• Login
  • Registrieren
Windinfo.eu
  • NEWS
  • CHAT
  • WINDWARNER
  • WETTER
    • Regenradar
    • Isobarenkarte Europa
    • Föhndiagramme
    • Wassertemperatur in Europa
    • Wettervorhersage Videos
    • Langzeitprognose
    • Windskala – Windrechner
  • WEBCAMS + SPOTS
    • Webcam Finder
      • Webcam Ostsee
      • Webcam Nordsee
      • Webcam Alpsee
      • Webcam Altmühlsee
      • Webcam Ammersee
      • Webcam Bodensee
      • Webcam Bostalsee
      • Webcam Brombachsee
      • Webcam Brückelsee
      • Webcam Chiemsee
      • Webcam Edersee
      • Webcam Eibsee
      • Webcam Epplesee
      • Webcam Forggensee
      • Webcam Förmitztalsperre
      • Webcam am Kochelsee
      • Mandichosee – Lechstaustufe
      • Webcam Norderney
      • Webcam Rügen
      • Webcam Simssee
      • Webcam Staffelsee
      • Webcam Starnberger See
      • Webcam Tegernsee
      • Webcam Walchensee
      • Webcam Wörthsee
    • Webcam Finder
      • Webcam Achensee
      • Webcam Attersee
      • Webcam Mattsee
      • Webcam Mondsee
      • Webcam Millstättersee
      • Webcam Neusiedlersee
      • Webcam Ossiachersee
      • Webcam Traunsee
      • Webcam Wolfgangsee
      • Webcam Zell am See
      • Webcam Genfer See
      • Webcam Luganersee
      • Webcam Silsersee
      • Webcam Silvaplaner See
      • Webcam Urnersee
      • Webcam Zürichsee
      • Webcam Comersee
      • Webcam Gardasee
      • Webcam Kalterer See
      • Webcam Lago Maggiore
      • Webcam Lago di Santa Croce
      • Webcam Reschensee
      • Webcam Sardinien
      • Webcam Trieste
      • Webcam Vieste – Gargano
  • ACTIVITY
  • GROUPS
    • MEMBERS
  • Menü Menü

Der Einfluss von Saharastaubausbrüchen auf atlantische Hurrikans

15. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Aktuell befindet sich Hurrikan ERNESTO mit einem Kerndruck von 979 Hektopascal als Kategorie 1 Hurrikan nördlich der Dominikanischen Republik. ERNESTO wird sich voraussichtlich in den nächsten Tagen zu einem starken Hurrikan der Kategorie 3 entwickeln und dabei vor der Küste der USA nach Norden abdrehen. Abgesehen von den Bermuda-Inseln erreicht der Sturm im weiteren Verlauf aber kein Land und wird sich Anfang nächster Woche in die Westwindzone im Nordatlantik eingliedern. Damit könnte ERNESTO als außertropisches Tief im weiteren Verlauf auch auf unser Wettergeschehen Einfluss nehmen und die Vorhersagen hierzulande ordentlich durcheinanderwirbeln.

Wie konnte sich Ernesto zu einem Hurrikan entwickeln?

Die Brutstätte der meisten tropischen Wirbelstürme ist der östliche Atlantik. Grundlage dafür sind häufig mesoskalige konvektive Systeme, die in Südwest-Afrika im Bereich von kleinen Trögen, den (African Easterly Waves), entstehen. Einige dieser Gewittersysteme verlagern sich auf den östlichen Atlantik und können unter günstigen Bedingungen zu einem tropischen Wirbelsturm heranwachsen. Neben einer geringen vertikalen Windscherung (Windänderung mit der Höhe) und hohen Meeresoberflächentemperaturen von über 26 Grad spielen dabei auch Ausbrüche von Saharastaub eine wichtige Rolle. Intensive Staubstürme können in der Sahara gewaltige Mengen an Aerosolen aufwirbeln und diese mit dem Nordostpassat über den Atlantik transportieren. Befindet sich nun ein tropisches Tief oder auch ein schon ausgewachsener Hurrikan über dem Atlantik wird dieser von diesen Staubausbrüchen stark beeinflusst.

Durch die Absorption der kurzwelligen einfallenden Sonnenstrahlung an den Aerosolen entsteht im Bereich solcher Staubausbrüche eine stabile Schicht in der mittleren Troposphäre. Diese ist gekennzeichnet durch eine Temperaturinversion und eine sehr geringe Feuchte. Dies sind schlechte Bedingungen für die Intensivierung eines tropischen Tiefs zu einem Hurrikan, da die diffus angeordneten Gewittersysteme innerhalb des Tiefs durch verstärkte Verdunstung am Oberrand der Wolke in sich zusammenfallen. Starke Verdunstung bewirkt nämlich ein Einmischen von trockenen Luftmassen ins Innere des Gewittersystems. Dadurch wird das Energiereservoir in Form von latenten Wärmeflüssen vom Ozean abgeschnürt. Somit kann der Sturm sich trotz Meeresoberflächentemperaturen von über 26 Grad und einer hohen Feuchte in unteren Schichten nicht weiterentwickeln.

Hat sich jedoch bereits ein ausgewachsener Hurrikan mit einer klaren symmetrischen Struktur und einem ausgewachsenen Auge entwickelt sieht die Sache etwas anders aus. Neue Studien zeigen, dass sich in diesem Fall der Effekt der Verdunstung im oberen Teil des Sturms aufgrund der starken Aufwinde in Grenzen hält. Gleichzeitig befinden sich eine deutlich höhere Anzahl an Staubaerosolen in den Wolken. Dieser Partikel können als zusätzliche Eiskeime fungieren. Dadurch werden bei der Sublimation von Eis zu Wasserdampf größere Mengen an latenter Wärme freigesetzt was den ausgewachsenen Hurrikan zusätzlich verstärken kann.

Damit hat der Ausbruch von großen Mengen an Saharastaub einen negativen Einfluss auf die Intensivierung von tropischen Tiefs oder schwachen tropischen Wirbelstürmen mit einer diffusen Struktur. Bei einem ausgewachsenen Hurrikan kann dies allerdings zum gegenteiligen Effekt führen und den Sturm sogar weiter beleben.

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 15.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Der-Einfluss-von-Saharastaubausbruechen-auf-atlantische-Hurrikans.jpg 820 1542 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-15 21:15:392024-08-15 21:15:56Der Einfluss von Saharastaubausbrüchen auf atlantische Hurrikans

Wassertemperaturen

14. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Während viele Urlauber ihre freie Zeit im Sommer gerne an der Nord- oder Ostsee verbringen, fahren andere lieber in den wärmeren Mittelmeerraum. Doch nicht nur das Navi weist in entgegengesetzte Richtungen, sondern auch die Werte auf dem Thermometer liegen weit auseinander. Sowohl die Lufttemperaturen an den beiden Küstenregionen stehen in starkem Kontrast zueinander als auch die Wassertemperaturen. An den deutschen Küsten und bei unseren Nachbarn im Norden ist es mit Tageshöchsttemperaturen von gut 20 Grad recht angenehm sommerlich warm, in den Mittelmeerländern herrschen hingegen verbreitet heiße 35 bis 40 Grad. Wo man im Norden noch ein erfrischendes Bad bei 20 Grad genießen kann, fühlt es sich im Süden mit nahezu 30 Grad eher an, wie in der Badewanne. Dazwischen lassen sich die Temperaturen an der europäischen Atlantikküste einordnen. Die Lufttemperaturen liegen in ähnlichen Bereichen wie in Norddeutschland, das Wasser hat etwas wärmere 21 bis 24 Grad zu bieten. Doch woran liegen diese Unterschiede?

Das Mittelmeer liegt etwa 15 Breitengrade weiter südlich, als die Randmeere des Nordatlantiks, was einen spürbaren Unterschied ausmacht, in Hinblick auf die Menge der einfallenden Sonnenstrahlung. Dadurch kann sich die Erdoberfläche dort mehr aufheizen und insbesondere die dunkle Meeresoberfläche absorbiert viel der wärmenden Energie. Wenn die Sonne in den Sommermonaten weiter nach Norden wandert, erreicht ihre wärmende Kraft unsere Breiten erst etwas später als die Mittelmeerregion. Dort wird also bereits eher die Heizung angeschmissen. Die hohe Wärmekapazität des Wassers, sprich seine Fähigkeit, Wärme zu speichern, hat zwei Effekte zur Folge: Zwar ist zuerst viel Energie nötig, es dauert also lange, bis es sich erwärmt hat, wenn es aber soweit ist, kann die Temperatur auch lange gehalten und die Umgebung beheizt werden. So hat das Mittelmeer der Nord- und Ostsee gegenüber einen Vorsprung, wenn es darum geht, Wärme zu sammeln – und den können die beiden auch über den Sommer nicht aufholen.

Das Mittelmeer ist ein Binnenmeer, sodass der Austausch mit anderen Wassermassen erschwert ist und das erwärmte Wasser sich in der „XXL-Badewanne“ hält. Einen kleinen Abfluss in den Atlantik gibt es durch die Straße von Gibraltar. Eigentlich würde man nun erwarten, dass das Wasser durch seine hohe Temperatur leichter ist und sich an der Oberfläche auf den Weg in den weiten Ozean machen würde. Das Mittelmeerwasser ist aber zusätzlich ziemlich salzig, was es wiederum schwerer macht. Dadurch verlässt es seine Kinderstube in größeren Tiefen und beeinflusst die Temperatur des Oberflächenwassers im Ostatlantik nicht.

Obwohl beispielsweise Spanien und Portugal auf einem ähnlichen Breitengrad liegen, also ähnlich von der Sonne verwöhnt werden, wie das Mittelmeer, liegt das Temperaturniveau deutlich niedriger. Das liegt an einem größeren Strömungssystem im Atlantik, das im Westen warmes Wasser in Richtung Nordpol transportiert und im Gegenzug kälteres Wasser am Ostrand wieder zum Äquator bringt. Vor der europäischen Atlantikküste übernimmt diese Rolle der Kanarenstrom, der neben dem kühlen Wasser aus Norden auch Reste des warmen Wassers aus dem Golfstrom mit sich führt und damit für beständige Temperaturen in seinem Einzugsgebiet sorgt. Außerdem findet durch die vielfältigen Strömungen mehr Durchmischung mit tieferem und damit kälterem Wasser statt. Dadurch wird das erwärmte Oberflächenwasser hinunter gemischt.

Wenn man also bei der Urlaubsplanung die Wassertemperaturen an einigen Küsten Europas vergleicht, sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Christina Kagel

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 14.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Wassertemperaturen.png 924 1886 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-14 21:05:422024-08-15 21:10:26Wassertemperaturen

„Hundsmäßig“ heiß mit „Wasserbomben“-Gewittern

13. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am Donnerstag, den 15. August 2024 sind bereits sieben Wochen seit dem „Siebenschläfertag“ am 27. Juni 2024 vergangen. Der Siebenschläfertag ist einer der meteorologischen Lostage. Damit einher geht bekanntlich die alljährliche Fragestellung, ob das Wetter am Siebenschläfertag Aufschluss über das Wetter der darauffolgenden sieben Wochen geben kann.

Das Wetter von sieben Wochen kann man tatsächlich aber nicht am Wetter eines einzelnen Tages festmachen. Vielmehr muss eher der Zeitraum zwischen Ende Juni und Anfang Juli als Kriterium herangezogen werden. Grundsätzlich besteht für großräumige Wetterlagen in diesem Zeitraum eine Erhaltungstendenz über mehrere Wochen. Bezieht man die Regel des Siebenschläfertages also nicht auf einen einzelnen Tag, sondern auf den genannten Zeitraum, dann bewahrheitet sich diese Regel in etwa zwei von drei Jahren.

Der Siebenschläfertag gehört zu den Singularitäten, also den Witterungsregelfällen in der Meteorologie. Andere bekannte Beispiele für solche Singularitäten sind die Eisheiligen, die Schafskälte, die Hundstage, der Altweibersommer oder das Weihnachtstauwetter.

Das Resümee im  lautete: „Würde man die Siebenschläfer-Regel wortwörtlich nehmen, würden uns also sieben schwül-heiße Wochen mit wahren „Wasserbomben“ an Gewittern bevorstehen.“

In den letzten knapp sieben Wochen traf dies in der Form so nicht unbedingt durchgängig zu. Mit den Gewittern hatten die Warnmeteorologen, die Feuerwehren, usw. definitiv allerhand zu tun. Der Fokus lag bei den Gewittern tatsächlich auch sehr häufig auf dem Starkregen, die „Wasserbomben“ treffen also durchaus zu. Bei den Hitzetagen sah es subjektiv betrachtet allerdings nicht überbordend aus, was die bestätigt. Beispielhaft kamen beim Spitzenreiter Bad Muskau bis einschließlich des gestrigen Montags zwar gerade einmal vier Hitzetage hinzu. Damit wurde aber sogar bereits ein Hitzetag mehr als im langjährigen Mittel zwischen 1991 und 2020 verzeichnet.

In Waghäusel-Kirrlach kamen bis zum 08.08.2024 sieben weitere Hitzetage hinzu. Dies änderte sich seit dem vergangenen Freitag. Seit dem gestrigen Montag werden nun verbreitet Höchstwerte von mehr als 30 Grad erreicht. Die Hitze erreicht nun am heutigen Dienstag ihren Höhepunkt. Ganz lokal sind auch bis zu 37 Grad möglich. Außen vor bleiben nur das Küstenumfeld und der äußerste Nordosten, die die 30 Grad (wenn auch teils nur um wenige Kelvin) verpassen. Sommerwetter vom feinsten mag man meinen. Allerdings kam seit Sonntag, spätestens aber seit dem gestrigen Montag aus Südwesten zunehmend Feuchtigkeit ins Spiel, was das Ganze allmählich unangenehm schwül werden lässt. Zudem kühlt es in den Nächten besonders in den Ballungszentren nicht mehr ab und an erholsamen Schlaf ist aufgrund mangelnder Durchlüftung der Wohnungen und Häuser nicht mehr zu denken.

Zu der Hitze passend befinden wir uns momentan in der Zeit der „Hundstage“. Diese erstrecken sich gemäß vielen Kalendern und Büchern vom 23. Juli bis zum 23. August. Namensgebend für die Hundstage ist das Sternbild „Großer Hund“ und hängt mit dem heliakischen Aufgang des Sterns „Sirius“ zusammen. Der Begriff der Hundstage dient im allgemeinen Sprachgebrauch der Benennung der heißesten Tage des Jahres.

Um noch einmal auf Gewitter zu sprechen zu kommen: Diese beenden nun ab dem heutigen Dienstag langsam, aber stetig diese Phase schwül-heißen Wetters. Und wieder ist insbesondere der Starkregen im Fokus. Die ein oder andere (schwere) Sturmbö und auch Hagel können zwar lokal auftreten, aber der Wassergehalt der Atmosphäre in Kombination mit der geringen Zuggeschwindigkeit deutet wieder auf wahre „Wasserbomben“ hin. Davon betroffen sind am heutigen Dienstag ausgehend von den Mittelgebirgen der Süden und der Westen Deutschlands.

Am morgigen Mittwoch weitet sich die Gewittertätigkeit dann ausgehend vom Westen und Nordwesten im Tagesverlauf über die Mitte ostwärts aus. Außen vor bleibt zunächst der Nordosten. In der Nacht zum Donnerstag kommt die Gewittertätigkeit dann auch dort an, wobei die Unwettergefahr aber allmählich nachlassen soll. Nachfolgend beruhigt sich die Lage dann von Westen weitestgehend.

M.Sc. (Meteorologin) Tanja Egerer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 13.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Hundsmaessig-heiss-mit-Wasserbomben-Gewittern.png 1030 1915 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-13 17:47:232024-08-13 17:47:38„Hundsmäßig“ heiß mit „Wasserbomben“-Gewittern

Von Feuchtigkeit und Hitze

12. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Derzeit leidet Deutschland unter einer Hitzewelle. Dabei mag sich die Eine oder der Andere stirnrunzelnd fragen, ob es sich bei Tageshöchstwerten von 30 bis 37 Grad nicht nur um einen „normalen“ Sommertag handelt. Immerhin kann die Temperatur im August sogar auf Werte um 40 Grad ansteigen. Ist es also übertrieben, vor einer starken oder gar einer extremen Wärmebelastung zu warnen?

Dazu muss man wissen, dass in Wettervorhersagen üblicherweise zwar nur die Lufttemperatur angegeben wird. Das Temperaturempfinden des Menschen entspricht jedoch der vorherrschenden Lufttemperatur nur, wenn man sich mit der Temperatur angemessener Kleidung bei mittlerer Luftfeuchtigkeit und Windstille langsam im Schatten bewegt. In der Sonne und bei hohem Wasserdampfgehalt der Luft empfindet man die Temperatur als höher, bei Wind – besonders im Winter – als geringer. Es spielt also nicht nur die Lufttemperatur eine Rolle beim Einfluss der Hitze auf den menschlichen Organismus. Auch die Feuchte der Luft und die Luftbewegungen sollten nicht vernachlässigt werden. Allerdings ist die Frage „Wie feucht ist die Luft?“ gar nicht so leicht zu beantworten. Das liegt daran, dass man sich zuerst einmal darauf festlegen muss, welches Maß man zur Betrachtung der Feuchte auswählt.

So ist unter anderem die relative Feuchte (relative Luftfeuchtigkeit) eine sehr gebräuchliche (und vielleicht die am häufigsten verwendete) Größe zur Angabe des Feuchtegehalts der Atmosphäre. Sie gibt das Verhältnis zwischen der tatsächlich in der Luft befindlichen Wasserdampfmenge und der bei denselben Bedingungen maximal möglichen an. Ist die Luft gesättigt, kann sie also keinen zusätzlichen Wasserdampf mehr aufnehmen, so beträgt die relative Feuchte 100 Prozent. Problematisch bei dieser Größe ist vor allem, dass die Menge des Wasserdampfs, den die Atmosphäre aufnehmen kann, vom Druck und der Temperatur abhängig ist. Mit anderen Worten: Bei Druck- und Temperaturänderungen schwankt der Wert der relativen Feuchte auch dann, wenn die Menge des Wasserdampfs in der Atmosphäre gleich bleibt. Dabei gilt insbesondere, dass die relative Feuchte steigt, wenn die Temperatur sinkt. So liegt die relative Feuchte derzeit tagsüber bei 40 bis 60 Prozent, in den Nächten dagegen bei 80 bis 100 Prozent.

Will man stattdessen Aussagen zur absoluten Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre machen, so eignet sich für eine solche Betrachtung die sogenannte Taupunkttemperatur (kurz: der Taupunkt). Damit wird die Temperatur beschrieben, auf die man ein Luftpaket (ein kleines abgeschlossenes Luftvolumen) abkühlen muss, damit die relative Feuchte 100 Prozent beträgt. Sie liefert ein Maß für die absolute Feuchte in der Luft, ist nicht temperaturabhängig und es gilt, dass die Luft umso feuchter ist, je höher die Taupunkttemperatur liegt. Am heutigen Montag und in den Folgetagen bewegt sich die Taupunkttemperatur insbesondere in der Südwesthälfte regional bei Werten von über 20 Grad.

Nun lassen diese Feuchtemaße jedoch keinen unmittelbaren Rückschluss auf die Auswirkungen der Hitze auf den menschlichen Organismus zu. Hier bedient man sich der sogenannten „Gefühlten Temperatur“. Dabei handelt es sich um eine künstliche Größe, die das Temperaturempfinden eines Menschen beschreibt. Zur Berechnung der Gefühlten Temperatur setzt der DWD das sogenannte „Klima-Michel-Modell“ ein. Hier werden atmosphärische Bedingungen mit dem Energieumsatz eines Modellmenschen, dem Klima-Michel, beim Gehen mit konstanter Geschwindigkeit von 4 km/h verknüpft. Michel ist übrigens männlich, 35 Jahre alt, 1.75 Meter groß und 75 Kilogramm schwer. Seine Bekleidung passt er dem Sommerwetter so an, dass er nach Möglichkeit Behaglichkeit empfindet. Die daraus resultierende Gefühlte Temperatur steigt unter sommerlichen Bedingungen viel schneller als die Lufttemperatur an. Ist es jedoch kühl bei schwachem bis mäßigem Wind, kann sie auch unter die Lufttemperatur absinken.

Am heutigen Montag (12.08.2024) liegt die Gefühlte Temperatur im äußersten Südwesten bei bis zu 40 Grad und breitet sich am morgigen Dienstag weiter nordostwärts aus. Einzig der äußerste Nordosten sowie einige Küstenregionen sind dann bei Gefühlten Temperaturen von unter 30 Grad von der Hitze verschont. Am Mittwoch werden „nur noch“ Gefühlte Temperaturen von bis zu 37 Grad erreicht, dennoch muss weiterhin von einer starken Wärmebelastung ausgegangen werden. Erst am Donnerstag entspannt sich die Situation in weiten Teilen Deutschlands, wobei die Subtropikluft im Süden Deutschlands voraussichtlich nicht vollständig ausgeräumt wird.

Und wann wird nun vor einer „starken Wärmebelastung“ gewarnt? Dies geschieht, wenn die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Schwellenwert von 32 Grad Celsius überschreitet. Dieser Schwellenwert kann aber aufgrund eines Akklimatisationseffektes bei Ereignissen im Frühsommer etwas niedriger und im Hochsommer etwas höher liegen. Als weiteres Kriterium einer Warnung wird die nächtliche Temperatur von Innenräumen herangezogen. Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet. Überschreitet die Gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad Celsius, so wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ gewarnt. Weitere Informationen zum Thema Hitze sowie die aktuellen Hitzewarnungen finden Sie unter.

MSc.-Meteorologe Sebastian Schappert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 12.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Von-Feuchtigkeit-und-Hitze.png 446 630 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-12 17:48:022024-08-15 21:05:11Von Feuchtigkeit und Hitze

Der Hitze entgegen

11. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Hochdruckgebiet MASCHAL sorgt am heutigen Sonntag und auch zu Beginn der neuen Woche für oft sonniges Wetter. Dabei strömt aus dem Süden warme Luft ins Land. Diejenigen, die noch Ferien haben, freuen sich jetzt über eine hochsommerliche Phase. Vor allem an den deutschen Küsten sorgen die erwarteten Sommertage für gute Laune. Für gesundheitlich vorbelastete und ältere Menschen steht allerdings eine unruhige Zeit bevor.

In der neuen Woche nimmt der Tiefdruckeinfluss aus Westen zu und die Feuchtezufuhr steigt. Die Luft wird zunehmend als schwül empfunden. Auch die Nächte bieten immer weniger Abkühlung. Die Temperatur sinkt vor allem in Ballungsgebieten nicht mehr unter 20 Grad. Damit ist keine ausreichende Erholung nachts gegeben und die Wärmebelastung steigt zusätzlich.

Um der Hitze entgegenzuwirken, gibt es jede Menge Tipps. Grundsätzlich sollte man die große Hitze während der Nachmittagsstunden meiden und Tätigkeiten, wenn es denn geht, in die Morgen- und späten Abendstunden verlegen. Ein feuchtes Tuch im Nacken oder um Arme und Beine kann den Körper kühlen. Auch kühlende Bäder für Arme oder Füße lindern die Hitze. Ein leichter Luftzug kann für Entspannung sorgen. Es muss auch nicht immer ein Ventilator sein, ein Handfächer schafft oft schon Abhilfe und lässt sich überall mit hinnehmen. Zudem sollten Sie mehr trinken als gewöhnlich, um den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen auszugleichen. Beim Essen sollten Sie auf leichte, aber auch salzhaltige Kost achten. Denn beim Schwitzen gehen dem Körper wichtige Mineralstoffe verloren. Tragen Sie luftige Kleidung. Sie lässt die Haut atmen und sorgt für Luftzirkulation, die wiederum durch Verdunstung für Abkühlung sorgt.

Besonderes Augenmerk bei Hitze und Sonne sollte auf dem Kopf liegen. Er beherbergt unsere „Schaltzentrale“. Ohne die geht nichts oder nicht mehr richtig. Bedecken Sie den Kopf, schützen Sie ihn vor direkter Sonne. Suchen Sie draußen schattige Plätze. Vermeiden Sie aufgeheizte Betonflächen. Ein Bummel durch ein klimatisiertes Einkaufszentrum oder der Gang in die Kirche verschafft sowohl Bewegung als auch Abkühlung.

Für die Wohnung gilt: Kühl halten. Nutzen Sie wenn möglich nordwärts ausgerichtete Räume. Lassen Sie die Sonne die Räume nicht zusätzlich aufheizen. Verdunkeln Sie, wenn möglich, von außen. So staut sich die Wärme nicht zwischen Fenster und Gardine im Innenraum. Lüften Sie ausreichend, nicht nur nachts. Sorgen Sie für Durchzug oder mindestens einen Luftzug. Ein Ventilator kann die Luft zwar nicht kühlen, er sorgt aber dafür, dass Feuchtigkeit auf Ihrer Haut verdunstet und ein kühles Gefühl zurückbleibt.

Das Umweltbundesamt hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst Broschüren zum Umgang mit Hitze herausgegeben. Auch das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geben Verhaltenstipps. Eine Sammlung verschiedener Quellen finden Sie auf www.hitzewarnungen.de.

Man sollte aus der Vielzahl an möglichen Abhilfen die für sich geeigneten heraussuchen. Nicht alles muss umgesetzt werden. Und wie sooft gilt auch bei Hitze: Achten Sie auf Ihre Nächsten. Bieten Sie Hilfe an oder fragen Sie danach.

Dipl. Met. Jacqueline Kernn
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 11.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Der-Hitze-entgegen.png 924 1886 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-11 17:57:282024-08-11 17:57:42Der Hitze entgegen

„Borkum-Twins“ und „Wykinger“

10. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Am späten Vormittag des vergangenen Donnerstags (08.08.2024) erreichte die Tornadoexpertengruppe des DWD ein beeindruckendes Video aus Borkum, auf dem zwei, nur wenige Meter breite Wasserhosen kurz nacheinander vom Watt über den Strand auf die Promenade zogen und sich rasch wieder auflösten (bei Interesse durch entsprechende Sucheingabe im Netz leicht zu finden). Dabei wurden Strandkörbe durch die Gegend gewirbelt und Stühle auf der Promenade förmlich in die Höhe katapultiert. Glücklicherweise soll es keine Verletzten gegeben haben, obwohl zu dem Zeitpunkt schon einige Leute am Strand unterwegs waren. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn einer der durch die Luft gewirbelten Strandkörbe einen Menschen getroffen hätte.

Die Tornados wurden gemäß der internationalen Fujitaskala (kurz: IF) als IF0 und IF0.5 eingestuft und damit im untersten beziehungsweise schwächsten Bereich der bis IF5 reichenden Skala. Die Einordnung erfolgt anhand der aufgetretenen Schäden, die anschließend eine Abschätzung der aufgetretenen Windgeschwindigkeit erlaubt. Diese liegt bei einem IF0-Tornado in der Größenordnung von etwa 90 km/h. Bei einem IF0.5 sind es bereits rund 120 km/h, womit man sich im Orkanbereich bewegt. Das relativiert dann schnell das Wörtchen „schwach“ im Zusammenhang mit den „Borkum-Twins“, auch wenn man von starken Tornados erst ab der Stufe IF2 spricht (um 220 km/h). Nur der Vollständigkeit halber: Bei einem IF5 bewegt man sich in Geschwindigkeitsbereichen deutlich jenseits von 400 km/h. Näheres zur IF-Skala finden Sie im

Die beiden Tornados entstanden über dem rund 21 Grad warmem Nordseewasser im Zusammenhang mit einer Schauerlinie, die gegen 10 Uhr über Borkum ostwärts hinweg zog. Auch in Wyk auf Föhr kam es vormittags zu zwei Wasserhosen (Stärke IF0.5). Die beiden „Wykinger“ zogen ebenfalls auf den Strand und wehten dort Strandkörbe um. Zwei weitere Verdachtsfälle wurden zudem vor Langeoog gemeldet. Ob die beiden Wirbel aber ebenfalls den Boden beziehungsweise das Wasser erreichten, ist bisher nicht bekannt. Damit gab es in diesem Jahr bisher 27 Tornados in Deutschland, wobei der August im Mittel der Wasserhosenmonat schlechthin ist. Über 40 % der Wasserhosen treten durchschnittlich im August auf. Mehr zum Jahresgang der Tornadoaktivität in Deutschland und generell zur bisherigen Bilanz finden Sie im.

Wie Sie sicherlich schon gemerkt haben, zählen Wasserhosen zur Familie der Tornados und können damit auch als Tornado bezeichnet werden. Genaugenommen zählen Wasserhosen zu den sogenannten Typ-2-Tornados. Diese entwickeln sich an einer Schauer- oder Gewitterzelle im Umfeld geringer Geschwindigkeitsscherung, das heißt, die Windgeschwindigkeit darf mit der Höhe allenfalls nur schwach zunehmen. Zusätzlich benötigt man einen hohen vertikalen Temperaturgradienten, die Temperatur muss also mit der Höhe stark abnehmen. Entwickelt sich nun in Bodennähe noch ein konvergentes Windfeld (Bereich in dem die Luft zusammenströmt), wird die Luft gezwungen, aufzusteigen, was zur Bildung eines Tornados führen kann. Alle Bedingungen waren bei den jüngsten Fällen über der Nordsee gegeben: Rund 21 Grad warmes Wasser gepaart mit höhenkalter Luft, dazu ein mit Durchgang der Schauerlinie sprunghaft von Südwest auf West bis Nordwest drehender Wind.

Unter einem Typ-1-Tornado versteht man dagegen den „klassischen“ Tornado, der sich an der Unterseite einer rotierenden Schauer- oder Gewitterzelle bildet. Dafür ist vor allem eine hohe Windscherung, also eine starke Zunahme und Drehung des Windes mit der Höhe notwendig. Ist die bodennahe Luft nun noch sehr feucht und die Wolkenuntergrenze niedrig, sind alle Bedingungen für die Entwicklung eines Tornados gegeben.

Auch wenn Typ-2-Tornados in der Regel schwächer als ihre Typ-1-Kollegen sind, sind sie trotzdem gefährlich, wie man besonders auf Borkum gesehen hat. Im Jahresmittel treten in Deutschland übrigens 45 Tornados auf. Mit bisher 27 Stück liegen wir dabei derzeit voll im Soll. Sicherlich wird noch der ein oder andere Tornado dazukommen, sei es als Neuentwicklung oder durch die nachträgliche Bestätigung einer der zahlreichen, noch nicht näher untersuchten Verdachtsfälle. Die Chancen auf ein mindestens durchschnittliches Tornadojahr stehen also nicht schlecht.

Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 10.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Borkum-Twins-und-Wykinger.jpg 738 806 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-10 19:40:292024-08-11 11:45:37„Borkum-Twins“ und „Wykinger“

Hochsommer gibt Gas – länger trockene und sonnige Periode Fehlanzeige, aber für den CSD in Frankfurt und Olympia in Paris scheint die Sonne!

9. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Diesen Sommer haben es stabile Hochdruckwetterlagen eher schwer. Normalerweise waren in den vergangenen Jahren immer wieder längere sonnige und trockene Witterungsabschnitte typisch für die Sommermonate. Doch in diesem Jahr überwiegt bisher meist unbeständiges und nur kurzzeitig hochsommerlich, heißes Wetter.

In den kommenden Tagen klopft mal wieder der Hochsommer an und versucht ganz Deutschland zu dominieren. Doch insgesamt hat es Hoch LEANDER zunächst schwer sich gegen die steuernden Tiefs OTTILIE zwischen Island und Schottland sowie NICOLE zwischen Island und Spitzbergen durchzusetzen. Dieser Tiefdruckkomplex induziert vom Nordostatlantik über die Britischen Inseln hinweg bis in die Nordsee und nach Dänemark eine teils kräftige westliche bis nordwestliche Strömung, mit der wiederholt Tiefausläufer und Randtiefs ostwärts geschoben werden. Somit kann LEANDER anfangs nur in der Südhälfte wirken und die Sonne strahlen lassen. Der Norden wird dagegen weiter von den Tiefausläufern überquert oder gestreift, sodass dort der unbeständige Wettercharakter anhält.

Am Samstag heißt es auch wieder „Gude Frankfurt“, die Hessen und Gäste aus aller Welt kommen zum Christopher Street Day (CSD) zusammen. Die Demonstrationsparade soll mehr Respekt und Akzeptanz für Homosexuelle und queere Minderheiten schaffen. Ihr Name erinnert an den ersten öffentlich gewordenen Protest gegen Polizeiwillkür in den USA, genauer in der New Yorker Christopher Street, am 28. Juni 1969. Auch der Deutsche Wetterdienst möchte mit der Wettervorhersage für den CSD ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. Auch über Frankfurt putzt das Hoch LEANDER den Himmel nahezu frei von Wolken, sodass einem sonnigen und trockenem Tag voller guter Laune und ausgelassener Stimmung nichts im Weg steht. Allerdings lässt die Sonne bei nur einer leichten Brise das Quecksilber im Thermometer ordentlich steigen und hievt es wohl über die 30 Grad Marke. Was sich nach perfektem Sommerwetter anhört, kann insbesondere in Ballungszentren mit vielen Menschen schnell auch für den Körper belastend werden, also an Sonnenschutz und genügend Flüssigkeit denken.

Ab Sonntag kann Hoch LEANDER seinen Einflussbereich bis zur Nord- und Ostsee ausweiten und auch dort die Regenwolken überwiegend vertreiben. Wer glaubt, das Hoch LEANDER nun den Durchbruch für eine länger anhaltende, sonnige und trockene Hochsommerepisode bringt, wird enttäuscht. Denn bis Montag verlagert das Hoch seinen Schwerpunkt nach Skandinavien und ins östliche Mitteleuropa. Somit gelangt der Südwesten und Westen langsam wieder in den Einflussbereich von tieferem Luftdruck, der sich von den Britischen Inseln und Frankreich nähert und von Süden und Südwesten eine volle Ladung Feuchte im Gepäck hat. Durch den fehlenden Schutz des Hochs kommen zunächst auch mit Hilfe des Berglandes die vertikalen Umlagerungen wieder in Gang, sodass am Montag im Südwesten schon wieder erste Schauer und Gewitter auf dem Programm stehen könnten. In der Nacht zum Dienstag sollen die Schauer und Gewitter zwar weitgehend zusammenfallen, doch die Wolken lösen sich nur langsam auf. Somit ist in der Südwesthälfte die nächtliche Ausstrahlung limitiert, was vom Niederrhein bis zum Hochrhein sowie allgemein in den Ballungsräumen südwestlich von Weser und Werra wohl zu tropischen Nächten über 20 Grad sorgen wird.

Einen besonderen Blick müssen wir am Wochenende auch wieder gen Paris richten. Nachdem sich dort sowie an weiteren Orten in Frankreich und der Südsee in den vergangenen zwei Wochen Sportler aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen gemessen haben, gehen am Sonntagabend die Olympischen Sommerspiele in Paris mit einer Abschlussfeier zu Ende. Wie bei uns sorgt LEANDER auch in Frankreich am Wochenende für Sommerwetter, bei dem die Wolken gegenüber der Sonne deutlich im Nachteil sind. Somit kann die Sonne auch in der Olympiastadt die Temperaturen auf rund 33 Grad klettern lassen. Für die Feier am Abend wird sich die Luft zwar wieder etwas abkühlen, mit rund 27 Grad bleibt es aber warm. Somit nehmen die Olympischen nach einem regenreichen Start ein strahlendes Ende.

Am Dienstag und am Mittwoch sind hierzulande dann wohl erneut starke, teils unwetterartige Gewitter Trumpf. Aus dem sonnigen und trocken-heißem Hochsommerwetter wird dann schnell eine schwül-heiße und unangenehme Wettersuppe, die den Körper leiden lässt. Entsprechend sollten sich die Hitzewarnungen, die sich am morgigen Samstag nur auf die Ober- und Hochrheinregion beschränken, bis Dienstag nahezu über das gesamte Land ausbreiten und regional sogar hochgestuft werden. In diesem Sinne vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten sie sich in kühleren Innenräumen auf.

Ab Donnerstag sagen die hießen Temperaturen voraussichtlich wieder ade. Der Trend beschreibt schließlich wieder, den für diesen Sommer typischen, unbeständigen und mäßig warmen bis warmen Wettercharakter.

Dipl. Met. Lars Kirchhübel mit Praktikantin Christina Kagel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 09.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Hochsommer-gibt-Gas-–-laenger-trockene-und-sonnige-Periode-Fehlanzeige-aber-fuer-den-CSD-in-Frankfurt-und-Olympia-in-Paris-scheint-die-Sonne.gif 910 1280 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-09 19:46:052024-08-11 11:51:33Hochsommer gibt Gas – länger trockene und sonnige Periode Fehlanzeige, aber für den CSD in Frankfurt und Olympia in Paris scheint die Sonne!

Hitzewelle ante portas

8. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Warm, heiß, mäßig warm und dann wieder das ganze Spiel von vorne. So präsentierte sich der bisherige mitteleuropäische Sommer. Auf kurze Hitzewellen folgten meist recht zügig neue Dämpfer. Wenngleich es in den letzten zwei Wochen gebietsweise einige Sommertage mit mehr als 25 Grad gab, waren mehrere Tage am Stück mit 30 Grad eher selten. Gestern wurden beispielsweise in der östlichen Mitte und im Südosten nochmals 30 Grad erreicht. Spitzenreiter war Genthin in Sachsen-Anhalt mit 31,9 Grad. Die Kaltfront von Tief NICOLE beendete jedoch die kurze heiße Phase. Sie zog in der vergangenen Nacht über weite Teile des Landes hinweg und lagert nun am heutigen Nachmittag noch über dem Südosten, sodass dort einzelne kräftige Schauer und Gewitter entstehen. Unwetterartige Gewitter gab es am gestrigen Mittwoch und in der vergangenen Nacht im Einflussbereich der Kaltfront. Beispielsweise fielen in Otterberg bei Bremen 39 l/qm in einer Stunde. Auch hier in Offenbach am Main schütte es wie aus Eimern und innerhalb von 17 Minuten fielen etwas über 20 l/qm. Im Osten Hamburgs sorgten heftige Gewitter am Mittwochnachmittag für überschwemmte Straßen. Die nachfolgende Grafik zeigt allerdings, wie punktuell die Gewitter aufgetreten sind.

In den kommenden Tagen wagt der Sommer einen nächsten Anlauf. Zunächst verbleibt der Norden noch im Einflussbereich von Tiefdruckgebieten und der schleifenden Frontalzone. Ein nordostwärts und sich kräftigendes Hoch wandert allerdings im Laufe des Wochenendes und am Montag nordwärts über Deutschland. In Verbindung damit kann sich die Luftmasse deutlich erwärmen. Nach aktuellem Stand dürfte auch kein Saharastaub die Einstrahlung hindern, wodurch volle Einstrahlung vorprogrammiert ist. Am Samstag wird die 30-Grad-Marke im Süden und Südwesten gebietsweise geknackt. Am Sonntag dann in der gesamten Südhälfte und am Montag sind im Südwesten örtlich bis 37 Grad möglich. Höchstwerte unter 30 Grad gibt es dann nur noch im Bergland, im Küstenumfeld und im Nordosten. Auch die Nächte werden zunehmend milder und es drohen wieder Tropennächte mit Tiefstwerten nicht unter 20 Grad. Am Dienstag wird es mit Ausnahme der Küsten verbreitet 30 bis 35, vereinzelt bis 36 Grad heiß.

Allerdings wird die Luftmasse nun deutlich schwüler und damit unangenehmer. Die nächsten Gewitter stehen damit schon in den Startlöchern. Eine heranschwenkende Kaltfront samt vorgelagerter Konvergenz sorgen spätestens in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch in Verbindung mit teils unwetterartigen Gewittern dafür, dass die schwülheiße Luftmasse rasch wieder ausgeräumt bzw. nach Osten und Südosten abgedrängt wird. In der Folge setzt sich eine Zonalisierung durch. Während im Süden ein Azorenhochkeil zeitweise für warmes und freundliches Wetter sorgt, wird es im Norden allenfalls mäßig warm und unbeständig.

Dipl.-Met. Marcel Schmid
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 08.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Hitzewelle-ante-portas.jpg 1080 1920 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-08 20:18:122024-08-08 20:18:24Hitzewelle ante portas

Urlaubswetter in Europa

7. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Ein Wechsel aus kurzen freundlichen Phasen und teils kräftigen Schauern und Gewittern mit lokalen Unwettern, so gestaltete sich der Sommer 2024 bisher. Und auch in den nächsten Tagen hält dieser Trend an. Nach einem recht turbulenten Mittwoch mit Schauern und teils kräftigen Gewittern erwartet uns zum Wochenende eine Wetterzweiteilung. Während es im Süden meist freundlich und sommerlich bis hochsommerlich warm ist, geht im Norden das wechselhafte und nur mäßig warme Wetter weiter. Und auch die kommende Woche zeigt nach jetzigem Stand ein altbekanntes Muster. Nach einem kurzen Hitzehöhepunkt zu Beginn der Woche deutet sich ab der Wochenmitte eine deutliche Abkühlung an. Längeres beständiges Sommerwetter oder aber auch große langanhaltende Hitze scheint es in diesem Sommer nicht geben zu wollen.

Ganz anders sieht es aktuell im Mittelmeerraum aus. Der Hitzeschwerpunkt liegt dabei vorerst auf der iberischen Halbinsel. Dort zeigt das Thermometer in den nächsten Tagen häufig um 40 Grad an. Etwas kühler ist es in Spanien und Portugal lediglich entlang der Atlantikküste. Im weiteren Verlauf verlagert sich der Hitzeschwerpunkt allmählich vom westlichen in den zentralen und Anfang nächster Woche zunehmend auch in den östlichen Mittelmeerraum. Grund dafür ist ein ausgeprägter, welcher sich im Verlauf der Woche von Südspanien bis in das zentrale Südosteuropa ausbreitet.
Unter diesem kräftigen Höhenrücken bildet sich auch am Erdboden ein Hochdruckgebiet aus. Durch das Absinken der Luft innerhalb des Druckgebildes und der positiven Strahlungsbilanz kann sich die Luftmasse stark erwärmen. Damit werden in Südosteuropa Anfang nächster Woche teils erneut Temperaturen von über 40 Grad erwartet.

Diese Region wurde bereits im Juni und Juli von intensiven Hitzewellen mit Temperaturen von teils über 40 Grad erfasst. Aufgrund der langanhaltenden Hitze und ausbleibenden Niederschläge sind dort in der Region mehrere Waldbrände ausgebrochen.

Grund für die große Häufigkeit an Hitzewellen in diesem Sommer in Teilen von Südosteuropa ist eine immer wiederkehrende Wetterlage. Dabei befindet sich ein persistenter über West und teils auch über Mitteleuropa. Gleichzeitig dehnt sich ein Höhenrücken über dem zentralen und östlichen Mittelmeerraum nach Norden aus. Dabei strömen heiße Luftmassen von Nordafrika über den zentralen Mittelmeerraum nach Nordosten. Eine ähnliche Konstellation ist auch nächste Woche vorherrschend, sodass dort erneut eine Hitzewelle zu erwarten ist.

Wer sich dagegen wechselhaftes und gleichzeitig herbstlich kühles Wetter wünscht und sich nach einer richtigen Abkühlung sehnt, dem empfiehlt sich die Nordmeerinsel Island. Dort kommen die Temperaturen in den nächsten Tagen und auch in der nächsten Woche nicht über 10 bis 15 Grad hinaus.

M.Sc. Meteorologe Nico Bauer
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

 

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Urlaubswetter-in-Europa.png 745 1518 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-07 20:35:532024-08-07 20:36:07Urlaubswetter in Europa

Historische Wetterkarten Teil 1 – Internationaler Dekadenbericht

6. August 2024/in Klima, Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Im Jahr 1900 startete die Deutsche Seewarte an den Landungsbrücken in Hamburg mit der Herausgabe des Internationalen Dekadenberichts. Wir werfen heute einen Blick auf die Ausgabe Nummer 1 aus Jahrgang 1. Doch bevor wir uns diesem Schriftstück widmen, ein kleiner Rückblick auf das letzte Jahr des 19. Jahrhunderts. Damals wie auch im Sommer 2024 blickte die Welt nach Paris. Nicht nur fanden dort im Jahr 1900 über 5 Monate hinweg die 2. Olympischen Spiele der Neuzeit statt, von April bis November öffnete in der französischen Hauptstadt die Weltausstellung ihre Tore. Zu bestaunen gab es damals unter anderem die Rolltreppe, den Tonfilm oder den Dieselmotor. Fortbewegen konnte man sich erstmals mit der Pariser Metro. Der 8. September 1900 ist dagegen mit einem tragischen Ereignis verknüpft. Ein Hurrikan der zweithöchsten Kategorie Vier traf auf die texanische Küstenstadt Galveston und zerst

örte sie zu großen Teilen. Geschätzt 8.000 Menschen, ein Fünftel der damaligen Einwohner, starben an den Folgen des Hurrikans.

Doch nun zum Schriftstück des heutigen Tages. Der erste Teil des Berichts (Bild 1) widmet sich im oberen Teil der Seite der mittleren Druckverteilung und der Temperaturabweichung in einem Gebiet, das sich etwa vom Ural im Osten bis an die Westküste Nordamerikas erstreckt. Zu sehen sind Gebiete mit über-, normaler und unterdurchschnittlicher Temperatur. Zudem sind die Linien gleichen Luftdrucks, die Isobaren, eingezeichnet. Die Werte mögen auf den ersten Blick irritieren, sind wir heute doch Zahlen zwischen 960 und 1060 hPa gewöhnt. Auf der Karte stehen jedoch Werte nahe 760. Gemeint sind 760 mm Höhe und zwar die Höhe der Quecksilbersäule eines gleichnamigen Barometers. Über Jahrhunderte wurde der Luftdruck nämlich über sogenannte Quecksilber-Barometer bestimmt. Auf Meeresniveau führt der Luftdruck in einem Quecksilberthermometer zu einer Quecksilbersäule mit einer Höhe von 760 mm. Dies entspricht einem Druck von 1013,2 hPa. Die Isobarenabstände von 5 mm entsprechen somit etwa 6,7 hPa Unterschied. Anfang Juli 1900 war das Azorenhoch demnach gut ausgeprägt und im Deutschen Kaiserreich herrschte eine kühle Witterung.

Doch wie kamen die „Wetterfrösche“ damals ohne Wettermodelle und Satelliten zu ihrer Erkenntnis? Auf dem unteren Teil der Seite 1 sind Beobachtungen deutscher Dampfschiffe auf ihrem Weg zwischen dem Ärmelkanal und Nordamerika oder in der Gegenrichtung verzeichnet. Die Schiffbeobachtungen beinhalten als obere Zahl den Luftdruck und als untere eingeklammerte Zahl die Wassertemperatur und als Windfieder die Windrichtung und -geschwindigkeit. Jedes Schiff meldete dabei täglich nicht nur diese Werte, sondern auch seine Position. Anhand der Grafik lassen sich somit nicht nur die Druckverläufe auf einem Schiff, sondern auch der Druck auf einem bestimmten Längengrad im Verlauf der Zeit ablesen. Beispiel: Die „Kaiser Maria Theresia“ verließ am 5. Juli den Ärmelkanal nach Westen bei einem Druck von 968 mm und einer Wassertemperatur von 16 Grad Celsius. Bis zum 10. Juli kam sie auf 60 Grad westlicher Breite voran. Dort meldete sie einen Druck von 959 mm und eine Wassertemperatur von 20 Grad und einem kräftigen südsüdwestlichen Wind. Die typischen Dampferrouten jener Zeit findet man auf der oberen Grafik als gepunktete (15.08 bis 14.01.) bzw. gestrichelte Linie (15.01. bis 14.08.). Die unterschiedliche Routenführung je nach Jahreszeit ist der Ausdehnung möglicher Eisberge geschuldet. Eine Erklärung des damaligen Verfassers zur Grafik der Schiffsbeobachtungen finden sich auf Seite 2 (Bild 2) unten.

Auf Seite 2 gibt es aber nicht nur eine Erklärung zu sehen, es gibt auch eine umfangreiche Tabelle mit Werten zum Luftdruck, der Temperatur und des Niederschlags in der ersten Julidekade zahlreicher Städte. Die Städte reichen dabei mit San Francisco an der US-amerikanischen Westküste über das anfangs erwähnte Galveston am Golf von Mexiko und das beschauliche Keitum auf Sylt bis zu Vladivostok im Osten Russlands am Japanischen Meer. Aufgetragen sind jeweils der beobachtete Wert und der Normalwert von Luftdruck, Temperatur und Niederschlag. Zu erkennen ist beispielsweise die kühle Witterung in Mitteleuropa und überdurchschnittlich warmes Wetter am Schwarzen Meer (Odessa).

Die gezeigten Grafiken und noch viele weitere Veröffentlichungen unterschiedlichen Alters finden Sie frei zugänglich in der digitalen Literatursammlung des DWD, kurz: DWDbib:

MSc. Met. Thore Hansen
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 06.08.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/08/DWD-Historische-Wetterkarten-Teil-1-Internationaler-Dekadenbericht-scaled.jpg 2560 1736 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-08-06 20:36:252024-08-07 20:41:44Historische Wetterkarten Teil 1 – Internationaler Dekadenbericht
Seite 34 von 135«‹3233343536›»
Search Search

Neueste Beiträge

  • Schweißtreibender QUIRIAKUS
  • Noch ganz stabil? Atmosphärische Instabilitäten, Turbulenz und Klimawandel
  • Wetter, Waldbrand, Wasserdurst
  • Aktuelle Schwierigkeiten bei der Gewittervorhersage
  • Deutschlandwetter im Juli 2026

Kategorien

  • Allgemein (90)
  • Brand News (45)
  • Stories (10)
  • Tipps & Tricks (4)
    • Gesundheit (3)
  • Wetter (2.316)
    • Thema des Tages (2.299)
    • Wetterlexikon (1.341)
      • Klima (1.015)
    • Wind (579)

Archiv

  • August 2026 (6)
  • Juli 2026 (36)
  • Juni 2026 (31)
  • Mai 2026 (32)
  • April 2026 (29)
  • März 2026 (32)
  • Februar 2026 (28)
  • Januar 2026 (31)
  • Dezember 2025 (31)
  • November 2025 (31)
  • Oktober 2025 (31)
  • September 2025 (30)
  • August 2025 (31)
  • Juli 2025 (31)
  • Juni 2025 (32)
  • Mai 2025 (31)
  • April 2025 (33)
  • März 2025 (36)
  • Februar 2025 (27)
  • Januar 2025 (32)
  • Dezember 2024 (31)
  • November 2024 (30)
  • Oktober 2024 (33)
  • September 2024 (30)
  • August 2024 (31)
  • Juli 2024 (32)
  • Juni 2024 (30)
  • Mai 2024 (30)
  • April 2024 (30)
  • März 2024 (32)
  • Februar 2024 (29)
  • Januar 2024 (31)
  • Dezember 2023 (31)
  • November 2023 (30)
  • Oktober 2023 (31)
  • September 2023 (29)
  • August 2023 (35)
  • Juli 2023 (34)
  • Juni 2023 (35)
  • Mai 2023 (32)
  • April 2023 (30)
  • März 2023 (30)
  • Februar 2023 (28)
  • Januar 2023 (33)
  • Dezember 2022 (30)
  • November 2022 (30)
  • Oktober 2022 (31)
  • September 2022 (30)
  • August 2022 (32)
  • Juli 2022 (31)
  • Juni 2022 (32)
  • Mai 2022 (32)
  • April 2022 (30)
  • März 2022 (32)
  • Februar 2022 (27)
  • Januar 2022 (31)
  • Dezember 2021 (31)
  • November 2021 (30)
  • Oktober 2021 (34)
  • September 2021 (30)
  • August 2021 (30)
  • Juli 2021 (33)
  • Juni 2021 (31)
  • Mai 2021 (30)
  • April 2021 (33)
  • März 2021 (33)
  • Februar 2021 (30)
  • Januar 2021 (38)
  • Dezember 2020 (39)
  • November 2020 (33)
  • Oktober 2020 (38)
  • September 2020 (32)
  • August 2020 (33)
  • Juli 2020 (22)
  • Juni 2020 (22)
  • Mai 2020 (16)
  • April 2020 (13)
  • März 2020 (15)
  • Februar 2020 (15)
  • Januar 2020 (16)
  • Dezember 2019 (9)
  • November 2019 (13)
  • Oktober 2019 (13)
  • September 2019 (16)
  • August 2019 (7)

Schlagwörter

Bodenseeschifferpatent Druckgradienten Eis Frost Gewitter Herbstwetter Hitze Hitzewelle Hochdruck Hochdruckeinfluss Hochdruckgebiet Hochnebel Hurrikan Kaltfront Klimawandel Luftdruckmuster Meereisrückgang Nebel Niederschlag Regen SBF-Binnen SBF-Binnen unter Segeln SBF-See Schnee Sommer Sommerzeit Sonnenschein Sportboot-Patente Sportbootführerschein Starkregen Sturm Sturmböen Sturmtief Temperatur Thema des Tages Tiedruckgebiet Tiefdruckgebiet Tiefdruckgebiete Trockenheit Wetter Wetterumschwung Wettervorhersage Wind Winter Winterwetter
Search Search
© Copyright - Windinfo.eu
  • Link zu Facebook
  • Link zu Youtube
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen