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Schlagwortarchiv für: Spätwinter

Der Frühling legt den Turbo ein – aber der Motor stottert

26. April 2024/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Eine fast zweiwöchige unterkühlte Wetterphase mit Frost und Schnee liegt nun hinter uns. Zwar gehört eine solche Talfahrt zu einer typischen Aprilachterbahn dazu, dennoch stoßen die Überstunden für Eiskratzer, Schneeschieber & Co auf nur wenig Gegenliebe, und auch die Winterklamotten müssen irgendwann mal gewaschen werden, oder? Die gute Nachricht zuerst: Petrus hat ein Einsehen und beschert uns in den nächsten Tagen einen veritablen Temperatursprung!

Die Umstellung der Großwetterlage geht vom westeuropäischen Tiefdruckgebiet DUNJA aus. Anstatt dass uns ein kalter Nordwind um die Nase weht, dreht die Strömung auf der Vorderseite von DUNJA am Wochenende auf Südwest und macht den Weg frei für deutlich wärmere Frühlingsluft aus Südeuropa (siehe Abbildung 1).

Davon profitieren aber nicht alle gleichermaßen, wie anhand der Vorhersage von relativer Sonnenscheindauer und Höchsttemperaturen für Samstag bis Montag (27.-29. April) schnell zu erkennen ist (siehe Abbildung 2). Im Westen und Nordwesten macht sich die Nähe zu Tief DUNJA nachteilig bemerkbar. Ausläufer des Tiefs lenken etwas feuchtere und wolkenreichere Luft heran. Immer wieder kann es zu Schauern oder einzelnen Gewittern kommen, die die Erwärmung etwas dämpfen. Dennoch dürften sich Höchsttemperaturen von rund 20 Grad nach den vielen unterkühlten Tagen angenehm mild anfühlen.

Der Süden und Osten dagegen kommt in den Wirkungsradius des Hochs über Osteuropa, sodass die meiste Zeit die Sonne scheint. Das treibt die Temperaturen natürlich ungleich stärker in die Höhe. Spätestens am Sonntag wird die Sommermarke von 25 Grad regional geknackt. Da kann man von Pulli und Winterjacke direkt zu T-Shirt und kurzer Hose wechseln.

Nachdem der Frühling am Montag vor allem in der Nordwesthälfte durch die Kaltfront von Tief DUNJA nochmal einen kleinen Dämpfer erhalten wird, schickt sich das nächste Tief über Westeuropa an, die Warmluftdüse ab Dienstag wieder anzuwerfen. Bei dann generell zunehmenden Sonnenanteilen dürften am Dienstag (30. April) und am Mittwoch (1. Mai) verbreitet Höchsttemperaturen über 25 Grad erreicht werden, im Osten nähern wir uns dann sogar der 30-Grad-Marke (siehe Abbildung 3). Spätestens dann scheint der Frühling also den Turbo einzulegen – doch der Motor stottert trotzdem. Denn das Wetter bleibt vor allem im Westen störanfällig: Die feucht-warme Luft neigt zur Bildung von Schauern und Gewittern, die zunächst zwar eher vereinzelt auftreten, aber wie die Luft sommerlich anmuten und kräftig ausfallen können mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Im weiteren Verlauf zeigt der Temperaturtrend eher wieder nach unten und es wird vor allem in der Südhälfte wieder deutlich unbeständiger. Einen neuerlichen Rückfall auf spätwinterliches Wetter ist aber erst mal nicht in Sicht.

Dipl.-Met. Adrian Leyser
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.04.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/04/DWD-Vom-Aprilwinter-in-den-Wonnemonat-Mai-2.jpg 910 1280 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-04-26 20:19:512024-06-27 10:01:35Der Frühling legt den Turbo ein – aber der Motor stottert

Der Spätwinter mit Schnee und Frost folgt auf den Frühsommer!

21. April 2024/in Thema des Tages, Wetter/von WINDINFO

Mit Blick auf die derzeitige winterliche Witterungsepisode, die mit Blick auf die nahe Vergangenheit durchaus Seltenheitswert besitzt und den stark überdurchschnittlichen Temperaturen aus der ersten Aprilhälfte nun auf Normalniveau stutzt, wird sich auch das heutige Thema des Tages nochmals mit dieser Thematik beschäftigen. Denn die zweite Aprilhälfte hat einiges zu bieten. Von Schnee bis ins Tiefland bis hin zu mäßigem Frost ist alles dabei.

Am heutigen Sonntag (21.04.2024) befindet sich Deutschland zwischen den Stühlen oder in meteorologischer Fachsprache zwischen den Druckmaxima. Leider liegen für viele Bürger Hoch und Tief dabei auf der falschen Seite. Denn derzeit kreiselt das kräftige Hoch QUADARIUS bei Irland und spannt eine Hochdruckzone vom Nordmeer über den Ostatlantik bis in den Golf von Biskaya auf, während über dem östlichen Mitteleuropa und Osteuropa zahlreiche Tiefs wirbeln und so über Mitteleuropa eine nördliche bis nordöstliche Strömung induzieren. Mit dieser wird weiter kalte Luft polaren Ursprungs nach Deutschland geführt. Da aber die Tiefs ANNINA II über Polen und ANNINA I bei Norwegen in der Wetterküche ordentlich mitwirken, bleibt hierzulande auch der unbeständige Wettercharakter bestehen (vgl. Abb. 1).

Vor allem ANNINA II sowie ein Randtief über Süddeutschland versorgen am heutigen Sonntag die Südhälfte des Landes mit teils kräftigen Niederschlägen. Diese werden dabei durchaus auch noch von Prozessen in höheren Luftschichten verstärkt, wo ebenfalls kleine Tiefs umhereiern. Da gleichzeitig die Temperaturen stark unterdurchschnittlich ausfallen, in etwa 1500 Meter zwischen -3 und -9 Grad sowie bodennah am Morgen zwischen -4 und +4 Grad liegen und tagsüber nur eine moderate Erwärmung erfahren, fallen die Niederschläge oberhalb von 400 bis 600 m als Schnee. In der Nacht lag die Schneefallgrenze in der Mitte sogar teilweise in tiefen Lagen und sorgte auf den Straßen für einen nachhaltigen Eindruck. Vor allem auf den Autobahnen und Bundesstraßen in Nord- und Osthessen, Ostwestfalen sowie Thüringen (A4, A7, A44) ging zeitweise nichts mehr. Die gemessenen Neuschneehöhen sind entsprechend ordentlich. Z. B. fielen in Bad Hersfeld (272 m ü.N.N.) in nur wenigen Stunden 10 cm, in Fulda-Horas (242 m ü.N.N.) 7 cm, in Mistekgau-Hardt (419 m ü.N.N.) 10 cm und in Liebenau-Haueda (162 m ü.N.N.) 5 cm Neuschnee. Abseits der Stationen des DWD sind aber durchaus auch noch höhere Summen möglich. An den Alpen fielen oberhalb von 800 m häufig zwischen 10 bis 20 cm. Resultierend konnte die Schneedecke aus den Vortagen oberhalb etwa 700 bis 800 Meter weiter anwachsen (vgl. insgesamt Abb. 2). Im Thüringer Wald sind nun in der Spitze 26 cm, auf der Wasserkuppe in der Rhön 19 cm, auf dem Fichtelberg im Erzgebirge 23 cm und auf dem Kahlen Asten rund 13 cm zu verzeichnen.

In den kommenden Tagen nimmt dann der Einfluss von Hoch QUADARIUS zu, sodass die Niederschlagsneigung abnimmt. Grundsätzlich bleibt aber die nördliche Grundströmung aufgrund der Lage des Hochs westlich bzw. nordwestlich von Deutschland bestehen, sodass die Zufuhr an polarer Kaltluft zunächst anhält. Während es an den Alpen und dem Vorland sowie Ostbayern auch in den kommenden Tagen noch länger schneien soll, sind sonst bevorzugt im Ostseeumfeld und im westl. Mittelgebirgsraum noch Schneeschauer möglich. Ansonsten wechselt der Fokus zunehmend vom Schnee zum Frost. Durch die abnehmende Bewölkung kann die einfließende Kaltluft nachts ordentlich auskühlen. Nachfolgend sollen die nächtlichen Tiefstwerte (2 m) in den kommenden Nächten verbreitet auf Werte zwischen 0 und -7 Grad purzeln, in Bodennähe (5 cm) muss mit Frost zwischen -2 und -10 Grad gerechnet werden (Vgl. Abb. 3). Diese Temperaturen sind dann für die schon weit vorgedrungene Pflanzenwelt gefährlich. Vor allem gerade blühende Gewächse sind gefährdet und müssen geschützt werden. Aber auch sonst ist für viele Pflanzen im Garten und auf dem Balkon nochmals Schutz nötig.

Der sich einnistende Spätwinter relativiert dann auch den Frühsommer zu Monatsbeginn. Noch am Morgen des 15. April, also zur Halbzeit des Monats, lag die Mitteltemperatur landesweit 4 bis fast 7 Grad über dem vieljährigen Mittel und damit erneut auf Rekordkurs. Doch dann kam der Spätwinter. Am heutigen Morgen (21. April), also knapp eine Woche später, sind die positiven Abweichungen abgeschmolzen. Insgesamt sind aber weiter überdurchschnittliche Mittelwerte von 2 bis 4 Grad zu verzeichnen (vgl. Abb. 4). Aufgrund der mindestens noch eine Woche anhaltenden unterdurchschnittlichen Temperaturen sollten sich die Abweichungen aber weiter normalisieren.

Diplom Meteorologe Lars Kirchhübel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 21.04.2024
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2024/04/DWD-Der-Spaetwinter-mit-Schnee-und-Frost-folgt-auf-den-Fruehsommer.gif 727 1024 WINDINFO https://www.windinfo.eu/wp-content/uploads/2019/07/windinfo_logo_eu-300x212.png WINDINFO2024-04-21 18:45:332024-06-27 10:42:22Der Spätwinter mit Schnee und Frost folgt auf den Frühsommer!
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