• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Warme Grüße aus dem Süden

15. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

„Elke” und „Freya” heißen die beiden Protagonistinnen, jeweils in Form atlantischer Tiefdruckgebiete, die am heutigen Samstag (15.10.2022) und am Sonntag (16.10.2022) das Wettergeschehen im Griff haben. Dabei handelt es sich bei „Elke” um einen ausgeprägten Tiefdruckkomplex mit mehreren Randtiefs, dessen Zentrum sich über dem Nordmeer vor der Küste Norwegens befindet. Tief „Freya” ist dann deren Nachfolgerin in Form eines Sturmtiefs bei Irland.

Beiden Druckgebieten gemeinsam ist die Tatsache, dass sie aus Südwesten ausgesprochen milde Luftmassen zu uns nach Deutschland führen. Dies macht sich vor allem in Süddeutschland bemerkbar, wo die Temperatur auf dem 850 hPa-Niveau, das heißt in circa 1500 Metern Höhe, bis zu 15 Grad beträgt.

Dementsprechend hoch ist aktuell auch die Schneefallgrenze. Stellenweise liegt sie bei über 3000 Meter, was wiederum heißt: nicht einmal auf der Zugspitze reicht es im Moment für nennenswerten Schnee, und das Mitte Oktober.

Aber nicht nur auf den Bergen ist es so mild, wie es mitunter bei ausgeprägten Inversionslagen im Herbst der Fall sein kann. Auch im Flachland steigen die Temperaturen bis zu Beginn der neuen Woche nochmals auf spätsommerliche Werte. Während am morgigen Sonntag vor allem die Regionen südlich des Mains in den Genuss der Wärme kommen – in Oberbayern klettert das Thermometer bis auf 25 Grad – steigen die Temperaturen am Montag nahezu überall auf über 20 Grad. Einzige Ausnahme bilden dabei die Regionen nördlich der Elbe. Am wärmsten wird es dabei vom Oberrhein über Franken bis nach Mitteldeutschland mit bis zu 26 Grad. Stellenweise wird es also wohl nochmals für einen Sommertag im Oktober reichen.

Ist das rekordverdächtig? Vielleicht. Zeit also, mal einen Blick auf die Zahlen zu werfen. Den Oktoberrekord des höchsten Tagesmaximums hält die Station Müllheim (Baden-Württemberg) mit 30,9 Grad am 7.10.2009. Auf den Plätzen folgen Freiburg (Baden-Württemberg) mit 30,8 Grad am 3.10.1985 und Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg, Station bis 2002) mit 30,6 Grad am 4.10.1966. Es fällt auf, dass die deutschlandweiten Wärmerekorde allesamt im Südwesten der Republik aufgestellt werden. Dies erscheint vor dem Hintergrund, dass diese Temperaturen um diese Jahreszeit ausschließlich durch aus dieser Richtung herangeführte sehr warme Luftmassen erreicht werden, auch in gewisser Weise nachvollziehbar. Ebenfalls auffällig ist, dass diese Rekorde allesamt zeitig im Oktober aufgestellt wurden, während wir inzwischen die zweite Oktoberdekade schreiben.

Station Bundesland Temperatur Datum
Müllheim Baden-Württemberg 30,9°C 7.10.2009
Freiburg Baden-Württemberg 30,8°C 3.10.1985
Schwäbisch Gmünd-Strassdorf Baden-Württemberg 30,6°C 4.10.1966
Schallstadt-Mengen Baden-Württemberg 30,5°C 3.10.1985
Eimeldingen Baden-Württemberg 30,4°C 3.10.1985
Lahr Baden-Württemberg 30,1°C 3.10.1985
Stuttgart (Neckartal) Baden-Württemberg 30,0°C 3.10.1985
Wertheim-Eichel Baden-Württemberg 30,0°C 4.10.1985
Pforzheim-Eutingen Baden-Württemberg 30,0°C 3.10.1985
Kirchheim/Teck-Ötlingen Baden-Württemberg 30,0°C 4.10.1966

Tabelle 1: Deutschlandweite Oktoberrekorde der Tageshöchsttemperatur

Ein weiterer Blick gilt also speziell den Temperaturrekorden in der 2. Oktoberdekade. Hier führt Bad Reichenhall (Bayern) das Feld an. Am 15.10.2000 wurden hier 28,9 Grad gemessen, gefolgt von Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen; 28,6 Grad am 13.10.2018) und Waltrop-Abdinghof (Nordrhein-Westfalen; 28,5 Grad am 13.10.2018).

Station Bundesland Temperatur Datum
Bad Reichenhall Bayern 28,9°C 15.10.2000
Tönisvorst Nordrhein-Westfalen 28,8°C 13.10.2018
Waltrop-Abdinghof Nordrhein-Westfalen 28,6°C 13.10.2018
Lüdinghausen-Brochtrup Nordrhein-Westfalen 28,5°C 13.10.2018
Huy-Pabstorf Sachsen-Anhalt 28,4°C 13.10.2018
Münster/Osnabrück Nordrhein-Westfalen 28,3°C 13.10.2018
Heinsberg-Schleiden Nordrhein-Westfalen 28,3°C 13.10.2018
Geldern-Walbeck Nordrhein-Westfalen 28,3°C 13.10.2018
Ennigerloh-Ostenfelde Nordrhein-Westfalen 28,2°C 13.10.2018
Quedlinburg Sachsen-Anhalt 28,1°C 19.10.2012

Tabelle 2: Deutschlandweite Rekordwerte der Tageshöchsttemperatur für die zweite Oktoberdekade

Ein letzter Blick richtet sich schlussendlich auf die Gebiete, in denen die höchsten Werte erreicht werden. Neben Bayern ist dies am Montag voraussichtlich Mitteldeutschland, und dort speziell die Leipziger Tieflandsbucht. Der Dekadenrekord für Sachsen liegt hier bei 26,9 Grad, gemessen in Klitzschen bei Torgau am 12.10.2018. An diesem Wert wird am Montag eventuell gekratzt werden, es ist also nicht ganz auszuschließen, dass es bundeslandspezifisch für einen Monatsdekadenrekord reichen könnte.

Insgesamt aber sind die bestehenden Temperaturrekorde für Oktober kaum in Gefahr. Von einem neuen deutschlandweiten Maximum ist man weit entfernt, und auch Monatsdekadenrekorde dürften – wenn überhaupt – nur an ganz einzelnen Stationen gebrochen werden. Was bleibt ist, nochmal die Chance auf milde Temperaturen im Freien zu nutzen. Zumindest dort, wo es möglich ist. Denn trocken bleibt es nur gebietsweise vor allem im Nordosten und anfangs im Süden. Bereits ab Montagabend und der Nacht zum Dienstag geht es dann mit einer hereinziehenden Kaltfront der warmen Luft schon wieder an den Kragen.

Master of Science Meteorologe Felix Dietzsch
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 15.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Warme-Gruesse-aus-dem-Sueden.png 910 1280 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-15 19:40:082022-10-15 19:45:13Warme Grüße aus dem Süden

Mild und zeitweise nass. Am Wochenende im Süden zunehmend trocken.

13. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Hoch WIM ist inzwischen nach Osteuropa abgezogen und die Brücke mit dem Azorenhoch über Mitteleuropa schwächelt, sodass die Ausläufer von Tief CAITLYN über dem Nordmeer und später von Tief DANICA bei Irland in den kommenden Tagen freie Bahn über Deutschland haben.

Die dichteren Wolken von Tief CAITLYN haben am heutigen Donnerstag bereits die Westhälfte Deutschlands erreicht und sorgen schon im Nordwesten und Westen, später auch im Südwesten gebietsweise für Regen. Zwischen Oberrhein und dem Bayerischen Wald sind vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Nach Osten und Südosten hin zeigt sich noch gebietsweise die Sonne und es bleibt bis zum Abend trocken. Erst in der Nacht zum Freitag kommt der Regen auch im Osten an, während er im Westen wieder nachlässt beziehungsweise abklingt. Die dichten Wolken bleiben uns jedoch erhalten und verhindern, dass die Luft bis in den Frostbereich abkühlt.

Am Freitag zeigt der Herbst verbreitet seine graue Seite. Zunächst gibt es aber nur wenig Regen, vielerorts bleibt es trocken. Ab dem Nachmittag breitet sich von Frankreich her der Regen von Tief DANICA über die gesamte Südwesthälfte Deutschlands aus und erreicht in der Nacht zum Samstag auch den Osten. Während es im Süden längere Zeit regnet und es auch in der Nacht zum Samstag weiterhin regnerisch bleibt, gibt es im Norden immer mal trockene Phasen.

Am Wochenende bleibt es für viele unbeständig mit kompakten Wolkenfeldern und zeitweiligem Regen. Jedoch dreht die Strömung mehr auf südliche Richtungen. Dies hat zur Folge, dass es in der Alpenregion und im angrenzenden Vorland zunehmend föhnig wird und die Sonne sich immer mehr durchsetzt.

In punkto Temperatur steht uns eine milde bis sehr milde Witterungsphase mit frostfreien Nächten und Höchstwerten meist zwischen 14 und 20 Grad bevor. Am Sonntag wird im Süden oft die 20-Grad-Marke überschritten. Im Alpenvorland sind mit Sonnenunterstützung und föhnbedingt sogar 25 Grad möglich. Dies entspricht einem Sommertag.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 13.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-13 17:48:492022-10-13 17:52:11Mild und zeitweise nass. Am Wochenende im Süden zunehmend trocken.

Die Calima – Wüstenbesuch auf den Kanarischen Inseln

12. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Die Kanarischen Inseln sind als „Inseln des ewigen Frühlings“ bekannt. Der stetig wehende Nordostpassat sorgt normalerweise für ganzjährig gemäßigte Temperaturen, was die Region zum beliebten Reiseziel macht. Doch hin und wieder macht sich die Nähe zur nur 300 km entfernten afrikanischen Küste bemerkbar. Dann tragen heiße Wüstenwinde riesige Staubwolken aufs Meer hinaus und treiben die angenehm warmen und frühlingshaften Temperaturen teils deutlich in die Höhe – die Einheimischen sprechen von einer „Calima“.

Verkehrte Welt bei den Temperaturen

Normalerweise kann man sich recht zuverlässig darauf verlassen: Wer eine Abkühlung von hohen Temperaturen sucht, kann sich ins Bergland flüchten. Als grobe Faustregel gilt, dass pro 100 Meter zusätzlicher Höhe die Temperatur um 1°C zurückgeht. Nicht so bei einer Calima auf den Kanaren. Während es auf Meeresniveau bei Seewind oft vergleichsweise angenehm bleibt (der kühle Kanarenstrom sorgt dafür, dass die Wassertemperaturen selbst im Sommer meist unter 25 Grad bleiben), sind die mittleren Höhenlagen von der „Hitzeglocke“, die sich von der Sahara auf den Weg über den Atlantik macht, am stärksten betroffen.

Beispielhaft soll dies an der Temperaturverteilung auf der Insel Teneriffa während einer Calima am 15.08.2021 deutlich gemacht werden: Im beliebten Urlaubsort Puerto de la Cruz blieb es küstennah ganztägig angenehm mit einer Höchsttemperatur von 26,7°C. In der Inselhauptstadt Santa Cruz war es mit einer Maximaltemperatur von 31,0°C zwar heißer, doch konnte sich auch hier die Meeresnähe noch kühlend auswirken. Anders in der Universitätsstadt La Laguna in knapp 600 Metern Höhe. Abseits der Küste konnte die Calima hier voll durchbrechen und die Temperaturen deutlich in die Höhe treiben: Hier wurde an diesem Tag sogar die 40°C-Marke erreicht. Bei dem üblicherweise vorherrschenden Nordostpassat ist die Stadt sonst oft in Wolken gehüllt und auch im Sommer bleiben die Temperaturen dabei meist unter 25 Grad. Wer sich noch weiter in die Höhe wagt, wird übrigens wieder mit etwas kühleren Temperaturen „belohnt“. An meteorologischen Observatorium in Izana auf etwa 2300 Metern Höhe lag die Temperatur dann wieder bei 27 Grad – wie im Küstenort Puerto de la Cruz.

Saharastaub als Gesundheitsrisiko

Bei länger andauerndem Calima nimmt die Staubbelastung immer weiter zu. Die überall präsenten feinen Sandkörner können dabei zu Reizungen der Atemwege führen – ein besonderes Risiko stellt die Wetterlage für Asthmatiker und Allergiker dar. Deshalb gilt für die Risikogruppen die Empfehlung, sich bei einer starken Calima in Innenräumen aufzuhalten und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auf Sport im Außenbereich sollte generell verzichtet werden.

Steht eine Calima bevor?

In den kommenden Tagen herrscht auf den Kanarischen Inseln „business as usual„: Zwischen einem Hochdruckgebiet über den Azoren und einem Hitzetief über dem nordafrikanischen Festland weht der Nordostpassat und sorgt vor allem auf den Nord- und Ostseiten der Inseln für dichtere Bewölkung und insbesondere im Bergland für leichte Regenfälle. Die sonnenhungrigen Urlauber kommen hingegen klassisch auf den Süd- und Westseiten der Inseln auf ihre Kosten und die Temperaturen erreichen durchschnittliche 23 bis 26 Grad.

Dipl.-Met. Marcel Schmid zusammen mit Praktikant Malte Eggers
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 12.10.2022

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Die-Calima-–-Wuestenbesuch-auf-den-Kanarischen-Inseln.png 649 827 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-12 17:48:372022-10-12 17:56:41Die Calima – Wüstenbesuch auf den Kanarischen Inseln

Wasser – wichtig und spannend zugleich – Teil 2

11. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Bereits im Thema des Tages vom 19.09.2022 wurden die Eigenschaften von Wasser beschrieben, die das Molekül so besonders und in mancherlei Hinsicht sogar einzigartig machen. Dabei wurde auch erwähnt, dass rund 70% unserer Erde mit Wasser bedeckt sind. Schätzungsweise handelt es sich dabei um 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser, wobei ein Kubikkilometer bereits eine Billion Litern entspricht. Insgesamt ergeben sich daraus also 1,4 Trilliarden Liter Wasser, eine Zahl mit 21 Nullen. Eine unvorstellbar große Menge an Wasser also!

Diese enorme Wassermenge ist dabei Teil eines geschlossenen Systems, bei dem kein Wasser verloren geht – dem sogenannten „Wasserkreislauf“. Bereits in der Schule wird das Wissen über diesen vermittelt. Laut Definition versteht man darunter „die Summe der weltweiten durch Niederschlag, Verdunstung und Abfluss bedingten Wassertransporte über Land und den Ozeanen“.

Kurze Auffrischung gefällig? Scheint die Sonne, erwärmt sich die Erdoberfläche und somit auch die unmittelbar darüber liegende Luftschicht. Dabei verdunstet Wasser vom Boden, aber auch aus Ozeanen, Flüssen und Seen oder von der Vegetation und wird zu Wasserdampf. Die erwärmte Luft, die leichter ist als vergleichsweise kältere, steigt in der Folge zusammen mit dem Wasserdampf in höhere, aber auch kältere Luftschichten auf. Dabei kühlt sie sich ab. Da kältere Luft jedoch weniger Wasserdampf speichern kann als wärmere, wird ab einer gewissen Höhe und Abkühlung die sogenannte Taupunkttemperatur erreicht, bei der die Luft gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Dann bilden sich viele winzige Wassertröpfchen, die wir als Wolke wahrnehmen. In großen Höhen, wo die Temperatur deutlich unterhalb des Gefrierpunktes liegt, können auch kleine Eiskristalle entstehen, die in ausreichender Menge Eiswolken bilden. Die Tröpfchen bzw. Eiskristalle können unter geeigneten Bedingungen weiter anwachsen und kollidieren, bis sie schließlich groß und schwer genug sind, um zu Boden zu fallen. Der Niederschlag in Form von Regen, Schnee, Graupel oder Hagel, der den Erdboden erreicht, versickert schließlich wieder im Boden, fließt in Flüsse, Seen und die Meere ab oder wird von der Vegetation aufgenommen. Dann kann das Wasser erneut verdunsten, womit sich der Wasserkreislauf schließt. Das Grundwasser gehört ebenfalls zum Wasserkreislauf. Regenwasser, das durch die Böden und Gesteinsschichten in den Untergrund sickert (Infiltration), füllt unsere Grundwasserbestände auf.

Das Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie im DWD kommt zu dem Schluss, dass jedes Jahr auf der Erde durch Niederschläge, Verdunstung und Abfluss mehr als 500.000 Kubikkilometer Wasser bewegt werden. Dies macht zwar nur einen kleinen Teil der weltweit vorhandenen Wassermassen aus, entspricht aber immerhin 10.000 Mal der gesamten Wassermenge des Bodensees, der rund 48 Billionen Liter umfasst. Im globalen Mittel kann man so von einer Niederschlagssumme von rund 1000 Liter pro Quadratmeter pro Jahr sprechen. Zum Vergleich: In Deutschland fallen im Schnitt rund 800 Liter pro Quadratmeter.

Eine riesige Menge an Wasser wird also Jahr für Jahr in diesem Kreislauf umgewälzt. Auch der Klimawandel wird zumindest an der Gesamtmenge an Wasser, die sich im Umlauf befindet, nichts ändern. Zu Veränderungen kommt es dennoch und diese machen sich bereits heute schon bemerkbar, beispielsweise in der Verteilung der Niederschläge. In einigen Regionen wird es weniger, in anderen Regionen dagegen mehr Niederschläge geben, die dort mitunter auch heftiger ausfallen können.

In Dürreperioden trocknen die Böden wiederrum stark aus und können dann bei plötzlich auftretenden Starkregenereignissen nur begrenzt Wasser aufnehmen. Statt zu versickern, fließt das Wasser oberflächlich ab und trägt dabei möglicherweise Erde und Gestein ab (Bodenerosion) oder sorgt für Überschwemmungen. Darüber hinaus können sich der fehlende Wassernachschub und hohe Verdunstungsraten bei Dürren, aber auch das auf den trockenen Böden meist nur oberflächlich abfließende Wasser sowie eine übermäßige Grundwasserentnahme negativ auf den Grundwasserspiegel auswirken. In der Folge kann zukünftig auch in Deutschland regional und vorübergehend die Gefahr von Engpässen bei der Wasserverfügbarkeit entstehen.

So macht es durchaus Sinn, auch die Nutzung unserer Wasserressourcen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies soll dann in einem weiteren Thema des Tages in den kommenden Wochen thematisiert werden.

MSc.-Met. Sebastian Schappert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 11.10.2022

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Wasser-wichtig-und-spannend-zugleich-Teil-2.png 1500 2155 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-11 17:06:022022-10-11 17:12:34Wasser – wichtig und spannend zugleich – Teil 2

Wie lange bleibt der Oktober noch mild?

10. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Hoch VANGELIS wandert zu Wochenbeginn nach Osteuropa weiter, beschert uns allerdings am heutigen Sonntag und teils auch noch am morgigen Montag zumindest in der Osthälfte ruhiges und mildes Herbstwetter.

Am Montag greift dann im Tagesverlauf von Nordwesten die Kaltfront des Nordmeertiefs BETTINA auf den Westen und Nordwesten Deutschlands mit etwas Regen, später auch Schauern über. An der Nordsee sind am Nachmittag und Abend auch kurze Gewitter mit stürmischen Böen aus nordwestlicher Richtung nicht ganz ausgeschlossen. Im Südwesten und Süden startet der Wochenbeginn hingegen nach Nebel oder Hochnebel zunächst mit Sonne, am Nachmittag und Abend können sich dort jedoch mit kompakten Quellwolken in feuchter Luft ebenso einzelne Schauer oder auch Gewitter bilden. Das Quecksilber klettert am Oberrhein bis auf 23 Grad, und auch sonst fällt der Wochenstart mit 14 bis 20 Grad sehr mild für die Jahreszeit aus. Der südliche bis westliche Wind frischt vor allem im Norden und auf den Bergen auf.

Am Dienstag beruhigt sich das Wettergeschehen bereits wieder weitgehend, die Tageshöchstwerte gehen etwas zurück und liegen bei 13 bis 18 Grad, ganz im Süden sowie im Norden sind tagsüber noch einzelne Schauer zu erwarten.

Bis Donnerstag bleibt es im Norden etwas wechselhafter mit mehr Wolken und auch ab und zu Regen, im Süden, teils auch in der Mitte nimmt die Nebelneigung wieder zu, über der breiten Mitte sollte allerdings tagsüber das relativ milde Oktoberwetter unter zeitweiligem Hochdruckeinfluss erhalten bleiben und sich öfter mal die Sonne blicken lassen.

Zum Ende der Woche sind wir dann bereits komplett in der Mittelfrist angelangt, dementsprechend nehmen auch die Modellunsicherheiten rasch zu. Es sieht allerdings so aus, als ob Mitteleuropa auf der Vorderseite eines Tiefdruckkomplexes bei den Britischen Inseln in eine straffe südwestliche Strömung gelangen würde, wodurch auch weiterhin sehr milde, allerdings auch zunehmend feuchte Luftmassen herangeführt würden. Der Wind dürfte dann auch zunehmend wieder ein Thema werden.

Unsicher, aber auch spannend ist vor allem die Frage, ob die sich im weiteren Verlauf vermutlich einstellende Konstellation mit einem weit nach Süden vorstoßenden Langwellentrog über dem östlichen Nordatlantik einerseits und einem sich vorderseitig über Süd- und Mitteleuropa bis nach Skandinavien aufwölbendem Höhenrücken mit entsprechender Warmluftadvektion auf dessen Westflanke andererseits eher stationär bleibt, und das maßgeblich aufgrund der zu erwartenden großen Wellenlängen und -amplituden.

Hierzu bieten sowohl die deterministischen Modelle als auch die Ensemble-Prognosen derzeit noch ein recht breites Spektrum an möglichen synoptischen Mustern oder auch Großwetterlagen an. Detaillierte Informationen können auch der aktuellen Mittelfristvorhersage entnommen werden (siehe hier) Unabhängig von diversen Prognosen für die zu erwartende diskrete Wetterlage bleiben die Temperaturprognosen voraussichtlich auch über das nächste Wochenende hinaus eher im derzeitigen Trend, also zu mild bis deutlich zu mild.

Dipl.-Met. Dr. Jens Bonewitz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 09.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-10 19:56:212022-10-10 19:59:05Wie lange bleibt der Oktober noch mild?

Der Oktober und die alten Bauern

10. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Die Themen des Tages der vergangenen Woche haben das aktuelle Wetter bereits beleuchtet. Auch die vielfältigen Möglichkeiten beim Wetter im Oktober wurden schon beschrieben. Bleibt bei absolut ruhigem Wetter in Deutschland und weltweit also nur noch der Blick in die Glaskugel und das, was uns der Oktober über den weiteren Verlauf des Jahres oder auch das nächste Jahr verraten kann. Dazu kann man die Langfristtrends des EZMW ansehen oder auf die guten alten Bauernregeln zurückgreifen. Wir tun heute Zweiteres und lassen uns dann überraschen, was am Ende tatsächlich passiert.
„Warmer Oktober bringt fürwahr, stets einen kalten Januar/Februar.“ Statistisch gesehen ist an dieser Bauernregel – nur auf die Temperatur bezogen – nicht viel dran. Wenn man in der Statistik allerdings die Jahre betrachtet, in denen der Oktober zu warm und auch zu trocken war, so folgt in 90 Prozent der Fälle (also in 9 von 10 Jahren) ein überdurchschnittlich kalter Januar und in 65 Prozent der Fälle auch ein zu kalter Februar. Ursächlich für schönes und warmes Oktoberwetter ist eine länger anhaltende Hochdrucklage unter Zufuhr von trockener Warmluft, wie wir sie bereits letzte Woche hatten und auch in dieser Woche zeitweise bekommen werden. Laut Statistik kehrt die Großwetterlage aus dem Oktober oftmals im darauffolgenden Januar wieder. Hochdruck im Januar bedeutet allerdings meistens Kälte. Geht man von der hohen Trefferquote dieser Bauernregel aus, so könnte man für den kommenden Januar eine Hochdrucklage mit Kälte annehmen.
Diese Regel gibt es übrigens auch andersherum: „Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Januar milde Zeit.“. Die obige Statistik einfach umzukehren wäre töricht. Es verhält sich aber so, dass auf einen Oktober, der im Mittel um mindestens 1,5 Grad zu kalt war, mit 66-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein zu milder Januar und mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein zu milder Februar folgte.
„Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.“ Diese Regel hat eine statistisch nachgewiesene Trefferquote von 60 Prozent. Das bedeutet, wenn im Oktober die Anzahl der Tage mit Nebel überdurchschnittlich hoch ist, gibt es auch überdurchschnittlich viele Tage im Winter, an denen Schnee liegt. Bisher gab es nur sehr wenige Tage mit Nebel und das auch nur sehr lokal. Es sieht bis Monatsmitte auch nicht nach einer ausgedehnten Nebellage aus. Für den kommenden Winter könnte man nun annehmen, dass es nur wenige Tage mit Schnee gibt. Allerdings lag die Bauernregel laut Statistik in 4 von 10 Jahren daneben und der Oktober hat ja noch 20 Tage.
Eine weitere Schneeregel lautet: „Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.“. Der Tag der heiligen Ursula ist der 21. Oktober. Wenn es also am 21. Oktober sonnig wird, so soll bis zum Weihnachtsfest kein Schnee fallen. Warten wir den Freitag nächster Woche mal ab.

Dipl. Met. Jacqueline Kernn
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 10.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/09/DWD-Logo.png 500 500 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-10 19:52:402022-10-10 19:55:44Der Oktober und die alten Bauern

Ein Hauch vom Goldenen Oktober

8. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Nach dem der nasse September sein Bestes gegeben hatte, um die Dürre des diesjährigen Sommers wenigstens ansatzweise zu kompensieren, zeichnet sich für die kommende Woche erneut eine recht trockene Witterungsphase ab. Verantwortlich dafür ist das Hoch „Vangelis”¹, welches sich allmählich vom Atlantik und von Frankreich her nach Deutschland ausbreitet. Zuvor überquert uns aber am heutigen Samstag (8.10.2022) zunächst noch eine Kaltfront, hinter der bereits erwärmte maritime Polarluft nach Deutschland fließt. Gesteuert wird diese von den Tiefs „Žydrūn딲 und dessen Randbegleiterin „Anjetta” über der Barentssee. Die eingeflossene Kaltluft wird dabei im Nachgang nochmals von einem Höhentrog überlaufen, wodurch Konvektion angeregt wird. Dies macht sich in Form von kräftigen Schauern und Gewittern mit Sturmböenpotential über Norddeutschland deutlich bemerkbar. Auch im Süden herrscht zunächst noch etwas Action in der Wetterküche, dort fällt ebenfalls nochmals recht flächig schauerartiger Regen.

Bereits in der kommenden Nacht zum Sonntag (9.10.2022) beruhigt sich das Wettergeschehen aber rasch, denn dann streckt „Vangelis” bereits seine Fühler zu uns aus. Gebietsweise reißt dann vor allem in der Mitte und im Süden die Bewölkung auf, und das bedeutet im Herbst klassischerweise: Nebel. Dieser kann sich unterhalb einer sich ausbildenden Inversion durchaus länger bis in die Vormittagsstunden des Sonntags halten, sodass es mancherorts statt eines sonnigen ein ziemlich trüber Tagesstart wird. Nur im äußersten Nordosten und Süden halten sich die Wolken noch länger, dort ist die Wahrscheinlichkeit für Nebel ziemlich gering. Aber nicht nur Nebel spielt eine Rolle, auch Bodenfröste sind wieder ein Thema. Vor allem dort, wo kein Nebel auftritt, es aber aufklart, sinken die Bodenwerte mittlerweile auch überörtlich unter den Gefrierpunkt.

Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen einer klassischen herbstlichen Hochdruckwetterlage mit viel Sonne, aber eben auch Nebel. Dabei wird es bei Temperaturen zwischen 12 Grad (im Dauernebel eventuell noch etwas darunter) und 18 Grad vielerorts nochmal recht mild. Am Montag wird das ganze Bild aber doch nochmal getrübt. Dann hat Hoch „Vangelis” sein Werk vollbracht und wandert gen Osteuropa ab. Nachfolgend übernimmt ein Tiefausläufer von der Nordsee und bringt im Nordwesten sowie im Süden Baden-Württembergs und Bayerns doch nochmal etwas Regen, im Süden eventuell sogar nochmal Gewitter. Das alles ist aber nur von kurzer Dauer, bereits am Dienstag übernimmt das nächste Hochdruckgebiet von Westen wieder die Regie und sorgt als würdiger Nachfolger von „Vangelis” erneut für einen Hauch von „Goldenem Oktober”. Vor allem auf den Bergen kann man dann nochmals sonnenwarmes Wetter genießen, in den mittleren und südlichen Tal- und Muldenlagen nimmt dagegen das Nebelrisiko erneut deutlich zu.

¹) aus dem griechischen „Βανγγέλης”, unter anderem ein szenebekannter Komponist
²) „Žydrūnė” ist ein litauischer weiblicher Vorname, abgeleitet von „žydras” = „blau”

M.Sc. Felix Dietzsch
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 08.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Ein-Hauch-vom-Goldenen-Oktober-2.png 918 1256 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-08 18:31:342022-10-08 18:40:25Ein Hauch vom Goldenen Oktober

Kaltlufteinbrüche im Frühjahr – Teil 5: Aktuelle Trends

7. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Zugegeben, die aktuellen Temperaturen in den Frühstunden bieten genügend Anlass, um eher Kaltlufteinbrüche im Herbst zu thematisieren. An dieser Stelle sei nochmal an die Themen des Tages vom 22. September und 27. September 2022 erinnert, die belegten, dass es in diesem Jahr tatsächlich ungewöhnlich früh die ersten Fröste in Teilen Deutschlands gab. Interessant wäre an dieser Stelle die Fragestellung, ob es diesbezüglich Analogien zu späten Frösten im Frühjahr gibt – also ob es da auffällige Häufungen gibt oder doch der Zufall überwiegt. Wer weiß, eventuell werden wir diesem Sachverhalt bei einer späteren Ausgabe dieser Rubrik mal näher auf den Grund gehen. Fürs Erste wollen wir jedoch unsere Serie bezüglich der Kaltlufteinbrüche im Frühjahr mit diesem fünften und gleichzeitig auch letzten Teil abschließen.

Streamingfans sind bei neuen Staffeln ihrer Lieblingsserien immer dankbar, wenn es am Anfang in einem emotional aufgeladenen Zusammenschnitt erstmal heißt: „Was bisher geschah…“. So soll nicht versäumt werden zu erwähnen, dass sich die Teile 1-3 mit dem statistisch gesehen spätesten Auftreten von Frost und Schnee (inklusive der maximalen Schneehöhe) an ausgewählten Stationen Deutschlands beschäftigten. Ein Ergebnis daraus (auch aus dem Leserfeedback) war unter anderem, dass die einschneidenden Erlebnisse die subjektive Wahrnehmung stark beeinflussen. Manche Rekorde liegen mitunter sogar in der jüngeren Vergangenheit und damit gar nicht weit zurück.

Schauen wir uns im Folgenden doch einmal die Entwicklung der letzten Jahre bezüglich dieser Kennzahlen an. Die Betrachtung erfolgt anhand der Stationen Hamburg-Fuhlsbüttel, die den Norden Deutschlands repräsentieren soll, Essen-Bredeney für den Westen, Potsdam für den Osten und der Station am Hohenpeißenberg für den Süden beziehungsweise das Bergland. Beim ersten Blick fällt zunächst erst einmal auf, dass der späteste Frost teils mehr als 2 Monate hinter dem letzten Schnee liegen kann. Im Einzelfall kann es aber auch bei Lufttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt so stark schneien, dass auf den (Wiesen-)Messfeldern etwas liegengeblieben ist. Beide Trends sind leicht rückläufig. Vor allem in Essen sind die Datensätze aufgrund der Kriegsjahre allerdings lückenhaft. Es wurden bewusst die gleichen Zeiträume miteinander verglichen, obwohl die Datenreihen teilweise deutlich länger sind und bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen.

Im Bergland offenbart sich anhand der Station am meteorologischen Observatorium Hohenpeißenberg, die mit rund 780 Metern über NN im Zentrum des Pfaffenwinkels am Fuße der Alpen liegt, ein zeitlich deutlich engerer Zusammenhang zwischen Schneedecke und Frost. Hier speist sich der Spätfrost viel öfter aus den winterlichen Schneeresten oder Neuschneeauflagen, die im Frühjahr erst allmählich abtauen und die Frostluft so gewissermaßen vor Ort regenerieren können. Zeitlich sind die Daten sowieso entsprechend später im Frühjahr anzusiedeln, je mehr Höhenmeter man aufwärts zurücklegt.

 

Im 4. Teil ging es um typische Wetterlagen, die besonders tiefe Temperaturen, teils verbunden mit Schneefällen, im Frühjahr begünstigen. Grundvoraussetzung dafür ist in den meisten Fällen die Zufuhr einer arktischen Luftmasse aus Norden, die schnell und auf direktem Wege zu uns gelangt und
in der Folge unter Hochdruckeinfluss gerät. Besonders die Großwetterlagen Nord (N) und Nordwest (NW) fallen darunter. Nach Hess-Brezowsky sind sie in ihren Ausführungen zyklonal (NWz, Nz) und antizyklonal (NWa, Na), also mehr tief- oder hochdrucklastig, unterschieden. Mehr Infos finden Sie unter anderem in unserem Thema des Tages vom 24.10.2020.

Doch kommen diese Wetterlagen in den Monaten April, Mai und Juni in den letzten Jahren nun gehäufter oder seltener vor? Aus der beigefügten Grafik und speziell dem grünen Balken ist zu entnehmen, dass die „kalten Großwetterlagen“ zusammengefasst etwas mehr als ein Drittel des Zeitraums April bis Juni ausmachen. Mit anderen Worten: In etwa 4-5 Wochen zwischen April und Juni sind im 10-Jahresmittel eher die kalten Lagen dominant, häufig länger unterbrochen und teilweise auch nur wenige Tage am Stück anhaltend. Dabei hat die Tendenz bis zum Jahrtausendwechsel etwas zugenommen, danach aber auch wieder abgenommen, so dass sich kein signifikanter Trend ergibt. Bei der Aufschlüsselung der einzelnen Typen zeigt sich, dass vor allem in den letzten Jahrzehnten der Anteil der Großwetterlage Nordwest antizyklonal zugenommen hat und Nord zyklonal dagegen kaum noch vorkommt.

FAZIT:
Trotz weitgehend gleichbleibender Häufigkeit der vermeintlich kalten Wetterlagen im Frühjahr, die potentiell für Spätfröste und teilweise auch Schnee gut sind, verschiebt sich das erwartete Datum an allen ausgewählten Stationen um etwa 10 Tage in den letzten knapp 100 Jahren in Richtung Jahresbeginn. Zweifelsohne spielt der Klimawandel dabei eine große Rolle, der die Eiskante im Frühjahr über der Framstraße, aber auch die Schnee- und Eisbedeckung über Skandinavien und dem Bottnischen Meerbusen weiter reduziert. So wird es immer schwerer eine entsprechende Luftmasse anzuzapfen und direkt ohne große Umwege und Umwandlungen nach Deutschland zu transportieren. Gleichwohl – und das hat uns die jüngste Vergangenheit eindrucksvoll gelehrt – kann und wird es immer noch einzelne Jahre geben, in denen rekordverdächtige Extremereignisse in winterlicher Hinsicht noch spät im Jahr zu beobachten sein werden. Aus subjektiver Sicht – und damit zurück zu unserer Ausgangsfrage in Teil 1 – muss man nüchtern feststellen, dass die Neigung zu Spätfrösten im langjährigen Mittel nicht zu- sondern weiter abgenommen hat. Betrachtet man allerdings nur die Jahre seit 2000, so ist die Tendenz Richtung Mai bei den Spätfrösten zumindest für Hamburg und Potsdam offensichtlich (Thema des Tages vom 03.04.2022). Unterm Strich sind späte Fröste für die menschliche Psyche und die Natur besonders dann belastend, wenn sie als „Rückschläge“ auf frühlingshafte oder sogar frühsommerliche Temperaturen mit über 20 Grad folgen, wie wir sie in den letzten Jahren schon im Februar oder Anfang März beobachtet haben.

Abschließend gilt ein großer Dank den Kollegen Dr. Paul James, Stefan Bach und Simon Trippler, ohne derer Programme und Verfahren diese Auswertungen so nicht möglich gewesen wären.

Ende der Serie

Dipl.-Met. Robert Hausen
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Kaltlufteinbrueche-im-Fruehjahr-Teil-5-Aktuelle-Trends.png 917 653 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-07 18:45:092022-10-07 18:52:55Kaltlufteinbrüche im Frühjahr – Teil 5: Aktuelle Trends

Was der Oktober alles zu bieten hat

6. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Nach einigen kühlen und wechselhaften Wochen konnte sich in den letzten Tagen ruhiges und wärmeres Altweibersommerwetter durchsetzen. Am heutigen Mittwoch ist mit Höchsttemperaturen zwischen 18 und 24 Grad, im Breisgau und Alpenvorland örtlich bis zu 25 Grad, teils nochmal T-Shirt-Wetter angesagt. Wer jetzt geneigt ist, den Oktobersommer ausrufen, dem sei gesagt, dass auch zu dieser fortgeschrittenen Jahreszeit temperaturtechnisch noch ganz andere Kaliber möglich sind. Beim Blick in die Vergangenheit relativiert sich so manch subjektiver Eindruck dann eben doch schnell wieder. Wir wollen im Folgenden mit einem Blick auf zwei besondere Wetterlagen in der Vergangenheit einmal aufzeigen, was der Oktober noch so in petto haben kann:

Sonne und Wärme – der Oktober 2018

Stabile Hochdrucklagen im Oktober sind nichts Ungewöhnliches – der Begriff „Goldener Oktober“ kommt schließlich nicht von ungefähr, denn zur Zeit der Laubverfärbung treten ebendiese ruhigen Wetterlagen häufiger auf und die tiefstehende Sonne sorgt für farbenfrohe Lichtspiele mit dem Herbstlaub. Meist ist dabei ein Jäckchen aber schon vonnöten, denn in den längeren Nächten kühlt die Luft bereits merklich ab und tagsüber hat die mittlerweile recht flach einstrahlende Sonne dann doch schon so ihre Mühe, die Temperaturen tagsüber wieder in die Höhe zu treiben.

Anders im Oktober 2018: Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet setzte sich Mitte des Monats über Osteuropa fest. Auf dessen Westseite stellte sich über Deutschland eine kräftige Südströmung ein, die subtropische Luftmassen zu uns führte. In der Zeit zwischen dem 11. und 16. Oktober stieg die Temperatur an einigen Stationen in NRW täglich (!) über die 25-Grad-Marke (womit offiziell das Kriterium eines Sommertags erfüllt ist). Ein meteorologisch denkwürdiger Tag war der 13.10. – denn verbreitet im Land mit Ausnahme des unmittelbaren Küstenumfelds und des Südostens konnte dieser Tag ein Sommertag genannt werden. Bei 25 bis 29 Grad herrschte so spät im Jahr sogar noch einmal Badeseewetter mit Sonnenschein von früh bis spät – passend, dass dieser Tag sogar noch auf einen Samstag fiel.

Dass der zweite Herbstmonat auch eine komplett andere Richtung einschlagen kann, zeigt der Oktober 2003. Zwar herrschte auch hier beständiges Hochdruckwetter vor – doch spielt eben nicht nur die schiere Existenz, sondern auch die Position des Hochdruckgebiets eine entscheidende Rolle für das Deutschlandwetter. In diesem Fall lag das Hoch von der Monatsmitte an meist über Skandinavien, später über Island und dem Nordatlantik. Deutschland lag an der Süd- bzw. Südostseite des Hochs in einer kühlen Ost- bis Nordostströmung, in der es in den Nächten verbreitet zu Frost kam und auch tagsüber trotz Sonnenschein die Temperaturen nur schwerlich zweistellige Werte erreichten.

Zum Monatsende kam es dann vor allem für den Nordwesten zu einem sehr ungewöhnlichen Ereignis: Nach einer der kältesten Oktobernächte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit Tiefsttemperaturen verbreitet unter minus 5 Grad zog in den frühen Morgenstunden des 24.10. ein schwaches Randtief von der Nordsee kommend landeinwärts. Die Folge waren Schneefälle bis in tiefste Lagen – teils wurden bis zu 6 cm Schnee gemessen (z.B. in Loxstedt bei Bremerhaven). An der Station Bremervörde stieg die Temperatur zudem den ganzen Tag nicht über -0,2 Grad. Die norddeutsche Tiefebene hatte damit lokal einen ungewöhnlich frühen Eistag (Tageshöchsttemperatur < 0°C) zu vermelden.

Von Schlittenfahrten bis zum Badeseebesuch liegt im Oktober wettertechnisch also eine ganze Bandbreite an Freizeitaktivitäten im Bereich des Möglichen – auch wenn es sich hier natürlich um zwei Extremereignisse handelt. In den nächsten Tagen sind solche Extrema allerdings weder in die eine noch in die andere Richtung zu erwarten: Ein Wechsel aus hohem Luftdruck und schwachen Tiefausläufern bestimmt in den kommenden Tagen unser Wettergeschehen in Deutschland bei leicht überdurchschnittlichen Temperaturen im Bereich zwischen 15 und 22 Grad.

Praktikant Malte Eggers in Zusammenarbeit mit Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 05.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Was-der-Oktober-alles-zu-bieten-hat.png 474 814 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-06 21:08:022022-10-06 21:12:45Was der Oktober alles zu bieten hat

Kaltfronten ohne „Schmackes“

6. Oktober 2022/0 Kommentare/in Klima, Thema des Tages, Wetter, Wind/von WINDINFO

Eine Kaltfront hat in der vergangenen Nacht zum Donnerstag weite Teile Deutschlands südostwärts überquert. Falls Sie davon nichts mitbekommen haben, mag das nicht nur an der Tageszeit gelegen haben, sondern auch daran, dass an der Kaltfront selbst kaum etwas passiert ist, also kaum „Wetter“ stattgefunden hat. In den kommenden Tagen wiederholt sich dieses „Schauspiel“, wenn sich weitere Kaltfronten nordeuropäischer Tiefs auf den Weg nach Mitteleuropa machen, dort aber kaum etwas gegen das eher ruhige Herbstwetter auszurichten vermögen.

Fronten sind als Ausläufer von Tiefdruckgebieten eigentlich ein Garant für unbeständiges, mitunter recht turbulentes Wettergeschehen. Sie sind gekennzeichnet durch eine schmale Grenzzone zwischen Luftmassen, die sich hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchte unterscheiden. An der in mittleren Breiten wirksamen Polarfront beispielsweise trifft die polare Kalt- auf die subtropische Warmluft. Da warme Luft leichter ist als kalte, ist der Luftdruck in der Warmluft geringer. Die horizontalen Temperaturunterschiede führen also zu horizontalen Luftdruckunterschieden, die durch Luftbewegungen quer zur Front ausgeglichen werden: Diese sogenannte „Querzirkulation“ ist gekennzeichnet durch ein Aufsteigen und Aufgleiten der Warmluft über die Kaltluft. Dabei kommt es zu Kondensation, also Tröpfchen- und Wolkenbildung. Wenn die Bewölkung mächtig genug ist, beginnt es zu regnen. In erster Näherung gilt, je größer die Temperaturunterschiede, desto stärker fällt die Querzirkulation aus und desto heftiger sind die Wettererscheinungen.

Die Querzirkulation kann allerdings zusätzlich von großräumigeren auf- und absteigenden Luftbewegungen überlagert werden, die im Fachjargon auch als Hebung und Absinken bezeichnet werden. Entscheidend dafür sind die Luftdruckverhältnisse in der Höhe. Vorderseitig tiefen Luftdrucks, auch Trog genannt, ist Hebung wirksam, die die Wetteraktivität an der Front verstärkt. Vorderseitig hohen Luftdruckes, auch Rücken genannt, wirkt Absinken dem Aufgleiten der Warmluft und somit den wolken- und niederschlagsbildenden Prozessen entgegen.

Großräumiges Absinken manifestiert sich in Hochdruckeinfluss im Bodenniveau. Die Bodenanalyse vom Donnerstagvormittag (11 Uhr MESZ) zeigt die eingangs erwähnte Kaltfront diagonal über dem Süden Deutschlands. Dort stieß sie allerdings in einen Azorenhochkiel vor, der das großräumige Absinken in den Bereich markiert. Deswegen fiel die Kaltfront durch ein Wolkenband und ein Temperaturrückgang auf, nicht aber durch nennenswerten Regen

Auch am Samstag und am Montag erwarten wir Kaltfrontpassagen. Zwar bleibt das großräumig überlagerte Absinken dann aus oder fällt schwächer aus, nennenswerte Hebung ist aber auch kaum im Spiel, sodass, von meist nur leichten Regenfällen abgesehen, zumindest an der Front wieder nicht viel passieren wird und im Großen und Ganzen das ruhige Herbstwetter die Oberhand behält.

Dipl.-Met. Adrian Leyser
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.10.2022
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2022/10/DWD-Kaltfronten-ohne-Schmackes.png 679 1130 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2022-10-06 21:01:102022-10-06 21:07:08Kaltfronten ohne „Schmackes“
Seite 131 von 228«‹129130131132133›»
Search Search

Neueste Beiträge

  • Eine Hitzewelle für die Geschichtsbücher – Eine erste vorläufige Bilanz
  • Hitze, Blitz und Donner!
  • Geschichte der Meteorologie – Teil 8: Meteorologie um 1700 und erste meteorologische Messnetze zur Wetterbeobachtung
  • Heiß, heißer, HARTMUT!
  • Nur noch 6 Monate

Kategorien

  • Allgemein (85)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.276)
    • Thema des Tages (2.260)
    • Wetterlexikon (1.302)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • Juni 2026 (29)
  • Mai 2026 (32)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Brand News Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitzewelle Hochdruck Hochdruckgebiet Hochnebel Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Polarluft Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wettervorhersage Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen