• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Schlagwortarchiv für: Gefrierender Regen

Es bleibt turbulent beim Wetter

17. Februar 2026/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Deutschland befindet sich weiter unter einer Luftmassengrenze, im Nordosten die inzwischen gewohnt dauerfrostig-kalte Luft, südwestlich einer Grenzlinie Bremen-Lausitz (in erster Näherung) herrschen positive Temperaturen. Die verbreitet auftretenden Schauer, welche seit gestern unser Wetter bestimmen, bringen demensprechend im Nordosten und generell oberhalb von etwa 300-700 m Schneefall, im Rest des Landes Regen, und wohl auch vereinzelt gefrierenden Regen. Mehr als vereinzelt dürfte dieses unliebsame Phänomen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auftreten, insbesondere in der zweiten Nachthälfte und im Süden Deutschlands.

Auch in besagter Nacht haben wir es mit einer Luftmassengrenze zu tun, während in der Nacht noch in größten Teilen Deutschlands Temperaturen unter 0 Grad vorherrschen (im Nordosten bis -10 Grad!), schiebt sich von Süden – in Verbindung mit einem Tiefdruckgebiet westlich von Deutschland – deutlich mildere Luft nach Norden.

Wetterlage über Europa am Donnerstag, den 19.02.2026 um 12 UTC. Eine Luftmassengrenze erstreckt sich über Deutschland. Diese trennt kalte Polarluft im Norden und Nordosten von milder Atlantikluft im Südwesten.

Diese feucht-warme Luft macht sich zunächst nicht direkt am Boden bemerkbar, sondern vor allem in einer Höhe um das Luftdruckniveau von etwa 900 hPa (ungefähr 900 m). Das Aufgleiten der Warmluft führt verbreitet zu Niederschlägen, die an der Vorderseite der Front – der Front der Front – als Schnee fallen, rückseitig mit der Milderung in Regen übergehen, und aber im Übergangsbereich teils verbreitet als gefrierender Regen fallen. Verantwortlich dafür ist hier die oft zitierte „warme Nase“, also positive Temperaturen, in der Vertikalen begrenzt, bei besagten 900 hPa (Abbildung 2). Darüber, bei recht hoch reichender Bewölkung bis zu sehr tiefen Temperaturen haben sich Schneeflocken gebildet, welche durch die Schicht mit positiven Temperaturen fallen und dort schmelzen, im weiteren Verlauf dann aber wieder in die kalte bodennahe Luftschicht fallen, und dort am Boden gefrieren. Wo genau, in welcher Ausprägung, wie verbreitet, und wie lange eine solche warme Nase in der Nacht auf Donnerstag auftritt, gilt es hier beim DWD am morgigen Mittwoch genauer herauszuarbeiten. Es wird nach jetziger Prognose vor allem den Süden betreffen, insbesondere Bayern – das Modellvorhersage-Temperaturprofil in Bild 2 ist demensprechend aus einer Region an der unteren Donau.

Die simulierten Radiosondenaufstiege für die untere Donau (gefrierender Regen) mit einer ausgeprägten warmen Nase und für das Rothaargebirge (Schnee)

Bis in die Morgenstunden kommen die Niederschläge bis zu einer Linie etwa vom Ruhrgebiet bis zum westlichen Erzgebirge nach Norden voran, in Bayern und Baden-Württemberg lässt der Regen bereits nach, nördlich davon in besagtem verbleibenden Niederschlagsstreifen gibt es dafür teils kräftigen Schneefall, der, da die Front nicht weiter nach Norden vorankommt – ihrem steuernden Druckgebilde geht die Luft aus (beziehungsweise ein) – nicht nur stärker sondern auch etwas länger in denselben Regionen fällt. Dementsprechend ist Donnerstag früh, ob zu Fuß, mit dem Rad, mit der Bahn oder mit dem Auto unterwegs, mit Glättegefahr und Einschränkungen im (Berufs-)Verkehr zu rechnen. In Abbildung 3 sind Gesamtschneehöhen aus drei vergangenen Modellläufen des ICON6 Modells aus der deutschen Modellkette gezeigt, für Donnerstag früh. Die Mittelgebirge sind schön herausgearbeitet in den Schneehöhen, aber auch verbreitet in den Niederungen können mehrere Zentimeter Schnee fallen, nach jetziger Modellprognose auch weit bis ins Ruhrgebiet hinein – eine Lösung die sich so weit nördlich gestern noch nicht abgezeichnet hatte.

Prognostizierten Schneehöhen für Donnerstagmorgen, basierend auf den letzten Modellläufen. Im Bereich der westlichen Mittelgebirge von der Eifel über dem Hunsrück bis zum Taunus werden die höchsten Neuschneemengen simuliert.

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
und Diplom Meteorologe Thorsten Kaluza
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 17.02.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/02/Es-bleibt-turbulent-beim-Wetter-1.png 764 1508 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-02-17 20:06:422026-02-25 21:28:16Es bleibt turbulent beim Wetter

Unwetter durch Luftmassengrenzen

16. Januar 2024/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Bereits im gestrigen Thema des Tages wurde davon berichtet. Morgen formiert sich über der Mitte Deutschlands eine markante Luftmassengrenze, an deren Nordseite es vor allem im Bereich der westlichen Mittelgebirge zu unwetterartigen Schneefällen kommt. Im Übergangsbereich fällt in einer Zone vom südlichen Rheinland-Pfalz bis nach Nordbayern teils kräftiger gefrierender Regen mit erheblicher Glättegefahr. Nähere Informationen finden Sie dazu jederzeit auf unserer  oder in der Warn-Wetter-App.

Grund für die Entstehung einer solchen Luftmassengrenze ist häufig ein sogenanntes Vierer-Druckfeld. Dabei stehen sich in Form eines Quadrats jeweils zwei Hoch- und Tiefdruckgebiete so gegenüber, dass Luftmassen unterschiedlicher Temperatur und Feuchte aufeinander zuströmen. Eine ähnliche Druckkonstellation ergibt sich momentan auch über Europa. Tief GERTRUD befindet sich aktuell vor den Toren Frankreichs. Gleichzeitig herrscht über Südosteuropa und bei Island hoher Luftdruck, welcher über Skandinavien von tiefem Luftdruck flankiert wird. Dabei strömen von Norden kalte Luftmassen polaren Ursprungs nach Süden und gleichzeitig auf der Vorderseite von GERTRUD feuchtwarme Luftmassen nach Norden. In dem Bereich, in dem sich diese treffen sorgen starke Hebungsimpulse häufig für kräftige Niederschläge. Die Warmfront von Tief GERTRUD richtet sich zum Mittwoch zonal durch die zur Strömung parallele Komponente als Grenze aus an der die verschiedenen Luftmassen aufeinandertreffen (siehe Abbildung 1 und 2). Diese Grenzen sind nicht immer an ein Tiefdruckgebiet gebunden, sondern es können sich in diesem Bereich auch eigenständige kleine  ausbilden.

Aufgrund ihrer zur Strömung parallelen Ausrichtung und der starken Hebungsvorgänge kann es im Übergangsbereich, welcher in etwa 20 bis 200 Kilometer breit ist, zu kräftigen und langanhaltenden Niederschlägen kommen. Je nach Jahreszeit sind dabei verschiedene Wettergefahren möglich. Im Winter ist – wie auch am morgigen Mittwoch- auf der kalten Seite intensiver Schneefall und auf der warmen Seite gefrierender Regen oder Eisregen mit erheblicher Glättegefahr möglich. Im Sommer geht dagegen die Gefahr hauptsächlich von heftigem Starkregen oder langanhaltendem, intensiven Dauerregen aus. Zudem sind in dieser Jahreszeit häufig auch Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel mit dabei, die durchaus Sturzfluten auslösen können.

Die bekannteste Unwetterlage der letzten Jahrzehnte in Verbindung mit solchen Grenzwetterlagen ist sicherlich immer noch die Schneesturmkatastrophe aus dem Winter 1978/79. Damals gab es in Verbindung mit einer Luftmassengrenze über Tage anhaltende kräftige Schneefälle und starke Schneeverwehungen, welche vor allem in der Nordosthälfte Deutschlands für Chaos sorgten. Ein weiteres markantes Ereignis war die extreme Eisregenlage aus dem Jahre 1987. Stundenlanger Dauerregen bei negativen Temperaturen überzog ganze Landstriche mit einer dicken Eisschicht. Zehntausende Bäume brachten unter der Eislast zusammen.

Auch Morgen steht uns zumindest gebietsweise eine ähnliche Lage bevor. Deshalb ist gerade im Straßenverkehr große Vorsicht angesagt. Zudem kann es örtlich zu Schäden an der Infrastruktur durch Vereisung kommen!

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.01.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/01/DWD-Unwetter-durch-Luftmassengrenzen.png 726 1029 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-01-16 18:44:362024-02-21 14:07:38Unwetter durch Luftmassengrenzen
Search Search

Neueste Beiträge

  • Erste große Gewitterlage 2026?
  • In 16000 m Höhe
  • Was ist ein „Heat Dome“?
  • Geschichte der Meteorologie – Teil 7: Meteorologie im beginnenden Zeitalter der Aufklärung und Weiterentwicklung der quantitativen Meteorologie
  • Die Sonne nähert sich dem Höchststand, gewinnt täglich an Kraft und bringt somit auch entsprechende Gefahren mit!

Kategorien

  • Allgemein (84)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.245)
    • Thema des Tages (2.229)
    • Wetterlexikon (1.271)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • Mai 2026 (29)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Brand News Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitzewelle Hochdruckeinfluss Hochdruckgebiet Hochnebel Hochwasser Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Polarluft Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen