• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Walchensee – Kirchlwand-Galerie Spotsperrung

23. Juli 2026/in Allgemein/von WINDINFO

Aktueller Stand zum Kirchlwandparkplatz am Walchensee

Der sogenannte Kirchlwandparkplatz an der Galerie steht nach aktuellem Stand nicht mehr als öffentlich gewidmete Verkehrsfläche zur Verfügung. Das geht aus einer Auskunft des Landratsamts Bad Tölz-Wolfratshausen hervor. Chris und Kristian haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Sachverhalt beschäftigt, mehrere Schreiben mit dem Landratsamt geführt und die rechtliche Situation prüfen lassen.

Neuvermessung und fehlende Widmung

Nach Angaben des Landratsamts wurde das bisherige Flurstück neu vermessen und in das neue Flurstück 3296/20 überführt. Die Fläche ist als Unland eingestuft und besitzt keine öffentliche Widmung als Verkehrsfläche. Aus Sicht der Behörde steht sie damit rechtlich nicht mehr dem öffentlichen Verkehr zur Verfügung. Zugleich liegt das Grundstück im Landschaftsschutzgebiet.

Bei der Fläche handelt es sich um einen früheren Verlauf der Bundesstraße 11, der über viele Jahre als Parkplatz genutzt wurde. Eine ausdrückliche Widmung als öffentliche Verkehrsfläche besteht nach Mitteilung des Landratsamts jedoch nicht.

Juristische Erfolgsaussichten derzeit gering

Eine juristische Prüfung ergab, dass die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Vorgehens derzeit gering erscheinen. Nach der vorliegenden Einschätzung fehlt es bereits an einem unmittelbar anfechtbaren Verwaltungsakt. Regelmäßige Nutzer des Walchensees dürften zudem voraussichtlich nicht unmittelbar in eigenen Rechten betroffen sein, sodass eine Klagebefugnis fraglich wäre.

Entscheidungen über Flächen innerhalb eines Landschaftsschutzgebiets fallen außerdem in den Bereich des öffentlichen Rechts, in dem die zuständige Behörde über einen erheblichen Beurteilungs- und Ermessensspielraum verfügt.

Pragmatische Lösung statt Gerichtsverfahren

Da eine rechtliche Lösung derzeit wenig wahrscheinlich erscheint, setzen Chris und Kristian auf eine sachliche und konstruktive Ansprache des Landratsamts. Ziel ist es, die Bedeutung der Fläche für Besucher, Verkehrssicherheit, Naherholung und Tourismus deutlich zu machen und eine pragmatische Lösung anzuregen.

Der Kirchlwandparkplatz wurde über viele Jahre von Wanderern, Familien, Wassersportlern und anderen Besuchern des Walchensees genutzt. Aus Sicht der Initiatoren bündelt die Fläche den ruhenden Verkehr und kann dazu beitragen, Ausweichbewegungen auf Straßenränder oder andere ungeeignete Bereiche zu vermeiden. Ein Erhalt der bisherigen Nutzung würde daher keinen neuen Parkplatz schaffen, sondern eine langjährig etablierte Parkmöglichkeit sichern.

Mögliche Lösungen für den Kirchlwandparkplatz

Als möglicher Lösungsweg wird eine offizielle Ausweisung der bestehenden Fläche unter klaren Auflagen vorgeschlagen.

Denkbar wären:

  • eine Begrenzung der Stellplatzanzahl,
  • geregelte Nutzungszeiten,
  • eine angepasste Oberflächengestaltung,
  • eine Bewirtschaftung durch Parkgebühren,
  • die Verwendung von Einnahmen für Pflege, Unterhalt oder Naturschutzmaßnahmen.

Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden angeregt. Dazu gehört die Prüfung, ob im Bereich der nördlichen Tunneleinfahrt bauliche oder verkehrsrechtliche Lösungen möglich sind, um problematische Abbiegevorgänge zu vermeiden und ausfahrende Fahrzeuge besser kenntlich zu machen.

Macht bitte individuelle Schreiben an das Landratsamt

Chris und Kristian rufen regelmäßige Besucher des Walchensees dazu auf, sich freundlich, sachlich und mit individuellen Schreiben an das Landratsamt zu wenden. Persönliche Begründungen, etwa aus Sicht von Wanderern, Wassersportlern, Familien oder regelmäßigen Erholungssuchenden, können verdeutlichen, welche praktische Bedeutung der Parkplatz für die Region besitzt.

Nachfolgend findet ihr einen Formulierungsvorschlag.Der folgende Text kann als Vorlage verwendet werden. Bitte nicht unverändert übernehmen, sondern um die eigenen Beweggründe ergänzen, zum Beispiel als Windsurfer, Wingfoiler, Wanderer, Familie oder regelmäßiger Besucher des Walchensees. Identische Serienbriefe sollten vermieden werden. Individuelle Schreiben werden eher als eigenständige Bürgerstimmen wahrgenommen als viele identische E Mails.

Musterbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Erläuterung zur Neuvermessung des Flurstücks und zur fehlenden Widmung der bisher als Kirchlwandparkplatz beziehungsweise Parkfläche am Spot Galerie genutzten Fläche.

Unabhängig von der rechtlichen Bewertung möchte ich Sie bitten zu prüfen, ob für die seit vielen Jahren genutzte Fläche eine rechtlich tragfähige, naturverträgliche und verkehrssichere Lösung gefunden werden kann.

Die Parkfläche wird von Wassersportlern, Wanderern, Familien und anderen Besuchern des Walchensees genutzt. Sie trägt dazu bei, den ruhenden Verkehr an dieser Stelle zu bündeln. Ein Wegfall der Parkmöglichkeit könnte dazu führen, dass Fahrzeuge auf Straßenränder oder andere ungeeignete Bereiche ausweichen und sich die Verkehrssituation entlang der B11 verschärft.

Da es sich nicht um die Schaffung eines neuen Parkplatzes, sondern um den möglichen Erhalt einer langjährig bestehenden Nutzung handelt, möchte ich anregen, eine offizielle Ausweisung unter klaren Auflagen zu prüfen. Denkbar wären eine Begrenzung der Stellplätze, geregelte Nutzungszeiten, eine angepasste Oberflächengestaltung oder eine Bewirtschaftung durch Parkgebühren.

Einnahmen aus Parkgebühren könnten für Pflege, Unterhalt oder Naturschutzmaßnahmen eingesetzt werden. Gleichzeitig ließe sich der Besucherverkehr besser lenken.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit könnte außerdem geprüft werden, ob im Bereich der nördlichen Tunneleinfahrt geeignete bauliche oder verkehrsrechtliche Maßnahmen möglich sind, um problematische Abbiegevorgänge zu vermeiden und ausfahrende Fahrzeuge besser kenntlich zu machen.

Der Walchensee ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete Oberbayerns. Eine ausgewogene Lösung, die den Natur und Landschaftsschutz ebenso berücksichtigt wie Besucherlenkung und Verkehrssicherheit, wäre aus meiner Sicht im Interesse aller Beteiligten.

Ich würde mich freuen, wenn Sie prüfen könnten, ob die bisherige Parkfläche am Spot Galerie unter geeigneten Auflagen erhalten oder neu ausgewiesen werden kann.

Vielen Dank für Ihre Zeit und die Prüfung meiner Anregung.

Mit freundlichen Grüßen
Name

Kontakt zum Landratsamt

Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen
Sachgebiet 33 – Verkehrswesen
Prof.-Max-Lange-Platz 1
83646 Bad Tölz
E-Mail: info@lra-toelz.de

Autoren: Chris Körber und Kristian Weiss (SunsetSlalom)

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Walchensee-Kirchlwand-Galerie-Parkplatz.jpg1_.webp 539 800 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-23 19:25:042026-07-23 19:26:04Walchensee – Kirchlwand-Galerie Spotsperrung

Kühle Meeresbrise oder die „Land-Seewind-Zirkulation“

23. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Die räumliche Verteilung steuernder Hoch- und Tiefdruckgebiete, die man gewöhnlich auf Wetterkarten findet, sind für die großräumigen Strömungsverhältnisse verantwortlich – sie entscheiden also, aus welcher Richtung und mit welcher Stärke der Wind weht. Aber auch lokale Gegebenheiten wie Berge und Täler oder Küstenlinien können bei bestimmten Wetterlagen ihre „eigenen“ kleinräumigen Windsysteme entstehen lassen, die einen großen Einfluss auf das dortige Klima haben. Ein bekanntes Beispiel ist die „Land-Seewind-Zirkulation“, die wir heute erläutern.

Jeder Nord- und Ostseeurlauber kennt es: Während an heißen Sommertagen die zuhause Gebliebenen schwitzen, ist zur gleichen Zeit im schattigen Strandkorb von Hitze keine Spur und weniger Hartgesottene greifen im kühlen Wind sogar zum Pulli. Auch in den kommenden Tagen ist dies wieder eindrucksvoll in den Vorhersagen zu sehen. Der Grund für diesen kühlen, vom Meer kommende Wind an der Küste und auf den Inseln liegt im Seewind, einem Teil der Land-Seewind-Zirkulation.

Schematische Darstellung der Land-Seewind-Zirkulation im Verlauf eines Tages. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Druckunterschiede werden durch Wind auszugleichen. Nehmen wir als Ausgangsbedingung an, dass am Morgen keine horizontalen Druckunterschiede vorliegen und daher auch kein Wind weht. In Bild 1 (oben links) ist dies durch horizontale Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks) verdeutlicht. Nach Sonnenaufgang wird am Vormittag die Landoberfläche und die darüber liegende Luft erwärmt, während sich die Wassertemperatur (und die Luft darüber) wegen der größeren Wärmekapazität des Meerwassers kaum ändert. Da wärmere Luft eine geringere Dichte und damit ein größeres Volumen als kältere Luft besitzt, dehnt sich die Luft über Land vertikal aus. Weil sich zwischen zwei Druckflächen weiterhin die gleiche Luftmasse befindet, werden dadurch die Isobaren gehoben (Bild 2). Folglich entsteht in der Höhe ein horizontaler Druckunterschied. Auf gleichem Höhenniveau (gestrichelte Linien) ist der Luftdruck über dem Land höher als über dem Meer, es entsteht also in der Höhe über dem Land ein kleinräumiges Hoch (H) und über der See ein Tief (T).

Da die Atmosphäre stets bestrebt ist, derartige Druckunterschiede abzubauen, entsteht in der Höhe eine Ausgleichsströmung vom Land Richtung Meer (grüner Pfeil in Bild 2), also vom hohen zum tieferen Luftdruck. Der gleiche Vorgang passiert im Kleinen bei einem aufgepumpten Fahrradschlauch, bei dem man das Ventil öffnet. Die Luft entweicht vom Reifen (hoher Luftdruck) nach draußen. Die Ausgleichsströmung transportiert LuftMASSE Richtung Meer. Dadurch sammelt sich über der See die Masse an, die über Land in der Höhe abfließt. Ein Massegewinn in der Luftsäule über dem Meer bedeutet nichts Anderes als dass der Druck, der am Boden auf einem lastet, ansteigt. Im Gegenzug sinkt an Land der Druck am Boden. Im Gegensatz zur Höhe entsteht so direkt über dem Meer ein lokales Hoch und über Land ein Tief (Bild 3).

Am Boden passiert nun das gleiche wie zuvor in der Höhe. Es kommt eine Ausgleichströmung vom Hoch zum Tief in Gang, also von der See Richtung Land. Diesen Wind bezeichnet man seiner Herkunft nach als „Seewind“, der die kühle Meeresluft Richtung Küste transportiert. Abschließend entsteht eine geschlossene Zirkulation, indem über Land aufgrund der in der Höhe abfließenden Luftmasse Luft von unten nachströmt und über der See Luft nach unten absinkt. In der Fachsprache wird diese als „thermisch direkte Zirkulation“ bezeichnet.

In der Nacht drehen sich die Strömungsverhältnisse um. Nach Sonnenuntergang kühlt der Erdboden und die darüber liegende Luft stärker ab als über dem Meer. Die kühlere Luft schrumpft und es entsteht in der Höhe über Land ein Tief, sodass als Ausgleichströmung dort die Luft von der See Richtung Land weht. Durch diese im Vergleich zu tagsüber gegensätzlichen Masseumverteilungen bildet sich über dem Boden der sogenannte „Landwind“ aus, der Richtung Meer weht (Bild 4).

Die Land-Seewind-Zirkulation besitzt in unseren Breiten eine horizontale Ausdehnung von 10 bis 20 Kilometern, sodass schon einige Kilometer von den Küsten entfernt kaum noch eine Abkühlung zu spüren ist. Der Seewind weht meist mit 3 bis 4 Beaufort (schwacher bis mäßiger Wind) und tritt an sämtlichen Küstenverläufen auf. Auch an größeren Seen wie dem Bodensee kann man die Land-Seewind-Zirkulation beobachten. Windmessungen belegen, dass der Wind in Friedrichshafen, auf der Nordseite des Bodensees gelegen, im Sommer morgens am häufigsten aus Nord bis Nordost (also in Richtung Bodensee) und nachmittags aus Süd bis Südwest (vom See kommend) weht.

Mittlere Häufigkeit der Windrichtung in Friedrichshafen im Juli. Die Abbildung zeigt das Auftreten der Windrichtungen (S, SO, O, NO, N, NW, W, SW) morgen um 6 Uhr und mittags um 12 Uhr. Die Länge der Linien ist ein Maß für die Häufigkeit der Windrichtung zu diesem Zeitpunkt. Quelle: Häckel, H. (1999) – Meteorologie, Verlag Eugen Ulmer Stuttgart (nachbearbeitet)

In der Realität ist die Land-Seewind-Zirkulation natürlich der großräumigen Windströmung überlagert und tritt auf, solange der großräumige Wind schwach und der Himmel nicht durch Wolkenfelder bedeckt ist. Der Seewind führt in dieser Situation dazu, dass sich der Wind bis zum Nachmittag verstärkt und Richtung Land dreht.

Die Land-Seewind-Zirkulation ist der Grund, warum es an heißen Sommertagen an Nord- und Ostsee am Nachmittag und frühen Abend teils über 10, manchmal sogar bis zu 15 Grad kühler ist als im großen Rest Deutschlands. In Folge des Seewinds bleiben die Temperaturen beispielsweise auf Sylt an den meisten Tagen unter 25 Grad, Temperaturen über 30 Grad bleiben die absolute Ausnahme.

Dr. rer. nat. Markus Übel (Meteorologe)
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 23.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Kuehle-Meeresbrise-oder-die-„Land-Seewind-Zirkulation.png 934 1029 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-23 16:34:582026-07-28 17:20:40Kühle Meeresbrise oder die „Land-Seewind-Zirkulation“

Nordströmung hält die Hitze auf Abstand

22. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Deutschland liegt derzeit zwischen zwei wetterbestimmenden Systemen: dem weit nach Norden ausgedehnten Azorenhoch und mehreren Tiefdruckgebieten über Skandinavien und Osteuropa. Aus dieser Konstellation resultiert eine nördliche Strömung, mit der vergleichsweise kühle Meeresluft nach Deutschland gelangt. Während weite Teile Süd- und Südwesteuropas unter anhaltender Hitze leiden, bleibt Deutschland dadurch verschont.

Bodenanalyse mit Fronten und Luftdruck, Mittwoch den 22.07.2026 12 UTC. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Am heutigen Mittwoch sorgt Tief DEBORAH vor allem im Norden für viele Wolken, Schauer und einzelne kurze Gewitter. Zudem weht dort ein lebhafter Wind, an den Küsten sind auch stürmische Böen möglich. Ganz anders präsentiert sich das Wetter im Süden. Dort scheint häufig die Sonne und die Temperaturen steigen auf bis zu 28 Grad. Im übrigen Land werden 19 bis 23 Grad erreicht. In der Nacht zum Donnerstag zieht das Tief weiter nach Osten ab, während sich der Einfluss des Hochdrucks langsam bemerkbar macht. Dadurch klingen die Schauer von Westen her nach und nach ab. Lediglich im Osten treten noch einzelne Schauer auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 8 Grad.

Wetter- und Temperaturkarte, am Mittwoch 22.07.2026. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Auch am Donnerstag bleibt das Wetter zweigeteilt. Im Osten bestimmen weiterhin Tiefdruckeinfluss mit vielen Wolken, Schauern und kurzen Gewittern das Wettergeschehen. Im äußersten Südwesten sorgt dagegen ein Ableger des Azorenhochs für überwiegend sonniges Wetter. Die Temperaturen steigen auf 19 Grad im Nordosten und bis zu 27 Grad im Südwesten. Der Wind weht mäßig, im Norden zeitweise frisch aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag verabschieden sich schließlich auch im Osten die letzten Schauer. Danach zeigt sich der Himmel meist gering bewölkt oder klar. Örtlich können sich flache Nebelfelder bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 6 Grad.

Wetter- und Temperaturkarte, am Donnerstag 23.07.2026. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Am Freitag setzt sich der Hochdruckeinfluss weiter durch. Im Norden halten sich zwar häufig noch dichte Wolken, in der Mitte und im Süden scheint dagegen überwiegend die Sonne. Dort wird regional wieder die 30-Grad-Marke überschritten, während es im Norden nur mäßig warm bleibt. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Am Samstag erreicht von Norden eine Kaltfront Deutschland und bringt dort ab den Abendstunden schauerartigen Regen. Gleichzeitig nimmt im Süden ab dem Nachmittag das Gewitterrisiko deutlich zu. Nur in der Landesmitte bleibt es bis zum Abend überwiegend trocken. Mit Höchstwerten zwischen 25 und 30 Grad, im Südwesten örtlich bis 33 Grad, wird der Samstag der wärmste Tag der Woche. Kühler bleibt es lediglich an den Küsten. Am Sonntag dominieren schließlich vielerorts Wolken mit Schauern und Gewittern. Im Süden kann es zeitweise auch länger anhaltend regnen. Überwiegend trocken bleibt es voraussichtlich nur im Nordwesten.

Aussichten vom Freitag, den 24.07.2026 bis Sonntag, den 26.07.2026. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Was vielerorts weiterhin fehlt, ist flächiger Regen. Trotz einzelner Schauer und Gewitter bleibt die Niederschlagsbilanz in vielen Regionen deutlich zu gering. Solange die großräumige nördliche Strömung bestehen bleibt, ist bis zum Monatsende keine Hitzewelle zu erwarten.

Ein Blick auf die großräumige Wetterentwicklung zeigt jedoch, dass sich die Lage zum Monatswechsel ändern könnte. Im Mittelmeerraum hält sich die außergewöhnliche bis extreme Hitze weiterhin. Sollte die Strömung auf südliche Richtungen drehen, könnte diese sehr warme Luft Deutschland innerhalb kurzer Zeit wieder erreichen. Die Hitze wäre dann rasch zurück.

Dipl.-Met. Marco Manitta
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 22.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Nordstroemung-haelt-die-Hitze-auf-Abstand-1.png 914 1282 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-22 16:01:052026-07-24 16:09:53Nordströmung hält die Hitze auf Abstand

Zwischen Physik und Künstlicher Intelligenz – Wie KI die Wettervorhersage verändert

21. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

KI-basierte Vorhersagemodelle sorgten damals für Schlagzeilen wie „GraphCast: Google-KI sagt Wetter besser vorher als aktuelle Modelle“. Im Gegensatz zu klassischen physikalischen Wettermodellen, die den zukünftigen Zustand der Atmosphäre aus Beobachtungen, Datenassimilation und der numerischen Lösung physikalischer Gleichungen berechnen, lernen KI-Modelle atmosphärische Entwicklungen aus großen Mengen historischer Wetterdaten. Mithilfe neuronaler Netzwerke erkennen sie typische Muster und Zusammenhänge, die anschließend für neue Vorhersagen genutzt werden können.

Modelle wie GraphCast oder Pangu-Weather haben erstmals gezeigt, dass neuronale Netze in vielen Bereichen mit klassischen numerischen Wettermodellen konkurrieren können. Damals lautete die zentrale Frage: „Wird Künstliche Intelligenz die Wettervorhersage revolutionieren?” Heute lässt sich diese Frage differenzierter beantworten. KI verändert die Wettervorhersage zwar grundlegend, jedoch nicht durch den Ersatz klassischer Modelle, sondern durch ihre Integration in die gesamte Vorhersagekette. (siehe Thema des Tages vom 19.11.2023)

Inzwischen wurden zahlreiche weitere globale KI-Modelle entwickelt, darunter das AIFS des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), das operationell eingesetzt wird. Ein großer Vorteil von KI-Modellen gegenüber klassischen numerischen Modellen ist ihre hohe Geschwindigkeit. So benötigt die Berechnung einer Vorhersage nur einen Bruchteil der Rechenleistung und kann teilweise sogar auf handelsüblicher Hardware erfolgen.

Eine Herausforderung für die erste Generation von KI-Wettermodellen war die Erstellung leistungsfähiger (siehe Thema des Tages vom 09.06.2020), um die Vorhersageunsicherheit abschätzen zu können. Während klassische Wettermodelle bereits seit Jahrzehnten Ensemblevorhersagen mit vielen leicht unterschiedlichen Modellläufen erzeugen, standen solche Verfahren bei KI-Modellen zunächst weniger im Fokus. Auch hier hat sich mittlerweile viel getan. So können bei KI-basierten Wettermodellen beispielsweise Ensembles erzeugt werden, indem mehrere leicht unterschiedliche Anfangszustände der Atmosphäre in das Modell eingespeist werden. Zusätzlich können stochastische Verfahren oder unterschiedliche Modellvarianten genutzt werden, um die Unsicherheit der Prognose abzubilden. Aus der Streuung der vielen Vorhersagen lässt sich anschließend die Wahrscheinlichkeit verschiedener Wetterentwicklungen ableiten. Die Grundidee entspricht damit der von klassischen Ensembles, allerdings können die einzelnen Vorhersagen deutlich schneller berechnet werden.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) arbeitet mit AICON an einem eigenen KI-basierten Wettermodell, um die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz für die operationelle Wettervorhersage zu nutzen. Dabei stehen insbesondere die Anforderungen europäischer Wetterlagen im Mittelpunkt. AICON soll das bestehende ICON-System nicht ersetzen, sondern es ergänzen. Bereits heute wird es als zusätzliches Werkzeug zur Bewertung der Wetterentwicklung eingesetzt.

Mit einer Auflösung von derzeit etwa 13 km ist ICON jedoch noch zu grob, um kleinräumige Prozesse wie einzelne Gewitter, lokale Starkregenereignisse oder regionale Windsysteme detailliert abzubilden. In der Kurzfristvorhersage bis etwa zwei Tage kommen deshalb hochaufgelöste Regionalmodelle wie ICON-D2 mit einer Gitterweite von rund zwei Kilometern zum Einsatz. Diese können beispielsweise Gewitterzellen explizit berechnen und werden in einem schnellen Aktualisierungszyklus stündlich neu gerechnet.

Eine wichtige zukünftige Herausforderung ist daher die Entwicklung hochaufgelöster KI-basierter Wettermodelle für die konvektive Skala. Von solchen Systemen erwartet man schnellere Vorhersagen mit höherer Detailgenauigkeit und verbesserten Wahrscheinlichkeitsinformationen. Dies ist insbesondere für die Vorhersage von Gewittern, Starkregen und lokalen Windsystemen von Bedeutung.

Doch nicht nur die Wettervorhersage selbst profitiert von KI. Jede Prognose beginnt mit einer Analyse des aktuellen Zustands der Atmosphäre. Diese ist äußerst rechen- und zeitaufwendig, da Milliarden von Beobachtungen verarbeitet werden müssen. KI-Ansätze bieten hier neue Möglichkeiten: Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung heterogener Daten, beschleunigen Verarbeitungsprozesse und helfen dabei, Beobachtungsfehler besser zu erkennen.

Schema KI

Einen wichtigen Meilenstein erreichte der DWD mit AI-VAR, einem der weltweit ersten vollständig KI-basierten Verfahren zur Datenassimilation. Dabei werden Beobachtungsdaten mithilfe eines neuronalen Netzes direkt in einen Analysezustand der Atmosphäre überführt. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für sogenannte hybride Modelle, bei denen KI-gestützte Analyseverfahren mit physikalischen Wettermodellen kombiniert werden.

Auch im Bereich des Nowcastings, also der kurzfristigen Vorhersage für die kommenden Minuten bis Stunden, findet KI zunehmend Anwendung. Beispiele hierfür sind die Ableitung flächiger Niederschlagsinformationen aus Satelliten- und Radardaten oder die automatische Erkennung der Niederschlagsart – beispielsweise Regen, Schnee oder Hagel – aus Radarbeobachtungen. Durch die Kombination verschiedener Datenquellen kann KI dabei helfen, kurzfristige Wetterentwicklungen noch präziser zu erfassen.

Trotz aller Fortschritte bleibt die Wettervorhersage aufgrund der chaotischen Natur der Atmosphäre begrenzt. KI-Modelle müssen physikalisch konsistent bleiben und können die grundlegende Unsicherheit der atmosphärischen Entwicklung nicht aufheben. KI-Ensemblevorhersagen wirken derzeit noch zu glatt und decken nicht alle Vorhersagemöglichkeiten ab. Zudem lernt KI aus Daten vergangener Wetterlagen. Die Prognose seltener Extremereignisse bereitet nach wie vor Schwierigkeiten. Die Interpretation und Bewertung der Ergebnisse durch Meteorologinnen und Meteorologen ist daher weiterhin ein entscheidender Bestandteil der Vorhersage.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass künstliche Intelligenz die klassische Wettervorhersage nicht ersetzt, sondern ihre Möglichkeiten erweitert. Die Wettermodelle der Zukunft werden die Stärken beider Ansätze vereinen: die physikalische Beschreibung der Atmosphäre und die Fähigkeit der KI, komplexe Muster in großen Datenmengen zu erkennen.

KI wird für Meteorologinnen und Meteorologen damit zu einem immer leistungsfähigeren Werkzeug, das neue Möglichkeiten bei Analyse, Prognose und Warnung eröffnet.

Diplom-Meteorologe Christian Herold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 21.07.2026
(c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Zwischen-Physik-und-Kuenstlicher-Intelligenz-–-Wie-KI-die-Wettervorhersage-veraendert.png 1024 1536 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-21 16:37:482026-07-24 16:09:39Zwischen Physik und Künstlicher Intelligenz – Wie KI die Wettervorhersage verändert

Spanien – Olé

20. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Spanien ist Fußballweltmeister! Gratulation dazu auch von dieser Stelle. Es ist anzunehmen, dass in den kommenden Tagen zwischen den Pyrenäen und Galicien im Norden sowie Andalusien im Süden noch die eine oder andere Party gefeiert wird, z. B. beim Empfang am Flughafen, wenn die so erfolgreichen spanischen Kicker aus den USA zurückkommen.

Wenn gefeiert wird, dann schwingt immer die Hoffnung mit, das Wetter möge doch bitte mitspielen. Meist ist damit gemeint, dass es trocken bleiben soll. Und für Spanien und die SpanierInnen sieht es diesbezüglich ziemlich gut aus.

Die Abbildung 1 zeigt auf der linken Seite das Geopotential (Linien) und damit salopp gesagt die Druckverteilung in 500 hPa (entspricht etwa 5,5 km Höhe). Darüber hinaus wird die tiefe Bewölkung dargestellt, beides nach dem DWD-Modell ICON für den morgigen Dienstag um 12 UTC (14 MESZ). Es zeigen sich nur recht kleine Gebiete mit nennenswerter tiefer Bewölkung, beispielsweise von der Region Valencia bis zu den Balearen oder auch an den nordwestlichen Küstenabschnitten. Ansonsten fehlen über Spanien die tiefen Wolken und die durchaus vorhandenen mittelhohen und hohen Wolken trüben den Wettercharakter kaum. Einen Faktor für das sonnige Wetter findet man im Geopotential. Zwar dreht sich westlich der Iberischen Halbinsel ein Höhentief, aber über dem Norden Algeriens ist ein Höhenhoch auszumachen, und von dort erstreckt sich ein Höhenrücken, sozusagen eine Geopotentialbeule, über Spanien hinweg bis zur Biskaya. Im Bereich dieses Höhenrückens kommt es zu Absinken und Wolkenauflösung, was den tiefen Wolken den Garaus macht.

Wetterinformationen Spanien für den morgigen Dienstag; links: Geopotential 500 hPa (Linien) und tiefe Bewölkung (Flächen), rechts: Temperaturmaxima (Zahlen) und 12-stündiger Niederschlag (Flächen)

Damit bleibt es am Dienstag auch weitgehend trocken, sieht man einmal von leichten Hinweisen des Modells auf Niederschläge an den Pyrenäen und unweit des Mittelmeeres ab (Abbildung 1, rechts). Dabei gilt, dass lokal in Schauern und Gewittern durchaus mehr fallen kann als die hier in der Spitze vorhergesagten 5 mm (l/qm) in den Pyrenäen. Abgesehen von diesen nicht gänzlich ausgeschlossenen punktuellen Niederschlagsspitzen müssen die feierfreudigen SpanierInnen vor allem auf die Temperaturen aufpassen. Im Süden sollen die Höchstwerte auf bis zu 43°C ansteigen, verbreitet werden es 35 bis 40°C. Lediglich der Norden präsentiert sich kühler.

Akkumulierter Niederschlag bis in die Nacht zum Samstag (02:00 MESZ) rund ums Mittelmeer. Basis: ICON-EU Lauf 20.07.2026, 00 UTC

Wer sich die Niederschlagsakkumulation über die Woche hinweg bis in die Nacht zum Samstag anschaut (Abbildung 2) der erkennt, dass Spanien auch im weiteren Wochenverlauf nicht übermäßig auf Regenschutz achten muss. Lediglich im Nordwesten macht sich das o. e. Höhentief mit etwas Regen bemerkbar. Anders dagegen die Situation von Italien bis weit in die Türkei hinein. In Italien, wo inzwischen die Tränen über die erfolglose Qualifikation zur Fußball-WM getrocknet sein dürften (dabei gilt: Wer sich gar nicht erst qualifiziert, der erspart sich natürlich die mögliche Blamage eines frühen Ausscheidens), zeigen sich die kommenden Tage wechselhaft und immer mal wieder regnerisch. Nochmal deutlich mehr Niederschlag als in Italien soll sich vom Balkan und der Ägäis bis zur Ukraine akkumulieren. Die dort erwarteten lokalen Spitzen von 100 mm liegen etwa dreimal so hoch wie die Regenmaxima in Italien.

Animation der Gewitterzellen des heutigen Vormittages über Norditalien und der nördlichen Adria

Das sind natürlich Informationen, die auch für Urlauber vor Ort nicht uninteressant sind. Je nach Tagesplanung lohnt sich also ein Blick in die Wetter-App – und eventuell lohnt es sich auch, die Tagesplanung anzupassen. Denn wie kräftig die Gewitterentwicklungen mitunter sein können, das konnte man schon heute Vormittag über Norditalien und der nördlichen Adria beobachten. Die beigefügte Animation fasst 8,5 Stunden der Gewitterentwicklung zusammen. Die kräftigen Zellen bildeten sich in den italienischen Alpen und in der Poebene und verlagerten sich nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina. In der Animation ploppt auch kurz eine Zahl auf. Es ist die der beobachteten Regenmengen in Brescia – 21 mm wurden dort gemessen.

Dipl.-Met. Martin Jonas
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 20.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Spanien-Ole-1.png 561 928 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-20 13:29:372026-07-24 15:37:08Spanien – Olé

Deutliches Nordost-Südwestgefälle bei der Temperatur

19. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Die Wetterlage hat sich an diesem Wochenende grundlegend umgestellt. Nachdem in den ersten Juliwochen insbesondere in der Südwesthälfte öfters Hochdruckeinfluss herrschte und die kräftige Julisonne die Höchstwerte über die 30-Grad-Marke trieb, bleibt ganz Deutschland nun von einer weiteren Hitzewelle verschont. Verantwortlich dafür ist zum einen das Hoch MORITZ mit Schwerpunkt über dem Nordostatlantik und zum anderen Tief CERRY mit mehreren Tiefdruckkernen über dem östlichen Skandinavien. Gemeinsam sorgen diese beiden Druckgebilde dafür, dass verhältnismäßig kühle Luft aus nordwestlicher Richtung nach Deutschland einfließen kann.

Vorhersagekarte für die Druckverteilung und die Lage der Frontensysteme am Montag, den 20.07.2026 um 12 UTC

An dieser Grundkonstellation mit hohem Luftdruck westlich von Deutschland und tiefem Luftdruck nördlich und östlich des Landes wird sich auch mindestens bis zum nächsten Wochenende nichts ändern. Bei den Temperaturen ergibt sich dabei ein deutliches Nordost-Südwestgefälle. Während in der Südwesthälfte zumindest regional Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad auf der Agenda stehen, bewegen sich die Höchstwerte in der Nordosthälfte meist zwischen 19 und 23 Grad. An den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind noch frischer, sodass dort mitunter ein eher frühherbstlicher Wettercharakter herrscht. Ein teils strammer Nordwestwind tut sein Übriges dafür.

Temperaturkarten mit den Höchstwerten von Sonntag, den 19.07.2026 bis Mittwoch, den 22.07.2026

Bisher war der Juli deutlich wärmer als das vieljährige Mittel. Derzeit (Stand: 19.07.2026 09 MESZ) liegt die Mitteltemperatur bei 20,1 °C (ausgenommen Bergstationen oberhalb von 920 m NHN). Der Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (16,9 °C) wird damit derzeit um 3,2 Grad überschritten. Auch im Vergleich mit der aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 (18,3 °C) fällt der Temperaturüberschuss mit 1,8 Grad noch deutlich aus. Von einem rekordwarmen Juli ist man mit diesem Wert aber weit entfernt, denn im Jahr 2006 wurde in Verbindung mit dem Sommermärchen, von dem wir Deutschen fußballerisch derzeit meilenweit entfernt sind, ein Temperaturmittel von 22,0 °C registriert. Mit dem derzeitigen Wert würde zum Monatsende ein sechster Platz zu Buche stehen, aber die Prognosen deuten an, dass sich der Wert der Monatsmitteltemperatur noch um etwa ein Grad verringert.

Am meisten Heiße Tage mit einem Höchstwert von über 30 °C gab es entlang des Oberrheins (12 bis 15 Tage), während im Norden die 30-Grad-Marke nur ganz vereinzelt geknackt wurde. Spitzenreiter ist Rheinfelden (Baden-Württemberg) mit 15 Heißen Tagen. Auch das bisherige Deutschlandmaximum wurde mit 36,6 °C am 11.7. in Rheinfelden gemessen. Gegenüber dem Juni waren Tropennächte (Tiefstwert nicht unter 20 °C) im bisherigen Juli eher Mangelware. Nur von der Pfalz bis zum Rhein-Main-Gebiet wurden ein bis drei, an der Station Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz) sechs Tropennächte registriert. In der nachfolgenden Tabelle (Stand: 19.07.2026 09 MESZ) sind einige Stationen mit der Anzahl an Heißen Tagen, Sommertagen (Maxima mindestens 25 °C) und Tropennächten aufgelistet.

Station Heiße Tage Sommertage Tropennächte
Rheinstetten (BW) 12 18 1
Stuttgart-Schnarrenberg (BW) 7 18 3
Frankfurt-Flughafen (HE) 10 18 5
Düsseldorf (NRW) 5 14 0
München-Stadt (BY) 3 16 0
Dresden-Klotzsche (SN) 0 11 1
Hannover (NI) 0 9 0
Hamburg-Fuhlsbüttel (HH) 0 8 0
Berlin-Tempelhof (BE) 3 12 0
Rostock-Warnemünde (MW) 0 3 0

Dipl.-Met. Marcel Schmid
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 19.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Deutliches-Nordost-Suedwestgefaelle-bei-der-Temperatur-1.png 550 774 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-19 15:13:282026-07-24 16:09:24Deutliches Nordost-Südwestgefälle bei der Temperatur

Von Trockenheit und rekordniedrigen Wasserständen

18. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Die erste Hälfte des meteorologischen Sommers 2026 ist Geschichte. Nicht nur die Hitze, sondern auch die bisherige Niederschlagsbilanz sind eine Betrachtung wert. Mehrere – besonders im Südwesten des Landes ausgeprägte – Hitzewellen und teils schwere Gewitter zeichneten das Bild des bisherigen Sommers. Überregionale Niederschlagsereignisse waren die Ausnahme. Ein Blick auf die Karte des bisherigen Niederschlags seit dem 1. Juni (Abb. 1) zeigt die Regionen, in denen bisher kaum Regen fiel. Dies sind vor allem Gebiete im Südwesten und Osten des Landes. Gebietsweise fielen dort erst 30 bis 50 mm. Besonders nasse Regionen waren der Alpenrand und dessen Vorland mit örtlich mehr als 250 mm sowie die Gebiete nahe der Nordsee und im Dreiländereck Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit gebietsweise nahe 200 mm. Grundsätzlich fallen auf kleinem Raum teils große Unterschiede in der Bilanz auf. Diese sind auf kleinräumige, aber kräftige Schauer und Gewitter zurückzuführen. So fielen zum Beispiel in Bleckede-Walmsburg im Wendland gestern Abend fast 70 mm in zwei Stunden, an Nachbarstationen dagegen nicht mal 10 mm.

Abb. 1.: Niederschlagssumme vom 01.06.2026 bis 17.07.2026. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Um den gefallenen Niederschlag in ein klimatologisches Bild zu rücken, ist es sinnvoll, den gefallenen Niederschlag mit dem Niederschlag im langjährigen Mittel zu vergleichen. Dazu zeigt Abb. 2 die relative Niederschlagssumme in Prozent zum langjährigen Mittel. 100 % bedeuten dabei, dass im betrachteten Zeitraum genauso viel Niederschlag gefallen ist wie im Klimamittel. Auch auf dieser Karte fallen große Regionen des Ostens und Südwestens als deutlich trockener als üblich auf. Die 30 bis 50 mm entsprechen etwa 20 bis 50 % der üblichen Menge. Besonders nass zeigen sich neben lokalen Maxima im Süden vor allem Teile des Nordwestens und Nordens. Auffällig ist der Süden Bayerns: Absolut noch die nasseste Region Deutschlands ist es dort im Vergleich zum Mittel dennoch zu trocken gewesen. Es wurden nur 50 bis 90 Prozent des Solls erreicht.

Abb. 2.: Relative Niederschlagssumme vom 01.06.2026 bis 17.07.2026 am Klimamittel für diesen Zeitraum. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Neben den Auswirkungen auf die Vegetation und damit auch die Landwirtschaft zeigt sich die Trockenheit in den großen Flüssen des Landes. Entlang des gesamten Rheins auf deutscher Seite gab es noch nie so niedrige Abflüsse im Juli seit 1900. Abseits des Hochrheins liegen die Pegel um mehr als 10 Prozent unter dem vorherigen Rekord. Auch an der Donau liegen die neuen Rekorde oft mehr als 10 Prozent unterhalb der bisherigen Julirekorde. Die Auswirkungen auf die Schifffahrt sind immens. Verantwortlich für die Rekordpegel sind nicht nur die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen. Auch der Frühling war bereits verbreitet deutlich trockener als üblich und in Bayern der trockenste seit Aufzeichnungsbeginn vor mehr als 140 Jahren. Die hohen Temperaturen sorgten zudem für eine sehr hohe Verdunstung, ein großer Teil des Niederschlags erreichte also gar nicht erst die Flüsse. Ein weiterer Faktor für Donau und Rhein ist die Schneedecke in den Nordalpen, die im Frühling und Sommer schmilzt und die entwässernden Flüsse speist. Auch hier waren die Vorzeichen ungünstig: Der zweittrockenste Winter seit 1991 in den Nordalpen und ein trockener und warmer Frühling sorgten frühzeitig für ein Schmelzen des Schnees. Auch diese Wasserquelle ist somit weitgehend versiegt.

Abb. 3.: Modellprognose des Niederschlags vom 18. bis 25.07.2026. Quelle: Deutscher Wetterdienst

Für ein Ende der Trockenheit bräuchte es großflächige und länger anhaltende Niederschläge. Diese Niederschläge sind allerdings nicht in Sicht. Abb. 3 zeigt die simulierten Niederschläge der kommenden sieben Tage bis zum Samstag, den 25.07.2026. Sowohl das Modell des Deutschen Wetterdienstes ICON als auch das Modell des Europäischen Zentrums für Mittelfristvorhersage EZMW zeigen in der Fläche keine großen Niederschläge. Am meisten Regen soll demnach am Alpenrand sowie an Nord- und Ostsee fallen. In weiten Bereichen sollen weniger als 20, häufig sogar nicht mal 10 mm fallen. Dies deckt nicht einmal die Verdunstung in diesem Zeitraum. Die Pegelstände der Flüsse werden demnach weiter auf sehr niedrigen Werten verharren.

M.Sc. Met. Thore Hansen
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 18.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Von-Trockenheit-und-rekordniedrigen-Wasserstaenden-1.png 1452 1195 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-18 14:51:352026-07-24 16:09:12Von Trockenheit und rekordniedrigen Wasserständen

Masterarbeit schreiben lassen: Fakten & Rechtslage

17. Juli 2026/in Allgemein/von WINDINFO

„Schreiben lassen“ ist ein Sammelbegriff, hinter dem sich sehr unterschiedliche Leistungen verbergen. Am einen Ende steht die Vollarbeit, bei der Sie Ihre komplette Masterarbeit schreiben lassen und ein Ghostwriter diese als Vorlage erstellt; am anderen ein reines Lektorat, das nur Sprache, Zitation und Formatierung glättet. Dazwischen liegen die praktisch relevanten Zwischenstufen: einzelne Teilkapitel als Teillieferung, methodische Unterstützung bei Statistik oder Empirie, und Coaching, bei dem Sie selbst schreiben und jemand den Prozess begleitet.

Die Preisspannen sind entsprechend breit. Ein Lektorat bewegt sich meist im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich, eine begleitete Teillieferung deutlich darüber, eine komplette Auftragsarbeit im vier- bis fünfstelligen Bereich – je nach Fach, Umfang und Empirieanteil. Die Bearbeitungszeit reicht von wenigen Tagen fürs Lektorat bis zu acht oder zwölf Wochen für eine vollständige Arbeit, wobei die Deadline den Preis oft stärker treibt als der reine Umfang.

Dieser Text ordnet die einzelnen Leistungsstufen ein, benennt die rechtlichen und praktischen Fallstricke und liefert Anhaltspunkte, woran Sie einen brauchbaren Anbieter von einem schlechten unterscheiden. Keine Werbung, keine Erfolgsversprechen – nur die Fakten, die Sie für eine eigene Entscheidung brauchen.

Rechtslage: Was erlaubt ist und was nicht

Zwei Ebenen müssen Sie hier auseinanderhalten, sonst wird die Diskussion unbrauchbar. Die erste betrifft den Anbieter, die zweite Sie als Auftraggeber.

Auf Anbieterseite ist die Sache klar: Ein spezielles Gesetz zum Ghostwriting existiert in Deutschland nicht. Der Verkauf einer solchen Leistung, wie sie etwa über StudiBucht vermittelt wird, läuft als Dienst- oder Werkvertrag nach § 611 bzw. § 631 BGB und ist rechtlich unproblematisch. Das Urheberrecht bleibt dabei nach § 7 UrhG beim Verfasser und lässt sich gemäß § 29 UrhG auch nicht übertragen. Übertragbar ist nur das Nutzungsrecht – der Ghostwriter tritt die Verwertung ab, Urheber bleibt er trotzdem. Wer eine „Übertragung des Urheberrechts“ verspricht, kennt die Rechtslage nicht.

Die zweite Ebene ist die kritische. Jede Prüfungsordnung verlangt eine eidesstattliche Erklärung, in der Sie versichern, die Arbeit selbst verfasst zu haben. Reichen Sie eine fremde Leistung als eigene ein, ist das eine Täuschung – und die Versicherung falsch. § 156 StGB stellt die falsche Versicherung an Eides statt unter Strafe, mit einem Rahmen von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe. Parallel kommt § 263 StGB (Betrug) in Betracht.

Prüfungsrechtlich reicht die Spanne von der Bewertung mit 5,0 über das endgültige Nichtbestehen und den Verlust des Prüfungsanspruchs bis zur Exmatrikulation und Geldbußen bis zu 50.000 Euro. Wird die Täuschung erst nach der Verleihung entdeckt, kann der Titel rückwirkend aberkannt werden – so entschieden etwa OLG Frankfurt (11 U 51/08) und OLG Düsseldorf (20 U 116/10). Die konkreten Sanktionen stehen im jeweiligen Landeshochschulgesetz und in der Prüfungsordnung Ihrer Hochschule.

Kosten und Bearbeitungszeit realistisch einschätzen

Rechnen wir mit konkreten Zahlen. Der Seitenpreis liegt im deutschsprachigen Markt typischerweise zwischen 50 und 80 Euro. Günstige Anbieter starten bei 35–40 €/Seite, seriöse Agenturen ab 55–60 €/Seite. BWL, Jura oder Ingenieurwesen liegen oft bei 55–65 €/Seite, technische Spezialfächer bis 90 oder 150 €/Seite. Bei 60–80 Seiten ergibt das grob 3.000 bis über 5.000 Euro, im Durchschnitt 4.000 bis 6.000 Euro. Bei umfangreichen, spezialisierten Arbeiten sind über 7.000 Euro drin.

Preistreiber ist weniger die Seitenzahl als der Aufwand dahinter: Datenerhebung und -auswertung, Interviews oder Simulationen erhöhen ihn deutlich. Dazu kommen inhaltliche Vorgaben, Formatierung und der Abgabetermin. Eine knappe Frist ist der größte Kostentreiber.

Zur Bearbeitungszeit: Prüfungsordnungen sehen meist 13–26 Wochen vor, im Schnitt rund 22 Wochen. Die reine Schreibarbeit entspricht bei 375–750 Stunden etwa 9–18 Wochen Vollzeit. Eine Fremdvergabe verkürzt das nicht beliebig – seriös bleiben acht bis zwölf Wochen realistisch.

Ein kalkulierbarer Festpreis ist der Abrechnung nach Aufwand vorzuziehen. Verlangen Sie mehrere Angebote und vergleichen Sie nüchtern.

Seriöse Anbieter erkennen

Prüfen lässt sich Seriosität an handfesten Merkmalen, nicht am Marketingtext. Am Anfang steht ein Festpreis vor Auftragsbeginn und ein schriftlicher Werkvertrag nach § 631 BGB, der Umfang, Termin, Teillieferungen und Nachbesserungen festhält. Wer nur mündlich zusagt oder erst nach Lieferung abrechnet, ist raus.

Datenschutz ist kein Beiwerk. Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden – nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO alle Informationen, die sich auf eine identifizierbare Person beziehen –, greift die DSGVO. Ein brauchbarer Anbieter wickelt anonym ab und sichert Vertraulichkeit vertraglich zu.

Zum Standard gehören eine im Festpreis enthaltene Plagiatsprüfung, kostenlose Revisionen, ein Qualifikationsnachweis der Autoren und eine klare Aussage zum KI-Einsatz.

Rote Flaggen: Vorkasse ohne Vertrag, keine Referenzen, unrealistische Fristen und vor allem eine Noten- oder Erfolgsgarantie. Auf die Hochschulbewertung hat kein Anbieter Einfluss. Seriös sind Zusagen zu Termin, Plagiatsfreiheit, Datenschutz und – unter klaren Bedingungen – eine Geld-zurück-Regelung mit Fristen von 14 Tagen bis zu mehreren Monaten.

KI-Einsatz und Plagiatsrisiko

Ein reiner KI-Text ist bei einer Masterarbeit die riskanteste Variante. ChatGPT und vergleichbare Modelle erfinden Quellen – Titel, Autoren und Seitenzahlen klingen plausibel, existieren aber nicht. Das fällt spätestens beim Nachschlagen auf. Dazu kommt fehlende Fachtiefe: Das Modell reproduziert Oberflächenwissen, argumentiert aber selten auf Thesis-Niveau.

Trennen Sie zwei Dinge. KI-gestützte Recherche – Literatur sortieren, Begriffe klären, Gliederungen entwerfen – ist Werkzeug. KI-generierter Fließtext, unkontrolliert übernommen, ist das Problem.

Hochschulen setzen 2024/2025 auf KI-Detektoren wie Turnitin, Copyleaks, Originality.ai, ZeroGPT und GPTZero. Verlassen kann man sich darauf nicht: Falsch-Positiv-Raten liegen bei bis zu 40 %, bei nicht-muttersprachlichen Studierenden wurden 60 bis 97 % gemessen. Falsch-Negative liegen bei etwa 10 bis 30 %.

Die Plagiatsprüfung ist zuverlässiger, aber nicht absolut. Einfache Systeme finden nur 60 bis 70 % des übernommenen Textes, Dienste wie Turnitin oder Originality.AI erreichen 90 bis 96 %. Paraphrasiertes oder übersetztes Plagiat rutscht durch. Ein negativer Befund schließt Plagiat nicht aus – und ein Detektor-Treffer beweist keinen KI-Einsatz.

Technische Fächer: Ingenieurwesen und Erneuerbare Energien

Technische Arbeiten laufen anders als ein sozialwissenschaftlicher Theorie-Text – mit Konsequenzen dafür, wer sie überhaupt bearbeiten kann. Eine Masterarbeit im Ingenieurwesen steht und fällt mit der Methodik, nicht mit der Formulierung. In der Energietechnik heißt das meist: quantitativ-experimenteller Zugang – kontrollierte Labor- oder Feldversuche, Auswertung von Messreihen und Betriebsdaten, numerische Simulationen mit anschließender statistischer Analyse. Die Methodik muss vom Forschungsziel her gedacht werden (Wirkungsgrade vergleichen, Regelstrategien optimieren, Lastprofile analysieren), und genau dort scheitert ein reiner Textdienstleister.

Beispiel Simulationsanteil: Energiesystem- und Netzanalysen laufen in SAM, HOMER Pro, PVSyst, MATLAB/Simulink, DIgSILENT PowerFactory oder PSS®E. In der Windenergie je nach Fragestellung WAsP, WindPRO oder openWind für Ressourcen und Ertrag, GH Bladed, OpenFAST oder QBlade für Lasten und Aeroelastik, WindSim oder STAR-CCM+ für CFD im komplexen Gelände. Wer diese Werkzeuge nicht bedient, kann das Kapitel nicht schreiben.

Gleiches bei der Datenerhebung: Messdaten einlesen, bereinigen (Ausreißer prüfen, fehlerhafte Messungen kennzeichnen), statistisch aufbereiten (Mittelwert, Standardabweichung, Regressionen), grafisch darstellen mit Residuenanalyse und gegen Normen oder Referenzmessungen abgleichen. Das ist Ingenieurhandwerk, kein Lektorat.

Praktisch: Für solche Themen brauchen Sie einen Fachautor mit einschlägigem Ingenieurhintergrund, der die Software rechnet und die Empirie versteht. Eine Textagentur ohne diese Kompetenz liefert bestenfalls saubere Prosa um eine leere Methodik herum.

Masterarbeit neben dem Beruf organisieren

Rechnen wir mit dem realen Aufwand. Eine Masterarbeit ist mit 20–30 ECTS veranschlagt, das entspricht 500 bis 900 Stunden. An der Universität Stuttgart werden 900 Arbeitsstunden kalkuliert, davon rund 870 Selbststudium. In Vollzeit sind das 30–35 Stunden pro Woche über sechs Monate.

Neben dem Beruf gilt das nicht. Mit Vollzeitjob bleiben realistisch 12–20 Stunden pro Woche, damit dehnt sich die Bearbeitungszeit auf etwa 9–12 Monate. Offizielle Fristen liegen meist bei 3–6 Monaten; per Antrag ist oft eine Verlängerung auf bis zu 12 Monate möglich. Berufsbegleitend gelten 18–26 Wochen als Mindestplanung.

Auslagern lassen sich zuarbeitende Phasen: Literaturrecherche, Exposé, Formatierung, Lektorat. Der Kern bleibt bei Ihnen: Fachargumentation, Methodik, Interpretation und Verteidigung – schon weil Sie im Kolloquium jede Zeile erklären müssen.

Fazit

Damit lässt sich die Ausgangsfrage nüchtern beantworten. Legal oder nicht ist keine Eigenschaft der Leistung, sondern der Nutzung: Ein Werkvertrag über eine Masterthesis-Unterstützung ist unproblematisch, das Einreichen einer fremden Arbeit unter eidesstattlicher Erklärung ist es nicht – § 156 StGB, endgültiges Nichtbestehen, Geldbußen bis 50.000 Euro und rückwirkende Titelaberkennung sind der reale Rahmen. Zwischen Lektorat und Vollarbeit liegt eine ganze Skala von Zuarbeit, und alles, was den inhaltlichen Kern nicht berührt – Recherche, Formatierung, Korrektorat –, bleibt handhabbar.
Kosten und Zeit sind planbar, wenn Sie mit Zahlen statt mit Versprechen rechnen: 50 bis 80 Euro pro Seite, 4.000 bis 6.000 Euro für eine komplette Arbeit, acht bis zwölf Wochen seriöse Bearbeitungszeit, wobei die Deadline stärker treibt als der Umfang. Seriosität erkennen Sie an Festpreis, Werkvertrag, DSGVO-konformer Abwicklung und dem Fehlen jeder Notengarantie – nicht am Startseitentext. Und bei einem Ghostwriter für die Masterarbeit im technischen Bereich entscheidet nichts so sehr wie die Fachkompetenz: Ohne einen Fachautor mit Ingenieurhintergrund, der PowerFactory, OpenFAST oder MATLAB tatsächlich bedient, bekommen Sie saubere Prosa um eine leere Methodik.

So sieht es aus. Die Kriterien für Seriosität sind konkret, die Rechtslage ist eindeutig, die Zahlen liegen auf dem Tisch. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Häufige Fragen zum Masterarbeit schreiben lassen

Ist es legal, eine Masterarbeit schreiben zu lassen?

Der Werkvertrag über die Erstellung selbst ist legal, das Einreichen der fremden Arbeit unter eidesstattlicher Erklärung nicht – § 156 StGB, endgültiges Nichtbestehen und Geldbußen bis 50.000 Euro sind der Rahmen. Anonym bleibt die Beauftragung trotzdem strafbar, sobald Sie abgeben.

Womit muss ich bei den Masterarbeit-schreiben-lassen-Kosten rechnen?

Der Seitenpreis liegt meist bei 50 bis 80 Euro, seriöse Anbieter kalkulieren ab 55 bis 60 €/Seite. Für eine komplette Arbeit von 60 bis 80 Seiten ergibt das 4.000 bis 6.000 Euro, bei hohem Empirieanteil oder knapper Frist mehr.

Wie lange dauert die Bearbeitungszeit?

Für eine Vollarbeit oder Teillieferung bleiben acht bis zwölf Wochen realistisch. Kürzere Fristen treiben den Preis stark, ohne dass die Qualität mitkommt – eine komplette Thesis in wenigen Tagen ist ein Warnsignal, kein Angebot.

Läuft die Abwicklung anonym und DSGVO-konform?

Ein brauchbarer Anbieter arbeitet anonym, gibt Ihre Daten nicht an Dritte weiter und sichert die Vertraulichkeit vertraglich zu – personenbezogene Daten fallen nach Art. 4 Nr. 1 DSGVO unter deren Vorgaben. Eine Plagiatsprüfung sollte im Festpreis enthalten sein.

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Masterarbeit-schreiben-lassen.jpg 633 950 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-17 19:22:432026-07-17 19:46:11Masterarbeit schreiben lassen: Fakten & Rechtslage

Warum ziehen die Gewitter immer an mir vorbei?

17. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

In den vergangenen Tagen und bis zum Wochenende haben wir es mal wieder mit teils kräftigen Gewittern zu tun. Und wie so häufig verteilen sich die Gewitter nicht gleichmäßig über das Land. Einzelne Regionen bekommen kräftige Gewitter, in den anderen passiert fast gar nichts. Manchmal gibt es selbst auf wenigen Kilometern räumlicher Distanz sehr große Unterschiede. Manch ein Gewitter- oder Gartenfan bejammert dabei gerne, dass es an seinem Standort nie „kracht“ oder der Garten wieder einmal nicht gewässert wird. Aber stimmt das auch?

Gewitterverteilung über Deutschland.

In Deutschland gibt es durchaus Gebiete, wo bevorzugt Gewitter vorkommen. Dazu zählen alle Gebirgsregionen. Dort werden die Luftmassen bei der Anströmung durch das Gebirge zwangsweise gehoben und die in Gewitterwolken immer vorhandene Aufwärtsbewegung auf diese Weise verstärkt.

Das lässt sich im Sommer gut beobachten, wenn über den Bergen bereits Quellwolken zu sehen sind, es ringsum aber noch wolkenfrei ist. Da es im Süden Deutschlands mehr Berge gibt als im Norden, sind die Gewitter dort auch zahlreicher. Zusätzlich kommen im Süden Deutschlands häufiger feuchte und warme Luftmassen von Süden her an, die den Norden teilweise gar nicht erst erreichen oder nur in abgeschwächter Form. Damit wird die Entstehung von Gewittern im Süden zusätzlich begünstigt. Gleichwohl kommen aber überall in Deutschland Gewitter vor.

Der „Kulisseneffekt“

Der Eindruck, dass Gewitter an einem bestimmten Standort scheinbar immer vorbeiziehen, lässt sich in den allermeisten Fällen gut erklären. Verantwortlich dafür ist der sogenannte „Kulisseneffekt“.

Der „Kulisseneffekt“ entsteht, wenn rings um einen Beobachtungsort herum mächtige Schauer- und Gewitterwolken zu sehen sind. Diese in mittleren Breiten bis etwa 12 km hohen Wolken lassen sich bis zu einer Entfernung von 50 km und mehr beobachten. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Gewittertag um sich herum Gewitterwolken zu sehen, ist damit sehr hoch. Die Gewitterzellen selber bzw. dessen Kerne sind jedoch oft nur sehr klein, was gut im Regenradar zu erkennen ist. Damit ist aber auch die Wahrscheinlichkeit, von dem Gewitter getroffen zu werden, relativ klein. Es entsteht der Eindruck, die Gewitter würden vorbeiziehen, wenn man wieder mal nicht getroffen wurde.

24-stündiger Niederschlag über dem Südwesten Deutschlands am 17. Juli 2026, 8 Uhr MESZ. Südlich von Karlsruhe im Kern einer Zelle 50-60 l/qm Regen, 8 km weiter aber nur 2-5 l/qm. Der weiße Strich zeigt die Entfernung.

Ausnahme Lee von Gebirgszügen

In einigen Regionen kann der „Kulisseneffekt“ in bestimmten Wettersituationen aber nicht als Erklärung für vorbeiziehende Gewitter herhalten. Damit sind Standorte im Lee eines Gebirges gemeint.

Schon kleinere Gebirgszüge können dabei als sogenannte „Wetterscheide“ fungieren. Bei entsprechender Anströmung teilen sich die Gewitter gerne an dem Gebirge und ziehen anschließend an dem Beobachtungsstandort vorbei. Das kann man sich wie bei einem Fluss vorstellen, wo ein aus dem Wasser ragender Stein die Wassermassen umlenkt. Hinter dem Stein ist die Strömung nur schwach, während abseits davon das Wasser mitgerissen wird. Der gleiche Standort kann bei anderer Anströmung natürlich trotzdem von einem Gewitter getroffen werden.

Dass die Gewitter also immer vorbeiziehen, ist eher ein subjektives Empfinden. Beim nächsten Gewitter knallt es dann vielleicht heftig.

Dipl.-Met. Simon Trippler
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 17.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Warum-ziehen-die-Gewitter-immer-an-mir-vorbei.jpg 768 606 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-17 15:11:442026-07-20 10:20:40Warum ziehen die Gewitter immer an mir vorbei?

Kleines Höhentief, große Wirkung – eine Gewitternachlese

16. Juli 2026/in Thema des Tages, Wetter, Wetterlexikon/von WINDINFO

Wer in den vergangenen Tagen auf den lange ersehnten Landregen gehofft hatte, wurde regional zwar nicht enttäuscht, lokal eng begrenzt war es jedoch „zu viel des Guten“. Seit dem vergangenen Montag, den 13. Juli 2026, entwickelten sich in Teilen Deutschlands wiederholt kräftige Gewitter, die lokal erhebliche Schäden verursachten. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, beschädigte Dächer und golfballgroße Hagelkörner prägten das Bild nach einem Schwergewitter. Gleichzeitig blieb es oft nur wenige Kilometer entfernt trocken oder es fielen lediglich einige Tropfen. Gerade diese ausgeprägte Kleinräumigkeit macht sommerliche Gewitter so faszinierend und zugleich so schwer vorherzusagen.

Aus meteorologischer Sicht wirkte die Wetterlage nicht allzu spektakulär. Deutschland lag am Rand eines kräftigen Hochdruckgebietes, das sich vom Atlantik nach Skandinavien erstreckte. Verantwortlich für die Unwetter war vielmehr ein vergleichsweise kleines Höhentief, das sich langsam von Dänemark nach Deutschland verlagerte. In höheren Luftschichten brachte es etwas kühlere Luft mit, wodurch der größere Temperaturunterschied zur bodennah stark aufgeheizten, feuchten Luftmasse die Auslöse von kräftigen Gewittern begünstigte. Gleichzeitig lag eine nur schwache Höhenströmung vor, sodass sich die Gewitterzellen nur langsam verlagerten oder durch rückseitige Neuauslöse wiederholt über denselben Ort zogen und so ideale Voraussetzungen für lokalen Starkregen boten.

Den Auftakt machte am Montagabend eine Gewitterlage im Norden Deutschlands. Bei Hannover sorgte eine kräftige Gewitterzelle für einen sogenannten Downburst (siehe DWD-Lexikon) mit orkanartigen Böen von 105 km/h. Zudem wurde innerhalb kurzer Zeit Starkregen mit 39,9 Litern pro Quadratmeter gemessen. Auch in Teilen Schleswig-Holsteins sorgten Gewitterzellen für Probleme. Besonders betroffen war Elmshorn, wo Starkregen Straßen, Keller und Unterführungen überflutete. Innerhalb von wenigen Stunden fielen dort örtlich 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter. Die Feuerwehr musste zahlreiche Einsätze abarbeiten, da die Kanalisation die Wassermengen zeitweise nicht aufnehmen konnte. Auch Hagel spielte am Montag bereits eine Rolle: In Heidenau (Niedersachsen) wurden golfballgroße Hagelkörner (circa 5 Zentimeter) beobachtet, die erhebliche Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden verursachten. An anderen Orten fiel deutlich kleinerer Hagel, allerdings in großen Massen. So entstanden Bilder, die eher an Winterlandschaften erinnerten.

Nutzerbilder aus der DWD-WarnWetter-App vom 13. und 14. Juli 2026

Am Dienstag, den 14. Juli 2026, verlagerte sich der Schwerpunkt der Gewitter in die Mitte und den Süden Deutschlands. In der Region Nürnberg entwickelte sich am Abend eine besonders kräftige Gewitterzelle. Um 17 UTC wurde dort eine Orkanböe von 130 km/h registriert, wenig später fielen innerhalb einer Stunde 45 Liter Regen pro Quadratmeter, lokal laut Radarauswertung noch etwas mehr. Die Folge waren überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und zahlreiche umgestürzte Bäume. Rund 1.100 Unwettereinsätze wurden in der Region gemeldet.

Auch Thüringen war von schweren Gewittern betroffen. Eine sogenannte Superzelle (siehe DWD-Lexikon) zog über eine Strecke von rund 180 Kilometer vom Eichsfeld und dem Ilm-Kreis bis zum Fichtelgebirge und sorgte mit Starkregen und Hagel für Behinderungen. Hagelkörner verstopften teilweise Abflüsse, wodurch Straßen überflutet wurden. Bei Ilmenau kam es kurzzeitig zu einer weiteren Intensivierung der Gewitterzelle, sodass dort lokal eng begrenzt auch Orkanböen auftraten.

Am Mittwoch (15. Juli 2026) erreichten die Gewitter Baden-Württemberg. In Reutlingen entwickelte sich in den frühen Morgenstunden bereits eine kräftige Gewitterzelle, die lokal große Hagelmassen brachte. Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern bedeckten Straßen und blockierten teilweise die Abflüsse. Die Stadt Reutlingen war den gesamten Tag mit Aufräumarbeiten beschäftigt, Keller mussten ausgepumpt, Straßen geräumt und Schäden beseitigt werden. Zeitweise waren rund 6.000 Haushalte nach einem Blitzeinschlag kurzzeitig ohne Strom.

Animiertes Radarbild in Südwestdeutschland von Mittwoch, den 15. Juli 2026 von 12 Uhr bis 21 Uhr MESZ.

Auch am Bodensee kam es am Mittwochnachmittag zu einem heftigen Unwetter. In Friedrichshafen wurde eine Orkanböe von 126 km/h gemessen. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, mehrere Dächer wurden beschädigt. In Kressbronn stürzte ein Baum auf ein Wohnmobil, die Insassen blieben glücklicherweise unverletzt.

Zudem wurden mehrere Orte im Süden Baden-Württembergs wiederholt von Gewitterzellen getroffen. So verzeichnete die Station in Blumberg-Randen gegen 17:30 UTC satte 60,6 Liter pro Quadratmeter in nur wenigen Stunden.

Radarbild des 72-stündigen Niederschlags von Montagmittag, den 13. Juli bis Donnerstagmittag, den 16. Juli 2026.

Die Ereignisse zeigen erneut, wie groß die Unterschiede bei sommerlichen Gewitterlagen auf kleinem Raum sein können. Während wenige Kilometer entfernt kaum Niederschlag fällt, können einzelne Gewitterzellen innerhalb kurzer Zeit extreme Regenmengen, Hagel und Sturmböen bringen.

Auch am heutigen Donnerstag sind im Südwesten und Süden einzelne kräftige Gewitter vorhergesagt, die lokal eng begrenzt mit Orkanböen bis 130 km/h, Hagel mit Korngrößen um 4 cm sowie Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter einhergehen können. Weitere Informationen zur aktuellen Warnlage finden Sie unter www.dwd.de oder in der WarnWetter-App.

M.Sc.-Meteorologe Sebastian Schappert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 16.07.2026
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2026/07/Kleines-Hoehentief-grosse-Wirkung-–-eine-Gewitternachlese-1.png 582 755 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2026-07-16 14:46:472026-07-20 10:20:35Kleines Höhentief, große Wirkung – eine Gewitternachlese
Seite 2 von 41234
Search Search

Neueste Beiträge

  • Mögliche Auswirkungen eines starken El-Niño auf Europa?
  • Pokalwetter mit Sommer-Comeback
  • Noch einmal turbulent, dann wird’s wieder ruhiger
  • Sommer im Barock
  • Übers Ziel hinausgeschossen

Kategorien

  • Allgemein (91)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.333)
    • Thema des Tages (2.315)
    • Wetterlexikon (1.357)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • August 2026 (23)
  • Juli 2026 (36)
  • Juni 2026 (31)
  • Mai 2026 (32)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitze Hitzewelle Hochdruck Hochdruckeinfluss Hochdruckgebiet Hochnebel Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wettervorhersage Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen