, während es im Westen und Südwesten eher trockener als normal bleiben soll (siehe saisonale Profi-Klimavorhersagen des DWD). Die meisten anderen Langzeitvorhersagen verschiedener Wettermodelle sind dagegen neutral, sodass es keine großen Abweichungen vom Durchschnitt geben soll. Damit stünde uns eine „normale“ Gewittersaison bevor mit einer dem Durchschnitt entsprechenden Anzahl. Allerdings sei auch angemerkt, dass Langzeitvorhersagen keine präzisen Wettervorhersagen sind, sondern nur Wahrscheinlichkeiten z.B. für trockenere oder nassere Verhältnisse angeben. Mögliche konvektive Ereignisse auf kleinerer Skala könnten damit durch das Raster fallen. Zudem bestehen bei der Langfristvorhersage meist noch größere Unsicherheiten, sodass bezüglich der Stärke der Gewittersaison sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Dipl.-Met. Simon Trippler
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 22.04.2025
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst 

 

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